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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Autographs » to the Book Department
Autographs Catalogue Price EURO 10,00
Auction Date Wed, Oct 17, 14:00 CET


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Main Image Description Status
Hotel "Vier Jahreszeiten"
Autrogramm-Album von Albert Alberts

Lot 2892

Hotel "Vier Jahreszeiten" in Hamburg. - Autogramm-Album des Albert Alberts, mehr als 40 Jahre lang Fahrstuhlführer im Hotel "Vier Jahreszeiten". Mit 27 einmontierten, signierten Fotos im Postkarten-Format, meist auch mit Widmung, sowie mit weiteren Fotos und teils farbigen Abb. Quer-8vo. Grüner Textil-Einband. Ca. 1931-1982.

Autogramm-Sammlung des beliebten Fahrstuhlführers in dem Hamburger Luxushotel, dem die prominenten Gäste auf seinen Wunsch gern Fotos mit Widmung zukommen ließen, die von Freunden in vorliegendem Gedenk- und Geschenk-Album versammelt wurden. Auf den meist im Postkarten-Format vorliegenden Fotos sind mit Signatur oder Widmung vertreten: Bundeskanzler Konrad Adenauer (1957); der Zeppelin-Pionier Hugo Eckener; die Komponisten Richard Strauss und Paul Lincke; der Leiter des berühmten russischen Exil-Theaters "Der blaue Vogel", Igor Jushny; der Clown Grock (wie immer mit Selbstkarikatur); die Filmstars Pat und Patachon, Henny Porten, Emil Jannings, Lee Parry, Hans Albers, Renate Müller, Willy Fritsch, Otto Gebühr, Kristina Söderbaum, Carsta Löck, Matthias Wieman, Hertha Feiler, Heinz Rühmann, Zarah Leander (1949), Willy Birgel, Lale Andersen, Maria Schell, Hildgard Knef, Ruth Leuwerik, Theo Lingen und Sophia Loren (1960). - Diesen Dokumenten haben die Verfertiger des Albums noch Verschiedenes hinzugefügt: ein Porträtfoto des Albert Alberts, ein Foto des Hotelbesitzer-Ehepaars Haerlin, 2 Ansichten des Hotels, 2 Speisekarten von Festessen, einen Glückwunsch der Hoteldirektion zu Alberts' 35jährigem Dienstjubiläum, 2 kolorierte Federzeichnungen des zeichnerisch begabten Alberts sowie ein Widmungsschreiben der Hersteller des Albums an einen damit Beschenkten (1982).

Estimate
€ 1.500   (US$ 1.650)


Hammer Price
€ 1.000 (US$ 1.100)


Jansen, Friedrich Gustav
Brief 1892 an Musikverleger Litolff

Lot 2893

Jansen, F. Gustav, Organist und Musikwissenschaftler, wichtiger Robert-Schumann-Forscher (1831-1910). Eigh. Brief m. U. "F. Gustav Jansen". 3 S. Mit einem Musikzitat. Doppelblatt. Gr. 8vo. Verden 10.X.1892.

An den Musikverleger Theodor Litolff in Braunschweig, dem er eine Lieferung Arrangements für Harmonium übersendet, die Litolff offenbar in Auftrag gegeben hatte. "... Ihre letzthin geäußerte Befürchtung, die Sammlung würde vielleicht zu 'kirchlich' werden, habe ich immer vor Augen gehabt u. demgemäß meist weltliche Stücke arrangirt. Von den besonders angemerkten Liedern habe ich nur einen Theil arrangirt, da die andern sich nach meiner Ansicht nicht sonderlich für das Instrument eignen ... dahingegen ein Paar andre aufgenommen, die dem Instrument entschieden angemessener sind, z. B. der König von Thule. - Aus Opern habe ich noch einige Stücke aufgenommen; so bilde ich mir z. B. ein, daß die Reminiscence de la Somnabule sich sehr gut macht ... Eine Arie aus Norma habe ich nur arrangirt, die andre ('Möge der Gott') wollte mir nicht recht scheinen. - Den Chor aus Mozarts Requiem habe ich zurückgelassen, dafür den Chor aus der Schöpfung arrangirt. - Von den Schubert'schen Liedern habe ich das Ave Maria arrangirt, - der Doppelgänger will sich dem Harmonium auch nicht recht fügen. Die 'Litanei' habe ich nicht zur Hand, doch treibe ich die noch wohl auf. Dagegen habe ich aus der 4händigen Sonate aus dem Andante ein gut klingendes Stück extrahirt ... Meine Noten sind (wegen des kleineren Liniensystems) zum Theil recht klein u. enge geworden, - doch denke ich, daß der Stecher sich trotzdem leicht hindurchfinden wird."

