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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Modern Literature and Art Documentation » to the Book Department
Modern Literature and Art Documentation Catalogue Price EURO 15,00
Auction Date Thu, Oct 17, 10:00 CET


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Main Image Description Status
Tudal, Antoine
Souspente

Lot 3031

Braque, Georges. - Tudal, Antoine. Souspente. Préface de Pierre Reverdy. 2 Bl., V, 35 S., 1 Bl. Mit 1 Orig.-Farblithographie von Georges Braque als Frontispiz. 25 x 32,5 cm. Weinroter OUmschlag aus schwerem handgeschöpftem Papier mit zusätzlichem Pergaminumschlag mit Spinnennetzdekor (Rücken etwas ausgeblichen) in rotem Pappschuber. Paris, Édition Rovert J. Godet, 1945.

Monod 10782. The Artist and the book 34 mit ganzseit. Abb. – Eines von 125 nummerierten Exemplaren auf Papier royal de Rives BFK. Die Orig.-Lithographie von Georges Braque wurde bei Mourlot gedruckt. "Since the war Braque has worked extensively in color lithography, achieving subtle effects by the use of many plates - eight in this illustration - some of them overprinted to achieve additional depth an d texture" (The Artist and the book). Vortitel mit eigenhändiger Widmung des Verfassers. – Einige wenige schwache Gelbflecken, vord. Innenfalz etwas angeplatzt, sonst schönes Exemplar, insbes. die Orig.-Lithographie von farbfrischem Kolorit.

Estimate
€ 800   (US$ 880)


Brecht, Bertolt
Die Dreigroschenoper

Lot 3032

Brecht, Bertolt. Die Dreigroschenoper (The Beggar's Opera). Ein Stück mit Musik in einem Vorspiel und acht Bildern nach dem Englischen des John Gay. Übersetzt von Elisabeth Hauptmann. Musik von Kurt Weill. 79 S. 23 x 15 cm. OBroschur (etwas lichtrandig). Wien, Universal-Edition, (1928).

Vgl. Seidel I, 107 (dort Druck von 1929). – Erste Ausgabe, "den Bühnen gegenüber als Manuskript gedruckt". In kleiner Auflage erschienen. Laut Nubel Oktober 1928: 300 Exemplare, November 1928: 500 Exemplare. Unser Exemplar auf dem Rückdeckel mit der Angabe "Druck von Otto Maass' Söhne Ges.m.b.H., Wien 1, Wallfischgasse 10 - 1398 29". – Sehr gutes Exemplar; mit dem zeitgenössischen Besitzvermerk "Souffleur Stanneck [?]" auf dem Personenverzeichnis und zahlreichen Streichungen im Text (in Bleistift).

Estimate
€ 900   (US$ 990)


Brecht, Bertolt
Die drei Soldaten

Lot 3033

Brecht, Bertolt. Die drei Soldaten. Ein Kinderbuch. 59 S. Mit 25 Zeichnungen von George Grosz. 24,5 x 16,5 cm. OKart. (Ränder gebräunt). Berlin, G. Kiepenheuer, 1932.

Versuche 14. Nubel 174. Doderer I 202. Lang 62. – Erste Ausgabe, die gleich nach Erscheinen von den Nazis beschlagnahmt und vernichtet wurde. "Das Buch soll, vorgelesen, den Kindern Anlaß zu Fragen geben" (Vortitel). - Innen wohlerhalten. – Wohlerhalten.

Estimate
€ 350   (US$ 385)


Brecht, Bertolt
Svendborger Gedichte

Lot 3034

Brecht, Bertolt. Svendborger Gedichte. 87 S. 22 x 16 cm. OKart. (etwas fleckig und gebräunt; Vorderumschlag mit Besitzvermerk). London, Malik, 1939.

Nubel A 112. Raabe 41.16. Hermann 20. – Vorabdruck aus dem nicht mehr erschienenen Band 4 der Gesamtausgabe des Malik-Verlags. – Unbeschnittenes, innen frisches Exemplar; mit Exlibris Viktor Achter.

Estimate
€ 500   (US$ 550)


Brecht, Bertolt
"Soufflierbuch" Herr Puntila und sein Knecht

Lot 3035

Die Premiere von Brechts "Puntila" im Berliner Ensemble
Brecht, Bertolt. "Soufflierbuch" Herr Puntila und sein Knecht. Maschinenschriftliches, teils hektographiertes Typoskript zur Premiere des Berliner Ensembles unter der Leitung des Autors am 12. November 1949. 105 S. bzw. Bl., 52 Durchschuss-Bl. mit zahlreichen hs. Einträgen in Tinte, Bunt- und Bleistift und ca. 10 einmontierten hektographierten Textblöcken. 21 x 14,5 cm. Halbleinen d. Z. (Rücken fehlt, mit Knicken, etwas bestoßen). Berlin 1949.

