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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Modern Literature and Art Documentation » to the Book Department
Modern Literature and Art Documentation Catalogue Price EURO 15,00
Auction Date Thu, Oct 17, 10:00 CET


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Chapter Architektur, Design / Architecture, Design / Architettura, Design (Lose 3427 - 3452) » Chapters

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Main Image Description Status
Gomringer, Eugen
Josef Albers

Lot 3427

Albers, Josef. - Gomringer, Eugen. Josef Albers. Sein Werk als Beitrag zur visuellen Gestaltung im 20. Jahrhundert. Mit Betrachtungen von Clara Diament de Sujo, Will Grohmann (u. a.). 2. Auflage. Mit zahlr., teils farbigen Abb. auf Tafelseiten und 12 Siebdrucken. 27,5 x 31,5 cm. OLeinen mit farbig illustr. OSchutzumschlag (dieser etwas unfrisch). Starnberg, J. Keller, 1968.

Titelblatt minimal fleckig, sonst gutes Exemplar.

Estimate
€ 120   (US$ 132)


Bauen und Wohnen der Zeit
Die Pyramide XIV. Jahrgang

Lot 3428

Bauen und Wohnen der Zeit (Deckeltitel). 1 Bl., 390 S., 4 Bl. Mit zahlreichen teils ganzseitigen fotograf. Abbildungen und Plänen im Text und auf Tafeln. 31,5 x 24 cm. OLeinen (minimal felckig). Berlin, Sieben Stäbe, 1928.

Vollständiger XIV. Jahrgang (Hefte 1-12) der Neuen Folge der "Wohnungskunst - Die Pyramide, Baukunst, Raumkunst, Werkkunst". Mit einem Überblick in Text und Bild über das internationale Bauschaffen, die Innenarchitektur, das Kunstgewerbe der Zeit. – Wohlerhalten.

Estimate
€ 250   (US$ 275)


Bauhaus dessau
prospekt (1927)

Lot 3429

Bauhaus. - bauhaus dessau. hochschule für gestaltung. prospekt. 1 Bl., 34 S., 18 Bl. Anzeigen. Mit zahlr., teils ganzs. Abbildungen. 21 x 15 cm. Illustr. OBroschur (gebräunt und etwas berieben; VDeckel mit kl. Knickspur; Rücken mit mehreren Fehlstellen). (Dessau) Fachverlag A. Bodental (1927).

Wingler S. 539. – Textsatz: Bauhaus Dessau. Umschlag: H. Bayer. Prospekt mit Lehr-, Semester- und Abteilungsplan, den Aufsätzen von W. Gropius Grundsätze der Bauhaus-Produktion und Normung und Wohnungsnot und anderen Beiträgen. Mit zahlreichen Abbildungen (Möbel, Lampen, Geschirr, Teppiche, Gebäude etc.). Interessant ist auch der (zum Teil) vom Bauhaus gestaltete Anzeigenteil mit Inseraten von Thonet, Hanomag und vielen Dessauer Firmen. – Etwas gebräunt, 1 Seite mit Bleistiftunterstreichungen.

Estimate
€ 800   (US$ 880)


Hartwig, Josef
Bauhaus-Schachspiel 'XVI',

Lot 3430

Bauhaus - Hartwig, Josef. Bauhaus-Schachspiel Modell XVI Ahorn. 32 Spielsteine, davon je 16 naturlackiert und 16 in schwarzem Lack, Größen im Kubus: 2 x2 x 2 cm (16 Figuren), 2,7 x 2,7 x 2,7 cm (12 Figuren) bzw. 5 x 2,7 x 2,7 cm (4 Figuren). In OAhornholz-Kassette mit Deckel an 2 Messingscharnieren und 3-teiliger Pendelschließe. 6,2 x 13,6 x 13,3 cm. Bezeichnet mit Holzprägestempel im Innendeckel "HARTWIG GES.GESCH." Weimar, Bauhaus, 1924.

Bobzin-Weber, Das Bauhaus-Schachspiel von Josef Hartwig, S. 19. Hahn, Experiment Bauhaus, Dessau 1988, S. 401; Bauhaus-Archiv, Sammlungskatalog, Berlin 1987, S. 149-50, Kat.-Nr. 288; Ausst.-Kat. Bauhaus 7, Galerie am Sachsenplatz, Leipzig 1991, Abb. S. 43, Kat.-Nr. 134. – Das Bauhaus-Schachspiel des Bildhauers Josef Hartwig (1880-1955), der zwischen 1921 und 1925 als Werkmeister in der Stein- und Holzbildhauerei am Staatlichen Bauhaus in Weimar lehrte. Von den beiden Modellreihen ist vor allem die Nummer VIII und XVI in jeweils kleinen Auflagen mit der Hand gefertigt worden, ganz nach der ursprünglichen Maxime der Gründerjahre "Kunst und Handwerk", die dann später durch "Kunst und Industrie" ersetzt werden sollte. Tatsächlich wurde das Bauhaus-Schachspiel dann in Serie hergestellt, wovon das vorliegende Exemplar allerdings weit entfernt ist.