Estimate
€ 150   (US$ 165)


After-Sales Price
€ 100   (US$ 110)


Jaques-Dalcroze, Émile
Briefkarte 1906

Lot 2894

Jaques-Dalcroze, Émile, Schweizer Komponist und Musikpädagoge, Gründer von Schulen für Rhythmische Gymnastik in Hellerau und Genf (1865-1950). Eigh. Briefkarte m. U. "Jaques-Dalcroze". 12/3 S. Quer-8vo. (Genf) 25.VI.1906

An ein "Fräulein", vielleicht eine Tänzerin. "... Mein Verleger Sandoz (Neuchâtel) schreibt mir er hätte von Ihnen gar keinen Brief erhalten. - Ich habe ihm Ihren Brief vom 19/6/ geschickt damit er Ihnen direkt antwortet. - Es thut mir leid dass Sie so viel Schwierigkeiten wegen meines Werkes haben. Ich hoffe dass sich alles arrangiren wird ...". - Bei Sandoz erschien 1906 aus der Reihe "Methode Jaques-Dalcroze" der Teilband "Studium des Notenplanes". Die rhythmische Gymnastik nach Jaques-Dalcroze wurde weltweit erfolgreich und ist noch heute anerkannt. - Mit gedrucktem Briefkopf "Conservatoire de Musique de Genève. Le Directeur".

Estimate
€ 120   (US$ 132)


After-Sales Price
€ 60   (US$ 66)


Jungmann, Albert
Brief 1872 an den Verleger Litolff

Lot 2895

Jungmann, Albert, Komponist, Musikpädagoge und Verleger, Lehrer an der Accademia di S. Cecilia in Rom, später Geschäftsführer im Wiener Musikverlag C. A. Spina (1824-1892). Eigh. Brief m. U. "Albert Jungmann". 21/2 S. Gr. 8vo. (Wien) 11.IV.1872.

An den Musikverleger Theodor Litolff in Braunschweig. Dankt für dessen Brief und "die Rolle mit den 4 ersten Heften der 'musik. Welt' ... Was die Comp. 'In der Schmiede' anbelangt, welche zur Aufnahme in das Maiheft bestimmt ist, so möchte ich Ihnen den wohlgemeinten Rath ertheilen, dieselbe recht bald darauf einzeln heraus zu geben, weil ich mir gerade von dieser ... eine größere Verbreitung verspreche ...". Beschreibt dann sechs neue Kompositionen samt ihren Preisen, die er dem Brief beigefügt hatte. Hier vom Verleger am Rand mit Blaustift jeweils der Vermerk: "Bezahlt".

Estimate
€ 120   (US$ 132)


After-Sales Price
€ 80   (US$ 88)


Kleiber, Erich
Brief 1917

Lot 2896

Kleiber, Erich, Dirigent, als Nachfolger von Leo Blech Generalmusikdirekor der Berliner Staatsoper, leitete u. a. die Uraufführung von Bergs "Wozzeck", emigrierte 1935 nach Buenos Aires (1890-1956). Eigh. Brief m. U. "Erich Kleiber". 1 S. 4to. Ostseebad Kellenhusen 15.VII.1917.

Aus dem Urlaub als junger Darmstädter Kapellmeister an den (nicht genannten) Generalmusikdirektor Felix von Weingartner, der ihm einen Vorschlag bezügl. eines Konzertprogramms unterbreitet hatte. "... Ich habe gleich an Herrn Diedrich nach Darmstadt geschrieben, daß wir Ihrem Vorschlag gemäß statt der 'Aufforderung zum Tanz' Ihren 'Dame Kobold'-Walzer auf das Programm des Walzer-Konzerts setzen werden und nun wäre ich Ihnen sehr verbunden, wenn Sie die Freundlichkeit hätten, uns das Material hierzu für diesen Abend vom Verlag aus leihweise zu verschaffen ...". - Weingartner hatte den Walzer 1916 komponiert. - Mit ausgerissener Lochung; etwas geknittert. - So früh sehr selten.

