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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Modern Art Part I » to the Art Department
Modern Art Part I Catalogue Price EURO 20,00
Auction Date Sat, Dec 2, 15:00 CET


» Entire Catalogue (Lots 8000 - 8359)

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Chapter Moderne Kunst Teil I / Modern Art Part I (Lose 8000 - 8359) » Chapters

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Main Image Description Status
Albert-Lasard, Lou
Scène orientale à Marrakesh

Lot 8050

Scène orientale à Marrakesh
Öl auf Leinwand. Um 1934.
42 x 57 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "Lou Albert-Lasard, verso mit dem schwarzen Nachlaßstempel und der Werknummer "294".

Nach zahlreichen Umzügen und Reisen innerhalb Europas bricht Lou Albert-Lasard mit ihrer Tochter Ingo im Jahr 1934 Richtung Marokko auf. Dort entsteht das vorliegende Ölgemälde in der immer noch unverkennbaren rasanten und dichten Malweise, einzig die Farbpalette wird unter dem Eindruck der afrikanischen Sonne sanfter und die Malweise pastoser. Die Darstellung der Personen im Bildvordergrund ist reduziert, beinahe abstrakt, einzig charakterisiert durch die langen Gewänder und flüchtig angedeuteten Kopfbedeckungen.

Provenienz: Atelier der Künstlerin
Privatbesitz Paris

Estimate
€ 1.500   (US$ 1.755)


Hammer Price
€ 1.700 (US$ 1.988)


Albert-Lasard, Lou
Landbevölkerung in Indochina

Lot 8051

[*] Landbevölkerung in Indochina
Öl auf Leinwand. Um 1940.
62 x 67,5 cm.
Unten links mit Pinsel in Grau monogrammiert "LAL" sowie verso mit dem Nachlaßstempel under Werknummer "256".

Eine ihrer zahlreichen Reisen führte Lou Albert-Lasard 1938 in die Länder Südostasiens. Sie beobachtete Menschen, Städte sowie Landschaften sehr genau und hielt das Gesehene in Zeichnungen und Aquarellen fest. Die Aquarelle der Reise zeigte sie 1939 mit großem Erfolg in der Pariser Galerie Charpentier. Nach der Rückkehr von ihren Reisen schuf sie anhand der mitgebrachten Zeichnungen auch Gemälde. Sie griff dabei auf die Farbigkeit und Dynamik ihrer Bilder aus den 1920er Jahren zurück, was bei vorliegender Arbeit im Vergleich mit den frühen Ölbildern deutlich zu sehen ist.

Provenienz: Nachlass Lou Albert-Lasard
Privatsammlung Hamburg

Estimate
€ 2.500   (US$ 2.925)


Hammer Price
€ 1.800 (US$ 2.106)


Albert-Lasard, Lou
Portrait Grit Hegesa

Lot 8052

Portrait Grit Hegesa
Aquarell auf dünnem Papier. Wohl 1920er Jahre.
40,5 x 32,5 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "Lou Albert-Lasard".

1919 steht Lou Albert-Lasards Übersiedlung nach Berlin an, und es sollen äußerst kreative und fruchtbare Jahre in ihrem Schaffen werden. Auch hier kommt sie mit Größen der Zeit in Kontakt und hält diese in Portraits fest: Neben Erich Maria Remarque und Albert Einstein sitzt auch die deutsche Tänzerin und Stummfilmschauspielerin Grit Hegesa Modell. Dabei entsteht ein ausdrucksstarkes Porträt in expressiver Farbigkeit, welches unmissverständlich den starken Charakter der Dargestellten unterstreicht.

Provenienz: Atelier der Künstlerin
Privatbesitz Paris

Ausstellung: Lou Albert-Lasard, une artiste entre ombres et lumières, Château de Courcelles, Courcelles-sur-Vesle 2014 (Kat.-Abb. S. 36)

Estimate
€ 500   (US$ 585)


Hammer Price
€ 1.800 (US$ 2.106)


Albert-Lasard, Lou
Odalisque

Lot 8053

Odalisque
Mischtechnik auf Velin. Um 1930.
27 x 37 cm.
Verso mit dem schwarzen Nachlaßstempel, ebenso auf der Rückpappe.

Obwohl sie auch auf Leinwand arbeitete, stellt das vorliegende Blatt einmal mehr unter Beweis, dass Lou Albert-Lasards bevorzugtes Medium das Papier war. Das war wohl auch ihren häufigen Reisen geschuldet, bei denen Papier leichter zu befördern war als Leinwände. Hier greift sie das traditionelle Bildmotiv des "Nu couchée" auf, das in der Kunstgeschichte prominente Vorbilder hat, beginnend bei Giorgione und Tizian, hin zu Manet und insbesondere Matisse, dessen Vorbild in der Farbgebung und Stofflichkeit nicht von der Hand zu weisen ist.