Nur bei den wenigen Prototypen brachte die handwerkliche Bearbeitung des Holzes dabei höchst individuelle Anfertigungen zustande, wodurch sich jedes der wenigen heute noch vorhandenen Spiele dieser Reihe voneinander unterscheidet. Das vorliegende Schachspiel gehört wohl zu den allerersten Anfertigungen der Modellreihe XVI, bei dem der Künstler die Steine per Hand aus dem Holz sägte, drechselte und verleimte sowie zunächst nur mit seinem eigenen Namen zeichnete und mit "Hartwig ges. gesch." in Versalien den Innendeckel beprägte (vgl. Bobzin-Weber S. 24, nennt alle Stempel). Später wurde dann ein neuer Stempel "Hartwig Bauhaus Weimar ges. gesch." geprägt. Die farbige Luxusversion in Weiß-Grün bekam dann noch auf den Mittelsteg, der die Klötzchen der Bauern-Figuren trennt, ein aufgeschraubtes Messingschild mit dem Bauhaus-Signet, dem Silhouettenkopf Oskar Schlemmer und der runden Umschrift "Staatliches Bauhaus Weimar".

Ferner sind die aus Ahornholz gefertigten Figuren allesamt leicht abweichend in Größe und Form (teils Abweichungen bis zu einem knappen Millimeter). "Während die hausinterne Produktion für Verpackungen und Schachbretter dokumentiert ist, fehlen entsprechende Belege für die Anfertigung der Spielfiguren am Bauhaus. Mit Sicherheit stellte Hartwig selbst die frühen Fassungen und wohl auch weiterhin Einzelanfertigungen oder 'Luxusspiele' in der von ihm als Werkmeister geleiteten Werkstatt für Holzbildhauerei her". Erst 1924 wurde die Produktion dann ausgelagert an die Weimarer Tischlerei Robert Toll. Die Beschaffenheit der hier enthaltenen Steine sprechen in allem für eine handarbeitliche, recht uneinheitliche Fertigung, die auf die individuelle Bauhausproduktion schließen lassen.

Vorhanden sind wie stets jeweils acht kleinere Würfel in Schwarz und Holzfarbe als die "Bauern" des Schachspiels, es folgen in der Hierarchie jeweils zwei derselben Farbe: Springer, Läufer, Türme sowie jeweils Dame und König. Die ebenso in ihrer Reduktion sowie der augenscheinlichen Funktionalität überzeugend gestalteten Figuren entsprechen damit wie kaum ein anderes Objekt den Maximen des von Walter Gropius 1919 in Weimar gegründeten Bauhauses. So ist es Josef Hartwig meisterhaft gelungen, die Figuren rein aus ihrer Funktion heraus zu entwickeln, wobei sich die Unterscheidungsmerkmale der sechs verschiedenen Steine auf das Minimalste beschränken.

Die Bauern sind kleine Würfel, sie bewegen sich - ebenso wie die Türme, die Hartwig als größere Würfel gestaltete - ausschließlich orthogonal über das Brett. Die Läufer dürfen nur diagonal gezogen werden, also schuf Hartwig Figuren auf dem Grundriss eines Kreuzes mit abgeschrägten (immer in denselben Würfel passenden) Kanten. Sie geben die Richtung vor, die Diagonale ist der Figur inhaerent ist. Ebenso intuitiv wird der Springer dem Spieler die Richtung weisen: Sie sind als Würfel mit je zwei ausgeschnittenen kleineren Achtelwürfel gestaltet, wodurch sich - wie man sie auch immer dreht und wendet, von allen Seiten ein Winkel ergibt. So "springt" die Figur auch optisch: erst geradeaus und dann links oder rechts.

König und Königin sind noch um eine (Modul-)Stufe größer. Auf einen Würfel ist ein weiterer kleinerer, 45 Grad gedrehter Würfel gesetzt - auch hier steht das Würfelsymbol wieder für die Orthogonale, also die beiden Richtungen, in die der König laufen darf. Die versatile Dame hingegen hat auf ihren Würfelleib eine Kugel wie einen Kopf montiert bekommen - sie kann in alle Richtungen schauen und gehen.

