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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Autographs » to the Book Department
Autographs Catalogue Price EURO 10,00
Auction Date Wed, Oct 17, 14:00 CET


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Main Image Description Status
Bertuch, Friedrich Justin
Signierte Quittung

Lot 2541

- Bertuch, Friedrich Justin, Dramatiker, Übersetzer, Verleger, Publizist und Großkaufmann in Weimar, mit Goethe befreundet (1747-1822). Eigh. Quittung m. U. "FJ Bertuch". 3 Zeilen. Quer-kl. 4to. Weimar 3.VI.1813.

"Eine Mandel 7 al. 5/4 Zoll Bretter, zum Bedürfniß des Milit. Hospitals sind dato von den Herrschaftl. Bauvorräthen abgegeben worden ...". - 1 Eck-Abriss; leicht stockfleckig.

Estimate
€ 120   (US$ 132)


Hammer Price
€ 80 (US$ 88)


Lavater, Johann C.
Billet 1784

Lot 2542

- Lavater, Johann Caspar, Schweizer Dichter und Physiognom, befreundet mit Goethe und anderen Autoren der dt. Klassik (1741-1801). Eigh. Billet m. U. „Johann Caspar Lavater“. 1 S. Auf festem, kartonartigen Papier. Quer-kl. 8vo. Zürich 31.VIII.1784.

"Herr Prediger Leibel in Mannheim herzlich gegrüßt durch H. v. Meyer und Nathe von Johann Caspar Lavater.“ - Mit "Nathe" ist der Maler Johann Christoph Nathe (1753-1806) gemeint, der 1783-1784 die Schweiz bereiste.

Estimate
€ 300   (US$ 330)


Hammer Price
€ 200 (US$ 220)


Lavater, Johann C.
Brief 1797

Lot 2543

- (Lavater). Eigh. Brief m. U. "Lavater". 2 S. Auf einem der häufig von ihm verwendeten kleinen Blättchen mit gestochenem Rand (8,5 x 5,8 cm). O. O. 14.V.1797.

Ohne Anrede an einen Kunsthändler, der Stücke zur Ansicht geschickt und schließlich gemahnt hatte. "Ihr hättet nur melden sollen, genau was ich Euch schuldig bin; Ich kann so was nicht in dem Kopfe behalten. allemal müßt Ihr die Preise ansetzen, sonst giebt es Confusion und vergebliche Mühe ...". Ein Bekannter in Frankfurt a. M. werde ihm 31 Louisd'or auf Rechnung vorstrecken. "... Architektur ist nicht mein Fach. Heiliges, Geistliches etc. Ich wüßte hier niemand, der sowas kauft. Ein Porträt von dem Gesendeten ist mitten entzwey gebrochen. Alles Gesendete hat keinen Werth. Das Kruzifix mit d. Rahm, das aber sehr wenig sagen will, will ich behalten - aber zu allem fehlt allemal der Preis. Lebt wohl. Wisset Ihr keinen brodlosen Dekorationsmahler? ...". - Auf S. 1 zwei kleine Überklebungen mit sehr geringem Buchstabenverlust.

Estimate
€ 750   (US$ 825)


Hammer Price
€ 800 (US$ 880)


Lavater, Johann C.
Billet von 1800

Lot 2544

- (Lavater). Eigh. Sinnspruch m. U. “J. L.“. Auf einem Zettelchen mit Holzschnitt-Schmuckbordüre. 5,6 x 8 cm. (Zürich) 22.VI.1800.

„An einen Freünd nach meinem Tode. - Unaufhörlich lehrt der Herr lerngierige Dehmuth. - J. L.“ - Einer der zierlichen Zettel mit moralischen Sprüchen, die Lavater gern an Freunde und Bekannte verteilte und verschickte.

Estimate
€ 300   (US$ 330)


After-Sales Price
€ 200   (US$ 220)


Lavater, Johann C.
Albumblatt 1800

Lot 2545

- (Lavater). Eigh. Albumblatt m. U. "L". Mit typograph. Schmuckbordüre. 5,6 x 8 cm. O. O. 25.VII.1800.

"An einen Freünd nach meinem Tode. - Auch dem Verläumder entziehe / Den Stoff zur Verläumdung durch Tugend. 25.VII.1800 L." Eines der zierlichen Blättchen mit moralischen Motti oder Betrachtungen, die Lavater zu den verschiedensten Anlässen an Freunde verschenkte oder verschickte.

Estimate
€ 180   (US$ 198)


After-Sales Price
€ 120   (US$ 132)


Maria Ludowika, Kaiserin von Österreich
Eigenhänd. Brief 1813

Lot 2546

- Maria Ludowika, Kaiserin von Österreich, geb. Erzherzogin von Österreich, dritte Gemahlin des Kaisers Franz I. (1787-1816). Eigh. Brief m. U. 1 S. Doppelblatt. Gr. 8vo. O. O. 20.VIII.1813.

