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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Autographs » to the Book Department
Autographs Catalogue Price EURO 15,00
Auction Date Wed, Apr 18, 17:00 CET


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Main Image Description Status
Mann, Katia
Brief Jan. 1956

Lot 2091

- Mann, Katia, geb. Pringsheim, Ehefrau und Managerin des Dichters (1883-1980). Eigh. Brief m. U. "Katia Mann" und Umschlag. 3/4 S. Gr. 8vo. Kilchberg am Zürichsee (4.VII.1956).

Handschriftlich an Emmi Wintermann. "... Es war ausserordentlich freundlich von Ihnen, dass Sie bei Ihrer Durchreise nach Davos so liebevoll meiner gedachten. Die schönen Nelken haben mich sehr erfreut ...". - Beiliegend ein masch. Billet m. U. "Katia Mann" an einen Herrn: "... anbei ein bescheidener Scherf, zu dem hoffentlich noch weitere kommen ..." (Kilchberg 20.III.1975).

Estimate
€ 120   (US$ 141)


Hammer Price
€ 80 (US$ 94)


Mendelssohn, Peter de
Briefkarte-1981

Lot 2092

- Mendelssohn, Peter de, Schriftsteller, Essayist und Publizist, u. a. bedeutender Thomas-Mann-Biograph (1908-1982). Eigh. Brief-Karte m. U. "Peter de Mendelssohn" und Umschlag. 2 S. Quer-8vo. München 18.X.1981.

An einen Thomas-Mann-Verehrer in Mainz, der, vielleicht in Mendelssohns Edition von Thomas Manns "Gesammelten Werken in Einzelbänden", einen Fehler entdeckt hatte. "... Sie haben recht, da ist mir eine Flüchtigkeit unterlaufen. Wird demnächst verbessert. Aber in meiner Thomas-Mann-Biographie Der Zauberer, S. 668 und folgende steht es richtig. Dort ist im Kapitel Bilse oder Kunst und Wirklichkeit der ganze Sachverhalt genau geschildert. Interessiert Sie vielleicht. Die erste und Originalauflage des Bilse-Buchs erschien 1903 in einem Braunschweiger Verlag. Ihr Exemplar aus der 2. Auflage von 1904 erschien (wegen Verbots in Deutschland) in Wien. Im 'Wiener Verlag' erschien auch einiges von Schnitzler! Passt gut zusammen ...".

Estimate
€ 90   (US$ 106)


After-Sales Price
€ 60   (US$ 70)


May, Karl
Manuskript 1903

Lot 2093

May, Karl, Reise- und Abenteuerschriftsteller (1842-1912). Eigh. Manuskript. 31/2 S. auf 4 Bl. Gr. 8vo. Radebeul, Villa "Shatterhand", 25.II.1903.

Konzept eines Dankschreibens an die "lieben Gratulanten" zu seinem 61. Geburtstag. Der zunächst wie Prosa wirkende Text erweist sich bei genauerer Lektüre großenteils als Versdichtung in fünffüßigen Jamben: "'Der Reiseschriftsteller Karl May ist todt, ist moralisch todt, ist litterarisch todt, ist mausetodt! Hierüber giebt es keinen Zweifel! Er wird nie wieder auferstehen!' So habe kürzlich ein gewaltig kluges Blatt behauptet, wurde mir gesagt. Mit welchem Rechte und aus welchen Gründen? Ein christlicher Augurenknabe hat in dem ewgen Rom ein Wunderwerk vollbracht. Der Ruf der heilgen Käuze machte ihn besorgt um Deutschlands Seele. Er schlachtete sich selbst als Opferschaf, sah im Gedärm und in der Leber nach und sprach dann im Verenden jenes Wort, an dem nur Tiberschafe, nicht deutsche Männer sterben. Was für ein Blatt mag es gewesen sein, das anzunehmen wagt, daß so ein Schaf auch nur den kleinsten deutschen Geist vernichten könne?! ...". Jener ihm zugesprochene "Todt" trage vielmehr "die schmucke Uniform der deutschen Postbeamten und hat mir schon am Morgen gratulirt, indem er mir ein langes Leben wünschte. Es läutet fort und fort an meiner Thür, mir eine Fülle lieber Gaben bringend, die stündlich wächst, weil meine Leser wissen, daß heut Geburtstag ihres besten Freundes ist ... Wie stolz ich bin! Nicht etwa auf mich selbst, nein, sondern auf die Treuen, die in sich ihres Volkes Seele fühlen, für die ich schrieb und weiterschreiben werde ... Ob einundsechzig Jahre alt, ich fühle mich so jung, als ob ich eng verwandt mit jener Jugend sei, die sich am Ideal von Tag zu Tag erneuert und unserm Geiste Himmelsflügel leiht. Um dieser Ideale willen hat man mich todtgesagt ... Ich liefre meine Feder Keinem aus, der sie und mich zum Schweigen bringen möchte. Ich schreibe nicht an 'Mord- und Raubgeschichten', doch schreib ich allerdings von Mord und Raub, vom Mord und Raub an unsrer deutschen Seele. Man hat mein 'Ich' bisher noch nicht verstanden. Man glaubt, es 'schwatze' nur zu Unterhaltung. Doch über eine kleine, kurze Weile wird des 'Geschwätzes' Sinn begriffen werden ...". - Der Brief, der sich zusehends in Polemik verliert, fand sicherlich zumindest beim Verleger, vielleicht auch beim Autor selbst, letztlich keinen Beifall, so daß er fallengelassen wurde und zu Mays Lebzeiten ungedruckt blieb (heute in Band 81, "Abdahn Effendi", der Gesammelten Werke enthalten). Es erschien ein neues, sehr viel positiveres Rundschreiben mit demselben Datum, aber einem völlig anderen Text (siehe die folgende Nummer). - 2 Bl. mit Büroklammer-Rostspur; geringfügige Randschäden.

