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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Autographs » to the Book Department
Autographs Catalogue Price EURO 10,00
Auction Date Wed, Oct 17, 14:00 CET


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Main Image Description Status
Hillebrand, Joseph
Brief 1817 an Brockhaus

Lot 2571

Hillebrand, Heinrich Joseph, hessischer Philosoph und Schriftsteller (1788-1871). Eigh. Brief mit U. 4 S. Doppelblatt. 4to. Würzburg 16.VI.1817.

An den Verlag Brockhaus in Leipzig über seine "Allgemeine Bildungslehre" und seinen "Germanicus". Hillebrand bietet seine Werke "Huß, oder Tod für Wahrheit und Überzeugung", "Deutschlands Nationalität und National-Bildung" sowie "Theatralische Schriften" zum Verlag an und macht Vorschläge zur Ausstattung und zum Honorar. Unterschrift: "Joseph Hillebrand, vormals Professor in Hildesheim, jetzt Privatisirender dahier." - Hillebrand war nach seinem Studium 1812 bis 1815 Lehrer am Josephinum Hildesheim, 1822 badischer Hofrat, später Direktor eines Gymnasiums in Gießen und schließlich ordentlicher Professor sowie Dekan an der dortigen Universität; doch als liberaler Politiker verlor er 1850 seine Professur. Er publizierte neben historischen Romanen und Erzählungen vor allem philosophische und literaturhistorische Schriften. 1847 wurde er für den Wahlbezirk Stadt Gießen in die zweite Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen gewählt und war in der Kammer ab 1847 Präsident. - Leichter Tintendurchschlag.

Estimate
€ 180   (US$ 198)


After-Sales Price
€ 120   (US$ 132)


Holm, Korfiz
Brief 1922 an Georg Schaumberg

Lot 2572

Holm, Korfiz (eigentl. D. H. Corfitz), Münchener Schriftsteller, Übersetzer und Verleger, Mitarbeiter beim "Simplicissimus", Mitinhaber und Geschäftsführer des Verlags Albert Langen (1872-1942). Eigh. Brief m. U. "Korfiz Holm". 2 S. Gr. 8vo. Pasing bei München 15.XII.1922.

An den Münchener Schriftsteller und Publizisten Georg Schaumberg, Gründungsmitglied der "Gesellschaft für modernes Leben" (1855-1931). Bedankt sich für dessen Brief "... Was den neuen Roman des Herrn W. v. Rummel betrifft, so würde er zu anderen Zeiten den Langenschen Verlag sicher interessiert haben. Heute kann ich mir zu meinem Bedauern von einer Einreichung keinen Erfolg versprechen. Der Grund liegt in den natürlich auch Ihnen bekannten derzeitigen Verhältnissen, die auch den Verlag Langen nötigen, seine Tätigkeit tunlichst einzuschränken, da die allgemeine Teurung die Mittel naturgemäss sehr anspannnen [sic!]. Hand in Hand damit geht eine Überhäufung mit Publikationsverpflichtungen ... nach Lage der Dinge wird eine Prüfung des Romans, zu der der Verlag im übrigen gern bereit ist, fast mit Sicherheit zu einem negativen Resultat führen ...".

Estimate
€ 150   (US$ 165)


After-Sales Price
€ 100   (US$ 110)


Holtei, Carl von
Brief 1860

Lot 2573

Holtei, Carl von, aus Breslau stammender Dichter, Erzähler, Schauspieler, Regisseur, Rezitator und Theaterleiter (1798-1880). Eigh. Brief m. U. "Holtei". 4 S. Gr. 8vo. Graz (Steiermark) 1.III.1860.

An Ernst August Hagen, Literatur- und Kunsthistoriker sowie Publizist in Königsberg (Pr.), der ihm über den Leipziger Buchhändler Weigel ein umfangreiches Manuskript zur Prüfung übersandt hatte. Holtei zeigt sich, trotz "alter Anhänglichkeit", ablehnend: "... Weder ich, noch diejenigen meiner hiesigen Freunde, denen ich ein gediegeneres Urtheil zutraue als mir selbst, konnten zu einer Anschauung Ihres Werkes gelangen, welche mich berechtiget hätte, dasselbe Herrn Kober für seine buchändlerischen Zwecke entschieden zu empfehlen. Ich habe ihm deshalb vorsichtig geschrieben, und meine Anfrage dahin gestellt: ob ich das Manuskript eines gelehrten Freundes zuschicken solle ...". Zitiert dann die Absage des mit Material überhäuften Verlegers, fragt, ob er das Manuskript nach Leipzig zurücksenden solle, und fährt fort: "... Nach meiner individuellen Ansicht - (mit welcher ich von Herzen gern Unrecht haben möchte!) - werden Sie keinen Verleger dafür finden ... ich bin sonst ein dankbarer Leser - und als solcher muß ich eingestehen: das Buch fesselt nicht! Da nun nicht für die Köche, sondern für die Esser gekocht wird, wo es sich um Unterhaltungslektüre handet, so fürchte ich, die Buchhändler werden sprechen wie ich ...". - Tatsächlich ist als einziges Buch Hagens nach 1860 nur noch eine Biographie Max von Schenkendorfs (1863) bekannt. - Etwas gebräunt.

