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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Autographs » to the Book Department
Autographs Catalogue Price EURO 15,00
Auction Date Wed, Oct 18, 14.30 CET


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Main Image Description Status
Borchert, Wolfgang
Signiertes Schriftstück 1947

Lot 2121

[*] "Die Hundeblume"
Borchert, Wolfgang, Schriftsteller (1921-1947). Verlagsvertrag mit eigh. U. "Wolfgang Borchert". Typoskript. 2 S. Gr. 4to. Hamburg, 16.IV.1947.

Typoskriptdurchschlag des Verlagsvertrages zwischen dem "Verlag Hamburgische Bücherei" (von dessen Vertreter Bernhard Meyer-Marwitz eigenh. ausgefüllt und unterschrieben) und Wolfgang Borchert über die Sammlung von Erzählungen "Die Hundeblume". - Beiliegend: 2 Quittungen über erhaltene Honorarzahlungen für "Die Hundeblume" (dat. Hamburg, 25. Juni und 1. Dezember 1947), quittiert von Wolfgangs Vater Fritz Borchert. - Entstanden im Januar 1946 während eines Krankenhausaufenthalts des bereits schwer kranken Schriftstellers, ist "Die Hundeblume" Borcherts erste umfangreichere Prosaarbeit. Sie markiert einen einschneidenden Wendepunkt in seinem Werk von den frühen Gedichten zu den Kurzgeschichten aus seinen letzten beiden Lebensjahren. Sie wurde erstmals am 30. April und 4. Mai 1946 in der "Hamburger Freien Presse" veröffentlicht und leitete Borcherts erste Prosasammlung "Die Hundeblume. Erzählungen aus unseren Tagen" (Verlag Hamburgische Bücherei, 1947, S. 11-33) als Titelgeschichte ein. - Gelocht; Oberrand minimal fleckig. - Sehr selten.

Estimate
€ 2.000   (US$ 2.340)


Hammer Price
€ 2.200 (US$ 2.574)


Brod, Max
Albumblatt 1924

Lot 2122

Brod, Max, österr. Schriftsteller, Kafkas Freund und Förderer (1884-1968). Eigh. Albumblatt m. U. "Max Brod" auf einer Postkarte. Prag (1924).

"Wenn du, Mensch, dich, gut zu sein, entscheidest, / Wirst den Weltenlauf du umgebären. / Fabel war es, daß du sinnlos leidest. / Gib dein Herz - dir geben sich die Sphären. - [Aus dem Gedichtbuche 'Das gelobte Land']. Max Brod." Geschrieben für den Wiener Lehrer, Schriftsteller und Autographensammler August Eigner.

Estimate
€ 200   (US$ 234)


After-Sales Price
€ 140   (US$ 163)


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Brunnow, Ernst Georg Frhr von
Brief 1842 an Ludwig Bechstein

Lot 2123

Brunnow, Ernst Georg Frhr von, aus Kurland stammender Schriftsteller, Novellist und begeisterter Anhänger von Hahnemanns Homöopathie, übersetzte dessen "Organon" ins Französische (1796-1845). Eigh. Brief m. U. "Ernst v. Brunnow". 2 S. Doppelblatt. Schmal-4to. Dresden 10.VII.1842.

