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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Bibliotheca Scholastica » to the Book Department
Bibliotheca Scholastica Catalogue Price EURO 15,00
Auction Date Wed, Apr 17, 15.00 CET


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Main Image Description Status
Gregor IX., Papst
Decretales cum glossis diversorum

Lot 1142

Gregor IX., Papst. Decretales cum glossis diversorum, veterum et authenticorum codicum opere dintegratae ad exemplar romanun diligenter recognita. Editio novissima. 14 Bl., 1966 Sp., 18 Bl. Titel in Rot und Schwarz. Mit holzschnitt-Druckermarke und blattgroßem figürlichem Textholzschnitt. 37 x 24 cm. Blindgeprägter Kalblederband d. Z. (berieben und beschabt, Kapitale bestoßen; mit hs. Papierrückenschild) mit 1 (statt 2) Messingschließen. Lyon, Johannis Pillehotte, 1618.

Vgl. Graesse III, 152. – Mit umfangreichen Scholien versehener Lyoneser Druck der Sammlung von Dekretalen Papst Gregors IX. (um 1167-1241), der als Reformator der Kirchengesetzgebung und Förderer der Franziskaner- und Dominikanerorden in die Geschichte der katholischen Kirche einging. Der blattgroße Textholzschnitt zeigt den thronenden Papst mit ihn umgebenden Bischöfen, die Seitenbalken mit 14 kleinen Bildnissen der Evangelisten sowie ausgesuchter Kirchenväter und Personen der Bibel. Das Verlegersignet Pillehottes zeigt einen Löwen mit umschwirrenden Bienen und der Devise "De forti dulcedo". – Schönes Exemplar des kirchenrechtlichen Kommentars aus dem ehemaligen Besitz des Kapuzinerklosters Trier, von wo es in den Bestand der dortigen Stadtbibliothek einging und veräußert wurde. Mit enstprechenden Besitz- und Verkaufsstempeln.

Estimate
€ 350   (US$ 398)



Gregor XIII., Papst
Corpus iuris canonici emendatum et notis

Lot 1143

Gregor XIII., Papst. Corpus iuris canonici emendatum et notis. Hrsg. von Giovanni Paolo Lancellotti. 26 Bl., 454 S., 1 w. Bl. Mit gestochener Druckermarke auf dem Titel. 38,5 x 26 cm. Kalbsleder d. 18. Jahrhunderts (Rücken vollständig restauriert, etwas stärker berieben und beschabt, fleckig, bestoßen) mit goldgeprägtem RTitel und RVergoldung. Paris, o. Dr., 1618.

Umfassendes Werk zur Kirchengeschichte von Papst Gregor XIII. (1502-1585), der vor allem wegen der auf ihn zurückgehenden Kalenderreform bekannt ist. Mit der Bulle "Inter gravissimas" erließ er 1582 den bis heute gültigen Gregorianischen Kalender. – Leicht gebräunt. Mit gestochenem Exlibris von Alexander Hume-Campbell, Earl of Marchmont (1675-1740). – Nachgebunden: I) Papst Gregor IX. Decretales, cum privilegio Gregorii XIII. 7 Bl., S. 454-727. Mit Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel. Ebenda 1618. - II) Papst Bonifatius VIII. Liber sextus decretalism, cum privilegio Gregorii XIII. 3 Bl., S. 732-885. Mit blattgroßem Textholzschnitt. Ebenda 1618. - Am Schluss leicht wurmspurig. - III) Giovanni Paolo Lancellotti. Institutiones iuris canonici. 72 S. Mit Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel. Ebenda 1618. - Zu Beginn leicht wurmspurig.

Estimate
€ 400   (US$ 455)


Gregor von Nyssa
Opera quae adipisci licuit omnia

Lot 1144

Gregor von Nyssa. Opera quae adipisci licuit omnia, pleraque antehac nunquam visa, de Graeco in Latinum a diversis, sed potißimum a Laurentio Sifano translata: quorum calatogum post epistolam ad lectorem inuenies. 4 Bl., 600 S., 14 Bl. Mit 2 Holzschnitt-Druckermarken und zahlreichen Holzschnitt-Initialen. 33 x 21,5 cm. Blindgeprägter Schweinslederband d. Z. (etwas fleckig und berieben, VDeckel mit einigen Kratzspuren; mit 2 hs. Papierückenschildern) mit 2 intakten Messingschließen (es fehlt ein Beschlag auf dem Rückdeckel). Basel, Nikolaus Episcopius d. J., Februar 1562.

