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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Autographs » to the Book Department
Autographs Catalogue Price EURO 15,00
Auction Date Thu, Oct 18, 16:00 CET


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Main Image Description Status

Böll, Heinrich
Signiertes Typoskript und Begleitbrief

Lot 2321

[*] Böll, Heinrich, Schriftsteller, Nobelpreisträger (1917-1985). Typoskript mit eigh. Zusätzen und Unterschrift "Heinrich Böll" sowie eigh. Begleitbrief m. U. "Heinrich Böll". Zus. 6 S. Gr. 4to und kl. 4to. Köln (Sept. 1974).

"Wo verbirgt der Weise ein Blatt?" Vollständiges, am Schluß signiertes Typoskript über Carl Amerys (1922-2005) Buch "Das Königsprojekt". Mit vielen eigenhändigen Verbesserungen und einigen Einschüben. Der Text erschien in "Die ZEIT" Nr. 41 vom 4. Oktober 1974, Seite 25 (unter dem Titel "Galopp mit der Raum-Zeit-Maschine"). Am Schluß die Sätze: "Was las ich doch vor (knapp) vierzig Jahren bei Chesterton und fand es im Königsprojekt als Zitat wieder? 'Wo verbirgt der Weise ein Blatt? Im Walde.'"- Drucke in: Einmischung unerwünscht (1977) und in der Kölner Ausgabe Bd. 18: 1971-1974. - Böll hat sich mehrfach für Amery eingesetzt; so schrieb er im "Spiegel": "Amery ist als Autor zu schade für den deutschen Katholizismus." - Der eigenhändige Begleitbrief ist an den zuständigen Redakteur gerichtet. Es sei nicht kürzer gegangen; wenn gekürzt werden solle, könne man telefonieren. Böll sei bis 30. September in Paris.

Estimate
€ 600   (US$ 696)


Hammer Price
€ 400 (US$ 463)



Böll, Heinrich
Signiertes Typoskript mit Begleitbrief

Lot 2322

[*] - Typoskript m. U. "Heinrich Böll" sowie masch. Begleitbrief m. U. "Heinrich Böll". Zus 5 S. Gr. 4to. Köln 1977.

Vollständiges Typoskript einer Rezension zu Edgar Hilsenraths Roman "Der Nazi & der Friseur" (Köln 1977). Mit zahlreichen eigenhändigen Verbesserungen und 2 Einschüben. Der Text erschien in "DIE ZEIT" Nr. 51 vom 16. Dezember 1977 auf Seite 51 unter dem Titel "Hans im Glück im Blut" mit der Vorbemerkung "Umgekippte Märchenfiguren: obszön und grotesk". - Im Begleitbrief an den zuständigen Redakteur (Köln 26.XI.1977) schreibt Böll, die Rezension sei ein schweres Stück Arbeit gewesen. Erwähnt die "scheussliche Kölner Geschichte" nämlich die Hausdurchsuchung mit Scharfschützen durch das Bundeskriminalamt, der auch die Wohnung seines Sohne René zum Opfer gefallen sei. Man habe, so der Polizeipräsident an Böll, "weder Herrn Schleyer noch Terroristen" gefunden, was Böll gallig kommentiert. - Der Deutsche Herbst war von einer Polarisierung der bundesrepublikanischen Gesellschaft geprägt. Wer die RAF nicht klar ablehnte, galt in konservativen Kreisen als "Sympathisant". Dem Schriftsteller Heinrich Böll warf insbesondere die "Springer-Presse" (Bild-Zeitung) vor, durch seine zögerliche Haltung den Terror zu unterstützen und damit selbst Terrorist zu sein. Diese Anschuldigungen führten unter anderem zu Hausdurchsuchungen bei ihm und seinem Sohn. Böll warf den Polizeibehörden vor, so aufgeregt zu sein, dass sie jeder Diffamierung nachgingen. - Beiliegend ein Briefumschlag und 1 Kopie.

Estimate
€ 600   (US$ 696)


After-Sales Price
€ 400   (US$ 463)



Böll, Heinrich
Signiertes Typoskript mit Begleitbrief

Lot 2323

[*] - Signiertes Typoskript und masch. Begleitbrief m. U. "Heinrich Böll". Zus. 7 S. Gr. 4to. Köln 1977.