Schon in den Jahren 1940-1941 hatte Bertolt Brecht (1898-1956) an seinem Theaterstück "Herr Puntila und sein Knecht Matti" geschrieben, das jedoch erst am 5. Juni 1948 im Schauspielhaus Zürich unter der Regie von Kurt Hirschfeld uraufgeführt werden konnte. Der Publikumserfolg trug wesentlich dazu bei, dass Brecht sich in der Folge mit der Planung einer Aufführung im Berliner Ensemble beschäftigten konnte. Und so folgten Helene Weigel und er im Oktober desselben Jahres einem Ruf nach Berlin, um dort am Wiederaufbau einer Kulturszene im Ostsektor der Stadt beizutragen.

Zunächst beherbergte das Deutsche Theater in der Friedrich-Wilhelm-Stadt in Berlin-Mitte das Berliner Ensemble, das mit Brechts Stück "Herr Puntila und sein Knecht Matti" am 12. November 1949 eröffnet wurde. Die Regie führte Bertolt Brecht zusammen mit dem Film- und Theaterregisseur Erich Engel (1891-1966), das Bühnenbild entwarf der deutsch-österreichische Bühnenbildner Caspar Neher (1897-1962).

Dem maschinengeschriebenen Typoskript ist das Titelblatt der ersten, unter dem Titel "Herr Puntila und sein Knecht (nach Erzählungen der Hella Wuolijoki). Komödie in 9 Bildern" bei Kurt Desch in München erschienenen Ausgabe vorangeheftet (vgl. Wilpert-Gühring² 184, 41) auf dem mit blauer Tinte "Soufflierbuch" (rot unterstrichen) und der folgende Vermerk eingeschrieben wurde: "Arrangierprobe am 17. Sept. 49. Premiere: 12. Nov. 49. Regie: Erich Engel, Bert Brecht. Bild: Caspar Neher. Asst. M. Kortier. Insp. Thümmler. Souffl. Dienemann". Auf dem Vorsatz ist eine Übersicht über die Spielzeitlängen der einzelnen Bilder eingetragen, woraus exakt hervorgeht, wie lange jede Szene dauerte: "I. Bild 15 Min. II. Bild 9 Min." etc.

Das nächste Blatt enthält das Verzeichnis der "Personen. In der Reihenfolge des Auftretens", worauf die gesamte Besetzung der Premiere ebenfalls in blauer Tinte neben die Charaktere des Stück gesetzt wurde, von Leonard Steckel als Puntila bis zu Erwin Geschonneck als Knecht Matti. Daraufhin beginnt das durchschossene und mit zahlreichen hanschriftlichen Einschaltblöcken erweiterte Typoskript, das zahlreiche Anmerkungen, Änderungen, textliche Verbesserungen und Streichungen enthält, die die äußerst aufwendige, intensive Probenarbeit Bertolt Brechts und Erich Engels unmittelbar wiedergeben, so dass man meint, die ebenso sonore wie herrschende Stimme des großen Dramatiker selbst zu vernehmen.

Enthalten sind 105 teils masch. teils hs. nummerierte Seiten bzw. Blätter mit 52 Durchschuss-Blättern, von denen 23 mit handschriftlichen Zusätzen in Tinte und Bleistift versehen wurden. Ferner wurden ca. 10 maschinenschriftliche, teils hektographierte Textblöcke eingeklebt, die hier und da wiederum korrigiert wurden.

Der jeweilige Beginn der einzelnen Bilder wurde mit rotem Buntstift eingetragen (die Ecke zum schnellen Auffinden meist abgeknickt) und die Texte dann an erstaunlich vielen Stellen korrigiert, gekürzt und mit Zusätzen versehen. Die Zusätze wiederum sind häufig als mit der Maschine geschriebene und hektographierte Zettel auf den Durchschuss montiert. Auf Seite 5 spricht beispielsweise Matti zu Puntila: "Sehr richtig. Zahlen's mich aus, 175 Mark, und das Zeugnis hol ich mir auf Puntila". Daraufhin Puntila: "Deine Stimme kenn ich (Er geht um ihn herum, ihn wie ein fremdes Tier betrachtend)..." Die "175" wurden auf Weisungen des Autors in "200" geändert, die Regieanweisung "Er geht um ihn herum" gar ganz gestrichen. Überhaupt sind Hunderte von Regieanweisungen in Klammern von Brecht korrigiert und adaptiert worden, da sich offensichtlich auf der Bühne vieles nicht sinnvoll umsetzen ließ. Das vorliegende "Soufflierbuch" führt als Arbeitsexemplar den Prozess der Entstehung eines Brechtschen Bühnenwerks ebenso minutiös wie eindrucksvoll vor Augen.
Das Buch ist eines der bedeutenden Zeugnisse nicht nur für die Gründungsgeschichte des Berliner Ensembles, sondern auch für die Biographie Bertolt Brechts, der bekanntermaßen in Amerika vom "House Un-American Activities Committee" (dem "Komitee für unamerikanische Umtriebe") mehrfach verhört - und sodann auch in der Schweiz unter strengster Personenüberwachung gestanden hatte. Der sich zur Gründung am 7. Oktober 1949 formierende sozialistische Teilstaat der Deutschen Demokratischen Republik bot Brecht vielfältige Möglichkeiten zur zunächst sehr viel liberaleren Ausübung seines schöpferischen Berufs. Genau an dieser Schwelle steht das "Soufflierbuch", handelt es sich um die Aufführung des "Herrn Puntila" doch um die erste große Bühneninszenierung eines Brechtstücks nach dem Zweiten Weltkrieg. – Papier leicht brüchig und stärker gebräunt, mit entsprechenden Gebrauchsspuren, jedoch insgesamt in sehr guter Erhaltung.

