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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Autographs » to the Book Department
Autographs Catalogue Price EURO 15,00
Auction Date Wed, Oct 18, 14.30 CET


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Main Image Description Status
Hesse, Hermann
Briefkarte 1950 + Beilage

Lot 2181

- Masch. Briefkarte m. U. "H. Hesse" und Holzschnitt nach einem Hesse-Motiv. 1/2 S. Mit Umschlag. 8vo. (Montagnola 18.X.1950).

An Frau E. Dekker in Ascona, die ihn zu einem Konzert eingeladen hatte. "... Wie gern hätte ich diese Musik gehört! Aber ich bin nicht wohl genug für einen solchen Ausflug, und habe meine Schwester bei mir, die mit Gallenkoliken krank liegt und die ich nicht allein lassen kann. Möchte Ihr Hauskonzert gut gelingen! ...". - Beiliegend der Privatdruck "Geheimnisse" (23 S., 1947) von Hermann Hesse. Auf dem Titelblatt mit Tinte: "Dank u. Gruss von H. Hesse".

Estimate
€ 200   (US$ 234)


Hammer Price
€ 220 (US$ 257)


Hesse, Ninon
3 Briefe an Hanna Roehr

Lot 2182

[*] "mein Mann regt sich wahnsinnig auf"
- Hesse, Ninon, des Dichters dritte Ehefrau, Kunsthistorikerin (1895-1966). 3 Briefe (1 handschriftlich) m. U. "Ninon Hesse". Zus. 51/2 S. Gr. 4to und gr. 8vo. Mit Umschlägen. Montagnola 3.I.1951 - 4.XI.1952.

Umfang- und inhaltsreiche Briefe an Hanna Roehr in Hamburg, mit mancherlei Mitteilungen über Hermann Hesse. "... Sie waren so freundlich, nach meiner Schwester und meinem Schwager zu fragen: die beiden bemühen sich um U.S.A.-Visa - es wäre Wahnsinn für sie, in diesen unsichern Zeiten in Paris zu bleiben, als heimatlose Flüchtlinge. Die französischen Behörden fackeln nicht lange mit Heimatlosen - wenn es die geringste - sagen wir 'Spannung' gibt, werden sie abgeschoben, oder in ein K.Z. gesteckt - um dann auch noch abgeschoben zu werden ... Mein Mann klagt mehr denn je über alte und neue Beschwerden. Geklagt hat er auch früher schon viel - aber mit den Jahren wird man natürlich auch ängstlicher und die Angst wird berechtigter als sie vielleicht früher gewesen wäre ... Der Brief 'Kriegsangst' hat meinem Mann viele schlimme Briefe eingetragen - viele zustimmende, begeisterte, aber es sind ja immer die schlimmen, die den stärksten Erfolg haben ... Wie viele Tage und Stunden haben solche Briefe einen schon gekostet - mein Mann regt sich wahnsinnig auf, was mich natürlich auch sehr hernimmt [3.I.1951] ... Wie sehr danke ich Ihnen für das schöne interessante Buch 'Tyche' von Hans Strohm! Sie haben da wirklich 'ins Schwarze getroffen' - diese Wort- und Begriffs-Interpretationen interessieren mich vor allem andern!Und wie weise vom Verfasser, daß er sich dabei auf Pindar beschränkte ... Ich habe erst hereingesehn, aber ich brenne darauf, das Buch zu lesen. Leider komme ich immer weniger zu 'dem meinigen' (wie Rilke sagen würde) ... Ich ersticke in Papier - 9 Zehntel davon ist Ballast ... dann das ewige Ordnen und Sichten von Feuilletons 'von' oder 'über', von Briefen 'an' - und wenn man sie braucht, findet man sie doch nicht ... Ich lese die jetzt eben erschienenen 'Cahiers Romain Rolland', die noch ungedruckte Briefe R.'s enthalten, jetzt lese ich die Briefe des 23jährigen an die damals 72jährige Malwida von Meysenbug, von 1890-1903 ... Manche lese ich meinem Mann vor (sie deutsch übersetzend, holprig aber wörtlich-genau, das ist besser als 'schön' und ungenau; schön und genau - dazu ist das Leben zu kurz!) ..." [10.V.1951]. - Der gesamte dritte Brief ist mit dem umfangreichen Bericht von einer Griechenlandreise gefüllt ("sehr strapaziös"). Obwohl sie auf der Rückreise erkrankte und dann in der Schweiz zwei Wochen im Krankenhaus bleiben mußte, habe sie die "herrliche Zeit" der Reise sehr genossen. Sie habe u. a. die Archäologen Buschor und Krauss getroffen: "... sobald ich an einer Ausgrabungsstätte, in einem Tempel, in einem Museum, in einer 'göttlichen Landschaft' war - und wann war ich das nicht?! - spürte ich keine Beschwerde, vergass ich alles Körperliche, war ich restlos glücklich! ..." [4.XI.1952]. - Beiliegend ein Foto mit der Abbildung eines beschädigten frühgriechischen Kopfes (Kouros): "Ich finde, er gleicht Rilke ein wenig!" - 1 Brief rückseitig mit Foto-Klebe-Ecken versehen.