Vollständige, am Schluß signierte Rezension zu Alfred Anderschs Buch "Öffentlicher Brief an einen sowjetischen Schriftsteller [Konstantin Simonow], das Überholte betreffend. Reportagen und Aufsätze" (Zürich 1977). Mit zahlreichen eigenhändigen Verbesserungen und einigen Streichungen. Der Text erschien in "DIE ZEIT" Nr. 15 vom 8. April 1977 auf Seite 69 unter dem Titel "Der fragende Reporter. Alfred Anderschs Reportagen, Aufsätze, Reden" und mit der Vorbemerkung: "Alfred Andersch hat einen 'Öffentlichen Brief' an den Schriftsteller Konstantin Simonow geschrieben: der Versuch, den deutschen Komplex gegenüber der sowjetischen Literatur zu heilen." - Andersch hatte seinen Offenen Brief zuerst am 11. März 1977 in der "ZEIT" veröffentlicht und provozierte damit eine literarische Auseinandersetzung. Noch vor unserer Rezension der Buchausgabe beteiligten sich daran sowohl Heinrich Böll (ZEIT vom 1. April 1977) als auch der Slavist Wolfgang Kasack (ZEIT vom 15. April 1977). Am 11. November 1977 druckte die "ZEIT" schließlich den Schluß jenes "Offenen Briefes", mit dem Konstantin Simonow auf Andersch antwortete. Mit einem Kommentar von Alfred Andersch zu diesem Brief Simonows beendete die Zeitung dann diese deutsch-russische Diskussion. - In dem Begleitbrief an den zuständigen Redakteur (Köln 20.III.1977) schreibt Böll, die Rezension sei ein schweres Stück Arbeit gewesen. Er habe sich zwar in der Schweiz gut erholt, wolle aber bis September keine Rezension mehr verfassen. Auch erwarte er eine Honorarzulage von 100 DM. - Beiliegend ein Umschlag und zwei Bl. Kopien des Aufsatzes.

Estimate
€ 600   (US$ 696)


After-Sales Price
€ 400   (US$ 463)


Brod, Max
Albumblatt 1924

Lot 2324

Brod, Max, österr. Schriftsteller, Kafkas Freund und Förderer (1884-1968). Eigh. Albumblatt m. U. "Max Brod" auf einer Postkarte. Prag (1924).

"Wenn du, Mensch, dich, gut zu sein, entscheidest, / Wirst den Weltenlauf du umgebären. / Fabel war es, daß du sinnlos leidest. / Gib dein Herz - dir geben sich die Sphären. - [Aus dem Gedichtbuche 'Das gelobte Land']. Max Brod." Geschrieben für den Wiener Lehrer, Schriftsteller und Autographensammler August Eigner.

Estimate
€ 150   (US$ 174)


Hammer Price
€ 220 (US$ 255)



Breitbach, Joseph
Brief und Visitenkarte

Lot 2325

Breitbach, Joseph, dt.-franz. Schriftsteller und Publizist (1903-1980). Eigh. Brief m. U. "Joseph Breitbach". 1 S. Gr. 8vo. Paris 2.XII. (ca. 1962).

An den Schauspieler Michael Münzer in München. "... Votre lettre m'a fait grand plaisir et j'espère vous voir ... à Munich. En attendant je vous ai fait ... par ma librairie la brochure [à l'usage des comédiens] de ma comédie et differents autres textes de moi. Voyant chez la librairie cette édition du théâtre de Cocteau qui est devenu introuvable, je l'ai fait ajouter pour vous. Ne soyez donc pas étonné si on vous demande un peu d'argent par la douane. Veuillez excuser la hâte avec laquelle je vous écris ...". Er sei im Begriff, in die Schweiz abzureisen. - Beiliegend eine eigh. Visitenkarte Breitbachs, auf der er bedauert, dass es ihm nie gelänge, den Adressaten zu treffen. - Beide Teile gelocht.

Estimate
€ 180   (US$ 208)


After-Sales Price
€ 120   (US$ 139)


Busch, Wilhelm
Signiertes Gedicht

Lot 2326

Busch, Wilhelm, Dichter, Zeichner und Maler, genialer Karikaturist von epochaler Bedeutung (1832-1908). Eigh. Gedicht m. U. "Wilh. Busch". Auf einem kleinen Zettel. 1 S. (6 x 11 cm). (Mechtshausen) o. J.

"An Fräulein Simon, Hoffnungsthal b/Köln:
Mich hat's erfreut, / So neu zu sehn in eleganten / Schreibfederstrichen die Bekannten / aus alter Zeit. - Wilh. Busch." - Die beiden Busch-Verehrerinnen Emma Simon aus Hoffnungsthal bei Köln-Deutz und Meta Poensgen aus Bergisch-Gladbach hatten den Künstler in einem mit Nachzeichnungen von Busch-Figuren geschmückten Brief um ein Autogramm gebeten. Angenehm berührt von der Resonanz seiner Werke erfüllt der Meister freundlich den Wunsch. - Leichte Büroklammer-Rostspur. - Sämtliche Briefe, hrsg. von F. Bohne, Nr. 1719.

Estimate
€ 1.200   (US$ 1.392)


After-Sales Price
€ 900   (US$ 1.044)



Busch, Wilhelm
Brief 1902 an Theodor Pixis

Lot 2327

- Eigh. Brief-Abschrift m. U. "W. B." 1 S. Kl. 4to. Mechtshausen 12.III.1902.