VD16 G 3102. Adams G 1111. – Eine von zwei Druckvarianten der ersten Basler Ausgabe, der kollationsgleiche andere Druck unterscheidet sich lediglich durch das Impressum am Schluss, wo zusätzlich Arnold Birckmann als Drucker genannt wird (vgl. VD16 ZV 7010). Ein zweiter Druck erschien ebenda 1571. Der insbesondere von der orthodoxen Kirche verehrte Gregor von Nyssa (um 335/340-nach 394) gilt als der bedeutendste christlich-philosophische Denker seiner Zeit, die Verschmelzung christlicher und platonischer Elemente in seiner Gotteslehre stellt einen ersten Höhepunkt der spätantik-abendländischen Geistesgeschichte dar. Der Herausgeber Laurentius Sifanus (um 1510-1579) wirkte seit 1569 als Professor für Griechisch an der Universität Ingolstadt. – Anfangs mit kleinem Wurmloch im oberen weißen Rand, Titel und einige Blatt leicht wasserrandig, das Schlussblatt mit der zweiten Druckermarke verso etwas stärker fleckig sowie mit kleiner Papierläsur im Bug. Sonst nur vereinzelt schwach braun-oder stockfleckig. Insgesamt sauberes und wohlerhaltenes Exemplar aus der Basler Klassikerschmiede von Episcopius, im intakten zeitgenössischen Einband. Ausgeschieden aus der Stadtbibliothek Trier (mit entsprechendem Stempel auf dem Titel).

Estimate
€ 600   (US$ 683)



Gregorio de Valencia
Commentatorium theologicorum

Lot 1145

Gregorio de Valencia. Commentatorium theologicorum. Band I (von 4). 10 Bl., 1583 (recte 1573) Sp., 26 Bl. Mit breiter figürlicher Holzschnitt-Titelbordüre. 34 x 22 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (leicht berieben und fleckig, ohne die beiden Messingschließen). Ingolstadt, Sartorius, 1603.

VD17 3:302412R. De Backer-Sommervogel VIII, Sp. 397, 37. – Spätere Ausgabe der erstmals 1520 bereits in Ingolstadt veröffentlichten vierbändigen Ausgabe. Es handelt sich dabei um das Hauptwerk des spanischen, lange Jahre in Bayern wirkenden katholischen Priesters, Jesuiten und Theologen Gregorio de Valencia (1551-1603). Er etablierte damit das Studium der theologischen Scholastik auf deutschem Boden wieder neu. – Titel mit zwei kleinen hinterlegten Fehlstellen, leicht knitterfaltig. Am Schluss einige Blätter etwas stärker feuchtrandig.

Estimate
€ 240   (US$ 273)



Gregorius Nazianzenus
Cognomento theologi, opera

Lot 1146

Gregorius Nazianzenus. Theologi, opera. 3 Teile in 1 Band. 19 Bl., 356 S., 20 (l. w.) Bl.; 4 Bl., 158 S., 5 (l. w.) Bl.; 744 S., 23 Bl. Mit gestochener Titelvignette. Titel in Schwarz und Rot. 34,5 x 22 cm. Leder d. Z. (am oberen Kapital mit kleinen Fehlstellen, Gelenke geschwächt, etwas berieben und beschabt) mit hs. RSchild. Antwerpen, Jan van Keerberghen, 1612.

Graesse III, 146. – Erste Antwerpener Ausgabe mit dem umfangreichen zweispaltigen Kommentar des wenig bekannten byzantinischen Gelehrten Elias Cretensis. Der Kommentar "ist sowohl für die Textkritik der Reden des hl. Gregor, als zur Beleuchtung der mittelalterlichen Gracität von Bedeutung; sein Verfasser zeigt große Vertrautheit mit den griechischen Classikern und Vätern und gewährt manchen Einblick in die Literaturgeschichte der griechischen Kaiserzeit" (Wetzer-Welte 4, Sp. 373 f.). – Titel des ersten Teils mit kleiner Quetschfalte und wie die folgenden Blätter mit kleiner Wurmspur im rechten Seitenrand. Das letzte weiße Blatt des ersten Teils mit großem Einriss. Stellenweise etwas knitterfaltig und braunfleckig. Vorderer Vorsatz mit Ausrissen und starken Quetschfalten. Mit gestochenem Wappen-Exlibris John Marques of Tueeddale, Earl of Gifford und Viscount Walden etc. Zu Beginn mit den meist fehlenden zwei Blätter umfassenden Episteln. Vorne und hinten ein ca. 3 cm breiter Makulaturstreifen aus Pergament mit spätmittelalterlichem Textfragment wohl einer Urkunde um 1500 in einer sorgfältigen braun-schwarzen Gotica Bastarda.