Estimate
€ 120   (US$ 132)


Hammer Price
€ 80 (US$ 88)


Holz, Arno
Brief 1896

Lot 2574

Holz, Arno, Lyriker, Dramatiker und Satiriker, Vorkämpfer des literarischen Naturalismus (1863-1929). Eigh. Brief m. U. "Arno Holz". 1 S. Gr. 8vo. Wilmersdorf bei Berlin 23.XII.1896.

An den Verleger und Bibliophilen Hans von Weber in Leipzig, "Obermeister des Leipziger Auguren-Kollegs", das sich offenbar für eine finanzielle Zuwendung an den immer in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befindlichen Autor eingesetzt hatte. "... Durch Herrn Maximilian Harden erfuhr ich eben, in welch opferwilliger Weise das Leipziger Auguren-Kolleg für mich eingetreten ist. Indem ich Sie bitte, allen Herren meinen herzlichsten Dank auszusprechen, werde ich bemüht sein, durch eine Arbeit, die, wie ich hoffe, besser werden wird, als meine bisherigen, das Vertrauen dieses Kollegs zu rechtfertigen ...". - Der 1895 in Leipzig gegründeten, nicht nur dem Ulk verschriebenen kurzlebigen "Künstlerzunft", die sich im "Café Hannes" traf, gehörten außer dem "Obermeister" Hans von Weber u. a. Franz Adam Beyerlein, Kurt Martens, Walter Harlan und Otto Erich Hartleben an. Auch Gerhart Hauptmann und Otto Julius Bierbaum nahmen - etwas zurückhaltend - die ihnen angetragene Mitgliedschaft an.

Estimate
€ 120   (US$ 132)


Hammer Price
€ 180 (US$ 198)


Holz, Arno
2 Briefe

Lot 2575

- 2 eigh. Briefe m. U. "Arno Holz". Zus. ca. 11/2 S. (Tinte und Bleistift). Mit 1 Umschlag. 4to und gr. 4to. Berlin 17.III.1917 und 22.III.1927.

Der erste Brief an den Juristen Dr. Elias in Dortmund, dem er die "Subskriptionsbedingung" für eine Luxus-Ausgabe seiner Literatursatire "Die Blechschmiede" übersendet. - Holz veranstaltete die Subskription auf die in 250 Exemplaren auf Bütten gedruckte und in Halbpergament gebundene Ausgabe des zuerst 1902 erschienenen Werkes, um, wie er an einen anderen Subskribenten schrieb, "nicht zu verhungern". - Den zweiten Brief verursachte, 10 Jahre später, ein gleicher Anlaß: "... Unter ergebener Bezugnahme auf die Anlage, durch meine wirtschaftliche Lage leider bedrängter denn je, wende ich mich an Ihre Güte. Sollte es Ihnen nicht möglich sein, durch freundliche Fürsprache innerhalb Ihres ganz gewiß nicht machtlosen Kreises mir den einen oder anderen Subskribenten zu verschaffen? Erst nach dem rund Hundertsten, der die Kosten deckt, beginnt mein Anteil! ...". - Kleine Faltenrisse.

Estimate
€ 150   (US$ 165)


Hammer Price
€ 260 (US$ 286)


Drouet, Juliette
Brief an Victor Hugo

Lot 2576

Hugo, Victor. - Drouet, Juliette, französ. Schauspielerin, Geliebte, Muse und Lektorin Victor Hugos (1806-1883). Eigh. Brief m. U. "Juliette". 4 S. Gr. 4to. O. O. 16.IV. "dimanche après midi 3 h 3/4" o. J.

Temperamentvoller Liebesbrief an Victor Hugo, dem sie vorwirft, ihr nicht genügend Liebesbeweise zu erbringen, ja nicht einmal Zeit für einen Abschiedskuss zu haben. Sie droht mit deftigen Strafen. "Je suis très fachée contre vous, mon Toto, parce que vous vous ętes enfin comme un voleur ou comme un homme qui n'aime pas ce qui est [unleserlich] sans me donner le temps de vous baiser et de dire adieu. je ne suis pas contente du tout. Si j'avais su cela je vous aurais forcé à vous empiffrer d'hartichauts à la barigoule, une autrefois je ne serai pas si bęte et je vous en ferai avaler de l'ail plein en votre g[u]eule ... je vais en voyer tout à l'heure chercher la presse que vous prétendez avoir été mis en pièces par vos satellites. Nous verrons bien si vous mentez scélérat. baisez moi en attendant gros monstres et dépèchez-vous de m'apporter votre paletot à arranger ... je n'ai déjà pas tant d'occasion de bonheur pour me rogner de moitié ma pauvre petite joie annuelle ...". Zum Schluss: "Mais je vous aime. je vous aime. je vous aime. Juliette". - Die Briefe Juliette Drouets an Victor Hugo gelten heute als literarisches Werk. Juliette hielt dem Dichter trotz mancher für sie entwürdigenden Situation und Hugos wechselnden Liebesaffairen mehr als 50 Jahre die Treue. - Schönes Zeugnis einer großen Liebe und eines idealen Stoffes für Romane und Drehbücher.

