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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Autographs » to the Book Department
Autographs Catalogue Price EURO 15,00
Auction Date Wed, Apr 18, 17:00 CET


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Main Image Description Status
Pembroke, William Herbert Earl of
Signiertes Schriftstück 1628

Lot 2121

Ein Förderer Shakespeares
Shakespeare-Umkreis. - Pembroke, William Herbert 3. Earl of, Staatsmann und Dichter, Kanzler der Universität Oxford, Patron von Ben Jonson und von Shakespeare, dessen "First Folio" den Brüdern Pembroke gewidmet ist (1580-1630). Schriftstück m. U. "Pembroke" und blindgepr. Siegel. 1 S. 4to. Baynards Castle 16.V.1628.

Als Lordleutnant von Somerset an Henry Halswell. "Whereas I have good experience of your abilitie and sufficiencie, enabling you to undertake a place of Charge and Command, I have thought fitt to make choice of you, and to appoint you Captaine of a Troupe of horse within the countie of Somersett ...". - Pembroke gilt bekanntlich als einer der wahrscheinlichsten Kandidaten für die Widmung von Shakespeares Sonetten. - Gut erhalten. - Von größter Seltenheit.

Estimate
€ 1.500   (US$ 1.770)


Hammer Price
€ 3.200 (US$ 3.776)


Spiker, Samuel Heinrich
Brief 1847

Lot 2122

Spiker, Samuel Heinrich, Berliner Schriftsteller und Publizist, Bibliothekar an der Kgl. Bibliothek, Redakteur der einflußreichen Spenerschen Zeitung und Herausgeber des berühmten Ansichtenwerkes "Berlin und seine Umgebungen im neunzehnten Jahrhundert" (1786-1858). Eigh. Brief m. U. "SH Spiker". 2/3 S. 4to. Berlin 30.XII.1847.

An Robert Naumann, den Herausgeber der Fachzeitschrift "Serapeum", dem er eine "kleine Notiz" mitteilt, "die den Freunden der italienischen Litteratur vielleicht nicht unwillkommen seyn dürfte. Wollen Sie ihr ein Plätzchen gönnen, so werden Sie mich sehr verbinden ...". - Mit Vermerk des Empfängers "Bedarf vor der Hand keiner Antwort". - "Serapeum, eine Zeitschrift für Bibliothekswissenschaft, Handschriftenkunde und ältere Litteratur" erschien von 1840 bis 1870.

Estimate
€ 90   (US$ 106)


Hammer Price
€ 60 (US$ 70)


Stammbuch
des J. G. Hinze oder Henze

Lot 2123

Stammbuch des J. G. Hinze oder Henze aus Sorau (Niederlausitz). Ca. 150 Bl, davon 46 S. beschrieben oder illustriert. Mit 1 Aquarell. Quer-8vo. Brauner Lederband d. Z. (berieben, ohne Rückenschild, kl. Einrisse am Kapital) mit reicher Rückenvergoldung, goldgepr. Deckelbordüren mit Eckfleurons und punziertem Goldschnitt. 1793-1801.

Die meisten Eintragungen aus Sorau (Niederlausitz) und Leipzig sowie Eilenburg. Die Sorauer Beiträger setzen sich wohl großenteils aus Gymnasiasten und Lehrern zusammen, während in Leipzig, wo der Inhaber wohl Theologie studiert, hauptsächlich Theologen und Theologie-Studenten hinzukommen. Hervorzuheben ist der Leipziger Theologe Johann Friedrich Burscher (1732-1805), der auf Empfehlung Gottscheds zunächst Bibliothekar und Sekretär beim Grafen Heinrich von Bünau war, bis er 1764 als außerordentlicher Professor an die Universität Leipzig berufen wurde, wo er, mit Gellert befreundet, 1768 Ordinarius wurde, mehr als 30 Jahre als orthodoxer Lutheraner Theologie lehrte und sieben Mal zum Rektor gewählt wurde. Seit 1776 war er auch Domherr am Meißner Dom. - Bemerkenswert sind auch Heinrich Erdmann Heinsius, Finanz-Prokurator und Bürgermeister von Sorau, ferner die Theologen Johann Friedrich Conradi (1720-1803) und Gottfried Gutjahr (Archidiaconus, geb. 1732) sowie der Jurist Adam Friedrich Kühn. Das hübsche Aquarell zeigt eine Rose und andere Blüten.

