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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Autographs » to the Book Department
Autographs Catalogue Price EURO 15,00
Auction Date Wed, Apr 18, 17:00 CET


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Main Image Description Status
Andersen, Hans Christian
Brief 1871

Lot 2001

Andersen, Hans Christian, dän. Schriftsteller und Märchendichter (1805-1875). Eigh. Brief m. U. "H. C. Andersen". In dän. Sprache. 1 S. Mit rotem Monogramm im Briefkopf. Gr. 8vo. Rolighed (Österbro, Dänemark) 2.X.1871.

An einen Freund, dem er ein Exemplar seines neuesten Buches schickt und einige Bemerkungen dazu macht.

Estimate
€ 1.500   (US$ 1.845)


Hammer Price
€ 2.000 (US$ 2.460)


Andreas-Salomé, Lou
Briefkarte 1931

Lot 2002

Andreas-Salomé, Lou, russ.-dt. Schriftstellerin, Essayistin und Psychoanalytikerin, verkehrte mit Nietzsche, Rilke und Freud (1861-1937). Eigh. Brief-Karte m. U. "Lou-Andreas Salomé" und Umschlag. 2 S. Quer-schmal-8vo. (Göttingen) 23.III.1931.

An Johanna W. de Stoppelaar in Sierre (Schweiz). "... Ich sehe nun ein Bild von Ihnen und Ihren Freunden vor Augen und manches was Sie davon sagen, berührt mich verwandt, als müssten wir uns gut verstehen. Meine Tätigkeit ist für gewöhnlich nicht das Bücherschreiben (das Erinnerungsbuch für R. M. Rilke war eine Ausnahme), sondern seit bald 20 Jahren ist es die psychoanalytische Arbeit an Menschen; ich weiss nicht, ob Ihnen das ein Begriff ist? Es ist mir der schönste aller Berufe. In Holland haben wir ausgezeichnete Psychoanalytiker: A. Stärcke, Ophnigen, van Emden etc. ... Nach Deutschland kommen Sie nicht bald? Wenn ein Zufall es doch so fügt, dann denken Sie an ein kleines Haus in einem alten Obstgarten, wo ich allein wohne, denn mein Mann starb mir diesen Herbst ...".

Estimate
€ 350   (US$ 430)


Hammer Price
€ 250 (US$ 307)


Bernanos, Georges
Brief 1945

Lot 2003

Bernanos, Georges, franz. Schriftsteller (1888-1948). Eigh. Brief m. U. "Bernanos". 13/4 S. Folio. Sisteron 25.IX.1945.

An Henri Guillemin, französischer Kulturattaché in Bern. "... Je suis désolé de ne pas vous avoir répondu, mais j'attends moi-même la réponse du R. D. Brückberger, dont la décision commandera la mienne, car je suis accablé de travail, je me demande comment je trouverai le temps d'aller en Suisse ... j'aurais grand plaisir à vous voir, et sûrement grand profit. Car des amitiés comme le vôtre me sont aujourdhui bien nécessaires. Mon Dieu! Ce monde est-il si délaissé que la douleur y paraisse stérile ...". - Bernanos war in diesem Jahr aus dem brasilianischen Exil nach Frankreich zurückgekehrt.

Estimate
€ 300   (US$ 369)


After-Sales Price
€ 200   (US$ 246)


Blumenhagen, Wilhelm
4 Briefe an Brockhaus

Lot 2004

"Wofür ist denn der Censor?"
Blumenhagen, Wilhelm, hannoverscher Arzt und Dichter der Romantik, als Erzähler ein beliebter Almanach-Beiträger (1781-1839). 4 eigh. Briefe m. U. "Wilh. Blumenhagen. Dr.", davon 2 auch mit Adresse. Zus. 41/2 S. Gr. 8vo und gr. 4to. Hannover 1825-1829.

