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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Autographs » to the Book Department
Autographs Catalogue Price EURO 15,00
Auction Date Wed, Apr 17, 10:00 CET


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Goncourt, Edmond de
Brief 1894

Lot 2051

Goncourt, Edmond de, franz. Schriftsteller, gilt gemeinsam mit seinem Bruder als Mitbegründer des literar. Naturalismus, Namensgeber des "Prix Goncourt" (1822-1896). Eigh. Brief m. U. "Edmond de Goncourt". 2 S. Auf grauem Papier. Kl. 8vo. (Paris) 10.X.1894.

An die Übersetzerin Emma Adler in Wien. "... C'est à la fois delicat et outrecuidant de dire par soi-même: C'est moi qui a inventé le naturalisme; Germinie Lacenteux (1864) a paru douze ans avant l'Assommoir (1877) et l'Assommoir et tous les romans naturalistes pendant vingt cinq ans descendent de Germinie Lacenteux. - Il n'y a aucun autre que l'auteur qui puisse proclamer cette vérité que vous voulez bien reconnaitre louangeusement dans votre lettre et je crois le plus sincèrement pour le succés du livre en Allemagne que ce qu'il y aurait de mieux serais de vous charger de la préface que vous me demandez, ce serait simplement une seconde édition de votre lettre avec un peu plus de développements. Je vous envoie les portraits demandés: celui de mon frère à 25 ans (je n'en ai pas d'une date posterieure), le mien à 70 ans. Il serait bon pour votre traduction de paraître dans le courant de Janvier où doit être joué à Vienne la Faustin ...". - Es handelt sich um eine Bühnen-Adaption von Edmond de Goncourts Roman "Juliette Faustin". - Der Roman "L'Assommoir" (Der Totschläger) stammt von Emile Zola.

Estimate
€ 180   (US$ 205)


Hammer Price
€ 250 (US$ 285)



Großmann, Stefan
Brief 1926 an Maxim. Harden

Lot 2052

[*] "gar net ignoriren"
Großmann, Stefan, österr. Schriftsteller und Publizist, Hrsg. der Zeitschrift "Das Tagebuch" (1875-1935). Eigh. Brief mit U. "Stefan Großmann". 4 S. Doppelblatt mit Briefkopf. 4to. Berlin 18.IV.1926.

An den Publizisten Maximilian Harden in Berlin, bis 1922 Herausgeber der "Zukunft", mit dem er wegen eines politischen Artikels in Konflikt geraten war. "... Ich konnte nicht deutlicher sein als ich es in unserem letzten Gespräch war, ich konnte Ihnen nicht klarer auseinandersetzen, wie sehr ich Ihre Ablehnung als persönlichstes Missgeschick empfinde. Ich hatte gehofft, dass dieser Seufzer sie rühren werde. - Ganz abgesehen vom Sachlichen, daß ich Ihre Stimme zu den Stresemann-Brockdorffschen Wirrungen unbedingt hätte hören wollen. Wo, sagen Sie selbst, können Sie außerhalb des Tagebuches, zu diesem Thema ungehindert sprechen? Ich hätte Ihnen jede, von Ihnen gewünschte, Einführung gemacht und Leser, Sie und ich hätten für eine objektiv notwendige Sache die richtige Form gefunden ... Darf ich gestehen, dass ich Ihre Empfindlichkeit verstehe und dennoch nicht billige. Der Sache wegen! Ihrer Sache wegen! ...". Kommt dann auf seine Erkrankung zu sprechen und fährt fort: "... Ich bin verbittert und vergrämt und gerade ihre Absage hat meine Depression gesteigert! Aber ich werde nicht länger versuchen, sie umzustimmen ... Wie kann man, frage ich mich oft, so unerbittlich sein? Ich hätte, an Ihrer Stelle, meine persönlichen Argumente erwägend, längst vergessen und geschrieben. Es gibt ein kerngesundes Wiener Wort: 'gar net ignoriren!'" - Zusammen mit dem Verleger Ernst Rowohlt gründete Großmann 1920 die Wochenschrift "Das Tage-Buch". Die Zeitschrift entwickelte sich während der Weimarer Republik neben der "Weltbühne" zur einflussreichsten radikaldemokratischen Zeitschrift. Dazu trug auch Großmanns Zusammenarbeit mit dem Journalisten Leopold Schwarzschild bei. Aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes musste Großmann die Leitung der Zeitschrift 1927 komplett an Schwarzschild abgeben.

