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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Autographs » to the Book Department
Autographs Catalogue Price EURO 15,00
Auction Date Wed, Oct 18, 14.30 CET


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Main Image Description Status
Eschenburg, Johann Joachim
Brief 1806

Lot 2141

[*] Eschenburg, Johann Joachim, Ästhetiker, Literarhistoriker und Übersetzer, Professor am Collegium Carolinum und Bibliothekar in Braunschweig (1743-1820). Eigh. Brief mit U. 3 S. Doppelblatt. 4to. Braunschweig 19.IX.1806.

An "Schütz der Sohn", d.i. der Historiker Friedrich Karl Julius Schütz (1779-1844) in Halle, der ihn um Material für seine dreibändige "Epigrammatische Anthologie" (Halle 1806-1807) gebeten hatte. "… Was ich von den verlangten poetischen Sammlungen besitze, erfolgt hiebei; nämlich die Gedichte von Götz - Giseke - Löwen - Dreyer - Greflinger - Homburg - Hoffmannswaldau - Morhof - Günther und Schoch. Diesen letztern haben Sie mir zwar nicht genannt; die beil. Sammlung scheint aber für Ihren Zweck der Ansicht nicht ganz unwürdig zu seyn. - Die selten gewordene alte Ausgabe von Logau's Sinngedichten bitte ich zu behalten, da ich sie doppelt besitze. - Von Lichtwehr kenn' ich keine Sinngedichte; die Fabeln werden Sie nicht verlangen. - Was ich selbst ehedem in dieser Gattung gereimt habe, ist so wenig und so unbedeutend, daß es keinen Anspruch auf einen Platz in Ihrer Anthologie machen kann, auf deren Erscheinung ich mich freue … Am letzten Mittwochen, d. 10ten d. M. starb unser vortrefflicher Leisewitz an der hitzigen Brustwassersucht, im 55sten Lebensjahr; ein Verlust, der mich tief verwundet; denn er war seit dreißig Jahren mein vertrauter Freund, und vereinte so viel seltne Eigenschaften und Verdienste in seinem herrlichen Character … Leider aber hat er aufs strengste und feierlichste die Verbrennung aller seiner Papiere verordnet …". - Eschenburg lieferte bekanntlich die erste vollständige Prosaübersetzung Shakespeares und trug wesentlich dazu bei, dass sich die Kenntnis über den Dichter in Deutschland verbreitete. - Mit alter Nummerierung in Farbstift; am oberen Rand knapp beschnitten; etwas fleckig und ein Randeinriss hinterlegt.

Estimate
€ 350   (US$ 409)


Hammer Price
€ 250 (US$ 292)


Fleuron, Svend
Postkarte in deutscher Sprache

Lot 2142

Fleuron, Svend, dän. Schriftsteller, sehr erfolgreich mit Romanen und Erzählungen aus dem Tierreich (1874-1966). Eigh. Postkarte m. U. "Svend Fleuron". In deutscher Sprache. 1 S. Kongens Lyngby (22.IX.1935).

An die Librairie Stock in Paris. "... Über mein Buch 'Strix' haben wir 27 December 1929 einen Vertrag abgeschlossen. 6/9 1931 haben Sie mir durch Verlag Julius Gelden, Dresden, 1600 franc gezahlt. Ich frage: kommt doch das Buch nicht bald auf Französisch? Ich werde Ihnen sehr dankbar sein, falls Sie mir etwas über das Schicksal des Buches mittheilen wollen ...". - Fleurons Buch "Det tuder om Natten", 1916 erschienen, kam 1920 in deutscher Sprache unter dem Titel "Strix" heraus.

Estimate
€ 120   (US$ 140)


After-Sales Price
€ 80   (US$ 93)


(Sale closed.
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Förster, Carl August
Brief 1836

Lot 2143

[*] Förster, Carl August, Dresdener Dichter, Literarhistoriker und Übersetzer, mit Ludwig Tieck befreundet (1784-1841). Eigh. Brief mit U. 1 S. 4to. Dresden 16.X.1836.

