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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Autographs » to the Book Department
Autographs Catalogue Price EURO 10,00
Auction Date Wed, Oct 17, 14:00 CET


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Main Image Description Status
Klabund
Brief 1915

Lot 2581

Klabund (d. i. Alfred Henschke), Schriftsteller (1890-1928). Eigh. Brief m. U. "Klabund". 2 S. Kl. 4to. München 26.III.1915.

An den Münchener Statistiker, Publizisten und Verleger Dr. Georg Hirth, Mitinhaber der "Münchner Neuesten Nachrichten" und Mitbegründer der Zeitschrift "Jugend". Der 25jährige Klabund bewirbt sich um die Stelle des zum Kriegsdienst befohlenen Schriftstellers Karl Ettlinger. "... ich bin seit einiger Zeit wieder in München und würde mich freuen, wenn ich bei Ihnen vorsprechen dürfte. Gestern hatte ich einen Vortragsabend. Sie haben vielleicht in den Münchner Neuesten Nachrichten gelesen: meine Lyrik 'läßt noch keinen Schluß auf dichterische Reife zu'. Der Herr Referent scheint 'dichterische Reife' und 'fünfzig Jahre' für Synonyme zu halten. Früher las mans in demselben Blatt einmal anders. - Ich höre eben zufällig, daß Karl Ettlinger von der 'Jugend'redaktion nächsten Montag eingezogen wird. Wissen Sie, ob die Redaktion schon einen Ersatz hat - und ob es einen Zweck hätte, wenn ich mich um den Posten bewürbe? (Ich kann mir nicht denken, daß man mir bei der 'Jugend' ... meine Jugend vorwerfen wird. Ich stand ja vor etwa einem Jahr einmal in sehr enger Mitarbeiterschaft zu ihr. Außerdem: ist ja ein Anwalt und Verfechter der jungen Generation in ihrem Redaktionsstab bisher - leider - noch nicht vertreten.) ...".

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€ 300   (US$ 330)


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€ 440 (US$ 484)


Kneip, Jakob
Brief 1949 + Beigabe

Lot 2582

Kneip, Jakob, rheinischer Erzähler und Lyriker, Mitbegründer des "Rheinischen Dichterbundes" und des "Rheinischen Kulturinstituts" (1881-1958). Eigh. Brief m. U. "Euer Jakob". 11/2 S. Quer-gr. 8vo. Pesch bei Mechernich (Eifel) 10.XII.1949.

An ein befreundetes Paar. "... die Arbeit an meinem neuen Buch (u. der Neuausgabe von 'Bergweihnacht' u. 'Hampit' bei List) hatte mich den Freunden gegenüber schweigsam gemacht. Aber über manchen Kapiteln dieses Buches gingen die Gedanken immer wieder zu Euch beiden ... Ich weiß wohl: dies neue Buch ist ein Wagnis. Aber auch Ihr beide habt viel gewagt in dieser Zeit; (u. Dante hat in der 'Hölle' ein noch größeres Wagnis vollbracht!) - So darf ich wohl hoffen, daß Ihr mich recht verstehen werdet ...". - Gemeint ist wohl der Roman "Licht in der Finsternis", der 1949 bei Pick in Köln erschien. Im List Verlag erschien in noch in demselben Jahr die erweiterte Ausgabe der Anthologie "Bergweihnacht" und 1950 die Neuauflage von "Hampit der Jäger". - Gebräuntes Nachkriegspapier. - Dabei: Werner Bergengruen, dt.-baltischer Schriftsteller (1892-1964). Eigh. Brief m. U. "Werner Bergengruen". 11/2 S. 8vo. Achenkirch (Tirol) 22.III.1943. - An einen Verlagslektor. "... Die Korrekturen sende ich Ihnen in den Anlagen wieder zu. Herzlich danke ich Ihnen für Ihren persönlichen Brief - ein spontaner Widerhall dieser Art, wie er aus Ihren Äußerungen und denen Ihres Herrn Onkels spricht, ist in der heutigen Zeit besonders wohltuend ...". Erwidert dessen Gruß "in gleicher Gesinnung".