Estimate
€ 2.800   (US$ 3.304)


Hammer Price
€ 2.600 (US$ 3.068)


May, Karl
Rundschreiben mit eigh. Zusätzen

Lot 2094

- Eigh. Zusätze und zweimalige Unterschrift "May" auf einer gedruckten Danksagung an die Gratulanten zu seinem 61. Geburtstag. 4 S. Auf unbeschnittenem Maschinenbütten. Gr. 4to. Radebeul 25.II.1903.

Nachdem die zuerst geplante Danksagung (siehe die vorige Katalognummer) verworfen worden war, verschickte Karl May das vorliegende gedruckte Rundschreiben "An meine lieben Gratulanten" (21/2 S.), das sich noch intensiver an seine Leser wendet und ohne Polemik für sein Ideengut wirbt und wahrscheinlich nur in kleiner Auflage erschienen ist. Bemerkenswert ist, daß auch hier der größte Teil des Textes in gebundener Sprache vorliegt (fünffüßige Jamben, wie sie sich um diese Zeit auch in dem "Silberlöwen"-Roman finden), auch wenn dies im Druckbild nicht zu erkennen ist. Vielleicht hatte er ursprünglich vor, auch typographisch die Gedichtform zu kennzeichnen. Das Ganze wäre dann aber sehr viel umfangreicher, Herstellung und Versand teurer geworden. Neben weltanschaulichen Bekundungen betreibt May auch geschickt Werbung für seine nächsten Bücher: "... Ihr habt sie wohl verstanden, diese Seele, wenn sie aus meinen Büchern zu Euch sprach. Ihr werdet sie gewiß auch heut verstehen, obgleich sie Euch nur bittet: Habt Geduld! Es giebt noch viel, was ich zu sagen habe. Wir sind ja kürzlich erst von Basra aufgestiegen und wohnen in des Ustad 'hohem Hause'. Nun hab ich Euch zum Alabasterzelt zu führen, damit Ihr 'Geist' und 'Seele' kennen lernt. Auch wartet man 'Im Jenseits' noch auf Euch. Ist Marah Durimeh bei Euch vergessen? Sie hat Euch jenes Räthsel noch zu lösen, an dem so mancher scharfe Geist vergeblich sich versucht. Und dann der kühne Sprung zum 'fernen Westen', wo des Apatschen Testament im See begraben liegt. Wollt Ihr mir helfen, es herauszuholen? Ich weiss ja, dass mein Winnetou noch lebt; er lebt ... in Euren Herzen! ...". - Am Schluß, auf Seite 3, hat May dann wohl immer persönlich unterzeichnet, so auch hier mit "Dank und Gruß! May". Bei unserem Exemplar hat er jedoch auch auf der vierten Seite weitere eigenhändige Zeilen hinzugefügt: "Ihnen will ich doch noch eine Zeile extra schreiben. Ich danke Ihnen herzlich! Ich sende Ihnen noch einige Exemplare dieses Briefes. Bitte, theilen Sie sie an Ihre Freunde aus, damit man wenigstens einmal zu ahnen beginne, wie meine Bücher gelesen werden sollten! Ihr alter May". - Der gedruckte Text erschien in stark bearbeiteter Fassung erstmals in Band 49 ("Lichte Höhen", 1956) der Gesammelten Werke, die Originalfassung erst in Band 81 ("Abdahn Effendi"). - Die Querfalten eingerissen.