Estimate
€ 180   (US$ 210)


Hammer Price
€ 140 (US$ 163)


Vollbrecht, Walter
Hermann-Hesse-Bild-Montage 1957

Lot 2183

[*] - Vollbrecht, Walter. Bild-Montage mit Bezug auf Hermann Hesse. 8vo. Mit dem eigenhändig von Hermann Hesse adressierten Umschlag. Montagnola (2.I.1957).

Offenbar kommentarlos als stummen Neujahrsgruß von Hermann Hesse an die Hamburger Schriftstellerin Hanna Roehr verschickte Collage von Walter Vollbrecht (wohl von diesem eigenhändig bezeichnet): eine Ansicht von Calw, darüber (farbig) verschneite Tannenzweige, aus denen der Strohhut-bewehrte Kopf von Hermann Hesse hervorschaut.

Estimate
€ 120   (US$ 140)


After-Sales Price
€ 80   (US$ 93)


(Sale closed.
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Heyse, Paul
5 Autographen

Lot 2184

Heyse, Paul, Schriftsteller, Novellist und Dramatiker, Nobelpreisträger(1830-1914). 5 Autographen m. U. "Paul Heyse". Zus. 41/2 S. Verschied. Formate. München 1897-1908.

2 eigh. Briefe, 2 eigh. Postkarten, 1 gedruckte, aber signierte Dankeskarte, jeweils gerichtet an den Berliner Sanitätsrat und Kriegsschriftsteller Dr. Karl Vormeng. Am 20.II.1897 sendet er ein "Festlied" für eine Veranstaltung am 8. Mai, an der er nicht teilnehmen könne. Im Oktober schreibt er aus Meran, in Angelegenheiten seiner Gesundheit. "... Leider kann ich nicht das Vergnügen haben, Sie in meinem Hause am Gardasee zu begrüßen, da ich vor dem März nicht dorthin komme. Sollte Ihr Rückweg Sie durch München führen, würde ich mich freuen, Sie bei mir eintreten zu sehen (Luisenstr. 22) und Ihnen einen Gruß an die alten Mitschüler unseres lieben Gymnasiums mitgeben zu können [29.IX.1908] ... Die Ansiedlung in Meran, zu der Sie rathen, haben auch wir in diesen Tagen neu erwogen, da befreundete Gardoner Nachbarn ihr dortiges Haus aufgegeben haben. Aber trotz Ihres Meraner Kollegen wissen wir ja, daß die dortigen Ärzte ihre Winterpatienten gerade im Frühjahr wegschicken, während am Gardasee die Monate März bis Juni windstill zu sein pflegen. Wir dürfen also nichts übereilen und würden unser Haus in Gardone auch nur im äußersten Notfall aufgeben ..." [19.X.1908]. Ein Billet vom 8.X.1908 enthält eine Einladung zum Tee bei Heyses, und die gedruckte, aber signierte Dankeskarte vom 19.III.1905 wendet sich an alle Gratulanten zu Paul Heyses 75. Geburtstag.

Estimate
€ 200   (US$ 234)


Hammer Price
€ 270 (US$ 315)


Hitzig, Julius Eduard
Albumblatt 1845

Lot 2185

Hitzig, Julius Eduard, Berliner Schriftsteller, Buchhändler, Kriminalist und Kammergerichtsrat, befreundet mit E.T.A. Hoffmann und Chamisso, Gründer der neuen "Mittwochsgesellschaft", Herausgeber von Hoffmanns Werken und Biographie (1780-1849). Eigh. Albumblatt m U. "Julius Eduard Hitzig". 1S. Quer-8vo. Berlin 5.III.1845.

Ein Zitat aus dem "Cherubinischen Wandersmann" von Angelus Silesius: "Viel Ixiones. - Ixion ist allein beschrien auf allen Gassen: / Und sieh, viel Tausend sind, die eine Wolk‘ umfassen. - Angelus Silesius (Scheffler geb. 1624.) Schrieb's Julius Eduard Hitzig". “ - In den „Geistreichen Sinn- und Schluß-Reimen“ Nr. 195 der alten Zählung.

