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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Autographs » to the Book Department
Autographs Catalogue Price EURO 10,00
Auction Date Wed, Oct 17, 14:00 CET


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Main Image Description Status
Roth, Joseph
Manuskript mit Namenszug

Lot 2621

Roth, Joseph, österr. Schriftsteller (1894-1939). Eigh. Manuskript mit Namenszug "Joseph Roth" beim Titel. 11/2 S. auf 2 Bl., in Roths bekannt mikroskopisch kleiner Schrift (Tinte und Bleistift auf liniiertem Papier). 4to. O. O. (wohl 1930).

"Kritisches Tagebuch". Vollständige, umfang- und gedankenreiche, wortmächtige Rezension von Annette Kolbs Buch "Kleine Fanfare", das 1930 bei Rowohlt erschienen war: "In ihrem jüngsten Buch erzählt Annette Kolb von Menschen, Städten, Begegnungen. Während ich ihre Zeilen las, erschienen sie mir eher geschmiedet als geschrieben, geschmeidig und immer noch warm von der Glut, in der sie Guß und Formung erfahren hatten. An Waffen erinnerten sie mich, diese Sätze. Und es war mir, als berichte [er] von seinen Turnieren, deren er so viele mitgemacht hat, der einzige weibliche Ritter unserer Litteratur. Frau Annette Kolb ficht, wenn sie schreibt. Sie macht einen Ausfall, sie pariert einen Angriff. Sie hat viel zu verteidigen und Vieles anzugreifen. Denn sie liebt Vieles: Mit jener ritterlichen Liebe, die den Degen zieht, wenn das Herz es befiehlt; und sie verachtet Vieles: mit jener ritterlichen Verachtung, die das Verächtliche umbringt, noch ehe es den Gnadenstoß erhalten hat. Kleine Fanfare, die von wichtigen Turnieren kündet, kleine große Fanfare ...".
Anläßlich eines Kapitels über Isabella die Katholische und eines Ausspruchs von ihr: "Ich komme mit solchen Leuten nie zusammen", schreibt Roth: "... Mit solchen Leuten kommen wir leider täglich zusammen, seitdem der Fortschritt den Schlagriemen schwingt und der Radikalismus der Barbaren, bei denen Rechts und Links das Gleiche ist, das gottlose Reich errichtet und der Menschlichkeit spottet. Dennoch ist all den Gasmasken unverzüglich der Garaus gemacht, wenn ein Mensch, wie Annette Kolb, von ihnen als von 'solchen Leuten' spricht. Einer der Augenblicke, in dem die Noblesse des Privatmenschen identisch wird mit der stilistischen Schlagkraft des Schriftstellers. Im Nu, und sozusagen in weniger als einem Nu, im Bruchteil eines Nu, sind die muskelstrotzenden Box-Gespenster der Schlagriemen-Zivilisation zurückgejagt in die heimischen Urgründe ihres barbarischen Heidentums ... Jeder, mit dem diese Frau zusammenkommt, erwirbt zu dem Adel, den er besitzt und der die Voraussetzung seiner Begegnung mit der Schriftstellerin ist, noch die adelnde Auszeichnung, mit distanzierender Liebe beschrieben zu werden: Adolf Hildebrand, Alexander Hohenlohe, Romain Rolland, Gerhart Hauptmann, Kurt Eisner, Monseigneur Duchesne, Busoni, Toscanini, der Maler Habermann und manche andere aus dem engen Kreis, innerhalb dessen die paar Edlen verschanzt sind, die letzten lebendigen und verstorbenen Helden einer mächtigen und bedrängten Festung ...". - Zum Schluß die Bemerkung: "Ich wünschte, ich besäße die kreuzbrave Gradheit jener Rezensenten, die schreiben können: ich nahm das Buch in die Hand und konnte es nicht wieder weglegen. Man gestatte mir dieses Zitat. Es entspricht vollkommen den Tatsachen und ist wirksam, wie man sagt. Für dieses Buch riskiere ich gern eine etwas blamable Anleihe." - Mit zahlreichen Streichungen, Verbesserungen und Einschüben. - Einrisse in der Querfalte unauffällig unterlegt. - Solche vollständigen Manuskripte von Joseph Roth sind im Autographenhandel sehr selten geworden.