An Ludwig Bechstein in Redaktionsangelegenheiten der Dresdener „Abendzeitung“. „ ... Sie ersehen aus der Beilage unseres gemeinschaftlichen Freundes Herrn Hofrath Winkler, daß ich Ihren Wunsch in Betreff Ihrer früheren gütigen Zusendung erfüllt habe, daß jedoch meine Recension nicht aufgenommen worden ist, weil bereits die 2te letzte Auflage Ihrer deutschen Sagen im Literat.blatt der Abendzeit. besprochen worden ist, die mir zugeschickte Ausgabe aber die 3te war. Ich selbst hatte das außer Acht gelassen, sonst würde Ich selbst Sie sogleich auf diesen Umstand aufmerksam gemacht haben. Ich will jedoch suchen, daß ich eine Recension dieser 4ten Auflage im Planeten anbringe, wenn sie nicht bereits darin angezeigt ist. Jedenfalls bitte ich Sie, meinen besten innigsten Dank für die gütige neueste Zusendung von Gedichte und Sagen empfangen zu wollen. Sie werden vielleicht bald auch die erste Lieferung meines Wahren Hutten zu Gesicht bekommen, wovon ich wünsche daß er sich Ihres freundlichen Beifalls erfreuen möge ...". - Der Schriftsteller, Hoftheatersekretär, Übersetzer, Publizist und und Bühnenautor Karl G. Theodor Winkler (1775-1856) - besser bekannt unter seinem Pseudonym Theodor Hell - war seit 1835 Besitzer der Dresdner "Abendzeitung". Bei dem erwähnten „Planeten“ handelt es sich um die von 1830-1843 von Ludwig Storch in Grimma herausgegebene Zeitschrift „Unser Planet: Blätter für Unterhaltung, Zeitgeschichte, Literatur, Kunst und Theater“. - Brunnows „Ulrich von Hutten, der Streiter für deutsche Freiheit" erschien in diesem Jahr bei Teubner in Leipzig.

Estimate
€ 180   (US$ 210)


After-Sales Price
€ 120   (US$ 140)


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Büchner, Luise
Brief an Marie Buchner

Lot 2124

Büchner, Luise, Schriftstellerin, Schwester von Georg, Alexander und Ludwig Büchner, Vorkämpferin der Frauen-Emanzipation (1821-1877). Eigh. Brief m. U. "Luise Büchner". 1 S. Doppelblatt. Mit (defektem) Umschlag. (Wohl Darmstadt nach 1870).

An Marie Buchner mit der Bitte, ihr ein Buch auszuleihen. "... Da Ihr Herr Vater zu F. Freiligraths näheren Freunden gehört, so darf ich wohl vermuthen, daß er sich in Besitz von dessen sämmtlichen Werken befindet. Sollte dies wirklich der Fall sein, so würden Sie mich unendlich verbinden, wenn Sie mir, nur auf eine Stunde, sein ‚Glaubensbekenntniß‘ leihen wollten. Trotz aller Mühe, die ich mir schon gegeben, kann ich es nirgends bekommen, selbst nicht bei den Buchhändlern. - Zu allen Gegendiensten bin ich gerne bereit und sage Ihnen im Voraus meinen besten Dank ...". - Luise Büchner wird heute noch neben Luise Otto oder Fanny Lewald als eine der bahnbrechenden Frauen der Frauenbewegung des 19. Jahrhunderts angesehen. Durch einen Unfall im Kindesalter zog sie sich eine Rückenverkrümmung zu, die sie zeitlebens behinderte. Autodidaktisch hatte sie sich umfangreiches Wissen vor allem in Literatur, Mythologie, Geschichte und Fremdsprachen angeeignet. Nach dem Tod der Eltern lebte sie zusammen mit ihrer ebenfalls ledigen Schwester Mathilde (1815-1888) im eigenen Haushalt, im selben Haus wie ihr Bruder, der Arzt Ludwig Büchner. - Bei der Briefempfängerin handelt es sich vermutlich um die Tochter des Schriftstellers Wilhelm Buchner (1827-1900), der 1882 „Ferdinand Freiligrath. Ein Dichterleben in Briefen“ bei Lahr in Schauenburg veröffentlichte. Ferdinand Freiligraths Gedichtsammlung „Ein Glaubensbekenntniß“ war erstmals 1844 erschienen. Luise Büchner meint vermutlich den Abdruck in den „Gesammelten Dichtungen“, die in 6 Bänden bei Göschen in Stuttgart 1870 erschienen waren. Das ist der terminus post quem für die Datierung des Briefes.

Estimate
€ 150   (US$ 175)


After-Sales Price
€ 100   (US$ 117)


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Bürde, Samuel Gottlieb
Brief 1793

Lot 2125

[*] Bürde, Samuel Gottlieb, Dichter und Übersetzer (1753-1831). Eigh. Brief mit U. 12/3 S. 4to. Breslau 26.VI.1793.