Provenienz: Atelier der Künstlerin
Privatbesitz Paris

Estimate
€ 800   (US$ 936)


Hammer Price
€ 750 (US$ 877)


Albert-Lasard, Lou
Maroc

Lot 8054

Maroc
Mischtechnik auf Aquarellpapier. 1934.
29 x 42 cm.
Unten rechts und oben links mit Pinsel in Schwarz signiert "Lou Albert-Lasard".

Eindrucksvolle Schilderung der Reise von Lou Albert-Lasard nach Marokko. Beinahe wie ein Bühnenbild baut sie die Komposition auf und vereint ihre beiden favorisierten Bildtypen: Die Landschafts- und die Porträtmalerei. Diesmal ist die Tonalität in erdigen Tönen gehalten und macht so für den Betrachter ein unmittelbares Erleben der dargestellten Szenerie möglich.

Provenienz: Atelier der Künstlerin
Privatbesitz Paris

Ausstellung: Lou Albert-Lasard, une artiste entre ombres et lumières, Château de Courcelles, Courcelles-sur-Vesle 2014 (Kat.-Abb. S. 39)

Estimate
€ 400   (US$ 468)


Hammer Price
€ 900 (US$ 1.053)


Albert-Lasard, Lou
Théâtre japonais

Lot 8055

Théatre japonais
Aquarell auf Aquarellpapier. 1938.
39,7 x 24,5 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "Lou Albert-Lasard".

Nach ihrer Nordafrikareise führte Lou Albert-Lasards Entdeckungsdrang sie noch weiter fort: Ihre Asienreise startete 1938 und wurde in vielen eindrucksvollen Gemälden, Zeichnungen und Druckgraphiken festgehalten. In gewohnt zügiger Malweise und intensiver Farbigkeit sind hier die Akteure eines japanischen Theaters dargestellt.

Provenienz: Atelier der Künstlerin
Privatbesitz Paris

Ausstellung: Lou Albert-Lasard, une artiste entre ombres et lumières, Château de Courcelles, Courcelles-sur-Vesle 2014 (Kat.-Abb. S. 28)

Estimate
€ 400   (US$ 468)


Hammer Price
€ 900 (US$ 1.053)


Alfano, Carlo
Frammenti di un autoritratto anonimo

Lot 8056

"Frammenti di un autoritratto anonimo"
Acryl auf Leinwand. 1976.
49,5 x 70 cm.
Verso mit Faserschreiber in Braun signiert "C. Alfano", datiert und betitelt.

Auf monochrom grundierte Leinwände der von ihm als "Frammenti di un ritratto anonimo" bezeichneten Gemälde malte Carlo Alfano eine Fülle skripturaler Elemente. Monologe, Satzfragmente, den Zeitverlauf veranschaulichende horizontal ablaufende Zahlenreihen, Verwischungen und enigmatische Chiffren, welche Zäsuren, überraschende Momente und Pausen andeuten, wurden höchst konzentriert auf die Fläche aufgebracht. "Mich interessiert der kreisförmige Ablauf von Zeit, ihr Anhalten, ihre Beschleunigung, die Wiederholung." Mit minimalen, schwingenden Pinselstrichen gesetzt, die den behutsam abstrahierenden Charakter unterstreichen, lassen diese optisch musikalischen Partituren ähnelnden, rhythmisch strukturierten Aufzeichnungen Rückschlüsse sowohl auf die den Künstler umfangende Atmosphäre als auch auf individuelle Regungen und Überlegungen während des Schaffensprozesses zu. Alfanos Mitteilungen berühren über die Reflexion der eigenen Identität hinaus Grundfragen zwischenmenschlicher Kommunikation.

Estimate
€ 18.000   (US$ 21.060)


Hammer Price
€ 15.000 (US$ 17.550)


Altenkirch, Otto
Weidenbüsche (Kleine Elster)

Lot 8057

"Weidenbüsche (Kleine Elster)"
Öl auf Leinwand. 1928.
58 x 46 cm.
Unten rechts signiert, in die Farbe geritzt "Otto Altenkirch" und datiert, verso nochmals signiert und betitelt.
Petrasch 1928-56-L.