"Während sich die Gestaltung von König, Turm oder Springer seit der Verbreitung im Mittelalter mehr oder weniger an der Realität orientiert, ging Hartwig 1923 einen originellen anderen Weg: Der Bildhauer aus München reduzierte die Spielsteine auf die stereometrischen Grundkörper Kubus und Kugel, die je nach Größe und Wert und - das war der eigentliche Clou - durch ihre Ausformung die Spielzüge veranschaulichen ... Das Spiel kam hervorragend an und wurde von der Bauhaus GmbH in einer luxuriösen und in einer preisgünstigen Gebrauchsvariante in Serie hergestellt" (Christa Sigg, Bayerns frühe Schwäche fürs Bauhaus, in Arsprototo 1-2019, S. 54f.). – Gelenkstifte der Scharniere fehlen, Messingschließen und Scharniere etwas locker, die Kassette etwas fleckig und leicht angestaubt, Verzapfung teils leicht gelöst. Die Figuren vereinzelt leicht angestaubt oder minimal fleckig, mit wenigen Gebrauchsspuren, leichten Bereibungen, wenigen Kratzern oder Flecken, der schwarze Lack immer noch sehr kontraststark, insgesamt von sehr guter Gesamterhaltung, vollständig und überaus selten (ein Spielbrett war meist nicht mitgegeben worden, bei den Prototypen ohnehin nicht).

Estimate
€ 9.000   (US$ 9.900)


Lajtha, Edgar
Japan - Gestern, heute, morgen

Lot 3431

Bayer, H. - Lajtha, Edgar. Japan - Gestern, heute, morgen. Erlebnis einer Reise. 15.-16. Tsd. 239 S., 2 Bl. Mit zahlr. fotograf. Abb. von Werner Cohnitz auf Tafeln. 20,5 x 13 cm. OLeinen (minimal stockfleckig) mit illustr. OSchutzumschlag (Entwurf: Herbert Bayer). Berlin, Rowohlt, 1938.

Wohlerhaltenes Exemplar mit dem seltenen Schutzumschlag von H. Bayer in Photomontage.

Estimate
€ 120   (US$ 132)


Binazzi, Lapo
cool lights

Lot 3432

Binazzi, Lapo. cool lights - indifferent technology. 16 Bl. Mit zahlreichen, teils farb. Abbildungen. 18,5 x 15 cm. Illustr. OBRoschur (minimal gebräunt). Hannover, zweitschrift, 1982.

Seltener Katalog mit Lampenentwürfen und Lichtinstallationen des italienischen Designers und Gründers der Gruppe UFO (geb. 1943). Mit einem Vorwort von Michael Erlhoff, der im Wikipedia-Eintrag für Binazzi mit dem Satz zitiert wird: "Lapo Binazzi gehört - ebenso wie Branzi, Deganello und Sottsass zu den italienischen Designern, die Ende der Sechziger Jahre in Gruppen wie 'Archizoom', 'Superstudio', 'UFO' und '999' das 'disegno radicale' entwickelten. Eine offene Form, die sich gegen Gewohnheit, Geradlinigkeit, Ordnungswahn, Gesetzestreue und gegen den Markt, gegen die eigene Vermarktung zur Wehr setzte." – Tadellos.

Estimate
€ 150   (US$ 165)


Form, Die
Zeitschrift für gestaltende Arbeit

Lot 3433

Die Form. Monatsschrift (ab 1929: Zeitschrift) für gestaltende Arbeit. Für den Deutschen Werkbund herausgegeben von Dr. Walter Riezler. 88 Hefte aus 6 Jahrgängen. 30 x 21 cm. Illustr. OBroschur. Berlin, H. Reckendorf, 1929-(1935).

Vorhanden: 1929 (4. Jahr) Nr. 1-24 (vollständig). - 1930 (5. Jahr) Nr. 1-14, 16-24 (mit den Doppelheften 11/12, 19/20, 21/22). - 1931 (6. Jahr) Nr. 1-12 (vollständig). - 1932 (7. Jahr) Nr. 1-12 (vollständig). - 1933 (8. Jahr) Nr. 1, 3, 5-12. - 1934 (9./10. Jahr) Nr. 1-7 (mit den Doppelheften 2/3 und 5/6).

Umfangreiche Reihe der für alle Belange des Designs bedeutenden Zeitschrift, hier mit den zuletzt erschienenen Jahrgängen und dem wichtigen Heft 10 von 1929 (Vorderumschlag nach einem Entwurf von El Lissitzky (1890-1941). Mit Beiträgen von Th. v. Doesburg (Film als reine Gestaltung), Moholy Nagy, R. Ginsburger u. a. Die letzte Nummer (Jahrgang 1934/35, Nr. 7) wurde als Sonderheft "Schönheit der Arbeit" deklariert, der stark ideologisch geprägte, durch mehrere A.-H.-Zitate depravierte Schlusspunkt. 1957 nahm W. Wagenfeld den Titel wieder auf für die Gründung seiner in Frankfurt am Main publizierten Design-Fachzeitschrift form. – Teils berieben, etwas stock- und braunfleckig, einige wenige Hefte leicht wasserrandig, Umschläge teils an den Rändern etwas berieben; insgesamt sehr gut erhalten.