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€ 150   (US$ 165)


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€ 80   (US$ 88)


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Kotzebue, August von
Brief an Jakob Herz Beer

Lot 2583

Kotzebue, August von, Schriftsteller und Publizist, der führende Bühnenautor seiner Zeit, in Rußland in hohen Staatsämtern (1761-1819). Eigh. Brief m. U. "Kotzebue". 2/3 S. Doppelblatt mit Adresse und Lacksiegel. 4to. (Wohl Berlin um 1800).

An den Berliner Bankier Jakob Herz Beer (1769-1825): "P. P. Der mir ertheilten gütigen Erlaubniß zufolge, übersende ich Ihnen das Erste Manuscript für London, um es gefälligst weiter zu befördern. Da ich mich schlecht auf das Einpacken verstehe, und das Paquet über die See gehen muß, so würde es vielleicht gut seyn, wenn Ihr Hamburger Correspondent es noch besser, etwa in Wachstuch, verwahrte ...". - Die Stücke des damals berühmtesten deutschen Dramatikers wurden eifrig ins Englische übersetzt und ab 1798 häufig in London aufgeführt. - Kleine Randschäden und Quetschfalten.

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€ 400   (US$ 440)


Hammer Price
€ 300 (US$ 330)


Kraus, Karl
Signierte Prozess-Vollmacht

Lot 2584

Kraus, Karl, österr. kritischer Publizist und Dichter, Herausgeber der "Fackel" (1874-1936). Eigh. Signatur "Karl Kraus" unter einer gedruckten Prozess-Vollmacht.
1 S. Quer-schmal-gr. 8vo. Dortmund o. J.

"Den Rechtsanwälten Frank I, Dr. Elias und Gierlich in Dortmund wird in Sachen ... Prozeßvollmacht erteilt." Weder der Anlass des Prozesses, noch der Gegner, noch ein Datum wird genannt. - Büroklammer-Rostspur.

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€ 200   (US$ 220)


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€ 420 (US$ 462)


Lamartine, Alphonse de
3 Briefe an Eugène de Genoude

Lot 2585

Lamartine, Alphonse de, franz. Schriftsteller und Politiker, führender Lyriker der franz. Romantik (1790-1869). 3 eigh. Briefe, der erste ohne Unterschrift, der zweite unterzeichnet "L", der dritte "Lamartine". Zus. 11 S., eng beschrieben. 4to. Rom 1.II.1821, Florenz 7.VI.1827 und Macon 30.VI.1830.

Umfang- und inhaltsreiche Briefe als Botschaftssekretär an seinen Freund, den Theologen und Politiker Eugène de Genoude (1792-1849). Spricht viele Themen an: I. Sein Leben in Rom ("la vie tolérable est cher"), eine schwierige Lage ("un embarras, embarras que ni vous ni moi nous ne connoissons encore"), dankt für finanzielle Hilfe und Bücher, nennt Pläne für eine Englandreise im Mai, begleitet von vielerlei Klagen. Denkt über beiderseitiges Leben, Krankheit, Kummer und Trost nach: "... Travaillez mon cher ami pendant que vos nerfs ne sont pas encore usés brisés froissés comme les miens ... Vous m'avez ouvert la porte d'une petite reputation qui m'a valu un peu d'argent qui m'a valu un délicieux mariage qui me vaudra et je voudrois vous rendre tout cela. Les grands médecins de Naples me promettent de longues soufrances, je veux tacher de m'arranger ... je n'ai donc plus qu'à attendre que le ciel me le laisse écrire. Si je le fais jamais je dirai avec confiance, Exegi: et ce que j'ai fait est bon! ...". - Schöner, früher, gehaltvoller Brief mit vielen Bekenntnissen zum seelischen Zustand des Dichters. - Gering fleckig. - II. Der zweite Brief ist fast vollständig politischen Inhalts. Lamartine diskutiert ausführlich die politischen Verhältnisse in Europa, widerspricht Ansichten Genoudes und bemerkt am Schluß: "... Votre Journal des Débats me fait pitié avec son opposition quotidienne à propos et non à propos et son dictionnaire des diatribes empruntées ...". - Leicht angestaubt. - III. Der dritte Brief mit vielfältigem Inhalt, u. a. ein Schloss seiner Familie bei Macon: "... C'est un fort joli petit chateau avec une terre dans la proportion de 200.000 f ... il vient de ma propre famille qui était alliée avec la famille de Genou ou Genoud par une grand mère, les propriétaires actuels sont encore nos cousins ...". Ferner über einen Zeitungsartikel und politische Angelegenheiten wie Wahlen. - Dieser Brief mit Randschäden und anderen Defekten durch Mäusefraß; etwas Textverlust. - Drei interessante, inhaltsreiche Briefe aus den ersten vierzig Jahren Lamartines.

