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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Autographs » to the Book Department
Autographs Catalogue Price EURO 10,00
Auction Date Wed, Oct 17, 14:00 CET


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Main Image Description Status
Claudel, Paul
3 Briefe und 1 Karte

Lot 2521

Claudel, Paul, französischer Dramatiker, Dichter und Diplomat, herausragendster Vertreter des "renouveau catholique" im 20. Jahrhundert (1868-1955). 3 eigh. Briefe m. U. und 1 eigh. Karte m. U. Zus. 5 S. Unterschiedliche 8°-Formate. Mit Briefköpfen des "Consulat de France à Foutcheou", der "Légation de France à Copenhague" und der "Ambassade de France en Belgique". Kopenhagen, Paris, Brüssel und o. O. (1905) und 15.X.1919.

Ein Brief an den Staatsmann Arthur Fontaine (1860-1931), mit der Entschuldigung, einer Einladung zum Dîner aus Gesundheitsrücksichten nicht Folge leisten zu können: "Je suis toujours très souffrant et hors d'état d'aller dîner en ville. A mon très grand regret je suis donc forcé de vous prier de m'excuser pour demain...". - Die übrigen Schriftstücke an dessen Sohn Philippe, mit Glückwünschen zu dessen Heirat im Jahre 1919, über die Herausgabe seines Briefwechsels mit Arthur Fontaine von 1935 und mit Berichtigung eines gravierenden Druckfehlers.

Estimate
€ 400   (US$ 440)


Hammer Price
€ 200 (US$ 220)


Czechowski, Heinz
Signiertes Gedichtmanuskript + Beigabe

Lot 2522

Czechowski, Heinz, DDR-Schriftsteller, Lyriker, Erzähler, auch Nachdichter (1935-2009). Eigh. Gedichtmanuskript m. U. "Heinz Czechowski". 1 S. Gr. 4to. O. O. (ca. 2007).

"Credo". 18 Zeilen: "Nichts ist eingelöst / Von allen Versprechen: / Wie Herbstlaub raschelnd / Treiben die Worte. / Allzu sicher der Zukunft / Glaubten wir / Unsern Propheten ...". - Schöne Dichterhandschrift. - Dabei: Derselbe. Eigh. Signatur mit Datum "Czechowski Ffm 2007" auf dem Titelblatt seines Buches: Ich, beispielsweise. Gedichte. 138 S., 2 Bl. Orig.-Kartonage. Leipzig, Reclam, 1982.

Estimate
€ 120   (US$ 132)


Hammer Price
€ 180 (US$ 198)


Dahn, Felix
Brief und Postkarte

Lot 2523

Dahn, Felix, Rechtshistoriker, leidenschaftlicher Erforscher der germanischen Frühgeschichte, Erzähler und Dramatiker, Professor in Würzburg, Königsberg und Breslau (1834-1912). 1 eigh. Brief m. U. "Felix Dahn" und 1 eigh. Porträtfoto-Postkarte m. U. "F. Dahn". Zus. 4 S. 8vo und quer-8vo. (Königsberg) 13.VII.1884 und (Breslau 9.III.1903).

