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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Paintings (15th to early 20th Century) » to the Art Department
Paintings (15th to early 20th Century) Catalogue Price EURO 15,00
Auction Date Thu, Nov 29, 11:00 CET


» Entire Catalogue (Lots 6000 - 6252)

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Main Image Description Status
Moroder-Lusenberg, Johann Baptist
Das Haupt des dornengekrönten Christus

Lot 6234

Das Haupt des dornengekrönten Christus.
Holz. 40 x 12,5 x 12,3 cm. Signiert verso unten (geschnitzt) "I. Moroder Juli"

Aus einem Stück Vierkantholz gearbeitete Skulptur in symbolistischer Formensprache. Johann Baptist Moroder ist der älteste und bekannteste Sohn des Josef Theodor Moroder, dem Gründer einer weitverzweigten Holzbildhauer-Dynastie, die den heimatlichen Hof (Lusenberghof) ihren Namen anfügt. Alle fünf Söhne lernen in der väterlichen Kunstwerkstatt, auch wenn sich der Vater bereits ab Mitte der 1870er Jahre vermehrt der Malerei zuwendet. Johann Baptist erweitert seine bildhauerische Ausbildung ab 1886 bei Franz Tavella. 1896 erwirbt er ein Haus in St. Ulrich, das er bis 1904 zur Villa Venezia ausbaut. Daran angeschlossen ist ein Kunstatelier für sakrale Kunst, das er zu einer der führenden Bildhauerwerkstätten im Grödnertal macht. Zwischen 1910 und 1918 unterrichtet er an der Kunstschule in St. Ulrich die Fächer Modellieren und Zeichnen. Die Formensprache seiner oft überlebensgroßen Sakralplastik ist sowohl dem Werk Michelangelos als auch dem nazarenischen Stil verpflichtet.

Estimate
€ 3.000   (US$ 3.419)


After-Sales Price
€ 2.000   (US$ 2.280)


Wuttke, Carl
Studie einer Kürbisranke vor einer Steinmauer i...

Lot 6235

Kürbisranke vor einer Steinmauer in Oberitalien.
Öl auf Holz. 26,7 x 19 cm. Unten rechts signiert "C. Wuttke", verso bezeichnet "C. Wuttke / Studie aus Lemona [?] / Oberitalien" sowie eine Galerienummer.


Estimate
€ 800   (US$ 911)


Hammer Price
€ 950 (US$ 1.083)


Müller, Paul Lothar
Reisigsammlerinnen im Wiener Wald

Lot 6236

Reisigsammlerinnen im Wiener Wald.
Öl auf Leinwand. 76,5 x 103 cm. Unten links signiert "Paul Lothar Müller".


Estimate
€ 800   (US$ 911)


After-Sales Price
€ 600   (US$ 683)


Wind, Josef
Die Schlangenbeschwörerin

Lot 6237

La charmeuse de serpent (Die Schlangenbeschwörerin).
Bronze mit grün-brauner Patina und separatem Sockel. H. 78 cm (ohne Sockel); H. 84 cm (mit Sockel). Auf der Plinthe signiert. Um 1890.


Estimate
€ 3.500   (US$ 3.989)


Hammer Price
€ 4.200 (US$ 4.788)


Kuhnert, Wilhelm
In der Menagerie (Ruhendes Zirkuslöwenpaar)

Lot 6238

In der Menagerie (Ruhendes Zirkuslöwenpaar).
Öl auf Leinwand. 50 x 81 cm. Unten rechts signiert "Wilh. Kuhnert". Um 1910.

Die Darstellung eines in der Sommerhitze in seinem Gehege ruhenden Löwenpaars nimmt in Kuhnerts Œuvre eine Sonderstellung ein. Obwohl der Künstler in seinen Gemälden häufig Tiere in den für sie spezifischen Lebensräumen darstellte, widmete er sich nur äußerst selten der Thematik des Tiers im Zoo oder Zirkus. Die wenigen bekannten Beispiele stammen aus den Jahren 1902 bis 1912. Dabei handelte es sich zumeist um Gemälde, die im Zusammenhang mit Auftragsarbeiten z.B. für die Stollwerck Schokoladen-Fabriken und die Leipziger Illustrierte Zeitung entstanden, so zum Beispiel die Darstellung eines Löwendompteurs (WV Nr. 5792), das 1910 prominent im Stollwerck-Album Nr. 11 publiziert wurde. Das hier vorliegende Gemälde verzichtet jedoch ganz auf jede dramatische Inszenierung der Tiere und präsentiert einen natürlichen und einfühlsamen Blick auf das friedlich lagernde Löwenpaar. Die Autorschaft Kuhnerts wurde von Dr. Angelika Grettmann-Werner in einer schriftlichen Expertise vom 26. Oktober 2012 bestätigt (im Original vorhanden). Das Werk ist im Werkverzeichnis Wilhelm Kuhnerts unter der Nr. 6460 eingetragen.