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€ 1.200   (US$ 1.320)


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€ 800   (US$ 880)


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Lang, Siegfried
Eigenh. Brief m. U. und eigenh. Karte m. U. 2 S...

Lot 2586

Lang, Siegfried, bedeutender Basler Lyriker des 20. Jahrhunderts (1887-1970). Eigh. Brief m. U. und eigh. Karte m. U. "Siegfried Lang". Zus. 4 S. Folio und quer-8vo. Basel 10.XII.1946 - 8.V.1948.

An den Wiener Schriftsteller Alexander Lernet-Holenia (1897-1976), mit dem er sich in St. Wolfgang am 8. Mai 1948 verabredet hatte: "Zugleich mit ihrer Anfrage vom 4. erhielt ich aus Zürich die Einladung, im Laufe der kommenden Woche dort einen Besuch zu machen, doch konnte man mir den dafür passenden Tag noch nicht nennen. So muss ich Sie nur fragen: Hätten Sie in Basel noch andere Personen, ausser mir, sehen wollen, und wären auf jeden Fall nach Basel gefahren? Dann würde ich es einrichten am Mittwoch in Basel zu sein. Sonst aber könnte unser Zusammentreffen nun auch in Zürich stattfinden...". - Beiliegt ein eigh. Brief m. U. von Frank Thieß (1890-1977), ebenfalls an Lernet-Holenia. 4 S. auf 1 Doppelblatt. 4to. Bad Aussee 27.IX.1948.

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€ 120   (US$ 132)


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€ 60   (US$ 66)


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Laube, Heinrich
Autobiographie

Lot 2587

Laube, Heinrich, freisinniger Schriftsteller, dem Jungen Deutschland verbunden, sowie Dramatiker und hervorragender, legendärer Theaterleiter in Wien und Leipzig (1806-1884). Eigh. Manuskript seiner Autobiographie. 2 S. auf 2 Bl. Gr. 8vo. (Wien 1873).

Kurze Selbstbiographie, wohl bestimmt für das von August von Conraths herausgegebene "Souvenir-Album der Wiener Weltausstellung" (1873). "Dr. Heinrich Laube, Direktor des neuen Wiener Stadttheaters ist zu Sprottau in Schlesien am 18. September 1806 geboren, hat auf den Gymnasien zu Groß-Glogau u. zu Schweidnitz, und an den Universitäten zu Halle u. zu Breslau seine Studien erledigt, und ist 1832 als Schriftsteller aufgetreten. 1840 wendete er seine schriftstellerische Thätigkeit der Bühne zu ...".

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€ 240   (US$ 264)


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€ 320 (US$ 352)


Le Fort, Gertrud von
Brief 1939 + Beilagen

Lot 2588

Le Fort, Gertrud von, Lyrikerin, Essayistin (1876-1971). Eigh. Brief m. U. "Gertrud le Fort". 2 S. Gr. 4to. Baierbrunn bei München 30.IV.1939.