An den Verlag F. A. Brockhaus in Leipzig. Über Beiträge für das angesehene Brockhaussche Taschenbuch "Urania". "... Erhalten Sie hiemit den gewünschten Beytrag für Ihre Urania. Möge ... ich das Wagestück nicht zu bereuen haben, mich neben Tiek [!] und seines Gleichen zu drängen. Die Zeit für die Vorarbeit war sehr kurz, und sollten Sie künftig Ähnliches wünschen, so bitte ich die Bestellung recht früh zu machen ... Als praktischer Arzt und Vorsteher eines Hospitals sind mir nur einige Abendstunden täglich zu diesen Schäferstunden der lieben Muse vergönnt, und da mir die Freude und Ehre zu Theil ward, manches Taschenbuch und Journal mit meinen Phantasieblümchen bewerfen zu dürfen, so liegt mir daran, frühzeitig die sparsame Zeit eintheilen zu können [21.V.1825] ... danke ich ergebenst für das Freyexemplar der Urania wie auch für den eingelegten Wechsel, welchen die Herrn Hahn sofort acceptirt und gezahlt haben. Ich erlaube mir die Anfrage, ob Sie von mir einen ähnlichen Beytrag für die Urania von 1827 wünschen ..." [3.X.1825]. Es trat dann wohl eine Verstimmung zwischen Blumenhagen und dem Verleger ein, und als sich letzterer mit einem versöhnlichen Schreiben wieder gemeldet hatte, gesteht der Autor im Dezember 1827 seine Verärgerung über die ihm zugemutete Behandlung: "Daß ich gar ärgerlich über die Rücksendung meines Manuscr. gewesen, kann ich nicht läugnen, wenn ich auch meinen Groll in die Nacht der Brust vergrub; hatten Sie doch das Werkchen bestellt, angenommen, längere Zeit im Besitz behalten, sogar mit der Censor-Schiffre bezeichnen lassen, so daß ich den letzten Bogen umschreiben lassen mußte ... der Preis der Arbeit ging mir für dieses Jahr verloren ... Wollen Sie sich noch eine freywillige Buße auflegen, so senden Sie mir ein übrig gebliebenes Ex. der Urania, 1825, wenn von dem vielgesuchten Musenkinde noch ein Bändchen übrig. Ich verspreche, im Monat May Ihnen eine Novelle oder Erzählung, zwischen 5-6 Bogen stark, zu senden ... Die Geschichte mit der Penelope hat mich baß geärgert, besonders des Herrn Verlegers willen. Wie kann man confisziren, was Censur passirte? Wofür ist denn der Censor? Ihn müßte man strafen, Er müßte allen Schaden tragen. Wie steht es um geistige Freiheit, wenn man nicht einmahl abschreiben darf, was in dem politischen Journal, den Aarauer Blättern, in hundert Zeitungen, ja in Jedermanns Munde erklang. Und warum sind jene Blätter nicht in Deutschland verboten oder confiscirt? ..." [29.XII.1827]. Im Februar 1829 liefert Blumenhagen wieder wunschgemäß eine Erzählung für die Urania 1830: "... Ich denke und hoffe, mein Mönch wird sich Ihres Beyfalls zu erfreuen haben ...". Er hoffe auch künftig wieder auf die Ehre, "an Uranias Altar der Schönheit ein Festgeschenk opfern zu dürfen." - Selbst das langlebige und denkbar harmlose, von Theodor Hell in Leipzig herausgegebene Taschenbuch "Penelope" blieb offenbar von Scherereien mit der Zensur nicht verschont.

Estimate
€ 300   (US$ 369)


Hammer Price
€ 350 (US$ 430)


Böll, Heinrich
Albumblatt 1960

Lot 2005

Böll, Heinrich, Schriftsteller und Übersetzer, Nobelpreisträger (1917-1985). Eigh. Albumblatt m. U. "Heinrich Böll". 1 S. Mit gedrucktem Briefkopf und eigh. Umschlag. Gr. 8vo. Köln-Müngersdorf 24.III.1960.

"Mitleidend, bleibt das ewige Herz doch fest. (Friedrich Hölderlin). - Heinrich
Böll für Helmut Kirschstein". - Das Zitat, das komplett lautet: "Und tieferschüttert, eines Gottes Leiden / Mitleidend, bleibt das ewige Herz doch fest" hat Böll nicht nur in "Billard um halb zehn" (1959), sondern auch später noch öfter, teils abgewandelt, verwendet.

Estimate
€ 180   (US$ 221)


After-Sales Price
€ 120   (US$ 147)


Bruckner, Ferdinand
Brief 1931 an Max Krell

Lot 2006

Bruckner, Ferdinand (eigentl. Theodor Tagger), österr.-dt. Schriftsteller, Publizist, Dramatiker und Theaterleiter, Gründer des Renaissance-Theaters in Berlin (1891-1958). Eigh. Brief m. U. "Th. Tagger". 1 S. Gr. 4to. Berlin 15.V.1931.

An den Schriftsteller-Kollegen Max Krell, der nach einem in Entstehung befindlichen Roman Taggers und der Möglichkeit eines Vorabdrucks gefragt hatte. "... An sich bin ich wegen des Romans nicht an Fischer gebunden, aber bei dem freundschaftlichen Verhältnis und schon aus Gründen der Kontinuität werde ich wohl zuerst mit ihm verhandeln müssen. Der Roman behandelt die Entwicklung eines heutigen jungen Menschen, hoffentlich wird er im Spätherbst fertig. Ich glaube nicht, daß er sich zu einer Vorveröffentlichung eignet, aber ich würde mich natürlich freuen, wenn Sie nach der Lektüre anderer Ansicht sein sollten! ...". - Seit 1928 schrieb Tagger unter dem Pseudonym Ferdinand Bruckner fast nur noch - z. T. sehr erfolgreich - Theaterstücke. Nur 1935 erschien im Amsterdamer Exil-Verlag Allert de Lange das Buch "Mussia. Erzählung eines frühen Lebens". - Selten.

