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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Autographs » to the Book Department
Autographs Catalogue Price EURO 10,00
Auction Date Wed, Oct 17, 14:00 CET


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Main Image Description Status
Barbey d'Aurevilly, Jules
Brief 1845 über den Dandy Beau Brummell

Lot 2511

Über "Beau" Brummell
- Eigh. Brief m. U. "Jules Barbey d'Aurevilly". 21/2 S. Gr. 8vo. Paris (1845).

An William Jesse, den ersten Biographen des berühmten Dandys George ("Beau") Brummell. Jesse hatte Barbey d'Aurevilly das 1844 erschienene zweibändige "Life of George Brummell, esq., commonly called Beau Brummell" übersandt. Barbey bedankt sich ausführlich, lobt das Werk und bekennt dessen Einfluß auf seine eigene, 1845 erschienene Monographie "Du Dandysme et de George Brummell". "... Vous m'avez envoyé votre ouvrage sur Brummel, je l'ai lu avec le plaisir que j'attendais d'une telle lecture, et je ne voulais vous remercier qu'en vous envoyant aussi mon Brummell. Or, mon Brummell a mis à paraitre une lenteur que je ne prevoyais pas. Excusez moi donc Monsieur et ne croyez pas à un oubli impossible. On dit que l'ingratitude est le vice des gens d'esprit mais moi, je suis reconnaissant comme une bête, et je me preoccupe beaucoup de la manière ouverte et charmante avec laquelle vous étes en relation avec moi.
Permettez moi de vous remercier encore. Sans vous, je n'aurais eu sur Brummell que des renseignements hasardés. Mon livre ou plutôt mon livret n'est qu'une goutte d'extrait de liqueur des Iles que vous nous avez versée en flacon. Avec moi les ivrognes de details seront bien attrapés, mais avec vous, ils en auront plein leurs verres.
Vous n'avez pas oublié, Monsieur, une seule épingle de la cravatte du Dandy; vous l'avez fait voir dans tous les actes de sa vie, heure par heure. Vous avez été le Dangeau de ce Louis XIV de la fashion, mais Dangeau n'a pas votre plume, cette plume élegante et rare qui relève le detail par l'expression. S'il l'avait, je lui en ferais bien mon compliment et je le lirais davantage.
J'espère, Monsieur, que désormais vous me ferez connaitre tout ce que vous aurez la bonté d'écrire. Je dis écrire et je dis bien, car le plus beau trait de bienfaisance, de genérosité, de dévoument social c'est d'écrire et de publier sa pensée quand on est aussi spirituel que vous, on ne vit pas seulement de pain, dit l'écriture, et les plaisirs de l'esprit sont les friandises que l'écriture entendait. Comptez moi, je vous prie, au nombre de vos amis inconnus, qui trouvent l'adjectif de trop ...". - Beiliegend eine Ausfuhrgenehmigung des französischen Kulturministeriums.


Estimate
€ 1.200   (US$ 1.320)


After-Sales Price
€ 800   (US$ 880)


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Barbey d'Aurevilly, Jules
Brief an Narrey

Lot 2512

- Eigh. Brief m. U. "Jules Barbey d'Aurevilly". 1 S. Kl. 4to. (Paris, um 1855).

An den Bühnenautor Charles Narrey (1825-1892), zu dieser Zeit auch Mitdirektor des "Théâtre de l'Odéon" in Paris. "Mon cher Narrey, Je suis d'une hardiesse de page avec Vous, mais Vous ètes, Vous, d'une bonté de Souverain. Je viens encore Vous demander une loge pour demain Vendredi si vous jouez Mauprat. J'ai une famille de province à qui je dois de la reconnaissance et qui pour le moment est à Paris. Lui faire voir Mauprat est une galanterie que je veux lui faire, grace à Vous. Vous m'avez tellement comblé que je suis presque timide, mais Vous me rassurerez ...". - "Mauprat" ist ein fünfaktiges Theaterstück von George Sand. - Von Narrey stammt auch ein Stück über George Brummell, das Barbey d'Aurevilly sicherlich interessiert hat.

Estimate
€ 450   (US$ 495)


After-Sales Price
€ 300   (US$ 330)


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Benecke, Georg Friedrich
Albumblatt 1782

Lot 2513

Benecke, Georg Friedrich, Philologe, Mediävist, Professor und Oberbibliothekar in Göttingen (1762-1844). Eigh. Albumblatt mit Gedicht (5 Zeilen) und U. 1 S. Quer-8vo. Göttingen, Oktober 1782.