Estimate
€ 200   (US$ 227)


After-Sales Price
€ 140   (US$ 159)


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Groth, Klaus
Albumblatt 1886

Lot 2053

Groth, Klaus, schleswig-holsteinischer Dichter (1819-1899). Eigh. Albumblatt m. U. "Klaus Groth". 1 S. 17,5 x 11 cm. Kiel 5.V.1886.

5 Zeilen: "Hoch oder platt / Drög oder natt / Beer oder Win, / Grof oder fin - / Awer echt mutt et sien." - In späteren Albumblättern versah er den Spruch noch mit der Überschrift "Schlecht un Recht".

Estimate
€ 120   (US$ 136)


After-Sales Price
€ 80   (US$ 91)


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Gruppe, Otto Friedrich
Brief an J. N. Vogl

Lot 2054

Gruppe, Otto Friedrich, Philosoph, Altphilologe und Publizist, Professor an der Berliner Universität und - als Vorgänger Fontanes - Ständiger Sekretär der Kgl. Akademie der bildenden Künste (1804-1876). Eigh. Brief m. U. "O. F. Gruppe". 1 S. Doppelblatt mit Adresse. Gr. 8vo. Berlin 16.VIII. (um 1853).

An den Wiener Schriftsteller Johann Nepomuk Vogl. "... Ich beehre mich meine Bitte um einen Beitrag für den von mir im Reimerschen Verlag herausgegebenen Deutschen Musenalmanach auszusprechen, da mir zu viel daran gelegen ist, daß auch Österreich darin auf eine würdige Weise vertreten sei. Auf einem Umwege war mir bereits Ihre gefällige Mitwirkung in Aussicht gestellt worden, durch Herrn Archvar Kaufmann in Wertheim und dessen Freunde in Inspruck, und dies eben ist der Grund, daß ich mich nicht schon früher an Ew. Hochwohlgeboren gewendet habe. Der Almanach ist bereits im Druck, doch werde ich Kürzeres noch wohl füglich aufnehmen können ...". - Gruppes "Musenalmanach" erschien von 1851 bis 1855.

Estimate
€ 120   (US$ 136)


Hammer Price
€ 80 (US$ 91)



Gubitz, Friedrich Wilhelm
Brief 1851

Lot 2055

Gubitz, Friedrich Wilhelm, Berliner Holzschneider, Akademie-Professor, Bühnenautor, Theaterkritiker, Almanach-Herausgeber und einflußreicher Redakteur des "Gesellschafters" (1786-1870). Eigh. Brief m. U. "F. W. Gubitz". 1/2 S. Gr. 8vo. Berlin 18.I.1851 ("Eilend").

An einen Herrn Geuß, der ihm ein Schauspiel "Die Maler von Florenz" für sein "Jahrbuch deutscher Bühnenspiele" übersandt, aber keine Antwort erhalten hatte. "... Der tolle Zeitsturm liegt dazwischen - ich habe, was im Jahr 1847 mit dem dramatischen Gedicht: 'Die Maler von Florenz' geschehen, gänzlich vergessen. Daß ich es damals gelesen, fiel mir wieder ein, als ich es jetzt vornahm. Indeß muß ich bemerken: Das 'Jahrbuch deutscher Bühnenspiele' soll möglichst bühnengemäße Dramen bringen, und nach meiner Ansicht kann ich dazu die 'Maler von Florenz' nicht zählen. - Für jetzt und nach dem heutigen Stand der Literatur wäre ich außer Stand, auf den Druck der Dramen insgesammt einzugehen; die Politik läßt uns keine Leser übrig! ...". - Dabei: Derselbe. Eigh. Brief-Fragment m. U. "F. W. Gubitz". 1 S. Quer-kl. 8vo. Berlin 3.IV.1828. - An einen Theaterkritiker. "Sie wundern sich, daß ich im Bericht aus Dresden streiche; wenn ich aber Ihren Bericht über 'Oberon' und das 'Morgenblatt', worin die Beurtheilung dieser Oper von Dresden aus zu einer und derselben Zeit abgedruckt ist, zu gleicher Zeit bekomme, was soll ich da wohl machen?! Hr. Georg Harrys in Hannover, den Sie erwähnen, schreibt mir übrigens ähnliche Briefe wie Sie; jeder der Herren Referenten glaubt, Andre gehn mehr durch ...". - Dieser Brief gebräunt und in einen Umschlag des 19. Jhdts mit Gubitz' Lebensdaten montiert.