An den Verleger Christian Friedrich Voß d. J. (1755-1795) in Berlin. Der schlesische Dichter, Übersetzer und Kanzleidirektor Bürde schickt seinem Verleger "einen Theil des Manuscripts von den übersetzten Gedichten des hochsel. Königs, und füge die Versicherung hinzu, daß Sie den Ueberrest bis Ende künftigen Monaths erhalten sollen". Zur weiteren "Uebersetzung der übrigen Gedichte des Philosophen von Sanssouci" sehe er sich wegen Arbeitsüberlastung außerstande und schlägt Karl Alexander Herklots als weiteren Übersetzer vor. Aber auch dieser führte die Arbeit nicht fort, sondern Voß gewann den Berliner Gelehrten und "literarischen Hausfreund" Johann Daniel Sander (1759-1825) als Herausgeber. Die Ausgabe von Friedrich d. Gr., "Werke, bei seinen Lebzeiten gedruckt" erschien bei Voß in den Jahren 1790 bis 1794, wobei der vierte Teil die von Bürde übersetzten Oden, Episteln, "Vertrauten Briefe" etc. enthält. - Mit Klammerspur. - Selten.

Estimate
€ 450   (US$ 526)


After-Sales Price
€ 300   (US$ 351)


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Busch, Wilhelm
Gedicht auf einer Postkarte

Lot 2126

Busch, Wilhelm, Dichter, Zeichner und Maler, genialer Karikaturist von epochaler Bedeutung (1832-1908). Eigh. Gedicht m. U. "Wilh. Busch" auf einer Postkarte. 1 S. Wiedensahl 20.IX.1883.

An den Maler, Karikaturisten und satirischen Schriftsteller Carl Maria Seyppel (1847-1913) in Düsseldorf, der ihm seine soeben erschienene Humoreske "Schlau, schläuer, am schläusten" zugesandt hatte. Busch bedankt sich in passenden Versen: "Schönen Dank! - Der Lohn ist schäbig. - / Hätt ich König Rhampsinits / Gold'ne Schätze, dann so gäb ich / Schönern Dank für lust'gen Witz. - Denn, was Du am lotosblum'gen / Altberühmten Strand des Nil's, / Was Du in dem Land der Mumien / Ausgegraben, mir gefiel's." - An den linken Rand geklebt ein schmaler Streifen mit biographischer Notiz über Wilhelm Busch. - In der Ausgabe "Sämtliche Werke" (München 1949), in Bd VIII, S. 316 gedruckt (mit falschem Datum), jedoch nicht in der Ausgabe "Sämtliche Briefe" (1982). - Beiliegend das genannte Buch von C. M. Seyppel, einer seiner kuriosen "Mumien-Drucke", mit denen die aktuellen Ausgrabungen in Ägypten persifliert wurden: "Schlau, schläuer, am schläusten. Eine Aegyptische Humoreske". 40 S. Mit zweifarbigem Titel und zahlreichen Illustrationen von C. M. Seyppel. Lithographisch gedruckt auf künstlich "gealtertem", unbeschnittenem Karton. 28 x 20 cm. Orig.-Sackleinwand mit Kordelheftung, Lacksiegel (etwas abgebröckelt) und Lederriemen-Verschluss. Düsseldorf, Felix Bagel, 1883. - Einliegend eine auf imitiertem Pergament gedruckte, mit Widmung an Heinrich Schliemann versehene Vorrede Seyppels. - Schönes Ensemble von Busch und Seyppel.

Estimate
€ 2.000   (US$ 2.340)


Hammer Price
€ 2.600 (US$ 3.042)


Busch, Wilhelm
Albumblatt

Lot 2127

- Eigh. Albumblatt m. U. "Wilhelm Busch". 18 x 25 cm. O. O. (um 1906).