Provenienz: Privatbesitz, Süddeutschland.

Estimate
€ 6.000   (US$ 6.839)


After-Sales Price
€ 5.000   (US$ 5.699)


Kuhnert, Wilhelm
Tropennacht am Fluss

Lot 6239

Tropennacht am Fluss.
Öl auf Pappe. 37,7 x 45 cm. Unten rechts signiert und datiert "Wilh. Kuhnert 1918", verso bez. "Wilh. Kuhnert 'Tropennacht'".

Das ungewöhnlich reizvolle Motiv zeigt eine Zebraherde an einem nächtlichen Fluss. Die Szene wird vom Mond in ein kühles Licht getaucht, zahlreiche Glühwürmchen schwärmen am Flussufer und erscheinen als kleine Lichtpunkte. Kuhnert hat sich im Rahmen seines Buches "Im Lande meiner Modelle", das 1918 in Leipzig erschien, mit dem Thema einer Zebraherde an der Tränke beschäftigt. Dieses Motiv erscheint in der Publikation als Lithographie nach Seite 251, wobei die Komposition sowohl des Gemäldes und der Lithographie übereinstimmen. Die Autorschaft Kuhnerts wird von Angelika Grettmann-Werner in einem Gutachten vom 7. Mai 2015 bestätigt (im Original vorhanden). Das Werk ist im Werkverzeichnis Wilhelm Kuhnerts unter der Nr. 4031 eingetragen.

Estimate
€ 4.000   (US$ 4.560)


Hammer Price
€ 14.000 (US$ 15.959)


Slott-Möller, Georg Harald
Allegorie: Personifikationen der sinnlichen Lie...

Lot 6240

Allegorie: Personifikationen der sinnlichen Liebe und der Mutterschaft an einer Quelle.
Öl auf Leinwand, auf Leinwand kaschiert. 49 x 54 cm. Unten rechts signiert und datiert "Harald Slott-Møller 1906" (in die nasse Farbe geritzt).


Estimate
€ 1.200   (US$ 1.367)


After-Sales Price
€ 900   (US$ 1.026)


Pellar, Hanns - Umkreis
Promenade im Schlosspark

Lot 6241

Umkreis. Promenade im Schlosspark.
Öl auf Leinwand. 47,5 x 53 cm. Unten rechts mit Resten der Signatur "Hans [...]".


Estimate
€ 800   (US$ 911)


After-Sales Price
€ 650   (US$ 740)


Hammerschmidt, Georg
Raub einer Sabinerin

Lot 6242

Raub einer Sabinerin.
Öl auf Holz. 68 x 56 cm. Unten rechts signiert, datiert und bez. "G. Hammerschmidt", verso Aufkleber mit Wohnadresse des Künstlers in München, "Lipowskystrasse 30".


Estimate
€ 1.500   (US$ 1.709)


After-Sales Price
€ 900   (US$ 1.026)


Gasch, Walther
Violinist vor chinesischem Seidenwandbehang (wo...

Lot 6243

Violinist vor chinesischem Seidenwandbehang (wohl Selbstportrait des Künstlers).
Öl auf Leinwand. 78 x 60 cm. Datiert und signiert oben rechts "19 [ligiertes Künstlersignet] 12 / Walther Gasch". Die Leinwand verso rot grundiert mit schemenhaften Damenportrait im Halbprofil und weiterer Signatur, Datierung und Bezeichnung "Walther Gasch / 1912. Dresden".

Der Maler, Zeichner und Graphiker Walther Gasch studiert an der Dresdener Akademie zunächst bei Emanuel Hegenbarth und bei dem dort ab 1903 lehrenden Oskar Zwintscher. 1905-07 ist er Meisterschüler von Richard Müller und 1912/13 bei Gotthardt Kuehl. Er unternimmt Studienreisen nach Frankreich, Italien und die Niederlande. Bis in die 1920er Jahre entstehen Stillleben, Landschaften und Portraits. Das vorliegende Portrait zeigt in seiner Eindringlichkeit und im ornamentalen Hintergrund noch deutlich den Einfluss Oskar Zwintschers. Laut mündlicher Überlieferung des Vorbesitzers handelt es sich um ein Selbstportrait des Künstlers.

Estimate
€ 2.400   (US$ 2.735)


Hammer Price
€ 1.800 (US$ 2.052)



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