Estimate
€ 300   (US$ 341)



Gregorius Nazianzenus
Opera

Lot 1147

Gregorius Nazianzenus. Opera. 2 Teile in 1 Band. 17 Bl., 356 S., 20 (l. w.) Bl.; 4 Bl., 158 S., 4 Bl., 744 S., 24 (l. w.) Bl. Titel in Schwarz und Rot. Mit gestochener Titelvignette. 34 x 21 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (Rückdeckel mit großen Fehlstellen, etwas wurmstichig und fleckig; ohne die Schließbänder) über Holzdeckeln mit hs. RSchild, mit goldgeprägtem Monogramm und Jahreszahl ("I.S.D.E.N", "1631"). Antwerpen, Jan van Keerberghen, 1612.

Spätere Gesamtausgabe. – Erste Lage gelöst. Leicht gebräunt, am Schluss im Bug etwas gebräunt. Leicht braunfleckig. Vorderes Innengelenk schwach. Exlibris.
Vorderdeckel mit blindgeprägtem Wappensupralibros des Cronacher Weihbischofs Johannes Schöner, oberhalb mit dessem Monogramm: "I.S.D.E.N" (Johannes Schöner Doctor Episcopus Naturensis).

Estimate
€ 180   (US$ 205)



Grotius, Hugo
Opera omnia theologica

Lot 1148

Grotius, Hugo. Opera omnia theologica. 3 Teile in 4 Bänden. Mit gestochenem ganzseitigem Portrait. 38 x 23,5 cm. Pergament d. Z. (leicht angeschmutzt, Gelenke angeplatzt, leicht berieben) mit modernem goldgeprägten RSchild. Amsterdam, Erben J. Blaeu, 1679.

Erste Gesamtausgabe der Werke des holländischen Juristen und Diplomaten Hugo Grotius (1583-1645). Bei Grotius sind Rechtstheorie und Theologie so eng miteinander verwoben, dass die eine nicht ohne die andere verstanden werden kann. Als Schrifterklärer überträgt er die historisch-kritische Methode der humanistischen Philologie auf die Bibelinterpretation. – Leicht gebräunt. Exlibris.

Estimate
€ 600   (US$ 683)


Handschriftenblätter
Einbandmakulatur

Lot 1149

Handschriftenblätter aus Einbandmakulatur. Ca. 36 Fragmente spätmittelalterlicher bis frühneuzeitlicher Papierfragmente mit verschiedenen Handschriften. Hoch- und Querformate, einseitig und beidseitig beschrieben. Ca. 10 x 6 bis 20 x 28 cm. Deutschland ca. 1400-1750.

Konvolut disparaten Einband-Makulaturmaterials, aus zahlreichen verschiedensten, meist frühen (15.-16. Jahrhundert) Drucken entnommen. Vorhanden sind zumeist Fragmente in deutscher Sprache, aber auch einige lateinische (6), darunter Teile aus Urkunden, Archivdokumente, Kontorbücher, biblische Texte, eine Notenhandschrift mit romanischer Quadratnotation, wenige Fragmente in anderen Sprachen (italienisch). Einige Schriftstücke sind datiert: "pfinstag anno domini Mcccclxxxxvij" (1497), "Anno Domini 1579, 4 Aprilis",
"23 Mayens deß 1603 jars". Das interessanteste Fragment ist sicherlich der aus 2 Doppelblättern im Quartformat bestehende (je 19,5 x 28 cm) Rest einer Handschrift von um 1400 in einer hellbraunen, sehr feinen lateinischen Bastarda. Beide Doppelblätter wurden als Einbandmakulatur verwendet und zeigen dadurch stärkere Randläsuren und Wurmschäden sowie Leimreste. – Mit den Makulatur-Fragmenten typischen Läsuren wie Ab- und Ausrissen, Wurmspuren, Löchern, Flecken und Bereibungen, Leimresten etc. Insgesamt aber meist sehr ordentlich erhalten und gut entzifferbar - eine ganze Wundertüte für einen Paläographen.