Estimate
€ 450   (US$ 531)


Hammer Price
€ 500 (US$ 590)


Stammbuch
des J. W. Brüggemann in Holzminden

Lot 2124

Stammbuch des J. W. Brüggemann in Holzminden (Weser). Ca. 150 Bl., davon 47 S. beschrtieben oder illustriert. Mit 1 Titelillustration in Grisaille-Manier und 7 Aquarellen. Quer-gr. 8vo. Brauner Lederband d. Z. (berieben; Ecken bestoßen, Rückenschild fehlt) mit Rücken-, Deckel- und Stehkantenvergoldung, Goldschnitt und marmor. Vorsätzen. 1803-1808.

Die Beiträge von Verwandten und Freunden in Holzminden, Heinsen, Weentzen, Fürstenberg und Hameln. Unter den Illustrationen ein reizvolles Quodlibet, zierlich und kunstreich gemalt von dem angehenden Chirurgen A. Berger in Heinsen, einem Vetter Brüggemanns. Ferner Vasen, Blumen und ein stürmisches Seestück. In Fürstenberg trägt sich 1803 eine Henriette Sontag ein - wohl nur eine zufällige Namensvetterin der berühmten Sängerin, die bekanntlich 1806 in Koblenz geboren wurde. - 3 späte biographische Nachträge (1867-1868).

Estimate
€ 450   (US$ 531)


After-Sales Price
€ 300   (US$ 354)


Stern, Gerson
Gedichtmanuskript 1946

Lot 2125

Stern, Gerson, dt.-israel. Schriftsteller, geboren in Holzminden (Weser), emigrierte er 1939 nach Palästina (1874-1956). Eigh. Gedichtmanuskript m. U. "G St." 4 S. 4to. Jerusalem 7.VII.1946.

"Ein Zuspruch - ich beschenke mich zu meinem 73. Geburtstage". 12 Strophen zu je 5 Zeilen: "Ich möchte heute mich besingen. / Ich weiß, es ist ein seltner Brauch. / Doch was man übt an fernen Dingen, / Sollt es der Nähe nicht gelingen? / Nun, ich versuch' es einmal auch ... Nun, da die Jahre Dich umschließen / wie eine Frucht, die balde fällt, / spürst Du, wie Deine Quellen fließen / und sich als stille Kündung gießen / in eine unverstandne Welt. - Mein Freund, es wird die Keime nähren, / was aus Dir und was zu Dir strebt. / Denn das Erleiden wird Gewähren. / Und ewiglich ist das Gebähren. / Und niemand hat umsonst gelebt." - Bewegende, weise Selbstbetrachtung und Bilanz eines zeitweilig gefahrvollen Lebens. Gerson Stern, Verfasser des erfolgreichen Romans "Weg ohne Ende" (1934), war mit Else Lasker-Schüler befreundet. Zusammen mit Schalom Ben-Chorin hat er die Anthologie "Menorah" (Tel Aviv 1941) herausgegeben, in der auch erstmals die Gedichte "Herbst" und "Mein blaues Klavier" von Else Lasker-Schüler abgedruckt wurden. - Schöne Dichterhandschrift. - Selten.

Estimate
€ 350   (US$ 413)


Hammer Price
€ 250 (US$ 295)


Tieck, Ludwig
Albumblatt 1829

Lot 2126

Tieck, Ludwig, Dichter und Übersetzer, einer der Hauptvertreter der deutschen Romantik (1773-1853). Eigh. Albumblatt m. U. "Ludwig Tieck". 1 S. Auf stärkerem Papier. Quer-4to. Dresden 27.IV.1829.

