Please enter search terms:

BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

Sprache / Lingua / Language


Catalogue Contents

Catalogue Autographs » to the Book Department
Autographs Catalogue Price EURO 15,00
Auction Date Thu, Oct 18, 16:00 CET


» Entire Catalogue (Lots 2301 - 2776)

» Catalogues (Order)

» Terms and Conditions (PDF)
» First Time Bidders (as PDF)
» Form for your bids (PDF)
All Chapters Autographen Literatur / Autographs Literature / Autografi letteratura
to
Autographen Musik, Theater und Film / Autographs Music, Theatre and Film
» Chapters

... 40 41 42 43 44 45 46 47 48   first pagerewindprevious pagenext pagefast forwardlast page

Main Image Description Status

Spontini, Gasparo
Brief an einen Grafen

Lot 2761

[*] Spontini, Gasparo, ital. Komponist, Hofkomponist unter Napoleon in Paris, Generalmusikdirektor in Berlin (1774-1851). Eigh. Brief m. U. "Spontini". In franz. Sprache. 1 S. 8vo. O. O. u. J.

An einen Grafen, den er gemeinsam mit dem Maler Granet treffen möchte, um eine wichtige Verbindung aller drei herzustellen. "... Je n'ai pas été plus heureux encor dernierement que les fois précedentes, de vous rencontrer chez vous, ni Mr. [François Marius] Granet [Maler; 1777-1849]: Mon but était de vous exprimer ma vive réconnoissance, Monsieur le Comte, ainsi qu'à Mr. Granet, et quoique je n'aie rien à ajouter, cépendant je désirerais beaucoup vous faire à tous deux une comunication importante; à cet effet j'ose vous prier de vouloir bien me fixer une heure dans la journée d'aujourdhui ou dans la soirée, où je puisse vous rencontrer chez vous, ainsi que Mr. Granet ...". - Leicht gebräunt. - Beiliegend eine Postkarte mit gedrucktem Bildnis Spontinis.

Estimate
€ 450   (US$ 513)


After-Sales Price
€ 300   (US$ 341)


(Sale closed.
Inquire for availability.)


Stockhausen, Karlheinz
Billet 2001

Lot 2762

Stockhausen, Karlheinz, Komponist (1928-2007). Eigh. Billet m. U. "Karlheinz St." 1 S. Auf der Rückseite eines farbigen Heiligenbildnisses. 12 x 7,5 cm. O. O. 8.I.2001.

An den Komponisten Michael Vetter (1943-2013). "... als ich Dir antworten wollte, fand ich den alten Zettel von 1968 mit der Spielanweisung. Mehr wollte ich nicht damit sagen. Dreh nicht zuviel auf! ...".

Estimate
€ 90   (US$ 102)


After-Sales Price
€ 60   (US$ 68)


(Sale closed.
Inquire for availability.)


Strauss, Richard
Beschriftete Visitenkarte

Lot 2763

[*] Strauss, Richard, Komponist und Dirigent (1864-1949). Gedruckte Visitenkarte mit eigh. Beschriftung. 1 S. Ca. 6 x 10 cm. (München Juni 1896).

"Herrn F. Mensow dankt [Richard Strauss] herzlich für die freundlichen Glückwünsche!" - Kleine Büroklammer-Rostspuren. - Möglicherweise handelt es sich um den Schauspieler Mendelsohn [sic], der um die Jahrhundertwende unter dem Pseudonym Felix Mensow auftrat.

Estimate
€ 200   (US$ 227)


Hammer Price
€ 140 (US$ 159)


Strauss, Richard
Postkarte 1901 an Ernst von Schuch

Lot 2764

- Eigh. Postkarte m. U. "R. Strauss". 1 S. (Charlottenburg bei Berlin 13.XI.1901).

Als Berliner Hofkapellmeister an den Dirigenten Ernst von Schuch, Generalmusikdirektor der Dresdener Hofoper, der in diesem Jahr mit "Feuersnot" die erste von fünf Strauss-Uraufführungen leitete. Strauss bedankt sich für dessen Brief und "Alles, was Sie für mich thun! Sie sind ein reizender, ausgezeichneter Mensch! Leider kann ich (u. dann nur wenns sehr gut geht!) erst zur Samstag-Probe kommen. Ich bin mit dem Mozartfest (Neueinstudierung von Don Juan, muß allein die ganze Regie führen) u. den Proben zu einem Concert am 18ten diese Woche so rasend mit Arbeit überbürdet, daß ich gar nicht weiß, wo mir der Kopf steht. Ich denke sehnsuchtsvoll an die schönen Dresdner Proben u. kann nicht hin. Bitte, sagen Sie dem Grafen Seebach, daß er mir gestatten möge, seinen liebenswürdigen Brief mündlich zu beantworten ... Die Textbuchangelegenheit ist in Ordnung ...". - Die erfolgreiche Uraufführung von "Feuersnot" fand 8 Tage später, am 21. November 1901, in Dresden statt.