Estimate
€ 6.000   (US$ 6.600)



Ruederer, Josef
Brief1905

Lot 2622

Ruederer, Josef, Münchener Dramatiker, Erzähler und und Mitbegründer des dortigen Intimen Theaters (1861-1915). Eigh. Brief m. U. "Josef Ruederer". 3 S. Kl. 4to. Oberammergau 21.VI.1905.

An eine "gnädige Frau". "... Am 29. also findet hier die feierliche Einweihung meiner Hütte statt. Ich erlaube mir, nachdem Ihrem Herrn Gemahl die offizielle Einladung bereits zugegangen ist, Ihnen hiemit noch eine ganz spezielle zu senden und der Hoffnung Ausdruck zu geben, es moege mir vergoennt sein, Sie hier sicher begrüssen zu dürfen ...".

Estimate
€ 120   (US$ 132)


Saar, Ferdinand von
Signiertes Manuskript

Lot 2623

Saar, Ferdinand von, österr. Schriftsteller, bedeutender Erzähler (1833-1906, starb durch Selbstmord). Eigh. Manuskript eines Dramenfragments, mit nachträglicher Widmung u. U. "Ferdinand von Saar". 12/3 S., halbspaltig eng beschrieben. Gr. folio. Döbling 31.X.1869.

Erste Niederschrift vom Anfang des erst 1875 veröffentlichten Trauerspiels "Die Beiden de Witt". Mit mehreren Streichungen und Verbesserungen. "Erster Akt. Ein Platz im Haag. Es ist Nacht. Rechts mit einigen angrenzenden Häusern und erleuchteten Fenstern die Taverne zum Delphin, aus deren Innerem beim Aufziehen des Vorhanges wüster Lärm erschallt und mehr und minder gedämpft, die ganze erste Scene hindurch fortdauert. - Erste Scene. Johann Bareel und Junker van der Mögel treten im Dunkeln auf ...". Der Text umfaßt die gesamte dialogreiche erste Szene. Darunter die Widmung: "Hasi (?) Max zur freundlichen Erinnerung. Döbling 31 Oktober 1869. Ferdinand von Saar". - Faltenrisse; mehrere Wasserflecken.

Estimate
€ 450   (US$ 495)


Sand, George
Brief 1821 an Emilie de Wismes

Lot 2624

Sand, George, (d. i. Amantine Lucile Aurore Dupin, Baronin Dudevant), französ. Schriftstellerin, befreundet mit vielen großen Musikern und Schriftstellern (1804-1876). Eigh. Brief ohne Unterschrift. 3 S., eng beschrieben. Mit Adresse. Gr. 8vo. Schloß Mohant 17.IX. (1821).