Estimate
€ 150   (US$ 165)


After-Sales Price
€ 100   (US$ 110)


Köhler, Louis
Brief 1871 an Theodor Litolff

Lot 2897

"ich hänge so sehr an Braunschweig"
Köhler, Louis, Pianist, Dirigent, Komponist, bedeutender Klavierpädagoge, auch Musikkritiker der Königsberger Hartungschen Zeitung (1820-1886). Eigh. Brief m. U. "Louis Köhler". 4 S. Doppelblatt. Gr. 8vo. Königsberg (Ostpr.) 5.IV.1871.

An den Musikverleger Theodor Litolff in Braunschweig. Bestätigt den Empfang des Honorars für seine Edition des "Wohltemperierten Klaviers". "... und ich freue mich, daß die Correctur desselben von H. Winkler besorgt werden soll: diese Musik muß man praktisch durchgemacht haben, um den Satz durchschauen zu können. - Was die Volksmelodien anbetrifft, so habe ich damit begonnen, stehe aber plötzlich vor den Stücken mit zwei Händen fest, noch nicht wissend, wie ich das einrichte; doch muß es jedenfalls zu Stande kommen. - Meine Klavierlehre habe ich seitdem von Zeit zu Zeit immer wieder vorgenommen; ich habe noch eine ziemliche Partie zu revidiren, von Jemand lesen zu lassen u. wieder zu revidiren (meine stete Methode). Sodann habe ich noch eine kleine Ergänzung zu machen u. die Sache wäre so weit fertig. Wenn grade diese, mein stärkstes Klavier-Unterrichtswerk, in meiner Vaterstadt erschiene, sollte michs freuen [Köhler stammte aus Braunschweig]. Was die Forderung anbetrifft, so würde ich selbige, um für mich wie für den Verleger festen Boden zu schaffen, nach bereits erschienenen ähnlichen Arbeiten berechnen, und zwar nach meiner Harmonielehre, die doch ein geringeres Publikum hat u. in zweiter Auflage erschien. Hiernach würde ich für 1300 Auflage 10 Thlr. pro Druckbogen fordern u. jede folgende Auflage auf 1400 stellen, das Format in Art der Männerchöre neuerer Zeit u. der Partituren ... Ich füge noch hinzu, daß Stücke, Etuden, ja ausgeführte Uebungen in Noten nicht darin sind, doch aber viele Notenbeispiele etc. im Verhältniß zum Texte ungefähr wie in einer Harmonielehre, die Choralsätze etc. nicht mitgerechnet ... Ein persönliches Zusammenkommen wäre mir mit Ihnen natürlich sehr angenehm ... Ich habe in Braunschweig Anverwandte, eine hochbetagte Mutter, die ich seit 20 Jahren nicht sah. Ich versäume nicht nur viel bei längerer Abwesenheit, sondern ich kann auch nicht gut fort, da ich von meiner Musikschule, die ich allein besorge, gefesselt bin; außerdem aber ist mir, der ich ohnehin an Schlafmangel leide, die Reise körperlich eine Strapaze, der Weg von hier nach Berlin aber geradezu fürchterlich ... Ich bin nicht gern in Königsberg, habe aber allerlei lockende Anerbietungen von andern Städten und Ländern ausgeschlagen, weil ich hier so sehr in der Praxis stecke u. einen Umzug mit Frau u. 4 Kindern für Leichtsinn halte. Aber ich hänge so sehr an Braunschweig, daß ich nicht denken kann, ich lasse die Reise dahin noch lange ...". - Köhlers "Praktischer Lehrgang des Klavierspiels" erschien tatsächlich bei Litolff. Weitere Klavierschulen von Köhler wurden bis weit ins 20. Jahrhundert von anderen Verlagen übernommen. - Faltenrisse.