Nach einer vierjährigen Ausbildung zum Dekorationsmaler studierte Otto Altenkirch Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Zunächst war er Hospitant bei Paul Vorgang, ab November 1900 wechselte er zu Eugen Bracht. Als dieser zwei Jahre später an die Dresdner Kunstakademie ging, folgte ihm Altenkirch und wurde offiziell sein Assistent. Nach erfolgreicher Beendigung seines Studiums ließ er sich als freischaffender Künstler in Dresden nieder und schloss sich der Dresdner Künstlergruppe „Die Elbier“ an, die sich um Gotthardt Kuehl gebildet hatte und sich dem Impressionismus verschrieb. Wenig später war Altenkirch an der Gründung der Künstlervereinigung Dresden beteiligt. Nach einer Anstellung als leitender Hoftheatermaler, die in der Verleihung des Professorentitels von dem sächsischen König Friedrich August III. gipfelte, verließ Altenkirch Dresden. Er ließ sich Anfang 1920 in Siebenlehn nieder und kehrte zur Landschaftsmalerei zurück. In vorliegender Arbeit ist deutlich in dem kurzen vibrierenden Pinselduktus mit pastosem Farbauftrag die Orientierung an den Impressionismus zu erkennen. In der überzeugenden Darstellung der fruchtbaren, spätsommerlichen Weidenauen lässt sich zum einen Altenkirchs intensive Auseinandersetzung mit der Natur und den Jahreszeiten beobachten. Zum anderen spiegelt die dramatische Stimmung und die wunderbar harmonische Farbabstimmung der einzelnen Blau- und Grüntöne sein Können auf dem Gebiet der Dekorationsmalerei wider. Anläßlich der Fertigstellung des letzten Raumes im Foyerbereich ist eine Einzelausstellung zu Otto Altenkirch im Lingner Schloss in Dresden für das Frühjahr 2018 geplant.

Estimate
€ 12.000   (US$ 14.040)


After-Sales Price
€ 9.000   (US$ 10.530)


Anzinger, Siegfried
INRI

Lot 8058

"INRI"
Öl auf Leinwand. 1971-1973.
212 x 68,5 cm.
Oben links mit Pinsel in Lila signiert "S.Anzinger" und datiert sowie oben mittig betitelt und erneut datiert.

Als einer der Begründer der österreichischen "Jungen Wilden" zeichnet sich Siegfried Anzinger in seiner Malerei durch das Effekthafte und Impulsivität aus. Nicht selten trägt er bis zu zwölf Malschichten auf die Leinwand übereinander auf. Seine bevorzugten Sujets sind Tiere, erotische Szenerien und biblische Motive, die er sehr oft mit einer parodistischen Note komponiert wie bei dieser überlebensgroßen modernen Darstellung von Christus. Der gepunktete Slip ist als Augenzwinkern des Künstlers zu verstehen. Im Künstlerrahmen.

Provenienz: Atelier des Künstlers
Privatsammlung Berlin

Estimate
€ 9.000   (US$ 10.530)


Hammer Price
€ 7.000 (US$ 8.189)


Arman
Ohne Titel (Empreinte)

Lot 8059

Ohne Titel (Empreinte)
Gouache auf Velin, auf Holz aufgezogen. 1963.
37,5 x 24 cm.
Unten mittig mit Feder in Schwarz signiert "Arman".

Nach Armans frühen Abdruck-Experimenten mit Kautschuk-Stempeln entstanden seit 1958 die ersten Empreintes des Künstlers: farbige Abdrücke von Objekten auf Papier, meist als Unikate angefertigt und zuerst in der Galerie Iris Clert, Paris, ausgestellt. Zu den frühesten Empreintes von Bronzestatuetten kamen bald Abdrücke von Violinen hinzu, später, ab ca. 1970, u. a. auch von Werkzeugen, Zahnrädchen und Farbtuben. Der vorliegende frühe, vierfache Abdruck einer Statuette in Rot und Schwarz zeichnet sich durch eine herrliche Klarheit und die plastische Wirkung der im unteren Darstellungsbereich reliefhaft dick auf dem Blatt liegenden Farbe aus. Das Blatt ist im Online-Verzeichnis der Werke Armans aufgeführt, dort datiert 1962/63 (arman-studio.com, ohne Nummer). Unikat.

Provenienz: Gallerie Il Puinto, Turin, mit deren Stempel verso auf der Holzplatte, dort bezeichnet und datiert
Galerie Eric Franck, Genf, mit deren Klebeetikett auf der Rahmenrückseite

Estimate
€ 1.800   (US$ 2.106)


Hammer Price
€ 2.200 (US$ 2.574)



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