"Theodikee: || Mag seyn, daß Leibniz unumstößlich feste | Bewieß, es seye von allen möglichen Welten | Die würkliche die allerbeste: | Mag seyn; ich glaub' es auch: sie ist die beste Welt. - | Weil sie mein Mädchen in sich hält." - Benecke bezog 1780 die Universität Göttingen, wurde dort 1814 ordentlicher Professor und später Oberbibliothekar. Er erforschte vor allem die deutsche Literatur des Mittelalters. Seit 1828 redigierte er gemeinsam mit Heeren die "Göttinger gelehrten Anzeigen". - Auf ein Untersatzblatt montiert.

Estimate
€ 180   (US$ 198)


After-Sales Price
€ 120   (US$ 132)


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Bernhard, Thomas
Hektographiertes Typoskript

Lot 2514

Bernhard, Thomas, österr. Dichter (1931-1989). Hektographiertes Typoskript (Matritzendruck) eines Bühnenstücks. 9 Bl., einseitig bedruckt. Gr. 4to. Klammerheftung, ohne Umschlag. (Maria Saal, Selbstverlag Gerhard Lampersberg, wohl 1959).

"Frühling". Theaterstück für 6 Personen. Bei 4 Figuren sind die Darsteller mit Kugelschreiber hinzugefügt. - Ein späterer Separatdruck des Einakters ist zu Lebzeiten des Autors nicht erschienen.

Estimate
€ 180   (US$ 198)


Hammer Price
€ 600 (US$ 660)


Björnson, Björnstjerne
Signiertes Manuskript

Lot 2515

Björnson, Björnstjerne, norweg. Dramatiker und Erzähler, Nobelpreisträger (1832-1910). Diktiertes Manuskript mit eigh. Unterschrift "Björnstjerne Björnson". In deutscher Sprache. 11/3 S. Gr. 8vo. O. O. (wohl um 1904).

Wohl die Antwort auf eine deutsche Zeitungsumfrage nach der Verteidigungsfähigkeit Norwegens und Schwedens im Fall eines europäischen Krieges. "Die skandinavischen Reiche können sich nur einen Feind denken, und das ist Russland. Aber Norwegen kann nur in Finmarken angegrifffen werden, und dahin führt kein Weg von Schweden, das demnach keine Hilfe leisten kann. Norwegen wäre ebentuell ganz auf seine eigene Hilfe angewiesen (und es kann sich allein helfen, denn die Eisverhältnisse in dem weissen Meere würden den Feind acht Monate des Jahres isoliren!). Schweden dagegen und seine ganze Front liegt offen für russische Angriffe, und seine beste Vertheidigung ist die Lage und Natur Norwegens in seinem Rücken ... Indessen ist das Verhältniss so: Schweden kann nicht Norwegen vertheidigen, sondern Norwegen kann Schweden vertheidigen. Um so billiger und nothwendiger ist es (und gerade in diesem Augenblicke), dass Norwegen seine eigene Verantworung, seine getrennte Oberaufsicht hat; denn bei hocharistokratischen Abenteuern wollen wir nicht mitsein." - Die Jahre ab 1902 waren geprägt von Verhandlungen über die von Norwegen geforderte Unabhängigkeit von Schweden, die schließlich 1905 auch erreicht wurde. - 1 Rand mit kleinen Papierresten von ehemaliger Montage.

Estimate
€ 200   (US$ 220)


Hammer Price
€ 150 (US$ 165)


Bockholt, Erich
Briefwechsel mit Johannes von Guenther

Lot 2516

Bockholt, Erich, Schriftsteller in Rostock, vor allem Dramatiker (geb. 1904). Briefwechsel mit Johannes von Guenther. 52 Briefe und Postkarten sowie 4 signierte Gedichttyposkripte Bockholts und die masch. Durchschriften der Gegenbriefe J. von Guenthers. Verschied. Formate, meist gr. 4to. Rostock 18.II.1957 bis 10.VI.1960.

Intensiv geführte Korrespondenz zwischen dem Rostocker Schriftsteller und dem zwischen Ost und West pendelnden Übersetzer (vor allem aus dem Russischen) Johannes von Guenther. Von Bockholt sind vorhanden: 9 eigh. Briefe, 30 masch. Briefe, 13 masch. Postkarten und 4 signierte Gedichttyposkripte (zus. ca. 76 Seiten). - Sehr umfangreicher Schriftwechsel über beiderseitige Werke, vor allem Bockholts Theaterproduktion, und die deutsche Literatur der Gegenwart. - Beiliegen: 32 Typoskript-Durchschläge der Gegenbriefe Johannes von Guenthers sowie 2 weitere Beilagen.

Estimate
€ 450   (US$ 495)


After-Sales Price
€ 300   (US$ 330)


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Brod, Max
Brief 1947

Lot 2517

Brod, Max, österr. Schriftsteller, Kafkas Freund und Förderer (1884-1968). Eigh. Brief m. U. "Max Brod". 1 S. Gr. 8vo. Tel Aviv 19.IX.1947.