Estimate
€ 600   (US$ 708)


Hammer Price
€ 400 (US$ 472)


May, Karl
Brief 1893

Lot 2095

- Eigh. Brief m. U. "Dr. Karl May". 3 S. Gr. 8vo. Oberlössnitz-Dresden, Villa "Agnes", 26.I.1893.

An den deutsch-baltischen Gutsverwalter Jaskowiak auf Gut Rosen in Mitau (Kurland, heute Lettland), der u. a. Übersetzungsmöglichkeiten von Mays Werken ins Russische gefragt hatte. Der Autor antwortet ausführlich: "... Sie brauchen keinen 'Deutschen Hausschatz' zu kaufen, denn es erscheinen jetzt meine Werke, auch die, welche nicht im 'Hausschatz' standen, in Buchform bei F. E. Fehsenfeld, Freiburg in Baden ... Bis jetzt sind die ersten sechs Bände erschienen. Wenn Sie diese gelesen haben, werden Sie beurtheilen können, ob sie sich zur Ueberstzung in das Russische eignen. Es ist noch keines meiner Werke in diese Sprache übersetzt worden, und bin ich recht gern erbötig, mit Ihnen darüber in Unterhandlungen zu treten. Vielleicht haben Sie die Güte, mir mitzutheilen, wo und bei welchem Verlagsbuchhändler oder in welcher Zeitung Sie die Uebersetzung erscheinen lassen wollen. Das ist die Hauptsache ... Um doppelte Honorare zu erzielen, pflegt man solche Werke erst in einer großen Zeitung und dann in Buchform drucken zu lassen. Vielleicht ist es mir möglich, Ihrer gütigen Einladung Folge zu leisten und mich Ihnen persönlich vorzustellen, und werden wir dann gewiß einen Auerochsen schießen ...". - Auf der vierten Seite des Doppelblattes unter der Überschrift "Auf tausende von Anfragen" gedruckte Werbung für Mays Werkausgabe bei Fehsenfeld. - Interessant ist die Erwähnung der Auerochsenjagd am Schluß des Briefes. In der autobiographischen Humoreske "Freuden und Leiden eines Vielgelesenen" (1896) schreibt Karl May von einem Brief "aus dem Kaukasus, wohl wieder eine Einladung zur Auerochsenjagd". Dies hielt man für eine Erfindung Mays, doch wird es durch diesen Brief bestätigt, auch wenn es sich nicht um den Kaukasus, sondern um Kurland handelt. - Gebrauchsspuren; die durchgetrennte Querfalte mit Transparentpapier repariert.

Estimate
€ 1.200   (US$ 1.416)


Hammer Price
€ 800 (US$ 944)


May, Karl
Brief (Billet) 1898 + Beilage

Lot 2096

- Eigh. Brief m. U. "Dr. Karl May". 2/3 S. Gr. 8vo. Radebeul 18.V.1898.

Kurzer Brief an einen "lieben, jungen Freund". "... Ich sage Ihnen Dank für Ihre Zeilen und sende Ihnen ein kleines Andenken aus Jerusalem ...". - Das Andenken besteht aus einem Kärtchen (10,5 x 6,7 cm) mit Aufdruck "Blumen von Jerusalem. Geruht auf dem hl. Grabe". Zwischen diesen Zeilen ein aus Trockenblumen hergestelltes Bildchen: ein von Blumen und Kräutern umgebenes Kreuz - eines der an Palästina-Reisende verkauften Andenken, wie sie auch als Zedernholz-Alben mit dem Titel "Blumen aus dem Heiligen Lande" vertrieben wurden. Rückseitig von Karl May eigenhändig beschriftet: "Kara Ben Nemsi Effendi Dr. Karl May". Der Autor suggeriert hier, daß der Ich-Erzähler aus "Durch die Wüste" identisch mit dem realen Karl May sei. - Das Andenken aus Jerusalem verschickte er auch bereits 1898, obwohl er erst 1899 auf seiner Orientreise erstmals Jerusalem besuchte. - Der Brief auf der letzten Seite mit dem Abdruck einer "Ergebensten Bitte" um Nachsicht, wenn der Autor wegen seiner vielen Reisen auf Zuschriften nicht immer sofort antworten könne. "... Und bei den innigen Geistes- und auch seelischen Beziehungen, in welche sich meine freundlichen Leserinnen und Leser zu mir gestellt haben, würde es mir sehr lieb sein, wenn ich recht oft durch Beilegung der Photographie für mein Leser-Album erfreut würde." - Kleine Einrisse an der Querfalte.