An den ihm befreundeten österr. Philologen und Anglisten Jakob Schipper (1842-1915) in Wien. Im Brief von 1884 dankt er Schipper für dessen "schönes Buch", wohl die in diesem Jahr erschienene Monographie über den altschottischen Dichter William Dunbar, an der Dahn "schon mit feinem Behagen genascht habe. Gern will ich es Deinem Wunsche gemäß besprechen, obzwar ich nicht eben viel davon verstehe und nur sehr selten Kritiken schreibe. Aber mit der 'Deutschen Rundschau' habe ich keine Beziehungen mehr, seit sie den Kampf um Rom niederträchtig heruntergerissen hat und mich systematisch verunglimpft: ich werde die Besprechung in die Münchener 'Allgemeine Z.', potentiell in das 'Magazin für Lit.' schicken ...". Gern möchte er Schippers Familie einmal wiedersehen. "... das steht Euch aber unentrinnbar bevor, falls Ihr c. am 15. October, wann ich einen Vortrag in Wien halten werde, dort seid ...". - Das erste Blatt mit Braunfleck. - Auf der Postkarte von 1903, die ein Porträtfoto Dahns im Visit-Format enthält, bedankt er sich für Schippers "abermals bewährte, seit 30 Jahren immer gleich gebliebene Freundschaft" und zitiert: "Du bist treu, Friesa!". Eine Theateraufführung bietet ihm Anlass zur Freude: "... Innig erfreut mich der schöne Erfolg: von Allen hör ich Inscenierung und Darstellung rühmen. Leider verstattet mir mein Alter - bald 70 - nicht die Anstrengungen und Aufregungen eines Besuches der Vorstellungen. Dietlind hab ich mein Bild geschickt ...". - Dahn starb nicht in Wroclaw, wie es bei Wikipedia heißt, sondern in Breslau. Von den zahllosen Werken des unglaublich fleißigen Gelehrten gehören seine rund 3000 Seiten umfassenden Memoiren zu den lesenswertesten.

Estimate
€ 180   (US$ 198)


Hammer Price
€ 300 (US$ 330)


Dehmel, Richard
Brief 1910

Lot 2524

Dehmel, Richard, Dichter, von großem Einfluß auf die Lyrik seiner Zeit (1863-1920). Eigh. Brief m. U. „Dehmel". 2 S. Gr. 8vo. Blankenese bei Hamburg 2.V.1910.

An einen "Herrn Doktor". "... Von dem Aufsatz 'Kulturpolitik' schicke ich Ihnen hier noch 2 Duplikate; von der Novelle 'Blinde Liebe' habe ich leider keine mehr. Auch sonst kann ich Ihnen nichts mehr zum Zweitdruck-Vertrieb schicken. Einzelne Gedichte möchte ich nicht durch die Provinzpresse hetzen, und was ich an älteren Essays etc. Brauchbares hatte, habe ich in die letzten Bände meiner 'Gesammelten Werke' aufgenommen; den Abfall aber möchte ich nicht des Mammons halber unter die Leute bringen ...". - Beiliegend die eigh. Adress-Seite eines nicht zugehörigen Umschlags.

Estimate
€ 150   (US$ 165)


Hammer Price
€ 100 (US$ 110)


Doderer, Heimito von
Briefkarte 1960

Lot 2525

Doderer, Heimito von, österr. Dichter (1896-1966). Eigh. Briefkarte m. U. "Heimito". 1 S. Zweifarbige Schrift. Mit eigh. Umschlag. Quer-8vo. (Landshut) 27.XII.1960.

An Fanny Thoma in Fürstenfeldbruck, eine Verwandte seiner zweiten Ehefrau Maria ("Mienzi"). "... innig danken wir Dir, Maria und ich, für Deine lieben Worte des Beileids; und sind uns, bei aller Betroffenheit, doch sehr klar darüber, wie recht zu hast, ja, dass Rosl mit ihrem kampflosen Ende fast vom Glück begünstigt worden ist. Das Begräbnis ... war würdig, nachher Messe, mit Libera, die Beteiligung - auch die offizielle, von Regensburg - überaus stattlich ...".

Estimate
€ 200   (US$ 220)


After-Sales Price
€ 150   (US$ 165)


Dörfler, Anton
Brief 1913 an Maximilian Harden

Lot 2526

Dörfler, Anton, Würzburger Schriftsteller (1890-1981). Eigh. Brief mit U. 2 S. Doppelblatt. Quer-gr. 8vo. Würzburg 19.X.1913.