An Dr. Mayer (den Literaturwissenschaftler Hans Mayer?). "... Sie haben auf der Buchseite der 'Palestine Post' vom 12.IX. zwei Artikel über Kafka und Kafka-Interpretation gebracht. Ich glaube, daß es Ihre Leser interessieren wird, nun einmal auch meine Ansicht über diese Frage, die so sehr mit meinem Namen verknüpft wird, zu vernehmen. Und deshalb habe ich beiliegenden Artikel geschrieben, den ich Ihnen hiermit vorlege ...". - Gelocht.

Estimate
€ 500   (US$ 550)


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€ 500   (US$ 550)


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Canetti, Elias
Brief 1965

Lot 2518

"mein wichtigstes Werk"
Canetti, Elias, Schriftsteller, Nobelpreisträger (1905-1994). Eigh. Brief m. U. "Elias Canetti". 12/3 S. (Kugelschreiber). 4to. London 1.II.1965.

An den deutsch-niederländischen Verleger Hein Kohn, dessen Sendung er bei einem kurzen London-Besuch vorgefunden habe. "... Morgen schon muss ich wieder fort, zur Uraufführung meiner 'Komödie der Eitelkeit' nach Braunschweig. So sende ich Ihnen jetzt in aller Eile die unterschriebenen Verträge zurück; das signierte Exemplar der 'Blendung' ... und ein Manuskript-Blatt aus den Aufzeichnungen des Jahres 1943. (Eine Auswahl aus den 'Aufzeichnungen' 1942-1948 erscheint nächsten Monat bei Hanser.) Um dieses Blatt muss ich Sie allerdings, wenn Ihre Ausstellung vorüber ist, zurück bitten, da es in ein ganzes Manuskript gehört. - Ich freue mich, dass es zu einer guten holländischen Ausgabe der 'Blendung' kommt und hoffe, dass es bald auch zu einem Abschluss für 'Masse und Macht' kommt, das ich für mein wichtigstes Werk halte. Gallimard bringt es im Juni in der berühmten Serie 'Bibliothèque des Idées' heraus, unter dem Titel 'Masse et Puissance', in einer wirklich grossartigen Übersetzung. Später soll es dann in grosser Auflage zweibändig in der Taschenausgabe 'Idées' erscheinen. Ich schreibe Ihnen das, weil diese Tatsachen vielleicht auch das Interesse in Holland beleben könnten ...". Erbittet den "holländischen Vorschuss" auf sein Londoner Bankkonto.

Estimate
€ 750   (US$ 825)


Hammer Price
€ 1.300 (US$ 1.430)


Canetti, Elias
Brief 1988

Lot 2519

"Geduld für alle Tröstungen verloren"
- Eigh. Brief m. U. "Elias Canetti". 1 S. (Kugelschreiber). Mit eigh. Umschlag. Gr. 8vo. Zürich 23.XI.1988.

An die Psychologin Therese Wagner-Simon in Riehen. "... Die Bücher von Ernst Buschor haben wir alle, schon weil Hera sie hatte. Aber ich bekam auch die meisten von ihnen von ihrer Mutter geschenkt. - Über Klage haben Sie mich zu wörtlich verstanden. Ich bin davon erfüllt wie kein Mensch, den ich kenne, aber ich leugne es immer ab, aus Stolz. Dass ich darüber, gerade darüber etwas von irgendeiner Psychologin lesen wollte, scheint mir grotesk. - Nichts für ungut. Aber seit Heras Tod habe ich die Geduld für alle Tröstungen, nicht nur die der Religion, verloren ...". - Canettis zweite Frau Hera war am 29. April verstorben.

Estimate
€ 600   (US$ 660)


Hammer Price
€ 1.000 (US$ 1.100)


Carmen Sylva
Albumblatt

Lot 2520

Carmen Sylva (d. i. Königin Elisabeth von Rumänien, geb. Prinzessin zu Wied), Dichterin, sozial und künstlerisch vielseitig engagierte Fürstin (1843-1916). Eigh. Albumblatt m. U. "Elisabeth" und faksim. Namenszug "Carmen Sylva". 1 S. Quer-schmal-8vo. O. O. (ca. 1914).

"Die Welt soll häßlich sein. Ich aber sehe Bäume darin u. höre Lieder - mir ist sie schön. - Elisabeth". - Beiliegend die zeitgenöss. Abschrift eines Gedichtes von Carmen Sylva (datiert: "Carmen Silva, den 3. Jan. 1888") mit dem Titel "Deutschlands Gebet" (6 Strophen zu je 4 Zeilen), das im "Dreikaiserjahr" um Genesung des todkranken Thronfolgers (Friedrich III.) bittet.

Estimate
€ 120   (US$ 132)


After-Sales Price
€ 80   (US$ 88)


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