Estimate
€ 600   (US$ 683)


Hammer Price
€ 1.200 (US$ 1.367)


Strauss, Richard
Signiertes Kabinettfoto

Lot 2765

- Porträt-Photographie mit eigh. Signatur "Richard Strauss" unter dem Bild. Auf Karton gewalzt. Kabinett-Format (ca 17 x 11 cm). Im Goldrahmen unter Passepartout und Glas. (Berlin ca 1902).

Die Aufnahme (Halbfigur) des Berliner Ateliers Albert Meyer zeigt den 38jährigen Berliner Hofkapellmeister in einem gedrechselten Stuhl mit geschnitzten Armlehnen sitzend, die Arme auf die Lehnen gestützt. Auf dem Foto ist die Jahreszahl 1902 eingepresst. Schönes Bildnis des noch jungen, aufstrebenden Stars. - 2 Außenkanten des Rahmens an den Ecken mit Farbresten.

Estimate
€ 600   (US$ 683)


Hammer Price
€ 400 (US$ 455)


Strauss, Richard
Signierte Porträtfoto-Postkarte

Lot 2766

[*] - Porträtfoto-Postkarte mit eigh. Signatur "Dr Richard Strauss" auf der Bildseite. (Berlin 15.XII.1908).

Als Berliner Hofkapellmeister an eine in Berlin ansässige Comtesse J. von Schwerin. Als Autogramm verschickt; die Adresse von anderer Hand. Die Aufnahme des Ateliers Emil Bieber zeigt den Meister in Halbfigur, auf einem Stuhl sitzend, einen Arm auf die Rückenlehne gestützt. - Der Poststempel etwas auf die Vorderseite durchgepresst; sonst gutes, relativ frühes Bildnis.

Estimate
€ 450   (US$ 513)


Hammer Price
€ 300 (US$ 341)



Strauss, Richard
4 Notizzettel

Lot 2767

[*] - 4 eigh. Zettel mit Notizen (Bleistift). Zus. 4 S. Kl. 8vo. O. O. u. J.

I. Aufzeichnungen zu "Beethoven C-dur- Messe" mit den Seitenzahlen zu Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus und Agnus Dei. Möglicherweise Lesezettel zu einem Buch. - II. "Streicherstimmen" mit Aufzeichnung der Stimmen für die Streichergruppen und der Besetzung. - III. Seitenzahlen zu "Kl[avierauszug]" und "St[immen]". - IV. "Bruckner Verlag Leipzig." - Nach einer Aufzeichnung auf der Rückseite von II und IV aus dem Besitz des Dirigenten Robert Heger.

Estimate
€ 250   (US$ 285)


Hammer Price
€ 150 (US$ 170)


Strauß, Johann (Sohn)
Beschriftete Visitenkarte

Lot 2768

[*] Strauß, Johann (Sohn), österr. Komponist und Dirigent, Schöpfer der "Fledermaus" (1825-1899). Eigenhändig beschriftete Visitenkarte mit gedrucktem Namen "Johann Strauß" auf der Vorderseite. 2 S. 7 x 10,5 cm. Wien 8.II.1896.

An einen Hofmusikdirektor: "... In Bezug auf das Temp[o] der Romanze haben Sie vollkommen Recht. Im übrigen gilt die Partitur maßgebend. Mit der Versicherung meiner vollkommenen Werthschätzung Ihr ergebenster [gedruckt: Johann Strauß]". - Möglicherweise handelt es sich um die Celloromanze op. 255.

Estimate
€ 400   (US$ 455)


Hammer Price
€ 300 (US$ 341)


Tichatschek, Joseph
Brief mit Musikzitat + Beigaben

Lot 2769

Tichatschek, Joseph, Tenor, berühmter Dresdener Wagner-Sänger, der erste "Rienzi" und der erste "Tannhäuser", Ehrenmitglied der Dresdener Hofoper (1807-1886). Eigh. Brief m. U. "Tscheckely" und 2 Notenzeilen. 1 S . Mit Adresse. Quer-kl. 4to. Leipzig 11.VIII.1843.