An den Berliner Publizisten Maximilian Harden, Herausgeber der "Zukunft", den er zum Geburtstag seiner unverbrüchlich treuen Anhänglichkeit und Verehrung versichert: "... Es ist mir in den letzten sechs Jahren stets gewesen, als hätte ich Ihren künstlerischen idealen [sic] Hoffnungen zu erfüllen die Pflicht und die Verantwortung. Ich darf getrost sagen, daß mein Arbeiten an mir selbst dieser vielleicht seltsamen Suggestion das Meiste und Beste danken muß ...". - Dörfler zog 1899 mit seinen Eltern nach Würzburg, wo er eine sorglose Jugend verbrachte. Bereits im Alter von 16 Jahren begann er erste schriftstellerische Versuche mit Märchen, Romanen und Theaterstücken, veröffentlichte seinen Erstling aber erst 5 Jahre nach unserem Brief. - So früh selten..

Estimate
€ 150   (US$ 165)


Hammer Price
€ 150 (US$ 165)


Ehlers, Walter
Konvolut Briefe an Johannes von Guenther

Lot 2527

Ehlers, Walter, Schriftsteller (1897-1977). Briefwechsel mit Johannes von Guenther. 61 Briefe und Karten von Ehlers sowie die masch. Durchschriften der Gegenbriefe von Guenther. Meist Gr. 4to. Hamburg 13.I.1957 - 20.IX.1960.

Sehr intensiv geführte Korrespondenz zwischen dem Hamburger Lyriker und Essayisten Ehlers und dem zwischen Ost und West pendelnden Übersetzer (vor allem aus dem Russischen) Johannes von Guenther. Von Ehlers liegen vor: 52 masch. Briefe, 1 eigh. Brief, 7 masch. Postkarten, 1 eigh. Postkarte sowie 1 Gedicht-Typoskript (zus. ca. 150 Seiten, sehr eng beschrieben). - Äußerst umfang- und inhaltsreicher Briefwechsel, u. a. über Felix Braun und Walter Janka, über aktuelle Literatur und Verleger in Ost und West sowie vieles andere. Die Fülle der Themen kann hier nicht annähernd wiedergegeben werden. Die enorm umfangreichen Briefe von Ehlers lassen vermuten, dass er nicht viel zu tun hatte; immerhin war er aber Verfasser einer Albrecht-Schaeffer-Bibliographie. Seine Albrecht-Schaeffer-Sammlung wird ebenso wie sein Nachlaß im DLA Marbach aufbewahrt. - Beiliegen: 46 Typoskript-Durchschläge der Gegenbriefe J. von Guenthers.

Estimate
€ 450   (US$ 495)


After-Sales Price
€ 300   (US$ 330)


Fallada, Hans
Brief 1933 an Friedrich Kroner

Lot 2528

Fallada, Hans (d. i. Rudolf Ditzen), Schriftsteller (1893-1947). Brief m. U. "Hans Fallada" (Bleistift). 2/3 S. Gr. 4to. Berkenbrück (Spree) 31.I.1933.

An Friedrich Kroner, Chefredakteur der Zeitschrift "Uhu" aus dem Ullstein-Verlag. "... Ich kann Ihnen diesmal Ihre Siedlungsgeschichte, so sehr sie mich lockt, und so sehr sie mir liegen würde, nicht schreiben. Ich sitze nämlich bis über die Ohren in der Verfilmung vom 'Kleinen Mann', und muss dazu in jeder freien Minute an meinem neuen grossen Roman weiterarbeiten, der ja vertraglich abgeliefert werden muss. Ich habe mir geschworen, bis ich da über den Berg bin, keinerlei kleine Arbeit mehr anzunehmen, und es bleibt mir ja gar nichts anderes übrig, sonst wird der Roman nicht zur Zeit fertig, und ich habe mich völlig zersplittert ... ich weiss ganz gut, was der 'Uhu' alles für mich getan hat, und es wird mir nicht leicht, Ihnen so zu schreiben ...". - Mit "meinem neuen grossen Roman" ist der 1934 bei Rowohlt erschienene Roman "Wer einmal aus dem Blechnapf frißt" gemeint. - 2 kleine Einrisse.