An einen "theuersten Freund" (wohl K. G. Theodor Winkler, langjähriger Herausgeber der Dresdener Abendzeitung, Organ des Dresdner Liederkreises), dem er die Anzeige von "Ben Jonson" schickt. "Ich habe mich damit beeilt u. denke, in den nächsten Wochen an den Shakspeare-Almanach zu gehen, um auch diesen abzuschütteln, da ich eben einige Tage freier athme, später aber Geschichten mir in Masse auf den Hals rücken, die mich schwerlich an Etwas der Art kommen lassen werden. So kurz ich mich zu fassen gesucht habe, so ist die Anz. doch länger geworden, als Sie es vielleicht gewünscht haben. Lieb wäre es mir freilich, wenn sie in einem Blatte gleich ganz gegeben werden könnte; doch fiat tua voluntas. Daß Ihre u. unsere Wünsche in der gestrigen Versammlung ohne Widerspruch durchgegangen sind, wissen Sie nun. Wer hätte auch einen gegründeten Einwand dagegen erheben können! Das Protocoll wird Ihnen sagen, daß die Versammlung eigentlich nur ein Ihren Verdiensten um den Verein gewidmetes Dankfest beging …". Försters Rezension vom "Shakspeare-Almanach" (Berlin 1836) von Gottlob Regis erschien in der Abendzeitung 1836, Blätter für Literatur und bildende Kunst, Nr. 90, S. 357-59 (siehe Goed. XVII, 1121, 519, 3).


Estimate
€ 180   (US$ 210)


After-Sales Price
€ 120   (US$ 140)


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Fontane, Theodor
Signiertes Gedichtmanuskript "Trag es ..."

Lot 2144

[*] Fontane, Theodor, Schriftsteller (1819-1898). Eigh. Gedichtmanuskript m. U. "Th. Fontane". 1 S. Quer-schmal-gr. 8vo (6,5 x 22 cm). (Berlin) o. J.

4 Zeilen, wohl für einen Ball-Almanach des Vereins Berliner Presse bestimmt: "Trag' es, wenn seinen Schnee der Winter / In all Dein Hoffen niederstiebt, / Ein ganzer Frühling lacht dahinter, / Gott züchtigt immer, wen er liebt." - Es handelt sich um den zweiten Vers von Teil III der "Sprüche", die bereits 1849/50 für den "Tunnel über der Spree" entstanden, dann in Teilen mehrmals gedruckt und erst für die 3. Auflage der "Gedichte" (1889) vereinigt wurden. Hier noch in der frühen Version "all Dein Hoffen" statt "unser Hoffen". - Aus einem größeren Blatt für den Drucker etwas unregelmäßig ausgeschnitten; gering fleckig und geknittert; kleiner Eck-Abriss mit Verlust von 2 Buchstaben.

Estimate
€ 1.800   (US$ 2.106)


After-Sales Price
€ 1.500   (US$ 1.755)


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Fontane, Theodor
Brief 1860

Lot 2145

[*] - Eigh. Brief m. U. "Th: Fontane". 1 S. Gr. 8vo. (Berlin) 2.I.1860.

An einen Herrn Doktor: "... Darf ich mir erlauben Ihnen eine Eintritts-Karte zu den Vorlesungen zu übersenden, mit denen ich am 11ten d. M. in Arnim's Hotel beginnen möchte. Ich erwarte kaum Sie regelmäßig unter meinen Zuhörern zu sehn, würde mich aber aufrichtig freuen, wenn ein erster Versuch Ihnen (und vielleicht auch Ihrer Frau Gemahlin) Muth machen sollte das Wagniß zu wiederholen ...". - 1860 veröffentlichte Fontane seine frühen Reisewerke "Aus England" und "Jenseit des Tweed". Am 11. Januar 1860 begann er dazu eine Reihe von zehn Vorträgen über England und Schottland in Arnim's Hotel, Unter den Linden, die jeweils Mittwochs bis 14. März 1860 stattfanden; die erste Vorlesung befaßte sich mit "Whigs and Tories", hatte 80 Zuhörer und lief nach Fontane gut ab (Fontane-Chronik, S. 1025). Er lud hierfür befreundete Personen (etwa Mathilde von Rohr) persönlich ein. - Etwas fleckig, Ober- und Unterrand alt hinterlegt. - Recht früh; bei Jolles/Müller-Seidel nicht bekannt.