Eigenhändig an den Leibarzt des Kaisers, A. J. Freiherrn von Stifft, der den Kaiser auch auf den Feldzügen der Befreiungskriege begleitete. 8 Tage zuvor war Österreich dem Bündnis Englands, Preußens und Russlands beigetreten. "Ich bin Ihnen sehr verbunden für die gewährte Beruhigung betreff der Gesundheit S. M. des Kaisers[.] ich rechne daß Sie mir erzählen werden was Bezug darauf hat, und hoffe, daß die vorübergehende Unpäßlichkeit ... ein Wohlbefinden nicht stören wird, was so sehnlichst erfleht wird, und zu meiner persönliche Ruhe so unentbehrlich ist ...". - In Karlsbad gehörte Goethe zum engeren Kreis um die von ihm - in einem Brief an Knebel - als "liebliche, wohlunterrichtete, heiter im Geiste" charakterisierte Monarchin. - Das 2. (leere) Blatt mit Eckabrissen vom Öffnen der Versiegelung. - Eigenhändige Briefe der bereits im Alter von 29 Jahren verstorbenen Fürstin sind selten.

Estimate
€ 600   (US$ 660)


Hammer Price
€ 350 (US$ 385)


Parthey, Gustav
Brief an Carl Ludwig von Knebel

Lot 2547

- Parthey, Gustav, Berliner Buchhändler, Archäologe und Kunsthistoriker, Enkel Friedrich Nicolais und ab 1822 Inhaber der Nicolaischen Buchhandlung (1798-1872). Eigh. Brief m. U. "G. Parthey". 1 S., in sehr kleiner Schrift. Doppelblatt mit Adresse und Siegel. Gr. 4to. Berlin 10.I.1828.

An Goethes "Urfreund" Carl Ludwig von Knebel (1744-1834), Offizier, Lyriker und Übersetzer, Hofmeister des Prinzen Constantin von Sachsen-Weimar; hier als Major in Jena, der sich lebhaft für die Seeschlacht von Navarino interessierte. "... Schon längst wäre es meine Pflicht gewesen, Ihnen für die glücklichen in Ihrem Hause verlebten Stunden meinen besten Dank auch schriftlich abzustatten, und mich zu gleicher Zeit meiner Schuld für das vortrefliche Portrait meines Freundes Mehmet-Ali durch Übersendung der versprochenen Steindrukke zu entledigen. Ich habe aber nur auf die Schlacht von Navarin gewartet, um Ihnen mit meinen besten Wünschen für das neue Jahr, einen Plan jenes Seetreffens, und eine von mir beim Vorbeifahren aufgenommene Ansicht des Hafens und der Festung zu schikken. Freilich ahnete ich damals (im Jan. 1824) nicht, dass nach wenigen Jahren dieser Plaz eine so hohe historische Wichtigkeit erhalten sollte; ich wurde nur angezogen durch die schönen charakteristischen Bergformen, welche nach abscheulichen 13tägigen Sturm und Regen in der hellen Morgensonne vor mir lagen. Der Plan des Hafens und der Schlacht gehört nicht mir, sondern kommt von einem englischen Kourier, der sich einige Stunden in Berlin aufhalten durfte, und den Originalplan Codrington's in dieser Zeit abzuzeichnen gestattete. Von den schwarzen Milizen auf Tab. I sollen 5000 an der Seeschlacht Theil genommen haben; den guten Abdinkaschef auf Tab. II habe ich theils aus dankbarer Erinnerung an die gute Aufnahme, die er mir in Dongola angedeihen lies, in meine Bücher eingetragen, theils auch, um das mir neue, völlig fremdartige Aussehen eines galloppirenden Kameeles festzuhalten ...". - In der Seeschlacht bei Navarino am 27. Oktober 1827 wurde die osmanische Flotte von einer Schiffs-Allianz europäischer Staaten unter dem britischen Oberbefehlshaber Sir Edward Codrington vernichtend geschlagen, so dass die Befreiung Griechenlands von der osmanischen Herrschaft entscheidend voranschreiten konnte. - Parthey hatte 1823/1824 Italien, Griechenland und den Orient bereist. - Am unteren Rand des Briefbogens (mit Bleistift) der Provenienz-Hinweis: "Auction Biedermann (1905)".

Estimate
€ 300   (US$ 330)


Hammer Price
€ 500 (US$ 550)


Paulsen, Christian Heinrich
Brief 1790 an Herder

Lot 2548

An Herder
- Paulsen, Christian Heinrich, sachsen-weimarischer Hofrat und Amtmann, Justizbeamter für das Amt Weimar (1735-1803). Brief m. U. "Christian Heinrich Paulsen". 11/4 S. Doppelblatt mit Adresse und geteiltem Amtssiegel. Folio. Weimar 11.V.1790.