Gedicht von 7 Zeilen: "Trüb' und heiter / Fliegt die Welt vor uns vorbey, / Wir wandeln weiter / Bald trüb und heiter / Und wissen nicht, wie es uns sey: / Himmlische Poesie / Lehrst uns wie". Epilog aus dem 1799 erschienenen Lustspiel "Prinz Zerbino oder die Reise nach dem guten Geschmack, gewissermaßen eine Fortsetzung des gestiefelten Katers". - Einriss in der vertikalen Mittelfalte mit Transparentpapier unterlegt. - Albumblätter Tiecks sind sehr selten.

Estimate
€ 600   (US$ 708)


Hammer Price
€ 900 (US$ 1.062)


Tieck, Ludwig
Brief 1845 an Wilhelm Taubert

Lot 2127

[*] - Eigh. Brief m. U. "L. Tieck". 1 S. Gr. 4to. Berlin 8.II.1845.

Als Berater der Königlichen Schauspiele in Berlin an den Kapellmeister und Komponisten Wilhelm Taubert, der die Bühnenmusik zu Tiecks am 1. Februar uraufgeführtem Märchenstück "Blaubart" geschrieben hatte. Der Dichter fragt an, "da ich den Text des Blaubart bedeutend abgekürzt habe, ob es Ihnen nicht möglich ist, auch die Musik etwas zu beschränken: da das Stück beim Aufführen fast 4 Stunden gespielt hat, welches ich bei vielfachem Vorlesen immer in zwei Stunden geendigt habe, so daß es eigentlich kürzer ist, als viele Schauspiele. Könnte das Erste Lied im 3ten Akt nicht wegbleiben, oder abgekürzt werden? Auch in andern Piècen? Auch vielleicht manche undramatische Stellen nur gesprochen werden? Ich überlasse Alles Ihrem Ermessen, da freilich das Stück auch länger spielt, weil Manche von den Herren zu langsam sprechen und zu viele Pausen machen ...". - Auf dünnem Papier. - Wie die meisten Bühnenwerke der Romantiker war das Stück ein Mißerfolg; es wurde in Berlin nur ein einziges Mal wiederholt, nämlich am 2. Februar 1846. Es nützten also auch die "bedeutenden" Kürzungen nichts.

Estimate
€ 600   (US$ 708)


Hammer Price
€ 1.300 (US$ 1.534)


Wieland, Amalie
Brief 1803

Lot 2128

Wieland, Amalie (verh. Liebeskind, dann verh. Erler), Christoph Martin Wielands Tochter (1773-1858). Eigh. Brief m. U. "Amalie E." 4 S., eng beschrieben. 8vo. (Eckersdorf, Schlesien, Ende 1803).

An ihre Schwestern Karoline und Luise in Oßmannstedt, über die Geburt ihres Sohnes Louis sowie über die Familie des Grafen Anton Alexander von Magnis (1751-1817) und seiner Frau Louise (1763-1848), in deren Diensten Amalies zweiter Ehemann Gottlieb Friedrich Erler (1773-1857) als Beamter (Rendant) stand und die Amalies Kind aus der Taufe gehoben hatten. Ferner über ihren Vater, ihren Schwager Stichling und andere. Herr Müller aus Breslau habe sie zu ihrer aller Freude besucht: "... Er versicherte uns daß unser theuerster Vater und alle Geschwister Sich vollkommen wohl befänden was mir von allem was Er mir sagen konte daß liebste war. Von der Standeserhöhung unsres Hr Bruders Stichling hat uns Hr P Müller auch benachrichtigt ... Die traurige begebenheit daß der gute H Herder gestorben ist war mir leider schon aus den Zeitungen bekant: Wie findet sie sich in ihr trauriges Schicksal ...". Ausführlich über die Familie der Magnis mit Charakteristik der Eltern und ihrer acht Töchter, bis sie wieder auf die eigenen Angehörigen zu sprechen kommt. "... Ist unser lieber Vater dies jahr wieder in Tiefurth? ... Unserm besten Vater meine kindlichste Ehrerbietung und Liebe ... Grüßt die Hanne schön und alle Bekannten aus Oßmannstedt und Guthmanshausen die etwa ins Haus kommen." - Leicht braunfleckig. - Aus der Sammlung Wilhelm Spemann.