Umfangreicher Brief der 17jährigen an ihre Internatsfreundin Émilie de Wismes (1804-1862) in Angers. Erklärt die Verspätung ihres Schreibens und bedankt sich: "... Tu es bien-gentille Chère amie de m'avoir envoyé l'adresse de mon Isabelle. Je lui ai écrit et j'ai reçu d'elle la lettre la plus aimable: tu sais que c'est une de mes anciennes amies, juge quel plaisir tu m'as fait! ... Tes lettres sont si gentilles! J'aime à te suivre dans tes récits. je te vois d'ici, comme au Convent faisant de l'esprit avec un grand sange froid et disant des choses charmantes avec ton petit air tranquille et posé. Je donnerais bien ... mais je ne sais pas quoi, comme on dit au Convent, pour te voir. Il me prend quelques fois des envies quand je suis à cheval de tourner la bride de Colette [ihres Pferdes] vers la route d'Angers et je ne sais à quoi il tient que je n'arrive en Bradamante et que tu ne me voies apparaître comme un revenant ... dans les ruines du Convent. - j'ai si trois heures de la figure de ton cheval avec ton voile et ton chapeau. Toute la journée je croyais voir devant moi cette bonne physiognomie ...". Erzählt dann von ihrem jungen Pferd und resümiert: "... Tu vas dire que je suis bien bête de te conter de pareille nonsense. Mais je n'ai pas comme toi de jolies histoires à raconter. Je vis au fond de ma tanière d'une manière fort monotone et rarement; quelque évenement vient faire diversion à mon petit train de vie accoutumé. Je m'occupe tant que je peux et je philosophe dans mon petit coin. Eh bien je suis assez bête pour préférer ma solitude à tous les plaisirs mondains. et cela ne crois pas que ce soit par scrupule (c'est une maladie dont je suis revenue), c'est par goût. Quelle conversation vaut celle de mes livres, quelle sociétés quels plaisirs me sont amis doux pour moi qu'une belle campagne? ...". Zitiert dann fünf entsprechende Zeilen eines Gedichtes von Jacques Delille und stellt fest: "Non. Je ne pourrais plus vivre à la ville. J'y mourais d'ennui. j'aime ma solitude passionément. Comme dit Isabella de la danse. Mais tu vas me prendre pour une sauvage. Sans ta politesse, tu me qualifierais presque d'ours melliché ...". - Reizender Jungmädchenbrief der später so berühmten Schriftstellerin; so früh und zugleich inhaltsreich sehr selten. - Beiliegend eine Ausfuhrgenehmigung des französischen Kulturministeriums vom Jahre 2000.

Estimate
€ 900   (US$ 990)



Sand, George
Brief aus der Revolution 1848

Lot 2625

George Sand als Revolutionärin
- Eigh. Brief m. U. "George Sand". 4 S. Gr. 8vo. Paris 22.IV.1848.

Inmitten der Revolution an eine "amie et soeur". Sehr gehaltvoller Brief, der die Schriftstellerin ganz in den Reihen der Revolution zeigt. Sie benötige dringend Geld, um eine von ihr geplante Zeitschrift "La cause du peuple" herauszubringen. "... Je suis heureuse amie d'avoir des nouvelles de notre héros italien ... Voici maintenant ce que Je vous réponds pour la cause du peuple. La crise politique et financière est arrivée à ce point ici, que ma situation personnelle est devenue très pauvre. Cela m'est absolument égal quant à moi, et Je n'intends pas, en faisant la cause du peuple y trouver le moindre moyen d'existence. Je regrette seulement de n'avoir pas quelques millions de francs pour le lancer dans le public. Un ami m'a avancé 3000 f qui me servent à faire les frais. 1000 f de plus me serviraient à faire les annonces ou à user de quelque autre moyen plus populaire de publicité, et [Giuseppe] Mazzini m'a dit que vous me les offriez. Mais, avant des les accepter, je veux vous dire la situation de l'affaire. Ce journal ne peut plaire à la bourgeoisie ennemie de la république, et n'aura aucun succès, aucun produit de ce côté-là. Avant qu'il aille au peuple, qui est plongé dans la misère, il faut se résigner à servir le Journal à peu près gratis pendant trois mois. Au bout de ce tems, si les clubs l'abonnent l'affaire pourra marcher d'elle-même, faire encore ses frais, ou arriver à des profits. Mais il m'est impossible de prévoir si la suituation matérielle de la France me permettra de continuer cette publication, et si les petits sacrifices de mes amis ne seront pas perdus. Je n'ai pas besoin de vous dire que ma volonté est de les rembourser. Mais je ne peux pas garantir que cela me fera possible avant un certain tems, car nul de nous en France, parmi ceux qui ont cru de leur devoir de ne rien mettre en réserve pour les mauvais jours, ne peut dire s'il aura de quoi diner le moins prochain. Donc, pour conclure, si vous êtes riche, ou si vous êtes, pour m'offrir votre aide -, plusieurs personnes pouvant risquer un sacrifice sans porter atteinte à leur existence, envoyez moi 1000 f. Ils serviront du moins à répandre quelques idées que Je crois utiles pour le peuple. Si vous êtes pauvre et si le sacrifice est onéreux pour plusieurs personnes, ne le faites pas, car il pourrait être matériellement perdu.
Vous devez être étonnée d'apprendre combien la France est pauvre en ce moment-ci. Ne vous en affectez pas, elle est riche d'idées et de sentimens, et cette misère où je me trouve jetée avec le peuple est le tems le plus doux de ma vie ... Le peuple est gai comme moi. Dans ses fêtes patriotiques, il est à jeun et il chante. Quel peuple! ... C'est le plus beau spectacle que l'histoire ait jamais offert ... Si Je ne puis continuer d'écrire, J'irai causer dans les ateliers et dans les cabarets, car ici il y a autant à-apprendre du peuple qu'à lui enseigner ...". - Das Revolutionsblatt "La Cause du Peuple" erschien tatsächlich, auch mit George Sands Namen als Herausgeberin auf dem Titelblatt, aber nach drei Nummern war, wie die Autorin befürchtet hatte, bereits sein Ende erreicht. - Die letzte Seite des Briefes angeschmutzt; am Falz ein schmaler Papierstreifen von ehemaliger Montage; inhaltlich jedoch besonders schöner Brief der Kämpferin für Freiheit, Gerechtigkeit und Emanzipation.

