Please enter search terms:

BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

Sprache / Lingua / Language


Catalogue Contents

Catalogue Literature » to the Book Department
Literature Catalogue Price EURO 10,00
Auction Date Wed, Apr 8, 10:00 CET


» Entire Catalogue (Lots 2001 - 2263)

» Catalogues (Order)

» Terms and Conditions (PDF)
» First Time Bidders (as PDF)
» Form for your bids (PDF)
All Chapters Literatur und Buchillustration / Literature and Book Illustration / Letteratura e Libri Illustrati
to
Papierantiquitäten
» Chapters

1 2 3 4 5 6 7 8 9 ... 27   first pagerewindprevious pagenext pagefast forwardlast page

Main Image Description Status
Folengo, Teofilo
Opus macaronicum

Lot 2041

Folengo, Teofilo. Opus macaronicum notis illustratum cui accessit vocabularium vernaculum, etruscum, et latinum. Edito omnium locupletissima. Titel in Rot und Schwarz. 2 Bände. 1 Bl., 8, LV, 307 S., 9 Bl.; 3 Bl., 411 S. Mit 2 wiederholten gestochenen Titelvignetten, 53 gestochenen Initialen und 75 Textkupfern sowie Falttabelle. 27 x 18,5 cm. Marmorierter Lederband d. Z. (etwas berieben, teils mit kleinen Wurmspuren) mit reicher RVergoldung und 2 goldgeprägten RSchildern. Amsterdam, Braglia, 1768-1771.

Brunet II, 1319. – Spätere Amsterdamer Ausgabe. "Edition enrichie de notes très-utiles, mais qui a été faite d'après le texte altéré de 1530" (Brunet). "Die Satiren auf das Rittertum und die ritterliche Literatur von Teofilo Folengo (1491-1544), der mit seinem 'Baldus' die erste Parodie auf den 'Rasenden Roland' verfasste und damit große Berühmtheit erlangte. Verfasst in der sogenannten 'macaronischen' Sprache, einem genialen Gemisch aus Latein und Italienisch, das von Folengo perfektioniert wurde und sich gegen die strengen Cicero-Epigonen wendet, deren 'überakademischem' Neulatein Folengo seine 'burleske Lust an kreativen Neologismen' entgegenstellt, die eine regelrechte 'Karnevalisierung' der Sprache mit sich bringen, die weit entfernt ist vom Humanistenlatein" (KNLL). – Titel gestempelt, sonst sauber und wohlerhalten.

Estimate
€ 300   (US$ 345)


Fontane, Theodor
Gesamtausgabe

Lot 2042

Fontane, Theodor. Gesamtausgabe der erzählenden Schriften. 2 Reihen in zusammen 9 Bänden. Mit Portrait. 19,5 x 12 cm. OLeinen (etwas berieben). Leipzig und Berlin, Fischer und Finkent, 1925.

Schobeß 57. – Mit einer Einleitung von Paul Schlenther. – Teils mit Bleistiftanstreichungen und Notaten auf den Vorsätzen, einige wenige montierte private Ausschnitte. Mit Exlibris.

Estimate
€ 100   (US$ 114)


Fontane, Theodor
Cécile

Lot 2043

Fontane, Theodor. Cécile. Roman. 2 Bl., 296 S. 17,5 x 11,5 cm. Späterer marmorierter Pappband mit goldgeprägtem RSchild. Berlin, Emil Dominik, 1887.

Borst 3710. Nicht bei Schobeß. – Erste Buchausgabe. "Wie L'Adultera und Effi Briest ist auch Cécile eine Figuration der Fontaneschen Auseinandersetzung mit der Ehe als einer gesellschaftlichen Institution, in der die Schwierigkeit, das Recht des Individuums auf Freiheit und Forderung der Allgemeinheit nach Ordnung miteinander in Übereinstimmung zu bringen, besonders deutlich wird ... Das äußere Geschehen tritt ... hinter den Dialogen zurück, die mit urbaner Eleganz geführte Causerien als auch geschickt gehandhabte Mittel zur psychologisch nuancierten Charakterisierung sind" (KLL). – Reihentitel mit angesetzter Ecke, Titelblatt etwas unfrisch und mit Ziffernsignatur, sonst wohlerhalten.