An Johann Gottfried Herder als Vizepräsident des Weimarer Oberkonsistorialrates. "... Es ist die allhiesige arme Buchbinder-Wittbe Anna Margretha Grosin heute früh in der Ilm ertrunken gefunden und aufgehoben worden. So wie nun deren Geschwister, der Hof-Schuhmacher Zeuner und die Wittbe Dorothea Sophia Axtin allhier sich solcher ganz und gar nicht angenommen, sondern selbige der Obrigkeit überlaßen haben, derhalben denn die Ertrunkene denen fürstl. Befehlen gemäs an das theatrum anatomicum abzugeben stehet; Alß habe Ew. Hochwürd. Magnificenz solches zu Befolgung ebenfallsigen gnädigsten Befehls bekant zu machen nicht Anstand nehmen wollen ...". - Eine gleichnamige Vorfahrin der genannten Dorothea Sophia Axt wurde 1774 der Brandstiftung beim Brand des Weimarer Schlosses beschuldigt.

Estimate
€ 250   (US$ 275)


After-Sales Price
€ 170   (US$ 187)


Retzsch, Moritz
Brief 1848

Lot 2549

- Retzsch, Moritz, Dresdener Zeichner, Radierer und Maler (1779-1857). Eigh. Brief m. U. "M Retzsch". 3 S. gr. 8vo. Oberlößnitz 17.X.1848.

Ausführlicher Brief an einen Verleger, dem er ein Kommissionsgeschäft mit seinen künstlerischen Werken anbietet. "... Daß die jetzigen Zeitereigniße neuen Unternehmungen nicht günstig sein können u es daher nicht zu verdenken ist vor der Hand derlei von sich abzulehnen, ist sehr ersichtlich u bitte ich daher sehr um Entschuldigung, meine Frage hinsichtlich der 10 Platten, welche den dritten Heft der Fantasien von mir bilden sollten, beiläufig auch an Sie gestellt zu haben. - Da in Ihrem werthen Schreiben jedoch hinsichtlich der Hauptanfrage, welche ich so frei war vorzüglich an Sie zu stellen u die keine Dépense veranlaßt, keine Stelle bemerklich ist, so bitte ich mir gelegentlich in Bezug auf dieselbe auch gefälligst einige Worte zu kommen zu laßen.
Diese Hauptanfrage bestand nehmlich darin ... ob Sie nicht die Werke von mir, deren Herausgeber und Verleger ich selbst bin und welche Hr: Mainoni in Leipzig von mir nur in Commission hat, wie andere und ich selbst sehr wünschen, von mir unter den, wie sich von selbst versteht, für Sie hierbei übligen Bedingungen auch in Commission nehmen wollten? Zu welcher Anfrage mich vorzüglich die mir nur erst kürzlich von mehreren gewordene mir noch unbekannt gewesene Mittheilung daß Mainoni kein Verkaufslocal im Erdgeschoß habe u. daher ... diese Werke nicht anders zur Anschauung kommen können als wenn bereits ... davon Wissende darnach fragen, aber Nichtwissende nichts davon zu Gesicht bekommen können, dringlich veranlaßte ... Da man mich aufgefordert hat, selbst in Dresden diese Dinge mehr bemerklich zu machen, zur Kenntniß u Anschauung zu bringen, so entschloß ich mich endlich mit Ihnen darüber zu sprechen ...". - Retzsch lieferte bekanntlich 1816 eine Reihe von sehr erfolgreichen Umriss-Radierungen zu Goethes "Faust", deren Entwürfe bereits 1810 bei einem Besuch Goethes in Dresden den Beifall des Dichters gefunden hatten.

Estimate
€ 200   (US$ 220)


Hammer Price
€ 300 (US$ 330)


Schwerdgeburth, Carl August
Brief Weimar 1844

Lot 2550

- Schwerdgeburth, Carl August, Hof-Kupferstecher und Professor an der Weimarer Akademie, schuf das letzte nach dem Leben gezeichnete Porträt Goethes (1785-1878). Eigh. Brief m. U. "C. A. Schwerdgeburth". 2/3 S. Gr. 8vo. Weimar 18.III.1844.

An einen Freund. "... Eben erhielt ich einen Brief von Humboldt, welchen ich Ihnen hier beilege mit der Bitte, mir den Inhalt deutlich zu machen, indem ich selbigen nicht zusammenhängend lesen kan - und möchte doch auch nicht einen Fehler in der verlangten Zusendung machen, welche ich heute noch wolte abgeben, Wenn es Ihre Zeit erlaubt so bitte ich Ihnen darum, werden Sie aber nicht böse ...". - Hübsches Beispiel dafür, dass schon seine Zeitgenossen Humboldts Briefe nicht entziffern konnten.

Estimate
€ 200   (US$ 220)


After-Sales Price
€ 150   (US$ 165)



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