Estimate
€ 250   (US$ 292)


Hammer Price
€ 180 (US$ 210)


Hochhuth, Rolf
Signiertes Typoskript

Lot 2186

Hochhuth, Rolf, politisch engagierter Dramatiker und Erzähler, mit dem Drama "Der Stellvertreter" international erfolgreich (geb. 1931). Typoskript mit eigh. Signatur "Rolf Hochhuth" sowie Ort und Datum auf dem Titelblatt. 8 S. auf 8 Bl. Klammerheftung. Gr. 4to. Köln 6.IX.2009.

"Die Berliner Antigone". Vollständiges Typoskript der 1963 entstandenen Novelle über Haft und Tod einer oppositionellen Frau durch die NS-Gerichtsbarkeit. Hochhuth hat die historische Aufarbeitung der Gräuel des Nationalsozialismus zu seiner Lebensaufgabe gemacht und diese Thematik in vielen Dramen und Prosawerken behandelt.

Estimate
€ 120   (US$ 140)


Hammer Price
€ 80 (US$ 93)


Hoefer, Edmund
Brief 1870

Lot 2187

Hoefer, Edmund, Stuttgarter Schriftsteller und Publizist, Leiter des Cottaschen "Morgenblattes" (1819-1882). Eigh. Brief m. U. "Dr. Edm. Hoefer". 2/3 S. Gr. 8vo. Stuttgart 16.IX.1870.

Wie aus dem Inhalt hervorgeht, an den Verleger Trewendt in Breslau. Nach Krankheit und Aufregungen wegen der Ereignisse des deutsch-französischen Krieges komme er nun "mit der Anfrage wegen des gewünschten Feuilletonromans. Ich könnte denselben so schreiben, daß Sie das Manuscript bis Ende April sicher erhalten, wenn Sie es dann auch über das 3. Quartal liegen lassen wollen. Der Umfang würde also wieder wie bei den 'Zwei Familien' sein, wenn nicht möglicherweise ein paar Bogen länger. Es schwebt mir ein patriotischer, hoffentlich guter Stoff vor. Der damalige Contract würde in Allem auch der jetzige sein. Nur müßte man sagen 'unter näher zu bestimmendem Titel.' - Mit den neuen Correcturen des II Bandes bin ich ganz zufrieden und spreche meinen Dank für die Sorgfalt aus, mit der sie gefertigt sind. Wie steht's mit dem Kalender? ...". - Hoefers zweibändige Novellensammlung "Land und See" kam 1871 bei Trewendt heraus, wo 1869 auch "Zwei Familien" erschienen war. - Beiliegend 2 Briefe (1854 und 1875) des Stuttgarter Schriftstellers, Publizisten, Bau- und Gartendirektors Friedrich Wilhelm von Hackländer (1816-1877), des Herausgebers der Zeitschrift "Über Land und Meer". - Die Nachlässe von Hoefer und Hackländer werden beide in Marbach aufbewahrt.

Estimate
€ 120   (US$ 140)


After-Sales Price
€ 70   (US$ 81)


(Sale closed.
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Hoffmann von Fallersleben, Heinrich
Signiertes Gedichtmanuskript

Lot 2188

Hoffmann von Fallersleben, August Heinrich, politischer Lyriker, Dichter beliebter Kinderlieder und des Deutschlandliedes, Germanist und Bibliothekar (1798-1874). Eigh. Gedichtmanuskript m. U. "HvF". 2 S. 9,8 x 6,2 cm. O. O. "Klosterstraße" 29.XII.1843.

"Gänsecantate." Das bekannte fünfstrophige Kinderlied: "Was haben wir Gänse für Kleidung an? / Gi ga gack! / Wir gehen barfuß allezeit / In einem weißen Federkleid, / Gi ga gack! / Wir haben nur Einen Frack ... Was machen wir Gänse am Martinstag? / Gi ga gick! / Man führt uns aus dem Stall hinaus / Zu einem fetten Martinsschmaus, / Gi ga gick! / Und bricht uns das Genick." - An dem sarkastischen Ton und einer Spitze gegen Professoren in Strophe 4 erkennt man den scharfzüngigen Zeitkritiker. In diesem Jahr hatte man Hoffmann wegen seiner politischen Haltung die preußische Staatsbürgerschaft entzogen und ihn des Landes verwiesen, so daß er sich ohne feste Einkünfte im Exil durchschlagen mußte. - Büroklammer-Rostspur.