Estimate
€ 350   (US$ 430)


After-Sales Price
€ 250   (US$ 307)


Carossa, Hans
Brief 1949

Lot 2007

Carossa, Hans, Arzt und Schriftsteller, Träger diverser Literaturpreise (1878-1956). Eigh. Brief m. U. "Hans Carossa". 2 S. Gr. 8vo. Rittsteig bei Passau 5.VIII.1949.

An Fräulein Trunzer vom "Münchner Merkur", die im Auftrag von Herbert Hohenemser anläßlich des Goethe-Jubiläums einen Goethe betreffenden Auszug aus Carossas "Lebensbericht" für den Abdruck in der Zeitung erbeten hatte. Der Dichter antwortet eher ablehnend mit ausführlicher Begründung. "... Nun habe ich aber, wie ich Herrn Dr. Hohenemser schon in München, freilich mitten in ziemlichem Lärm, mitteilte, den Absatz meines 'Lebensberichts' ... bereits anfangs Mai Herrn Wolf Lauterbach für seine 'Deutschen Beiträge' eingesandt, und halte es für richtig, bei ihm anzufragen, ob er damit einverstanden ist, daß der Beitrag auch an anderer Stelle erscheint. Ich mußte Fräulein Inge Scholl den gleichen Bescheid geben, um so mehr, als mir zur Zeit das Manuskript nicht zur Hand ist ... Leider bin ich noch durchaus nicht davon überzeugt, daß der Beitrag für den 'Münchner Merkur' geeignet ist, schon seines Umfangs wegen. Und das Herausnehmen von Einzelheiten aus dem Zusammenhang wäre gerade bei diesem Absatz aus einem neuen Buch nicht ratsam ...".

Estimate
€ 150   (US$ 184)


After-Sales Price
€ 100   (US$ 123)


Chateaubriand, François René Vicomte de
Brief m. U. "Chateaubriand"

Lot 2008

Pfirsiche als Heilmittel
Chateaubriand, François René Vicomte de, franz. Schriftsteller und Staatsmann, als Autor der wohl bedeutendste Vertreter der franz. Frühromantik (1768-1848). Brief m. U. "Chateaubriand" 1/3 S. Doppelblatt. 8vo. (Paris o. J., um 1828).

Der Schriftsteller dankt der Comtesse de Pontcarré für ihre Übersendung von Pfirsichen: "Un million de remerciments ... il ne faudra rien moins que vos bonnes pêches pour me guérir des souffrances de ma dernière nuit. Je suis obligé de dicter ce billet ne pouvant écrire. Recevez je vous prie l'hommage de mon respect et veuillez le faire agréer, Madame la Comtesse à Made votre file et à Mlle votre petite fille. Chateaubriand". – Knick- und Knitterspuren, minimale Fleckchen, Respektblatt verso mit Adresse "Madame la Comtesse de Pontcarré Hôtel Léopold".

Estimate
€ 180   (US$ 221)


Hammer Price
€ 200 (US$ 246)


Chateaubriand, François René Vicomte de
Brief 1841

Lot 2009

- Brief m. U. "Chateaubriand" und Adresse. 2/3 S. Doppelblatt. 4to. Paris 19.VIII.1841.

An Mr. Dautigny in Paris mit Auskünften über das Erscheinen seiner Werke. Er selbst habe keine Rechte mehr daran. "Mes ouvrages, Monsieur, ne m'appartiennent plus depuis longtems: par une suite d'affaires de librairie qui me sont inconnues, ils ont passé de main en main à des libraires dont je sais à peine les noms. Si j'étais riche j'acheterais un exemplaire et je vous prierais de me faire l'honneur de l'accepter; malheureusement la fortune ne m'a gueres mieux traité que vous. Croyez à mes regrets, Monsieur ...". - Kleine Faltenrisse sowie Ausschnitt am Adressblatt vom Öffnen des Briefes.

Estimate
€ 250   (US$ 307)


After-Sales Price
€ 180   (US$ 221)


Chateaubriand, François René Vicomte de
Brief 1844

Lot 2010

- Brief m. U. "Chateaubriand" und Adresse. 1/2 S. Doppelblatt. Gr. 8vo. Paris 20.VII.1844.

An den deutschen Schriftsteller und Publizisten George Hesekiel (1819-1874) in Altenburg, der ihm wohl seinen Roman "Royalisten und Republikaner. Roman aus der Zeit der französischen Republik" übersandt hatte. Chateaubriand bedankt sich höflich: "Je suis désolé, Monsieur, je ne sais pas l'Allemand et je ne puis pas lire votre bel ouvrage. Croyez, Monsieur, que je serais sensible à ses beautés comme je le suis à la lettre trop flatteuse que vous m'avez fait l'honneur de m'écrire ...". - Kleiner Tintenfleck.

Estimate
€ 150   (US$ 184)


After-Sales Price
€ 100   (US$ 123)



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