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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Paintings (15th to early 20th Century) » to the Art Department
Paintings (15th to early 20th Century) Catalogue Price EURO 15,00
Auction Date Thu, Nov 29, 11:00 CET


» Entire Catalogue (Lots 6000 - 6252)

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Main Image Description Status
Bosse, Abraham - Umkreis
Bordellszene: Holländisches Interieur mit Paar ...

Lot 6000

Umkreis. Bordellszene: Holländisches Interieur mit Kavalier und Dame in Umarmung vor einem brennenden Kamin.
Öl auf Kupfer, verso parkettiert. 23,3 x 31 cm.


Estimate
€ 3.000   (US$ 3.419)


Niederländisch
Schlacht zwischen Christen und Orientalen

Lot 6001

17. Jh. Schlacht zwischen Christen und Orientalen.
Öl auf Kupfer. D. 18 cm.


Estimate
€ 900   (US$ 1.026)


Francken II, Frans - Werkstatt
Violine spielender Tod und Gelehrter

Lot 6002

Werkstatt. Violine spielender Tod und Gelehrter.
Öl auf Kupfer. 30,3 x 24,1 cm.


Estimate
€ 7.500   (US$ 8.550)


Deutsch
Memento Mori: Sensenmann und Totenschädel; gekr...

Lot 6003

17. oder 18. Jh. Memento Mori: Sensenmann und Totenschädel; Gekreuzte Knochen auf einem Buch.
2 Gemälde, je Öl auf Leinwand, die Ränder und Rückseite in Leder gefasst, an der Rückseite oben ursprünglich jeweils mit zwei Haken zum Aufhängen. Je ca. 50 x 40 cm.

Es ist denkbar, dass diese beiden Leinwände mit Memento Mori Darstellungen temporär in der Kirche zu besonderen Anlässen etwa Allerheiligen oder als Schmuck während einer der aufwändigen barocken Trauerfeiern zur Anwendung kamen.

Estimate
€ 1.200   (US$ 1.367)


Spanisch
Christus am Kreuz bei Sonnenfinsternis mit knie...

Lot 6004

17. Jh. Christus am Kreuz bei Sonnenfinsternis mit kniendem Stifter und Kardinal.
Öl auf Holz, parkettiert. 39,3 x 47,4 cm.

Scharf erhebt sich Christus' heller Körper wie von übernatürlichem Licht erfüllt vor dem finsteren Hintergrund der sich vollziehenden Sonnenfinsternis. Die hereingebrochene Dunkelheit wird nur vom intensiven Schein um den verdeckten Himmelskörper erhellt, das blutrote Licht wie ein Echo der Natur auf die sich vollziehende Tragödie. Der Künstler bedient sich der evangelischen Überlieferung, wonach mit dem Tod Christi die Dunkelheit von der sechsten bis zur neunten Stunde über die gesamte Erde hereinbrach. Das von starken Kontrasten gekennzeichnete Gemälde entstand vermutlich in Sevilla, wo der von Caravaggio entwickelte Tenebrismus eine ganz eigene koloristische Ausprägung erfuhr. Für diese Lokalisierung spricht auch das Viernagelkreuz, eine ursprünglich romanische Bildkonvention, bei der beide Füße des Erlösers von je einem Nagel durchbohrt sind. Die ikonographische Formel ist in Sevilla eng mit der Figur des Theoretikers und Malers Francisco Pacheco verknüpft, der sie in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in seinen eigenen Werken und Schriften propagierte. Der Typus wurde von namenhaften Künstlern aus seinem Schülerkreis wie Alonso Cano und Diego Velázquez aufgegriffen. In den klar und naturalistisch modellierten Figuren rezipiert unsere Tafel auch flämische Kunst, die im habsburgischen Spanien des 17. Jahrhunderts von Künstlern wie Anthonis van Dyck verbreitet wurde. Der rechts im Bild kniende Stifter mit kostbarem Gewand lässt einen hochrangigen Auftraggeber aus dem Klerus vermuten.

Estimate
€ 4.000   (US$ 4.560)


Deutsch
Der hl. Hieronymus meditierend

Lot 6005

1. Hälfte 17. Jh. Der hl. Hieronymus meditierend.
Öl auf Leinwand, randdoubliert. 45 x 34,5 cm.

Der Heilige Hieronymus (347-420) war Gelehrter und Theologe und zählt in der katholischen Kirche mit Ambrosius, Augustinus und Gregor dem Großen zu den vier Kirchenvätern der Spätantike. Er ist der Verfasser der Vulgata, der lange Zeit maßgeblichen lateinischen Bibelübersetzung. In der bildenden Kunst wird Hieronymus deswegen häufig als Gelehrter in seiner Studierstube dargestellt, den anderen Aspekt seiner Persönlichkeit als radikaler Asket stellt ihn auch oft als Eremit in der Einöde dar. Einen Schädel betrachtend und über die Vergänglichkeit sinnierend gilt er als ein Repräsentant der Vita contemplativa, die die Abkehr von den weltlichen Dingen und eine Hinwendung zu Gott verlangt. Eine frühere Zuschreibung des kleinen Andachtsbildes an Antonio Viladomat y Manalt (1678-1755) ist unseres Erachtens wenig stichhaltig.

Provenienz: Privatsammlung Spanien.

Estimate
€ 4.500   (US$ 5.130)


Flämisch
Johannes auf Patmos

Lot 6006

Anfang 17. Jh. Johannes auf Patmos.
Öl auf Holz. 41,4 x 61,5 cm. Verso am oberen Rand von alter Hand unleserlich bezeichnet.