Estimate
€ 400   (US$ 455)


Henschenius, Godefridus
Acta sanctorum maji

Lot 1150

Henschenius, Godefridus und, Daniel Papebroch. Acta sanctorum maji. Bände I-III (von 6). 4 Bl., LXXXIV, 879 S.; XLIV, 971 S.; 4 Bl., XCII, 859 S. Mit 3 Kupfertiteln (in Pag.), 3 gestochenen Titelvignetten und mit zusammen 9 Textkupfern und 16 Kupfertafeln. 36,5 x 24,5 cm. Blindgeprägtes Leder d. Z. (Rücken erneuert, ohne die Schließen und Schließbeschläge). Venedig, S. Coleti und J. Albrizzi, 1737-1738.

De Backer-Sommervogel IV, 282. Hoefer XXIV, 231. Vgl. De Backer-Sommervogel VI, 179. – Erste Ausgabe. Der Jesuit Heribert Rosweyde (1569-1629) sammelte, um seinen eigenen wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht zu werden, für das großangelegte hagiographische Projekt umfangreiches Material. 1607 veröffentlichte er erstmals einen Plan für das Gesamtwerk. Die Bearbeitung setzte nach seinem Tod Johann Bolland (1596-1665) in enger Zusammenarbeit mit Henschenius (1601-1681) und Papebroek (1628-1714) unter dem Titel "Acta Sanctorum" fort. – Kupfertitel des ersten Bandes etwas knitterfaltig und mit minimalen Wurmspuren, sonst sauber und wohlerhalten.

Estimate
€ 450   (US$ 513)


Herrgott, Marquard
Genealogia diplomatica Augustae gentis Habsburg...

Lot 1151

Herrgott, Marquard. Genealogia diplomatica Augustae gentis Habsburgicae. 3 Teile in 1 Band. 12 Bl., LXXII, 337 S., 17 Bl.; 16 Bl., 411 S.; 16 Bl., S. 414-851, 44 Bl. Mit 3 gestochenen Frontispizen, 3 gestochenen Titel-Vignetten sowie 18 gestochenen Schlussvignetten, 18 Schlussvignetten, 18 gestochenen Initialen, 5 Textkupfern, 17 (von 24; 9 doppelblattgroßen) Kupfertafeln und 1 mehrfach gefalteten grenzkolorierter Kupferstichkarte. 42,5 x 27 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (leicht berieben) über Holzdeckeln mit späterem goldgeprägtem RSchild und 2 (davon 1 defekt) Messingschließen. Wien, Ex typogr. Leopoldi Joannis Kaliwoda, 1737.

Graesse III, 260. Coreth, Österr. Geschichtsschreibung 44f. Thieme-Becker XXX, 183. – Einzige Ausgabe dieses historischen Monuments zur Geschichte des habsburgischen Kaiserhauses, zugleich eine wissenschaftliche Leistung von hohem Wert. "Die Eigenart dieses Werkes ist, dass es in der Anlage die direkte Nachfolge reich bebildeter, barocker Ehrenwerke verrät, aber mit der Sammlung nun auch bewusste Auswahl, nach den neuesten Prinzipien geschulte Kritik und Auseinandersetzung mit Quellen und Autoren verbindet" (Coreth). Marquard Herrgott (urspr. Johann Jacob), ein Mönch der Abtei St. Blasien, wirkte seit 1728 für die Breisgauischen Stände als ständiger Vertreter am Wiener Hof. Das vorliegende Werk verdankt seine Entstehung der Förderung durch Kaiser Karl VI., der ihm durch seine Ernennung zum kaiserlichen Rat und Historiographen gebührende Anerkennung verschaffte. Verzeichnet sind 954 Urkunden vom Jahre 744 bis 1471, die im Original teilweise nicht mehr existieren (vgl. ADB XII, S. 212-214). – Es fehlen 7 Kupfertafeln. Mal mehr, mal weniger feuchtrandig, sonst wohlerhalten.

Estimate
€ 1.800   (US$ 2.052)



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