Estimate
€ 4.000   (US$ 4.400)



Sand, George
Brief 1868

Lot 2626

- Eigh. Brief m. U. "G Sand". 12/3 S. Doppelblatt. Gr. 8vo. (Schloß Nohant 15.VII.1868).

"Bravo, mon enfant. Je regrette bien de ne pas te voir, mais je suis bien enchantée des bonnes nouvelles que tu me donnes. 8000 F d'appointements quand tu aspirais à en avoir 5000! - Je vois que tu t'es bien gouverné, que tu as fait preuve de capacité et de courage, et que nos amis t'ont bien secondé. - A quand le mariage, à présent? - Nos pauvres Boulet sont dans le chagrin dans ce moment, le père Desplantes se meurt, est mort peut-être d'une fluxion de poitrine. Nous, nous allons tous bien, les enfants sont superbes. Aurore est un enfant adorable d'esprit et de bon caractère ...". - Mit "Aurore" ist wohl ihre Enkelin (1866-1961) gemeint.

Estimate
€ 350   (US$ 385)



Scheerbart, Paul
Postkarte an Richard Dehmel

Lot 2627

Scheerbart, Paul, Erzähler und Dramatiker, bedeutender Vertreter der Phantastischen Literatur (1863-1915). Eigh. Postkarte m. U. "Dein Paul Scheerbart !". 1 S. (rote Tinte). (Schöneberg bei Berlin 7.IX.1896).

An den Dichter Richard Dehmel mit der Adresse "Herrn Dr. Richard Dehmel. Schönes Wetter! Pankow b/ Berlin, Parkstrasse 25." "Lieber Richard! Da ich meinen chinesischen Königsmantel erst Mittwoch bekomme, so wär's mir angenehmer, wenn Du Mittwoch kämest, da ich Dich nicht gern ohne Königsmantel empfangen möchte. Sei aber möglichst früh hier, da das wichtig ist (so um 3 Uhr spätestens - früher bist Du selbstverständlich auch willkommen). Baluschek lad ich gleich ein ...". Verabschiedet sich mit dem Hinweis, dass er "in starrer Seide harre". - Auf der Adressenseite am rechten Rand ein Papierstreifen von ehemaliger Montage.

Estimate
€ 300   (US$ 330)



Schickele, René
Brief 1927

Lot 2628

Schickele, René, dt.-franz. Schriftsteller und Pazifist, Herausgeber der expressionistischen "Weißen Blätter" (1883-1940). Eigh. Brief mit U. "René Schickele". 2/3 S. Auf gelblichem Papier. Gr. 4to. Badenweiler 31.V.1927.