Estimate
€ 2.500   (US$ 2.750)


Giedion, Siegfried
Bauen in Frankreich

Lot 3434

Giedion, Sigfried. Bauen in Frankreich. Eisen. Eisenbeton. Zweite Auflage. 3 Bl., 127 S. Mit 139 Abbildungen, Grund- und Aufrissen. 26,5 x 19 cm. Azurblaues OLeinen mit silbergeprägtem Titel auf Rücken und Vorderdeckel sowie kadmiumgelbem Schnitt in zweifarbigem OUmschlag (dieser mit Läsuren, kleinen Eirissen, leicht fleckig und beschabt, kaum Fehlstellen), beides nach einem Entwurf von László Moholy-Nagy; etwas gebräunt; Rücken mit zwei kl. Läsuren). Leipzig, Berlin, (um 1930).

Frühe Zusammenfassung und Würdigung des neuen Baustoffes Eisenbeton. Druckanordnung und Typographie von Laszlo Moholy-Nagy (1895-1946). – Nahezu tadelloses Exemplar der gebundenen Ausgabe in dem herrlichen blauen Leinenband - und mit dem meist fehlenden originalen Schutzumschlag.

Estimate
€ 180   (US$ 198)


Gropius, Walter
Ausstellung. Zeichnungen Fotos Modelle

Lot 3435

Gropius, Walter. Ausstellung. Zeichnungen Fotos Modelle in der ständigen Bauwelt-Musterschau. Typographie von Laszlo Moholy-Nagy. 16 S. 15 x 21 cm. Illustriere OBroschur (lose Blatt, Deckblatt in den Ecken mit minimalen Knickspuren und sehr kleinem Abriss, dieser lose beiliegend). (1930)

Sehr seltener illustrierte Katalog. Mit einem Vorwort von Max Osborn und summarischer Liste der 34 ausgestellten Arbeiten und Entwürfe in chronologischer Folge, von Fagus-Werk (1911) bis "billige Serienmöbel" (1930). – Bindung nur noch teils intakt, die meisten Blatt lose. Sonst von guter Erhaltung. - Sehr selten.

Estimate
€ 1.800   (US$ 1.980)


Gropius, Walter
Programm des Staatlichen Bauhauses in Weimar

Lot 3436

Bauhaus-Manifest
Gropius, Walter. Programm des Staatlichen Bauhauses in Weimar. 2 Bl. Mit blattgroßem Orig.-Holzschnitt von Lyonel Feininger. 31,7 x 19,5 cm. Weimar 1919.

Wingler-S. 38-41. – Manifest und Programm des Staatlichen Bauhauses in Weimar, formuliert durch seinen ersten Leiter Walter Gropius. Erste offizielle Selbstdarstellung der 1919 gegründeten wegweisenden Schule mit dem später modifizierten, für die frühen Jahre jedoch grundlegenden Programm. Auf der Vorderseite der ganzseitige Orig.-Holzschnitt Kathedrale von Lyonel Feininger (Prasse W 144). "Das Bauhaus ertsrebt die Sammlung alles künstlerischen Schaffens zur Einheit, die Wiedervereinigung aller werkkünstlerischen Disziplinen - Bildhauerei, Malerei, Kunstgewerbe und Handwerk - zu einer neuen Baukunst als deren unablösliche Bestandteile. Das letzte, wenn auch ferne Ziel des Bauhauses ist das Einheitskunstwerk - der große Bau -, in dem es keine Grenze gibt zwischen monumentaler und dekorativer Kunst." (Ziele des Bauhauses, S. 3). Formuliert werden in vier Abschnitten neben den Zielen die Grundsätze des Bauhauses sowie Umfang und Einteilung der Lehre. – Im Falz gelocht. Vorderseite mit dem Holzschnitt mit sehr kleinem Einriss im Seitenrand (1,5 cm) sowie im unteren Bug (2 cm), im unteren Rand schwach gebräunt. Unterer Rand sowie die Ecken des Faltbattes mit schwachen geglätteten Knickspuren. Bis auf die kleinen Fehlstellen durch die Lochung in sehr gutem Zustand. - Von großer Seltenheit.

Estimate
€ 1.800   (US$ 1.980)



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