Estimate
€ 450   (US$ 495)


Hammer Price
€ 650 (US$ 715)


Feuchtersleben, Ernst von
Gedichtmanuskript 1842

Lot 2529

Feuchtersleben, Ernst Frhr von, österr. Arzt, Lyriker und Essayist, gilt als Mitbegründer der Psychosomatischen Medizin, prägte den Begriff "Psychose" (1806-1849). Eigh. Gedichtmanuskript m. U. "Ernst Frhr v Feuchtersleben". 1 S. Auf braunem Papier. Quer-gr. 8vo. Wien, Mai 1842.

Fünf Zweizeiler ohne Titel: "Tiefster Schmerz und höchste Lust - / Wird im Wort sich erst bewußt. / Und das Wort verfliegt, verhallt - / Gibt ihm Rhythmus nicht Gestalt. / Doch der Rhythmus ist nur Klang - / Leben schafft ihm der Gesang. / Ihm verleiht's den höchsten Werth - / Wenn ihn Meisterschaft verklärt. / Vierfach ist der Kranz vereint - / Und du frägst noch, wen er meint?" - Rückseitig Papierreste von ehemaliger Montage.

Estimate
€ 250   (US$ 275)


After-Sales Price
€ 150   (US$ 165)


Fontane, Theodor
Brief 1892 + Beigabe

Lot 2530

Fontane, Theodor, Schriftsteller (1819-1898). Eigh. Brief m. U. „Th. Fontane". 1 S. Doppelblatt. Mit eigh. Umschlag. Gr. 8vo. Berlin 1.I.1892.

An den Arzt und Schriftsteller Dr. Oswald Baer (eigentl. Baar) in Hirschberg (Schlesien), der ihm zum Geburtstag gratuliert hatte. „Herzlichen Dank ... für die 3 kleinen Gratulanten im Schnee und den reizenden Vers der das Bild begleitet. Ihnen schöne Wintertage im Gebirge, schöner als wir sie derzeit haben ...“. - Oswald Baer hatte 1890 in der Zeitschrift „Der Wanderer im Riesengebirge“ eine Rezension zu Fontanes Roman „Quitt“ veröffentlicht. - Beiliegend eine Abschrift des hierauf bezüglichen Dankesbriefes von Fontane an Baer vom 7. April 1890. Entsprechend einem Vermerk wurde die Abschrift am 5. Sept. 1905 von Bertha Fischer „während eines argen Sturmwindes“ (vermutlich in Hirschberg) angefertigt. Darin heißt es u. a.: „... Empfangen Sie meinen ergebensten Dank für die freundlichen Worte, die Sie für meinen Krummhübler Roman gehabt haben. Wie liebevoll haben Sie gelesen, wie sind Sie dem Kleinsten gefolgt. Was ich Ihnen am dankbarsten anrechnen muß, das ist Ihr freundlich nachsichtiges Hingehen über Angreifbarkeiten, oder doch zum Mindesten über sehr disputable Punkte. Dahin gehört das Hineinziehn von ächten Namen mit unächten Thaten. Wenn ich Loesche nenne, so darf ich ihm vielleicht nicht Dinge, wenn auch gute, auf den Leib dichten, an denen er unbetheiligt war ... Andrerseits würde ich sehr wahrscheinlich immer wieder in diesen Fehler verfallen, auch wenn es feststünde daß es ein Fehler sei, weil man sich dadurch beim Schreiben in die thatsächlichen Zustände mehr einlebt; es verlebendigt sich einem selber alles mehr. Und dies bleibt doch die Hauptsache ...“. - Beide Briefe nicht im Brief-Verzeichnis von Jolles/Müller-Seidel und somit wohl bisher nicht bekannt.

Fontane, Theodor siehe auch Nr. 2709 im Kapitel "Wissenschaft".

Estimate
€ 1.200   (US$ 1.320)


After-Sales Price
€ 800   (US$ 880)



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