Estimate
€ 350   (US$ 413)


After-Sales Price
€ 250   (US$ 295)


Zola, Émile
Brief 1883

Lot 2129

"si ma morale n'y est plus la vôtre"
Zola, Emile, franz. Schriftsteller, führende Persönlichkeit des franz. Naturalismus (1840-1902). Eigh. Brief m. U. "Emile Zola". 12/3 S. Gr. 8vo. Paris 15.IV.1883.

An den Journalisten Sylvin von der Zeitschrift "Le Siècle", Autor eines kritischen Artikels über Zola. Dieser antwortet in ruhig-liebenswürdiger Gegenwehr. "Je suis bien heureux, mon cher Sylvin, de pouvoir vous envoyer une poignée de main amicale, en remerciement de votre article du Siècle. Vous m'avez maltraité deux ou trois fois, je crois, et il m'était bien difficile de vous envoyer mes amitiés en reponse de vos duretés, quoique je sois absolument sans rancune. J'attendais simplement une occasion pour vous dire que j'étais encore votre ami, et voici cette occcasion venue, votre article m'a fait doublement plaisir. Merci donc et si mes prochains livres vous fâchent, si ma morale n'y est plus la vôtre, croyez que je suis un fidèle et que je me souviens du passé, même quand les anciens camarades se tournent contre moi ...".

Estimate
€ 600   (US$ 708)


After-Sales Price
€ 400   (US$ 472)


Zola, Émile
Brief 1884

Lot 2130

"je me donne un mal de chien avec mon livre"
- Eigh. Brief m. U. "Emile Zola". 21/2 S. Gr. 8vo. Medan 4.XI.1884.

Interessanter Brief an seinen alten Freund Marius Roux, Schriftsteller und Herausgeber des "Petit Journal"; über dessen schriftstellerische Qualitäten sowie zum Schluß ein Satz über die Probleme mit seinem Roman "Germinal". "... je voulais te donner de nos nouvelles, là bas, à Beaurecueil. Puis, ton livre est arrivé, et j'ai tardé, désireux de le lire avant de te dire merci. Enfin, je l'achève, au milieu du gros tracas de mon bouquin à moi, qui ne me laisse pas une minute. Mais, j'ai peur que tu ne sois rentré à Paris, et c'est pourquoi je t'y adresse ma lettre. - Sans doute, tu as écris des oeuvres plus littéraires que Francis et Mariotte. Mais celle-ci, dans son genre mélodramatique, est conduite avec beaucoup d'art, avec une sûreté de main qui me fait m'étonner que tu n'aies pas tenté une grosse fortune, en ecrivant sous ton nom ou sous un pseudonyme, des romans pareils. C'est vraiment très bien, ton Marescaud est un profil de coquin fort reussi, ta madame Pioche est curieuse, ton couple irregulier, le musicien et la fille de bonne maison émancipée, ont de l'originalité. Ce qui est d'un ordre superieur, très délicat et très fin dans certaines pages, c'est l'idylle de ton François et de ta Mariette. Enfin, la lecture du bouquin m'a amusé et parfois touché, voila ce que je voulais te dire. - Autrement, rien de nouveau. Nous allons cahin caha. Moi, je te l'ai dit, je me donne un mal de chien avec mon livre ...".

Estimate
€ 900   (US$ 1.062)


Hammer Price
€ 600 (US$ 708)



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