Estimate
€ 600   (US$ 708)


Hammer Price
€ 750 (US$ 885)


May, Karl
Ansichts-Postkarte April 1899 aus Ägypten

Lot 2097

- Eigh. Ansichts-Postkarte m. U. "Dr. Karl May" auf der Bildseite. 1/2 S. (Kairo, April 1899).

Von Mays Orient-Reise an den Studenten Walther Weber in Leipzig. "Die herzlichsten Grüße aus Egypten sendet Ihnen Ihr Dr. Karl May". Geschrieben neben dem kleinen Foto eines Dampfschiffes auf dem Suez-Kanal. - Walther Weber gehörte, ebenso wie Max Welte und Johannes März, ab ca. 1897 zum engeren Freundes- und Bekanntenkreis Karl Mays. Er stand auch noch lange nach Mays Tod in Verbindung zu dessen Witwe Klara May. - Ein sehr kleiner Eck-Abriss.

Estimate
€ 250   (US$ 295)


Hammer Price
€ 550 (US$ 649)


May, Karl
Ansichtskarte Mai 1899 aus Ägypten

Lot 2098

- Eigh. Ansichts-Postkarte m. U. "Dr. Karl May" auf der Bildseite. 1/2 S. (Kairo, Mai 1899).

An den Studenten Walther Weber in Leipzig. "Freundlichen Gruß aus Egypten! Dr. Karl May". - Geschrieben unter dem gedruckten Foto einer ägyptischen Tänzerin, im Halbkreis umgeben von zwei Musikern und drei sitzenden Frauen. - Weber gehörte ca. ab 1897 zum engeren Freundes- und Bekanntenkreis des Ehepaars May. - Die Adress-Seite etwas tintenfleckig.

Estimate
€ 240   (US$ 283)


Hammer Price
€ 440 (US$ 519)


May, Karl
Ansichtskarte 1899 aus Ceylon

Lot 2099

- Eigh. Ansichts-Postkarte m. U. "Ihr May" auf der Bildseite. (Colombo, Ceylon, Okt. 1899).

An den Studenten Walther Weber in Leipzig. "Gehe von hier nach Sumatra. Es gilt das Glück von 5 Menschen. Herzlichen Gruß! Habe großartiges Goldlager entdeckt. Ihr May". Geschrieben unter dem gedruckten Foto einer Tee-Plantage mit zahlreichen Pflückerinnen. - Weber gehörte ca. ab 1897 zum engeren Freundes- und Bekanntenkreis des Ehepaars May.

Estimate
€ 250   (US$ 295)


Hammer Price
€ 440 (US$ 519)


Mérimée, Prosper
Brief an einen Buchdrucker

Lot 2100

Mérimée, Prosper, franz. Schriftsteller und Übersetzer, lieferte mit der Erzählung "Carmen" die Vorlage für Bizets Oper (1803-1870). Eigh. Brief m. U. "P. Mérimée". 1 S. Gr. 8vo. Cannes 19.II. (1869).

An einen Buchdrucker, der ihm die Korrekturfahnen seiner Turgenjew-Übersetzung geschickt hatte. "... Je vous les enverrai demain, mais ce sont les corrections de M. Tourguenef qui sont les plus importantes. Il y a en outre quelques notes qu'il doit ajouter, si bien qu'il me paraît impossible de faire paraître la nouvelle avant le 15 Mars. J'ai prévenu Tourguenef qui attend vos épreuves. Son Adresse est à Weimar, Gd. Duché de Saxe Weimar, Hotel de Russie ...".

Estimate
€ 200   (US$ 236)


Hammer Price
€ 150 (US$ 177)



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