Für die eigene Korrespondenz-Ablage gefertigte Abschrift eines Briefes, den Busch an den Maler Theodor Pixis in München schickte. Dieser wollte in der Zeitschrift "Die Kunst für Alle" aus Buschs Münchener Frühzeit erzählen und dazu vereinsinterne Karikaturen abbilden. "Antwort an Maler Pixis, München ... Die tacktvolle Darstellung persönlicher Verhältniße vor dem Publikum hat ja seine Schwierigkeit. Eine Veröffentlichung der Jungmünchner Karikaturen, von denen ich obendrein kaum noch weiß, wie sie aussehn, schien mir deshalb bedenklich zu sein. Auf Deinen Brief hin aber und da Du auch mit Baßermann [Buschs Verleger] gesprochen hast, darf ich wohl annehmen, daß niemand verletzt wird ...". Er habe deshalb dem Bruckmann Verlag telegraphisch seine Zustimmung zu der Veröffentlichung erteilt. Die fraglichen Zeichnungen aus den Jahren von 1854 bis in die 1860er Jahre befanden sich im Karikaturenbuch des Künstlervereins "Jung-München" und waren bis dahin unveröffentlicht. - Sämtliche Briefe, Nr. 1341. - Das an Pixis verschickte, gleich lautende Exemplar des Briefes ist nicht erhalten.

Estimate
€ 800   (US$ 927)


After-Sales Price
€ 500   (US$ 580)



Busch, Wilhelm
Zweizeiler auf einem Brief an Busch

Lot 2328

- Eigh. Zweizeiler m. U. "W. B.". (Bleistift). - Auf einem 3seitigen, an Busch gerichteten Brief. 8vo. (Mechtshausen) 14.VI. (1902).

Der Berliner Busch-Verehrer Walter Pissin schrieb am 9.VI.1902 an den Künstler: "... Die Zeitschriften, die anläßlich Ihres werten 70. Geburtstages 'Erinnerungen an Wilhelm Busch' brachten, sind für mich ein bleibendes Andenken, sie würden aber für mich eine wertvolle Erinnerung werden, wenn ich ... ein kleines geschriebenes Andenken von Ihnen erhalte, es würde mir eine große Freude bereiten, eine noch größere, als wenn ich das Busch-Album lese ...". - Auf der letzten Seite, unter dem Schluß des Briefes, notiert der Künstler mit Bleistift den Entwurf für die Antwort: "Wie er vor- und zubenannt, / Schreibt, wie folgt, mit eigner Hand - W. B. 14. Juni." - Sämtliche Briefe, Nr. 1697. Die Briefausgabe läßt erkennen, mit welcher Geduld bereits seit den 1870er Jahren Wilhelm Busch die unaufhörliche "Fan-Post" beantwortete.

Estimate
€ 300   (US$ 348)


After-Sales Price
€ 200   (US$ 231)



Canetti, Elias
Brief 1975

Lot 2329

Canetti, Elias, Schriftsteller, Büchner- und Nobelpreisträger (1905-1994). Eigh. Brief m. U. "Elias Canetti". 1 S. (Kugelschreiber). Gr. 4to. Zürich 18.IX.1975.

An Dr. Grützner in London, wo eine Ehrung für den Autor geplant war. "... leider kann ich nicht so früh nach London kommen, wie ich es vorhatte. Ein ernster Unglücksfall in meiner Familie hält mich in Zürich fest. Ich fürchte, ich werde noch lange hier gebunden sein, bis Ende Oktober oder noch länger ...". Er werde sich melden, wenn er wieder in London sei. "... Ich würde, unter diesen Umständen, ohnehin nicht feiern und niemand zur Verleihung einladen wollen. Vielleicht wird es überhaupt notwendig sein, die Verleihung auf länger zu verschieben. Es gibt leider Dinge, die nicht vorauszusehen sind ...". - Geringfügig geknittert.

Estimate
€ 450   (US$ 522)


Hammer Price
€ 600 (US$ 696)



Chamisso, Adelbert von
Brief an Prof. Schott

Lot 2330

Chamisso, Adelbert von, Dichter, Weltreisender und Naturforscher (1781-1838). Eigh. Brief m. U. "Adelbert v Chamisso". 1 S. Gr. 8vo. (Berlin) "Friedrichstraße No 235 / eine Treppe hoch", 8.XII. (um 1835).

Laut einer Bleistiftnotiz an den Berliner Orientalisten [Wilhelm] Schott (1802-1889), der seit 1833 Dozent für Sinologie und andere ostasiatische Sprachen an der Berliner Universiät war. "... Verzeihen Sie einem kranken müden Mann, der sich längst Ihre persönliche Bekanntschaft wünscht, Sie nicht selber aufzusuchen. - Dürfte ich mir mit der Hoffnung schmeicheln, Sie Morgen Sonnabend abends (oder jeden andern Ihnen bequemeren Tag den Mondtag ausgenommen) in meiner Arbeitsstube bei meiner jetzt sehr vermehrten Hawaiischen Bibliothek auf eine Tasse Thee, zu sehen? - Ich verstehe jetzt so ziemlich die Sprache, aber ich kann den Stoff nicht gewältigen und ich bedarf Rathes und Ermunterung ...". - Nach seiner Aufnahme in die Berliner Akademie der Wissenschaften legte Chamisso 1837 seine Untersuchung "Über die hawaiische Sprache" vor.

Estimate
€ 600   (US$ 696)


Hammer Price
€ 2.300 (US$ 2.668)



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