Estimate
€ 300   (US$ 345)


Fontane, Theodor
Irrungen, Wirrungen

Lot 2044

Fontane, Theodor. Irrungen, Wirrungen. Roman. 1 (statt 2) Bl., 284 S. 18,5 x 13,5 cm. Brauner OLeinenband (hinteres Gelenk geplatzt, etwas bestoßen, Rückdeckel mit schwachem Feuchtigkeitsfleck) mit Schwarz-, Gold- und Blauprägung. Leipzig, F. W. Steffens (1888).

Schobeß 172. – Erster Druck der ersten Buchausgabe. "Der Vorabdruck ... in der 'Vossischen Zeitung' ... hatte bei Fontanes Berliner Verlegern Emil Dominik und Wilhelm Hertz offenbar kein Interesse an einer Buchausgabe geweckt. Der Autor überließ deshalb die Rechte der jungen Leipziger Firma von Fr. W. Steffens, in der Anfang 1888 die Erstausgabe ohne Jahreszahl erschien. Als Steffens nur ein Jahr später seine Verlagsrechte an einen Königsberger Verlag (Heinrich Matz) verkaufte, waren die meisten Exemplare von 'Irrungen, Wirrungen' noch am Lager und wurden mit dem Titelblatt der neuen Firma versehen. Wieder ein Jahr später erwarb Friedrich Fontane, der Sohn des Dichters, die Restauflage (immerhin noch rund 500 Exemplare) und sorgte mit wieder neuen Titelblättern für eine zweite Titelauflage" (Philobiblon 1986, H. 2). Das Werk erregte seinerzeit bekanntlich einiges Aufsehen, weil Fontane die unstandesgemäße Liebe zwischen dem Adligen Botho und Lene, einem Mädchen des vierten Standes, als "einfach und natürlich" bezeichnete und damit den herrschenden Moralcodex verletzte. – Vorderes Innengelenk und Titel im Bug mit Transparentstreifen verstärkt, Titel dort auch mit Kleberesten. Nur vereinzelte Flecken, papierbedingt schwach gebräunt.

Estimate
€ 300   (US$ 345)


Fontane, Theodor
Jenseit des Tweed

Lot 2045

Fontane, Theodor. Jenseit des Tweed. Bilder und Briefe aus Schottland. 4 Bl., 350 S., 1 Bl. 19 x 13 cm. Marmorierter Pappband d. Z. (etwas berieben und bestoßen, Deckel mit schwachen Kratzspuren) mit goldgeprägtem RSchild. Berlin, Julius Springer, 1860.

Schobeß 185. Borst 2754. – Erste Ausgabe seines Berichts von einer Schottland-Reise, die Fontane gemeinsam mit seinem langjährigen Freund Bernhard von Lepel unternahm. Diesem, "seinem lieben Freunde und Reisegefährten", ist das Buch und das in herzlichem Ton gehaltene Vorwort gewidmet. Noch ist von der Entfremdung nichts zu spüren, die zwei Jahrzehnte später einen Grad erreichte, der Fontane in dem Freund nur noch einen kraftlosen, bemitleidenswerten Versager sehen ließ. – Letztes Blatt (Inhalt) schwach leimschattig.

Estimate
€ 200   (US$ 229)


Fontane, Theodor
Die Poggenpuhls

Lot 2046

Fontane, Theodor. Die Poggenpuhls. Roman. 2 Bl., 176 S. 18,5 x 13 cm. Blauer OLeinenband (etwas berieben und bestoßen) mit reicher Schwarz- und Goldprägung und goldgeprägtem RTitel. Berlin, Friedrich Fontane, 1896.

Schobeß 234. – Erste Buchausgabe, der bei Schobeß nicht verzeichnete Erstdruck erschien 1895/96 in Band I der Zeitschrift Vom Fels zum Meer. Fontanes später, realistischer Roman aus der Berliner Gesellschaft ist durch einen Wandel der Stände gekennzeichnet: Der verarmte preußische Adel muss die Standestradition überwinden und sich mit dem neuen jüdischen "Geldadel" arrangieren. Die Redaktion der populären Wochenschrift Daheim hatte das Manuskript abgelehnt. – Vorderes Innengelenk gering angeplatzt, Seitenschnitt leicht fleckig. Papierbedingt schwach gebräunt.