In Sektlaune an seine Kollegin Henriette Wüst (1816-1892), Sopranistin an der Dresdener Oper, bei Übersendung einer Gesangspartie, "Abends 11 Uhr beim Fraß u. Völlerey". Der den 12 Musiktakten unterlegte Text lautet: "Um 6 Uhr Sonnabend früh ist diese Parthie abgesandt u. wird die Jette finden etc. (Baß à la Reisig[e]r:) Schweinefleisch u. Sauerkraut Ziegenkäs u. Haferschleim etc."
Darunter in musikfreier Prosa: Guten oder Juten Morgen liebes Jettchen! Ich grüße Sie und den Hans. Auch einen derben Schmatz aberst nur für Sie. Tscheckely". - Beiliegend eine eigh. Visitenkarte, Dresden 24.V.1977: "Mit br. Gruß sende Ihnen die zugesagte Photographie zur bleibenden Erinnerung. Hochachtuingsvoll Tischatschek." - Fener beiliegend ein eigh. Billet der bedeutenden Gesangspädagogin Mathilde Marchesi (1821-1913) an ihre "lieben Schülerinnen".

Estimate
€ 350   (US$ 398)


Hammer Price
€ 440 (US$ 501)



Tietjen, Heinz
Brief 1943 an Richard Kraus

Lot 2770

Tietjen, Heinz, Dirigent und Regisseur, preuß. Staatsrat und Generalmusikdirektor der Preußischen Staatstheater, 1934-1944 auch künstler. Leiter der Bayreuther Festspiele, später Intendant der Deutschen Oper Berlin und der Hamburger Staatsoper, einer der einflußreichsten und vielseitigsten Opernleiter des 20. Jhdts (1881-1967). 3 Briefe m. U. "Tietjen" bzw. "Heinz Tietjen". Zus. 21/2 S. Verschied. Formate. Berlin 1942-1947.

An den Dirigenten Richard Kraus (1902-1978) in Halle (Saale). "... Streng vertraulich: Sollten auf Ihren Bayreuther Erstlingserfolg hin [Kraus hatte 1942 in Bayreuth den "Fliegenden Holländer" dirigiert] Ihnen von grösseren Bühnen Angebote gemacht werden, so schliessen Sie nicht ab, ohne mich zu verständigen, weil ich für die fernere Zukunft mit Ihnen etwas vorhabe, was dann erst besprochen werden müsste [25.IX.1942] ... Der formelle Briefwechsel zwischen Ihrem Dezernenten und mir hat stattgefunden, dortseits mit der Erklärung, dass man Sie freigeben wird, sobald man vollgültigen Ersatz gefunden hat. Ich fühle mich verpflichtet Ihnen mitzuteilen, dass die Voraussetzungen, unter denen wir uns in Bayreuth einig waren und die in der konzertanten Sparte mit General-Intendant Ulbrich besprochen und für Sie sichergestellt waren, durch höhere Gewalt zunächst in der Konzertfrage gefallen sind. Das Kasseler Staatstheater und die Stadthalle stehen nicht mehr zur Verfügung, und ob Konzerte in absehbarer Zeit in Kassel stattfinden können, ist im Augenblick nicht zu übersehen ..." [29.X.1943]. Tietjen unterzeichnet auf beiden Briefen nicht mit "Heil Hitler", sondern "mit besten Grüßen". - Mit der dezenten Umschreibung, daß Theater und Stadthalle in Kassel infolge "höherer Gewalt" nicht mehr zu Verfügung stünden, meint Tietjen die Tatsache, daß sie 7 Tage zuvor durch einen Bombenangriff zerstört worden waren. - Der zweite Brief mit Briefkopf "Der Generalintendant der Preussischen Staatstheater". - Am 28. Juni 1947 schreibt Tietjen an Kraus: "... Noch ehe ich Ihren Brief ... erhalten hatte, hatte ich Sie längst Herrn Gründgens bedingungslos empfohlen. Nach Erhalt Ihres Briefes hätte ich allerdings es nicht so stürmisch getan, denn ich hätte Ihnen eher gewünscht, in Lübeck der absolute Alleinherrscher auf musikalischem Gebiete zu sein. Mit Gründgens selbst werden Sie in Düsseldorf glänzend zusammen arbeiten können ...". Empfiehlt den Dirigenten Heinrich Hollreiser und fügt hinzu: "... Meine 'väterliche Förderung' bleibt für alle Zeiten bestehen; merken Sie sich das, und wenn es mal brennt, melden Sie sich vertrauensvoll. Im übrigen behalte ich Ihren weiteren Werdegang sehr im Auge - man kann ja nicht wissen! ...". - Dabei: Gustaf Gründgens, Schauspieler, Regisseur, Staatsschauspieler, Staatsrat und Intendant der Preußischen Staatstheater in Berlin (1899-1963). Eigh. Signatur "Gründgens" auf einem Besetzungszettel des Schauspielhauses am Gendarmenmarkt, auf dem Gründgens als Darsteller der Titelrolle in Shakespeares "König Richard II." genannt ist (20.V.1939). - Zus. 4 Teile.

Estimate
€ 250   (US$ 285)


Hammer Price
€ 150 (US$ 170)



... 40 41 42 43 44 45 46 47 48   first pagerewindprevious pagenext pagefast forwardlast page