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€ 150   (US$ 170)


Hammer Price
€ 220 (US$ 250)


Gutzkow, Karl
19 Briefe

Lot 2056

Gutzkow, Karl, bedeutender liberaler Schriftsteller, Dramatiker, Kritiker und Publizist, dem Jungen Deutschland nahestehend, Förderer Georg Büchners (1811-1878). Konvolut von 19 eigh. Briefen m. U. "Gutzkow". Zus. ca. 38 S. Meist gr. 8vo. 1845-1877.

Wertvolle Briefsammlung, meist an den Verleger J. J. Weber in Leipzig, bei dem die Gesamtausgabe seiner "Dramatischen Werke" (1842 ff.) erschien, bzw. an die Redaktion der "Novellen-Zeitung", die er ebenso wie Webers "Theaterzeitung" mit Beiträgen belieferte. Zur Sprache kommen einige seiner Theaterstücke und Romane, seine Zeitschrift "Unterhaltungen am häuslichen Herd" und auch seine Tätigkeit als Sekretär der "Schiller-Stiftung" (1861-1864). - Dabei: eine Postkarte von Bertha Gutzkow sowie 2 Stahlstich- und 2 Holzstich-Porträts Gutzkows und weitere gedruckte Beilagen.

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€ 1.800   (US$ 2.052)


Hammer Price
€ 2.400 (US$ 2.735)



Haas, Willy
Brief an Maxim. Harden

Lot 2057

[*] Haas, Willy, Schriftsteller und Publizist, Hrsg. der "Literarischen Welt" (1891-1973). Eigh. Brief mit U. "Haas". 13/4 S. Doppelblatt mit Briefkopf. Gr. 8vo. Berlin (wohl Mai 1927).

An den Publizisten Maximilian Harden, bis 1922 Herausgeber der "Zukunft". "... was sollte ich tun? Ihr Artikel war und ist als Leitartikel für die Sondernummer bestimmt, konnte, sollte, durfte nicht an anderer Stelle erscheinen. Und diese Sondernummer konnte nicht zum vorbestimmten Termin gemacht werden. Bitte, glauben Sie an meinen guten Willen, an meine Verehrung - und Sie werden dem redlichen Gewissen, das ich in diesem Fall wirklich habe, nicht böse sein können! Und welcher Irrtum, zu glauben, Ihr Artikel könnte durch irgendwelche 'theaterwissenschaftlichen Wochen' beeinträchtig werden! Ich bin tatsächlich in technischer Hinsicht an Händen und Füßen gebunden. Die Druckerei ist nicht fähig, mehr als die Ration für die jeweils nächste Nummer zu setzen. Hat auch wohl kein besonderes Interesse an solchem kleinen Geschäft, wie es die 'L[iterarische] W[elt]' ist ... Ich hatte gestern einen Auto-unfall mit bösem Nervenchok, schreibe nur mit einiger Anstrengung heute diese Zeilen, von denen ich hoffe, daß sie Sie ein wenig umstimmen werden ...". - Gemeinsam mit Ernst Rowohlt gründete Haas 1925 die Wochenzeitung "Die literarische Welt". - Mit den "theaterwissenschaftlichen Wochen" könnte die große "Deutsche Theaterausstellung" in Magdeburg gemeint sein, die am 28. Mai 1927 eröffnet wurde und viereinhalb Monate dauerte.