An eine Dame, wahrscheinlich die Schriftstellerin Vicki Baum, Redakteurin der niveauvollen, bei Ullstein erscheinenden Zeitschrift "Uhu". "... eine lustige Novelle, 'Leopoldine und ihr Dichter', ist fertig, und der 'Uhu' soll sie bekommen. - Nun ist meine Maschine ganz von der Abschrift meiner Romane in Anspruch genommen, und die Novelle käme erst am 9. oder 10. Juni. Ist es Ihnen recht so? Hätten Sie sie sehr gern früher, so würde ich die Abschrift 'Leopoldines' einschieben ...". - Gelocht; kleine Randläsur..

Estimate
€ 240   (US$ 264)



Schmidtbonn, Wilhelm
3 Autographen

Lot 2629

Schmidtbonn, Wilhelm, rheinischer Schriftsteller, Dramatiker, Dramaturg in Düsseldorf (1876-1952). 3 Autographen m. U. "Wilhelm Schmidtbonn". Zus. 21/2 S. Verschied. Formate. 1923-1930.

I. Eigenhändiger Brief. 1 S. Gr. 4to. Rottach am Tegernsee 17.IV.1923. - An Heinz Raschert in Darmstadt, Mitglied einer literarischen Gesellschaft, die einen Schmidtbonn-Abend veranstalten will. Der Dichter informiert über Ausgaben und Verleger seiner Werke, von denen er nennt: "Raben. Uferleute. Heilsbringer. Hinter den sieben Bergen. Das Glücksschiff. Die Flucht zu den Hilflosen. Der Garten der Erde". - II. Masch. Brief. 1/2 S. Gr. 4to. Rottach 5.III.1926. - An Friedrich Kroner, Redakteur des Magazins "Uhu". "... Allerdings konnte ich mich natürlich auch nicht damit einverstanden erklären, dass ich eine Arbeit zu einem bestimmten Thema nur probeweise mache: Herr G.[rossmann] sprach von einem Aufsatz. Ich bin gern bereit, sowie es meine sehr besetzte Zeit zulässt, Ihnen eine 'Liebesgeschichte' zu Ihrem sehr interessanten Thema zu senden ...". - III. Eigenhändige Postkarte. 1 S. Ascona (Schweiz) 25.IX.1930. - Gleichfalls an Friedrich Kroner. "... Gern werde ich Ihnen in einiger Zeit den gewünschten Beitrag senden können ...". - Brief und Karte an Kroner gelocht.

Estimate
€ 120   (US$ 132)



Schröder, Rudolf Alexander
Brief an Professor Maier

Lot 2630

Schröder, Rudolf Alexander, Lyriker und Erzähler (1878-1962). Eigh. Brief mit U. "Schröder". 1 S. Gr. 4to. O. O. 2.III. o. J.

An einen Professor Maier in Wien, der einen Vortragsabend Schröders vorbereitet. "... Hier schicke ich Ihnen Brentano-Lieder. Ich habe die, die ich am liebsten hören würde, mit Bleistift angekreuzt. Herr [Raoul] Aslan wird sie wohl nicht alle lesen können u. selber seine Auswahl treffen. Ich will sehen, dass ich meinen Vortrag auf 1/2 - 3/4 Stunden höchstens einschränke ... Ich werde Samstag Nachmittag um 4 in Wien eintreffen. Samstag Abend, Sonntag nachmittag, Montag, Dienstag abends u. Donnerstag abends habe ich Lesungen u. Vorträge, dann Freitag bei Ihnen. Wegen der Einzelheiten erkundigen Sie sich am besten bei Pfarrer Traar Wien 1 Schellinggasse 12 ...". - Georg Traar (1899-1980) war evangelisch-lutherischer Jugendpfarrer und Superintendent in Wien.

Estimate
€ 150   (US$ 165)



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