Estimate
€ 1.200   (US$ 1.320)


Hammer Price
€ 1.000 (US$ 1.100)


Ibsen, Henrik
Visitenkarte mit eigenh. Signatur "Dr: Henrik I...

Lot 2577

Ibsen, Henrik, norweg. Dramatiker von epochaler Wirkung und Bedeutung (1828-1906). Visitenkarte mit eigh. Signatur "Dr: Henrik Ibsen". 6,2 x 10,2 cm. Auf schwarzen Untersatzkarton montiert. O. O. (ca. 1899).

Seltene kleine unbedruckte Respektkarte, die wohl bei einem Besuch des Dramatikers überreicht wurde, und auf die er seinen Namen, ungewöhnlicherweise hier in Kombination mit dem Doktortitel, in braunschwarzer Tinte und in dem charakteristischen, nach links kippenden Duktus notierte.

Estimate
€ 200   (US$ 220)


Hammer Price
€ 300 (US$ 330)


Jandl, Ernst
8 signierte Orig.-Federzeichnungen

Lot 2578

Jandl, Ernst, österr. experimenteller Lyriker, Büchner-Preisträger (1925-2000).
8 eigh. Federzeichnungen mit Signatur "Ernst Jandl 74". Auf Blättern eines Zeichenblocks. Je 24,5 x 18 cm. O. O. 1974.

Illustrationen zu dem 1975 in Düsseldorf erschienenen Buch "der versteckte hirte": Ganzseitige, mit sicherer Feder ausgeführte skurrile Karikaturen menschlicher Wesen bei verschiedenen Verrichtungen, alle signiert und datiert. - Selten.

Estimate
€ 1.800   (US$ 1.980)


Hammer Price
€ 1.700 (US$ 1.870)


Kerr, Alfred
Postkarte 1895

Lot 2579

Kerr, Alfred, Theaterkritiker, Schriftsteller und Feuilletonist (1867-1948). Eigh. Postkarte m. U. "Alfred Kerr". 1 S. Quer-8vo. Berlin 22.XI.1895.

An Dr. Weber in Leipzig. "... verzeihen Sie, daß ich im Drang des 'Lebens' und der Geschäfte erst heute dazu komme, Ihnen für die Sendung der Kritiken bestens zu danken. Die beigefügte Nachricht über den charaktervollen Kritiker der L. Z. hat mich sehr belustigt. Erlauben Sie mir Ihnen nachträglich ein Kompliment an den Kopf zu werfen. Beim Rückblick auf die körperlich beschwersame, aber amüsante Expedition nach Sachsen ist mir die Erinnerung an Ihre Person (Merkmale: ein gewisser ästhetischer Eindruck, frische Liebenswürdigkeit, nichts von professional-'Schriftsteller') herzlich sympathisch, und Sie würden mir eine Freude machen, - ohne Redensarten-, wenn Sie mich bei gelegentlichem Aufenthalt in Berlin aufsuchten ...". - Gelocht und gering stockfleckig. - So früh selten.

Estimate
€ 180   (US$ 198)


Hammer Price
€ 180 (US$ 198)


Keyserling, Hermann Graf
Konvolut Briefe und Postkarten

Lot 2580

Keyserling, Hermann Graf, deutsch-baltischer, einflußreicher Philosoph und Schriftsteller, Gründer der "Schule der Weisheit" in Darmstadt (1880-1946). Konvolut von 5 eigh. Briefen, 1 diktierten Brief und 2 eigh. Postkarten m. U "Hermann Graf Keyserling" oder "Hermann Gf Keyserling". Teils auf der Rückseite von Typoskripten. Zus. ca. 91/2 S. Gr. 4to und quer-8vo (die Postkarten). Schloß Schönhausen a. d. Elbe und Kitzbühel 1942-1945.

An Albert Rundspaden ausführlich über Keyserlings vergriffene Bücher, seine Buchprojekte und seine Korrespondenz mit dem Verlag Deuticke. Ein Brief von 1945 stammt wahrscheinlich von der Hand seiner Frau Goedela, ist aber eigenhändig unterschrieben. Inhaltsreiche, wenn auch schwer leserliche Briefe, die Handschrift von Krankheit gezeichnet. Keyserling starb am 26. April 1946. - Beiliegend die Todesanzeige, 3 eigh. Briefe und 17 Postkarten von Keyserlings Ehefrau Maria Goedela geb. von Bismarck-Schönhausen, ein Foto-Negativ mit Bildnis des Ehepaars, ein hektographiertes Typoskript "Der Weg zur Vollendung" (18 S., datiert Anfang April 1946), ein gedruckter Aufruf zur Gründung einer "Internationalen Keyserling-Gesellschaft"(1946) etc. - Teils mit Stempel "Military Censorship". - Kleine Randschäden.

Estimate
€ 280   (US$ 308)


After-Sales Price
€ 200   (US$ 220)



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