Estimate
€ 900   (US$ 1.053)


Hammer Price
€ 850 (US$ 994)


Fontane, Theodor
Signatur auf einem Blatt aus einem Gästebuch

Lot 2146

[*] - Eigh. Signatur "Th. Fontane" auf einem Blatt eines Gästebuchs. Gr. 8vo. Berlin 17.II.1890.

Auf dem einseitig beschriebenen Blatt finden sich noch die Eintragungen des Malers Franz Skarbina (1849-1910; Berlin, April 1890) und der Opernsängerin Etelka Gerster (1855-1920, Berlin 1889). - Etwas gebräunt; eine Knickfalte unterlegt.

Estimate
€ 600   (US$ 702)


Hammer Price
€ 400 (US$ 468)


France, Anatole
5 Briefe

Lot 2147

[*] France, Anatole, franz. Schriftsteller, Nobelpreisträger (1844-1924). 5 eigh. Briefe m. U. "Anatole France" bzw. "A. F.". Zus. ca. 8 S. Verschied. Formate. St. Cyr sur Loire u. a. 1914-1922.

An Monsieur bzw. Madame Chapelle, betreffend u. a. den Erwerb des Anwesens "La Béchellerie", wo der Schriftsteller fortan bis zu seinem Tod wohnte, ferner über Treffen in Paris und seine Gefühle und Gedanken zum Weltkrieg. "... si les circonstances le permettent j'occuperai la Béchellerie , mais avant tout je me rendrai chez Me. Martini notaire, et je lui donnerai les signaturs nécessairs pour régulariser l'achat de cette propriété [1.IX,1914] ... Vous soignez les blessés, et le bien que vous faites vous aide à supporter les maux de la guerre. Pour moi, je suis accablé du poids de mon inutilité. Vous m'apprenez que M. Chapelle a gardé sa belle vaillance. Je n'en suis pas surpris. Un pays défendu par de tels hommes ne sera pas vaincu. Et malgré les fautes commises j'ai un ferme espoir dans l'heureuse issue de cette terrible guerre [4.XII.1915] ... Nous allons bien tous trois et, si Ti-co ne nourissait pas des idées tristes et lunatiques, tout serait au mieux. Je me suis trouvé très bien de la séance que m'a donnée Ledoux-Lebard ...". Kündigt seinen Besuch in Paris an: "... Je vous envoie, selon ma coutume, un bon à payer. Les pièces jointes à cette lettre vous instruirent des circonstances qui m'y obligent et qui ne sont pas extraordinaires. Nous allons être délivrés des deux grosses notes qu'on nous réclamait fréquemment ..." [24.XI.1922]. - Alle Teile mit kleinem Sammlerstempel.

Estimate
€ 500   (US$ 585)


After-Sales Price
€ 350   (US$ 409)


(Sale closed.
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Freytag, Gustav
Brief 1872

Lot 2148

[*] Freytag, Gustav, Dramatiker, Kulturhistoriker, Erzähler und Publizist (1816-1895). Eigh. Brief mit U. 1 S. Gr. 8vo. Leipzig 9.IV.1872.

An einen Kollegen. "Die Adresse von Frl. v. François ist mir leider unbekannt, ich weiß nur, daß sie in Berlin lebt. Wenn Sie nicht durch Janke schreiben wollen, so möchte ich in Ermanglung besserer Signatur vorschlagen: per Adr. Frau Geheimerath Max Duncker … ich weiß daß Frau Duncker mit der Dame bekannt ist." - Die Schriftstellerin Louise von François (1817-1893) hatte 1871 den Roman "Die letzte Reckenburgerin" bei Otto Janke in Berlin veröffentlicht, den Gustav Freytag in der Zeitschrift "Neues Reich" (Heft 8) 1872 rezensierte. 1874 tauschten sie Briefe über die neue Auflage des Romans, dem Freytags Beurteilung beigegeben war. - Etwas fleckig.