Auf einem Felsen der Insel Patmos sitzend bringt der Evangelist Johannes seine Visionen zu Papier und blickt überrascht auf die im hellen Lichtkreis erschienene Mondsichelmadonna mit Kind über dem siebenköpfigen Drachen. Diese originelle Darstellung des apokalyptischen Weibes findet sich beinahe identisch auf einer Tobias Verhaecht zugeschriebenen Tafel mit demselben Sujet (Sotheby’s: Old Master Paintings, Auktion am 7. Dezember 2006, Los 108).

Estimate
€ 6.000   (US$ 6.839)


Arthois, Jacques d' - Umkreis
Weite Hügellandschaft mit Jagdszenerie.

Lot 6007

Umkreis. Weite Hügellandschaft mit Jagdszenerie.
Öl auf Leinwand, doubliert. 103,2 x 181,7 cm. Verso auf dem Keilrahmen ein Stempel des Malerbedarfs „Leopold Hess / Kunstmaterialien / Berlin W., Genthiner Str. 29“.


Estimate
€ 4.000   (US$ 4.560)


Rottenhammer, Johann
Perseus und Andromeda

Lot 6008

Perseus und Andromeda.
Öl auf Holz. 40,5 x 29,3 cm. Unten rechts signiert und datiert "Io. Rottenham[...] / 1613".

In einem anmutigen Bogen schmiegt sich der sinnliche Körper Andromedas an den Felsen, die angeketteten Arme verrenkt und den Blick verzweifelt gen Himmel erhoben. Erst auf den zweiten Blick wird man des Seeungeheuers gewahr, das links aus dem aufgewühlten Gewässer emporsteigt und dessen feurige Augen bereits den herannahenden Retter in der Gestalt von Perseus erfasst haben. Das kleinformatige Kabinettbild stammt von der Hand Hans Rottenhammers und ist durch die eigenhändige Datierung (1613) in das Spätwerk des Künstlers einzuordnen. Entstanden ist es, nachdem der Künstler sich 1606 im Anschluss an einen fünfzehnjährigen Aufenthalt in Italien in Augsburg niedergelassen hatte.
Rottenhammer war als 26-jähriger wie so viele Künstler seiner Generation Richtung Süden aufgebrochen, wo er sich mit Ausnahme eines kurzen Aufenthalts in Rom in den Jahren 1594/95, in Venedig niederließ. Zwischen 1591 und 1606 studierte er in der Lagunenstadt die Werke Tizians, Veroneses und Tintorettos und etablierte sich vor Ort mit einer florierenden Werkstatt, die erfolgreich den Markt für kleinformatige Kabinettbilder bediente, welche auf die Bewunderung von Malerkollegen und Kunstkennern stießen und von zahlkräftigen Kunden wie Kardinal Francesco Borromeo und Kaiser Rudolf II. begehrt waren.
Der Einfluss der venezianischen Erfahrung ist in Rottenhammers Werk und besonders in seiner farbmäßig feinfühligen Figurenauffassung nicht zu übersehen, doch entwickelt sich sein Stil gerade nach der Rückkehr in den Norden zu einem Manierismus internationaler Prägung weiter. Die Gegenüberstellung unseres Gemäldes mit einer Zeichnung aus seiner Frühphase (Dessau, Anhaltinische Gemäldegalerie) illustriert dies besonders prägnant: Ist auf der Dessauer Zeichnung der Körper der Andromeda in heftiger Bewegung erstarrt ist, wird die Dramatik im späteren Gemälde zugunsten einer eleganten, die Körperschwingung akzentuierenden Kontrapoststellung aufgegeben, bei der die innere Erregtheit durch Details wie das zart gearbeitete Gesicht und die unnatürliche Verrenkung des rechten Armes vermittelt wird. Die sinnliche Pose der Gefangenen ist inspiriert von einer 1583 entstandenen druckgraphischen Vorlage aus der Werkstatt von Hendrick Goltzius (Hollstein, after Goltzius, 507), wobei Rottenhammer das Zitat mit feinmalerischer Zartheit und einer konzentrierten Komposition exquisit anzureichern weiß.

Estimate
€ 24.000   (US$ 27.359)


Flämisch
Vanitasstillleben mit seifenblasendem Putto, Mu...

Lot 6009

Mitte 17. Jh. Vanitasstillleben mit seifenblasendem Putto, Musikinstrumenten, Büchern, Schädel und Sanduhr.
Öl auf Holz. 71 x 57,8 cm (im Oval). Mit zwei englischen Galerie-Etiketten verso.

Die Darstellung eines nackten Putto oder Knaben mit Totenschädel findet Ende des 16. Jahrhunderts nördlich der Alpen in einem Kupferstich des Hendrick Goltzius (1558-1617) einen ersten, weitverbreiteten Höhepunkt. Vermutlich vermittelt er dabei in Italien, wahrscheinlich bei Agostino Carracci Gesehenes. Die auf dem Goltzius-Stich gestellte Frage "Quis evadet" (Wer kann entrinnen?) wird auch durch die äußerst kurzlebigen Seifenblasen aufgegriffen, ein schon in der Antike z.B. bei Petronius gebrauchtes Bild des Homo Bulla, des Menschen als Seifenblase. Für die große Beliebtheit des Themas im 17. Jahrhundert finden sich viele Beispiele, so unter anderem in der flämischen Malerei (z.B. bei Otto van Veen), den Niederlanden (Rembrandt, Jan Lievens oder auch Caspar Netscher), als auch über die Rembrandt-Schule nach Deutschland vermittelt im Werk des Jürgen Ovens.

Provenienz: Privatsammlung Spanien.

Estimate
€ 9.000   (US$ 10.260)



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