Estimate
€ 800   (US$ 880)


Brod, Max
Stefan Rott

Lot 3036

Brod, Max. Stefan Rott oder Das Jahr der Entscheidung. Roman. 590 S., 1 Bl. 19 x 11,5 cm. OLeinen (gebräunt). Berlin u. a., P. Zsolnay, 1931.

Wilpert-G.2 71. – Erste Ausgabe. Titel mit eigenhändiger Widmung des Autors: "Mit allen guten Wünschen für Marguerite Renoir Max Brod". – Leichte Gebrauchsspuren.

Estimate
€ 60   (US$ 66)


Buch Ruth, Das
Das Buch Ruth

Lot 3037

Das Buch Ruth. 14 S., 1 Bl. 32 x 23 cm. OPergament mit Lederintarsien in Rot und Blau, Halbleinenkassette (etwas stärker berieben). (Frankfurt, 1926).

Eines von 100 Exemplaren (Gesamtauflage). "Dieses Buch wurde im Großen Meisterkursus der Berufsschule für Graphik unter der Leitung von Gewerbeoberlehrer S. Kühn hergestellt". – Gering gebräunt, wenige Knickspuren. Mit Montierungsresten eines Exlibris.

Estimate
€ 350   (US$ 385)


Buecherei Maiandros
Eine Zeitschrift von 60 zu 60 Tagen

Lot 3038

Die Buecherei Maiandros. Eine Zeitschrift von 60 zu 60 Tagen. Hrsg. von Heinrich Lautensack, Alfred Richard Meyer, Anselm Ruest. Buch I-VI zu 5 Heften in 1 Band. Mit 10 Illustrationen von R. G. W. Rössner, 6 Holzschnitten von A. Segal und einer Illustration von L. Meidner. Pappband d. Z. (etwas gebräunt und fleckig) mit RSchild (OBroschuren eingebunden). Berlin, Knorr, 1912-1913.

Raabe 10. – "Literarische Zeitschrift mit den Autoren des Alfred Richard Meyer Verlages ... Jedes Buch enthält ein Thema; 1. Buch: S. Lublinski "Therese und Wolfgang", Novelle. 2. Buch: A. R. Meyer und H. Lautensack "Ekstatische Wallfahrten". Mit 10 Zeichnungen von R. G. W. Rössner. 3. Buch: A. R. Meyer "Apollodoros". Mit 6 Holzschnitten von Artur Segal. 4./5. Buch: "Der Mistral". Eine lyrische Anthologie. 6. Buch: "In memoriam Léon Deubel". Mit Titelzeichnung von Ludwig Meidner" (Raabe). Jedes "Buch" jeweils mit einem Beiblatt mit Anmerkungen zu den mitgeteilten Texten, Rezensionen, Notizen etc. Es erschienen noch drei weitere Beiblätter ohne die Hauptbücher. – Teils etwas gebräunt und stockfleckig, gedruckt auf weißem, blauem und grünem Papier.

Estimate
€ 140   (US$ 154)


Buzzi, Paolo
Aeroplani

Lot 3039

Mit einer Widmung von Marinetti
Buzzi, Paolo. Aeroplani. Canti alati. 252 S., 2 Bl. Anzeigen. 18,5 x 16,5 cm. OKart. (stockfleckig; Rücken mit Fehlstelle; ein Gelenk mit Transparentklebestreifen fixiert). Mailand, Edizioni di "Poesia", 1909.

Erste Ausgabe. Vortitel mit 4-zeiliger eigenhändiger Widmung von F. T. Marinetti an den chilenischen Publizisten Rafael Maluenda. – Etwas fleckig und anfangs sowie am Schluss eselsohrig; mehrere Seiten mit großem Stempel ("Donation de Don Benjamin Cohen").

Estimate
€ 250   (US$ 275)


Schürmeyer, Walter
Heinrich Campendonk

Lot 3040

Campendonk, H. - Schürmeyer, Walter. Heinrich Campendonk. 1 Bl., 7 S. Mit 12 Abb. auf 11 Tafeln und 2 Orig.-Holzschnitten von H. Campendonk. 28,5 x 22 cm. OKart. mit mont. Deckelillustration. Frankfurt a. M., Zinglers Kabinett, 1920.

Vollmer I 380. – Die erste Monographie über den Künstler. – Minimale Knickspuren; insgesamt wohlerhalten.

Estimate
€ 300   (US$ 330)



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