Estimate
€ 180   (US$ 210)


Hammer Price
€ 120 (US$ 140)


Fritzélly
Handschriftl. Gedichtband "Ein Jahr der Jugend"

Lot 2149

[*] Fritzélly (Pseudonym). "Ein Jahr der Jugend". Handschriftliche Gedichtsammlung. 65 ungez. Bl. Mit einem montierten Lackbild (Blumenstrauß) und einem zweifarbigen Monogramm "FE". 20,5 x 14 cm. Roter Leinenband d. Z. mit Blindprägung und vergold. Deckeltitel "Ein Jahr der Jugend" sowie dem goldgepr. Namen "Fritzélly" und Goldschnitt. (Wohl Rheinhessen) 12.X.1886 - 9.XII.1887.

Recht umfangreiche Sammlung eigener Lyrik aus einer Zeit der Hochblüte von Laien-Lyrik (die schließlich eine Berliner Schriftstellergruppe zur Gründung eines satirischen "Allgemeinen deutschen Reimvereins" und eines "Äolsharfen-Almanachs" mit dem Herausgeber "Hunold von der Havel" veranlaßte). Alle Gedichte von "Fritzélly" (Natur-, Liebes- und Vaterlandslyrik, wohl meist von einem Fritz für seine Elly verfertigt) sind genau datiert und bewegen sich auf der mittleren Höhe der Epigonen-Poesie des 19. Jahrhunderts. Ein Beispiel: "Wohlan! - Sieh an den Giebel lehnen / Das Heim von einem Schwalbenpaar, / Die sich im warmen Nestlein dehnen, / Und friedlich kosen immerdar. / So sorglos froh und 'ganz allein' / Möcht' ich mit meiner Elly sein!"

English Condition Report:
Foxed, about four plates with vertical fold, otherwise in good condition. Paste downs with little loss caused by lifted bookplate. Contemporary vellum (rubbed and somehow stained, upper capital scuffed and with little damage, upper board with small paper slip).

Estimate
€ 120   (US$ 140)


After-Sales Price
€ 80   (US$ 93)


(Sale closed.
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Maximin (Maximilian Kronberger)
Signiertes Gedichtmanuskript

Lot 2150

George-Kreis. - Maximin (d. i. Maximilian Kronberger), Münchener Gymnasiast und Lyriker, von Stefan George begehrt, nach Maximins frühem Tod zum Mythos verklärt und mit Büchern und Gedichten gefeiert (1888-1904). Eigh. Gedichtmanuskript mit Namenszug "Maximilian Kronberger" und eigh. monogrammierter Tuschzeichnung. 11/2 S. Auf unbeschnittenem Maschinenbütten. Kl. 4to. (München um 1904).

"Zwei Lieder von Maximilian Kronberger". Die Gedichte sind betitelt "Küsse" (16 Zeilen) und "Schlaflied im Frühling zu singen" (12 Zeilen). Der Obertitel "Zwei Lieder" ist in Jugendstil-Manier von vier aquarellierten Rosen in zwei Violett-Tönen umrankt und mit dem Monogramm "MK" versehen. - Eine andere, größere Gedichtsammlung, die auch das Gedicht "Küsse" enthielt und mit einem ähnlichen Rosen-Aquarell versehen war, sandte Kronberger im Februar 1904 an seine Großmutter. (Für freundliche Auskünfte danken wir dem Stefan George Archiv in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart). - Gedichtmanuskripte des im Alter von 16 Jahren verstorbenen Maximin sind von allergrößter Seltenheit (nicht im JBdApr. 1950 ff.).

Estimate
€ 2.400   (US$ 2.808)


Hammer Price
€ 3.000 (US$ 3.510)



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