Estimate
€ 600   (US$ 702)


Hammer Price
€ 750 (US$ 877)


Hofmannsthal, Hugo von
4 Autographen

Lot 2189

Hofmannsthal, Hugo von, österr. Dichter (1874-1929). 4 Autographen m. U. "Hugo v. Hofmannsthal" bzw. "Hofmannsthal". Verschied. Formate. (Ca. 1910) - 1929.

I. Eigh. Brief-Karte (2 S.). Wohl an den Bankier Willy Levin, einen Freund von Richard Strauss. "Diese Zeilen nur für den Fall, daß meine Depesche Sie nicht mehr getroffen hat. Ich bin Mittwoch in Wien, kann mich zwischen 1 h. und 5 h. frei machen, mit Ihnen essen oder Sie nachher sehen, wie immer. Erbitte telephonische Nachricht bis Mittwoch morgens 10 h. nach Rodaun (Teleph. No. 3) ...". - Stockfleckig. - II. Eigh. Signatur auf einem abgeschnittenen Teil der Speisekarte eines Festessens (Weimar 23.V.1926). - III. Eigh. Postkarte an den Oberspielleiter [Helmuth] Ebbs in Weimar, der sich nach lobenden Kritiken zu seiner Aufführung eines Ballett-Textes erkundigt hatte (Rodaun 12.IX.1928). - IV. Masch. Brief (1 S., quer-8vo), wohl an denselben mit der Auskunft, daß er nichts Geeignetes für das Jahrbuch oder eine Festschrift des Weimarer Nationaltheaters zur Verfügung habe (Rodaun 27.IV.1929).

Estimate
€ 250   (US$ 292)


Hammer Price
€ 340 (US$ 397)


Holtei, Carl von
Brief 1836

Lot 2190

[*] Holtei, Carl von, schles. Dichter, Dramatiker, Schauspieler, Rezitator, Regisseur und Theaterleiter (1798-1880). Eigh. Brief m. U. "C v Holtei". 3 S. Gr. 8vo. Schloß Grafenort (Niederschlesien) 16.IV.1836.

An einen jungen ungenannten Schauspieler, den er zu bewegen sucht, nach Grafenort zu kommen, wo sein Gönner Graf Johann Hieronymus von Herberstein 1816 ein Privattheater im Schloß eingerichtet hatte: "... Ich bin glücklich mit meinem Kleeblatt in Gr. angelangt u. habe die jungen Herrn auch, wenigstens erträglich logirt, im Dorfe unterbringen können. Morgen wollen wir dann zum Erstenmale los schießen. - Graupe, den wir hier Raabe nennen, ist ohne Zweifel der Gebildeste von allen, u. scheint auch die meiste geistige Anlage zu haben. Rander's mag es, außer den Zähnen, auch noch an manchen andern Gaben fehlen, - indessen einem geschenkten Gaul, sieht man nicht in's Maul. Franke, hier Ranke genannt, mag wohl Talent haben. - Wir wollen nun seh'n - das was ich eigentlich am allernöthigsten gebraucht hätte , - ein feiner, eleganter Liebhaber, fehlt halt noch immer. Und da Bonus gerade das nicht ist, (wiewohl Graupe ihn übrigens sehr lobt) so dürfte es gerathen seyn, ihn für's Erste noch nicht ... zu berufen, da wir ohnedies mit unseren oeconomicis noch nicht ganz klar sind. Ihnen, mein werther junger Freund, wiederhole ich nun schriftlich den herzlichen Dank für Ihre gefälligen Bemühungen u. erkläre mich bereit, zu jeden Gegendiensten, den Sie irgend wo? u. wie? von mir begehren wollen. Am liebsten freilich, wäre es mir, Sie könnten sich auf einen Monat loseisen u. zu uns kommen ... Versuchen Sie's doch einmal mit Carln [dem Wiener Theaterdirektor Carl Carl] zu reden? - Wegen einer Absage, kann er Ihnen ja den Kopf nicht abreißen ... Auf jeden Fall rechne ich darauf, eine Zeile von Ihnen zu bekommen, die mir sagt: ob ich vielleicht die Freude haben soll, Sie hier zu sehen? Ich würde Ihnen dann recht ausgesuchte Rollen vorbereiten, in Stücken welche, rebus sic stantibus nicht gegeben werden können ...". - Der Schauspieler Adolf Franke (1815-1895) begann 1836 in Grafenort seine Bühnenlaufbahn. Holtei veröffentlichte 1841 "Briefe aus und nach Grafenort". - Gebräunt und im Falz eingerissen.

Estimate
€ 400   (US$ 468)


After-Sales Price
€ 300   (US$ 351)


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