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€ 200   (US$ 227)


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€ 140   (US$ 159)


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Hasenclever, Walter
Manuskript 1930

Lot 2058

[*] Hasenclever, Walter, Schriftsteller, vor allem Dramatiker (1890-1940). Eigh. Manuskript m. U. "Walter Hasenclever". 1/2 S. Gr. 4to. Le Lavandou (Var), Grand Hotel, 14.III.1930.

"Die Mißwirtschaft der subventionierten Theater hat, wie die Krise am Berliner Staatstheater bewiesen hat, ihren Grund in der mangelnden Organisationsfähigkeit der Leiter. An der Spitze des Theaters dürfen weder Regisseure noch Schauspieler stehen, sondern Leute, die aus dem praktischen Theaterbetrieb hervorgegangen sind". - Antwort auf eine Umfrage "Betrachtungen zur Theaterkrise", gedruckt in "Deutscher Theaterdienst", hrsg. von Oscar Goetz (21. III. 1930, Jg. 30, Nr. 56, S. 204). - Oben und unten leicht beschnitten.

Estimate
€ 200   (US$ 227)


After-Sales Price
€ 140   (US$ 159)


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Hesse, Hermann
Gedichttyposkript mit Gruß u. Unterschrift

Lot 2059

Hesse, Hermann, Schriftsteller, Nobelpreisträger (1877-1962). Gedicht-Typoskript mit eigh. Gruß u. U. "H Hesse". 1 S. Gr. 8vo. (Montagnola ca. 1958).

"Der alte Mann und seine Hände". 3 Strophen zu je 8 Zeilen: "Mühsam schleppt er sich die Strecke / Seiner langen Nacht, / Wartet, lauscht und wacht. / Vor ihm liegen auf der Decke / Seine Hände, Linke, Rechte, / Steif und hölzern, müde Knechte ...". - Das Gedicht erschien zuerst im Januar 1957 in der Neuen Zürcher Zeitung und noch im selben Monat als Privatdruck „Vier späte Gedichte" (vgl. Mileck V D 782). Mit der Maschine datiert "1957"; darunter handschriftlich mit Tinte: "Herzlich dankt u. grüsst H Hesse". - Beiliegend ein eigh. beschrifteter Umschlag aus Montagnola, am 24.X.1958 nach Jena adressiert.

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€ 200   (US$ 227)


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€ 140 (US$ 159)


Hesse, Hermann
2 illustrierte Postkarten an Fritz Heyder

Lot 2060

- 2 Postkarten m. U. "H Hesse" und je 1 Holzschnitt nach Aquarell von Hesse; 1 Karte handschriftlich, 1 maschinenschriftlich. Zus. 2 S. O. O. (1936) bzw. Stuttgart (1938).

An den Verleger Fritz Heyder in Berlin-Zehlendorf mit Dank für dessen Kalender und für Honorar. Heyders illustrierter Kalender "Kunst und Leben", zu dessen prominentesten Beiträgern Max Liebermann gehörte, erschien von 1908 bis 1943 und brachte Zeichnungen und Holzschnitte namhafter Künstler der Gegenwart, darunter auch Hermann Hesse. Dieser schreibt 1936 an Heyder: "... Danke für die Kalender, Sie haben sich wieder viel Mühe gegeben! Die 6 Mark bitte ich meiner Schwester zu senden: Frau Pfarrer Gundert, Eckenweiler bei Horb a. N. (Württemb.) ...". - Ähnlich Hesses Karte von 1938 aus Stuttgart: "... Danke für die Karte, sie trifft mich bei einer Kur, Mitte Dez. komme ich nach Montagnola heim. Bitte senden Sie die fünf sowie die zwei restlichen Ex. des Kalenders an Frau Adele Gundert in Korntal bei Stuttgart, Charlottenstrasse ...". - Die halbseitigen Holzschnitte auf den Karten zeigen Ansichten aus dem Tessin, nach Aquarellen von Hermann Hesse.

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€ 450   (US$ 513)


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€ 300 (US$ 341)



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