An Franz Wegwitz in Leipzig, der wohl eines ihrer Gedichte vertont hatte. "... Ich habe das Notenblatt, das Sie die große Güte hatten, mir zu widmen, ein wenig studiert - so gut es mir allein möglich war. Einen ganz vollen Eindruck Ihres Werkes wird mir erst eine liebe Freundin vermitteln, die im Gesang ausgebildet ist ... Ich habe ihr das Notenblatt gesandt; wenn wir uns ... im Laufe des Sommers wiedersehen, will sie mir das Lied vorsingen ... Ich bin gewiß, daß es durch Ihre Vertonung viel schöner und wesentlicher herauskommt als auf das Wort allein gestellt ...". - Gelocht. - Dabei: Dieselbe. Gedruckte Dankeskarte mit Porträtfoto und eigh. Unterschrift "Gertrud v. le Fort". 1 Doppelblatt, mit Umschlag. 8vo. (Oberstdorf 8.II.1956). - An denselben. Dank für Glückwünsche zu ihrem 80. Geburtstag. Unter dem Bild, das die Dichterin schreibend zeigt, das gedruckte Motto: "Bald erlischt was unsre Feder schreibt - Nur die Chiffre unrer Seele bleibt."

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€ 150   (US$ 165)


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€ 100   (US$ 110)


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Lenau, Nicolaus
Gedichtmanuskript "Schwärmer"

Lot 2589

Lenau, Nicolaus (d. i. Nic. Niembsch von Strehlenau), österr. Dichter (1802-1850). Eigh. Gedichtmanuskript. 1 S. 4to. (Wien 1833/1834).

"Schwärmer". Zwei Strophen in Sonettform: "Diese Blumen ohne Duft und Farben, / Und von ihr, an deren Brust sie starben, / In den Staub geworfen und vergessen, / Magst du sie noch an die Lippen pressen? / Soll die Blüthe ihnen wiederkehren, / Daß du sie bethaust mit Liebeszähren? / Schwärmer, den ein welkes Blatt entzückt, / Das im Spiel ein schönes Kind zerknickt! ...". 14 Zeilen; in der vorletzten Zeile das Wort "theuren" durchgestrichen und durch "schönen" ersetzt. - Man vermutet, dass die Verse der Gräfin Marie von Württemberg (1815-1866), Schwester des Dichtergrafen Alexander und späterer Gräfin Taubenheim, gegolten haben. - Auf der Rückseite (nach der Paginierung eigentlich Vorderseite) die vier letzten Zeilen von Lenaus Gedicht "An Fräulein Charlotte von Bauer". Bei unserem Blatt handelt es sich um die Druckvorlagen für die 2. vermehrte Auflage der "Gedichte" (1834), von Lenau "273" und 274" paginiert. - Schöne Dichterhandschrift.

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€ 2.800   (US$ 3.080)


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€ 2.000   (US$ 2.200)


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Literatur und Wissenschaft
16 Autographen + Beilagen

Lot 2590

Literatur und Wissenschaft. 17 Autographen. Verschiedene Formate. 1891-1933.

Überwiegend eigenhändige Briefe oder Postkarten, teilweise an die Schriftleitung des Magazins "Uhu" aus dem Ullstein Verlag. Vorhanden: Rudolf Brockhaus (1891), Alfred Döblin (sign. Visitenkarte), Eduard Engel, Otto Ernst (Porträtfoto-Karte), Ludwig Finck, Manfred Hausmann (Postkarte über die Verfilmung von "Abel mit der Mundharmonika"), Ricarda Huch (Postkarte; gelocht), Hans Land (Porträtfoto-Postkarte), Arthur Landsberger, Ernst Lissauer (Postkarte und 10seitiges Manuskript), Julius Meier-Graefe, Hans Müller, Rudolf Presber, Wilhelm Schäfer, Ewald Gerhard Seeliger und Julius Stinde. - Beiliegend eine masch. Würdigung (3 S. Folio) des Philosophen Hermann Graf Keyserling zum 50. Geburtstag, nebst einem Porträtfoto. Ferner beiliegend eine Postkarte des Schauspielers, Rezitators und lippischen Heimatdichters Joseph Plaut. - Einige Stücke gelocht oder mit kleinen Randläsuren.

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€ 180   (US$ 198)


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€ 180 (US$ 198)



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