Estimate
€ 240   (US$ 276)


Fontane, Theodor
Quitt

Lot 2047

Fontane, Theodor. Quitt. Roman. 1 Bl., 338 S. 18,5 x 13,5 cm. Blauer OLeinenband mit goldgeprägtem RTitel und reicher Schwarz- und Goldprägung. Berlin, Wilhelm Hertz, 1891.

Schobeß 241. Borst 3889. – Erste Buchausgabe. Den Förster- und Wilddiebstoff für den Roman hatte Fontanes Schmiedeberger Korrespondent Georg Friedlaender geliefert. Der Roman war im Vorjahr - mit erheblichen Kürzungen - in der Gartenlaube erschienen, nachdem sich "seriösere" Verleger zögerlich gezeigt hatten. Fontane war nicht unzufrieden, denn die Gartenlaube zahlte besser als etwa die Deutsche Rundschau. Kurioserweise erschien 1897, also noch zu Fontanes Lebzeiten, ein Roman von J. R. zur Megede mit demselben Titel Quitt in Über Land und Meer, ausgerechnet in demselben Jahrgang, in dem Fontanes Stechlin abgedruckt wurde. – Fl. Vorsatz mit Einriss im oberen Bug. Schönes und wohlerhaltenes Exemplar.

Estimate
€ 250   (US$ 287)


Fontane, Theodor
Schach von Wuthenow

Lot 2048

Fontane, Theodor. Schach von Wuthenow. Erzählung aus der Zeit des Regiments Gensdarmes. 1 (statt 2) Bl., II S., 1 w. Bl, 229 S. 18 x 12,5 cm. HLeder d. Z. (etwas berieben und bestoßen, vorderes Gelenk geplatzt, Rücken und VDeckel gelockert) mit RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Leipzig, Wilhelm Friedrich, 1883.

Vgl. Schobeß 243. – Erste Buchausgabe der seltenen Erzählung Fontanes aus der Zeit kurz vor dem dritten Napoleonischen Krieg 1806. Der Erstdruck erschien 1882 in der Vossischen Zeitung. – Es fehlt der Vortitel, erstes Textblatt im oberen Bug mit Einriss (5 cm). Papierbeding im Rand gebräunt. Innenspiegel mit modernem Exlibris.

Estimate
€ 350   (US$ 402)


Fontane, Theodor
Stine

Lot 2049

Fontane, Theodor. Stine. 1 Bl., 175 S. 19 x 13 cm. Blauer OLeinenband (gering berieben und bestoßen) mit reicher Schwarzprägung und goldgeprägtem RTitel. Berlin, Friedrich Fontane, 1890.

Schobeß 260. – Erste Ausgabe des Berliner Romans, der besonders von der Atmosphäre der Großstadt und dem Dialekt des zeitgenössischen Berlin geprägt ist. Der tragische Ausgang wird als Kritik an der wilhelminischen Gesellschaft gesehen. – Fl. Vorsatz mit hs. Besitzeintrag, Titel verso mit Sammlungsstempel, anfangs mit sehr kleinem Braunfleck im oberen Rand.

Estimate
€ 300   (US$ 345)


Fontane, Theodor
Unterm Birnbaum

Lot 2050

Fontane, Theodor. Unterm Birnbaum. 3 Bl., 156 S., 1 Bl. 17,5 x 12 cm. Hellbrauner schwarzgeprägter OLeinenband (Gelenke etwas berieben) mit goldgeprägtem RTitel und goldgeprägter Deckelvignette. Berlin Grote, 1885.

Grote'sche Sammlung von Werken zeitgenössischer Schriftsteller, Band XXIII. Schobeß 128. Borst 3645. – Erste Buchausgabe. Das "scheinbar abseitige Werk des alten Fontane" zählte lange zu den minderen und kaum erwähnten Arbeiten des Autors, ist jedoch nach Ansicht Reuters und der neueren Fontane-Forschung eine "der wenigen bedeutenden Kriminalerzählungen der deutschen Literatur". – Buchblock etwas verschoben, vorderes Innengelenk sauber und unauffällig verstärkt. Reihentitel mit kleinem Besitzeintrag, Schlussblatt mit Sammlungsstempel.

Estimate
€ 150   (US$ 172)



1 2 3 4 5 6 7 8 9 ... 27   first pagerewindprevious pagenext pagefast forwardlast page