Estimate
€ 200   (US$ 220)


After-Sales Price
€ 140   (US$ 154)


Krenek, Ernst
Brief mit Musikzitat

Lot 2898

Krenek, Ernst, österr.-amerik. Komponist (1900-1991). Eigh. Brief m. U. "Ernst Krenek" und Musikzitat. 1 S. (Kugelschreiber). Gr. 8vo. O. O. 13.X.1954.

Selbstständiger zweiter Teil eines wohl ursprünglich 2 Bl. umfassenden Schreibens. Das oben mit "2)" bezeichnete Blatt beginnt: "Hier ist der Anfang von 'Pallas': Adagio ...". Es folgen 7 Takte Notenzitat. Dann beginnt der Brief: "Lieber Freund, haben Sie nochmals vielen innigen Dank für alles, was Sie in dieser Sache und sonst getan haben. Wir bleiben in Verbindung. Halten Sie die Daumen für die weitere Entwicklung! ...". Nennt dann seine beiden nächsten Adressen. - Kreneks Oper "Pallas Athene weint" wurde im Oktober 1955 zur Wiedereröffnung der Hamburger Staatsoper uraufgeführt.

Estimate
€ 180   (US$ 198)


Hammer Price
€ 180 (US$ 198)


Reinmar, Hans
Großes Rollenfoto 1928

Lot 2899

- Reinmar, Hans, österr. Bariton, bedeutender Sänger-Darsteller, vor allem in Verdi-, Wagner- und R-Strauss-Partien (1895-1961). Auf Karton montierte Rollen-Photographie mit eigh. Widmung auf dem Untersatz-Karton. 33,6 x 27 cm (Bildgröße 23 x 15,5 cm). O. O. "Pfingsten" 1928.

"Meiner lieben Frau Cracauer von Ihrem 'Jonny' - Hans Reinmar". - Die großformatige, lebendige Aufnahme des Ateliers Dührkoop (auch vom Photographen signiert) zeigt den Künstler dunkel geschminkt in einer Szene als "Jonny" in Kreneks Jazz-Oper "Jonny spielt auf". - Seltenes Rollenporträt. - Beiliegend ein Jugendbildnis des Künstlers: eine auf Atelier-Karton gewalzte Porträt-Photographie (15 x 10 cm) mit dem Prägestempel von Arthur Burgess, Folkestone. Die Aufnahme zeigt den jugendlichen Sänger in einem reich geschnitzten Lehnstuhl sitzend, ein illustriertes Heft in der Hand.

Estimate
€ 200   (US$ 220)


Hammer Price
€ 280 (US$ 308)


Kücken, Friedrich Wilhelm
Brief 1872 an Litolff

Lot 2900

Kücken, Friedrich Wilhelm, Komponist und Dirigent, Hofkapellmeister in Stuttgart (1810-1882). Eigh. Brief m. U. "F Kücken". 1 S. Quer-gr. 8vo. Schwerin 29.VIII.1872.

An den Musikverleger Theodor Litolff in Braunschweig. "... Ich bitte nach der beifolgenden Partitur das Quartett ... 'Fahr wohl mein letzter Stern' stechen zu lassen, u. auch den Titel ... zu ändern. In dem großen Concerte des 'Sängerbundes Arminius' in Wien, wird das Quartett zur Ausführung kommen ...".

Estimate
€ 180   (US$ 198)


After-Sales Price
€ 120   (US$ 132)


Küstner, Karl Theodor von
Brief 1824

Lot 2901

Küstner, Karl Theodor von, Stadttheaterdirektor in Leipzig und Hoftheater-Intendant in Darmstadt, München und Berlin (1784-1864). Brief mit U. 11/2 S. 4to. Leipzig 20.VI.1827.

An die Direktion des Stadttheaters in Magdeburg wegen eines abschlägig beschiedenen Urlaubsgesuches der Schauspielerin Demoiselle Jahn, die nach Magdeburg reisen wollte. - Küstner führte zunächst (1817-28) auf eigene Rechnung die Leitung des Leipziger Stadttheaters, das unter seiner Leitung zu einer der bedeutenden deutschen Bühnen wurde (vgl. seinen "Rückblick auf das Leipziger Stadttheater", Leipzig 1830). - Aus der Sammlung Rötger mit dessen Beschriftung am Kopf.

Estimate
€ 150   (US$ 165)


Hammer Price
€ 100 (US$ 110)



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