"Halt Dein Rößlein nur im Zügel. / Kommst ja doch nicht allzuweit; / Hinter jedem neuen Hügel / Dehnt sich die Unendlichkeit." Die ersten vier Zeilen aus dem achtzeiligen Gedicht "Beschränkt", gedruckt zur Eröffnung in der 1904 erschienenen Sammlung "Zu guter Letzt". - Dekorativ auf Bütten geschrieben.

Estimate
€ 2.800   (US$ 3.276)


Hammer Price
€ 2.800 (US$ 3.276)


Capote, Truman
Postkarte 1964

Lot 2128

[*] Capote, Truman, amerikan. Schriftsteller (1924-1984). Eigh. Ansichts-Postkarte m. U. "Truman". Verbier (Schweiz), 13.X.1965.

An seinen Agenten Irving Lazar und dessen Frau in Beverly Hills, Calif.: "The Swiss have just come up with a superman version of [vitamine] B-12. Will bring you some. Did you ever receive a copy of my 'Gatsby' script? Am leading a life quiet + healthy as an Alpine cow ..." - Paramount lehnte das Drehbuch Capotes für die Verfilmung von F. Scott Fitzgeralds Roman "The Great Gatsby" ab; das Script der Verfilmung von 1974 stammt von Francis Ford Coppola. - Das Foto auf der Bildseite der Karte zeigt die verschneite Bergstation von Verbier.

Estimate
€ 550   (US$ 643)


Hammer Price
€ 500 (US$ 585)


Carmen Sylva
Brief 1902

Lot 2129

[*] Carmen Sylva (d. i. Königin Elisabeth von Rumänien, geb. Prinzessin zu Wied), Dichterin (1843-1916). Eigh. Brief mit U. "Carmen Sylva". In franz. Sprache. 4 S. Doppelblatt mit breitem Trauerrand. Mit schwarz gesiegeltem Umschlag. Quer-8vo. Sinaia (Rumänien) 24.X.1902.

An die Schweizer Schriftstellerin Noëlle Roger (Ps. für Hélène Dufour-Pittard; 1874-1953) in Genf, deren neuestes Werk, "Si saisissant, si viril et si tendre", ihr erst nach ihrer Abreise zugestellt worden sei. "… C'est une affreuse male chance de ne pas vous avoir vue! Votre livre a été envoyé à un aide de camp et pas à mon secrétaire. L'aide de camp a changé de service, l'autre ne savait même pas votre éxistence, et moi je n'ai rien su ni rien reçu que lorsque je suis allée à la recherche - trop tard! …". - Sie erwähnt auch noch den Ehemann der Adressatin, den Anthropologen Eugène Pittard (1867-1962). Die Mutter von Carmen Sylva, die Fürstin Marie zu Wied, war am 24. März gestorben, daher benutzte sie wohl das Briefpapier mit dem Trauerrand.

Estimate
€ 200   (US$ 234)


After-Sales Price
€ 150   (US$ 175)


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Chateaubriand, François René Comte de
Brief 1844

Lot 2130

Chateaubriand, François René Vicomte de, franz. Schriftsteller und Staatsmann, als Autor der wohl bedeutendste Vertreter der franz. Frühromantik (1768-1848). Brief m. U. "Chateaubriand" und Adresse. 1/2 S. Doppelblatt. Gr. 8vo. Paris 20.VII.1844.

An den deutschen Schriftsteller und Publizisten George Hesekiel (1819-1874) in Altenburg, der ihm wohl seinen Roman "Royalisten und Republikaner. Roman aus der Zeit der französischen Republik" übersandt hatte. Chateaubriand bedankt sich höflich: "Je suis désolé, Monsieur, je ne sais pas l'Allemand et je ne puis pas lire votre bel ouvrage. Croyez, Monsieur, que je serais sensible à ses beautés comme je le suis à la lettre trop flatteuse que vous m'avez fait l'honneur de m'écrire ...". - Kleiner Tintenfleck.

Estimate
€ 180   (US$ 210)


After-Sales Price
€ 120   (US$ 140)


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