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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Literature, Children Books » to the Book Department
Literature, Children Books Catalogue Price EURO 15,00
Auction Date Tue Apr 16, 14:00 CET


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Heine, Heinrich
Zur Geschichte der neueren schönen Literatur in...

Lot 601

Heine, Heinrich. Zur Geschichte der neueren schönen Literatur in Deutschland. 2 Teile in 1 Band. 2 Bl., VI, 144 S.; VIII, 186 S. 16 x 11 cm. Marmorierter Pappband d. Z. (gering berieben) mit schlichter RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Paris und Leipzig, Heideloff und Campe, 1833.

Goedeke VIII, 557, 43. Wilhelm-Galley 443. Meyer 37. Borst 1688. Houben I, 404f. – Erste Ausgabe, erschien in einer Auflage von 1000 Exemplaren. Das Werk, als eine Art Fortsetzung von Madame de Staëls De l'Allemagne gedacht, wurde zuerst als Artikelserie in der Pariser Zeitschrift L'Europe littéraire veröffentlicht. Die Buchausgabe wurde in Deutschland sofort nach Erscheinen verboten. Die zweite Auflage von 1835/36 erschien unter dem Titel Die romantische Schule und wurde von der Zensur so zerpflückt, "daß sich Heine über den Gedankenmord gar nicht beruhigen konnte" (Houben). – Etwas stockfleckig, sonst wohlerhalten und dekorativ gebunden.

Estimate
€ 200   (US$ 227)


Hammer Price
€ 140 (US$ 159)



Müller von Königswinter, W.
Höllenfahrt von Heinrich Heine

Lot 602

Heine, Heinrich. - (Müller v. Königswinter, W.). Höllenfahrt von Heinrich Heine. 140 S. 18 x 11 cm. Leinen d. Z. (Rücken etwas gebräunt, Kapitale beschabt) mit Gold- und Blindprägung sowie goldgeprägtem RTitel. (Hannover, Rümpler, 1856).

Goedeke VIII, 539 gg. Wilhelm-Galley II, 3876. Maassen 1756 (irrig Heine zugeschrieben). – Das satirische Gedicht, das für eine literaturhistorische Epochenwende steht - weg von den "Gassenjungentiraden" der verflossenen Zeit, hin zu einem strengeren Kunstverständnis - erschien erstmals 1856 und erlebte im selben Jahr eine zweite Auflage. Zunächst hielt man Heine für den Verfasser, Goedeke korrigierte jedoch recht bald diese etwas arglose Vermutung und wies dem Düsseldorfer Arzt, Erzähler und Parlamentarier in der Paulskirche die Autorschaft zu (zur Einordung siehe Sengle: Biedermeierzeit II, 739). – Ohne das Titelblatt (allein der Vorsatztitel vorhanden). Etwas gebräunt und leicht stockfleckig.

Estimate
€ 130   (US$ 148)


After-Sales Price
€ 90   (US$ 102)


(Sale closed.
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Heinse, J. J. W.
Hildegard von Hohenthal

Lot 603

Heinse, Johann Jakob Wilhelm. Hildegard von Hohenthal. 3 Bände. Mit 3 Kupfertiteln mit Vignette, gestochenem Frontispiz von J. Penzel nach J. W. Meil, Kupfertafel und 3 gestochenen Textvignetten. 16 x 10 cm. HLeder d. Z. (1 Kante von Band III mit kleiner Stauchspur) mit schlichter RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Berlin, Voss, 1795-1796.

Goedeke IV, 887, 19. Schulte-Strathaus 10. Hayn-Gotendorf III, 129. – Erste Ausgabe von Heinses erotischem Musikroman, der u. a. starken Einfluss auf Hölderlins Poetik vom "Wechsel der Töne" ausübte. "Heinse versucht hier sein Ideal eines moralisch autarken Menschen zu zeichnen, der seine Kräfte unter Beachtung der ihn umgebenden Verhältnisse stets zur Erlangung maximalen Genusses einsetzt. Der philosophisch-ästhetische Versuch, die Musik als Beispiel der gelungenen Synthese von Emotionalität und Kalkül zu stilisieren und so auch als Vorbild für das sozial-ethische Verhalten einzuführen, stellt eine originäre 'Vorstellungsart' von Welt- und Ich-Verständnis eines zwischen Triebbeherrschung und geistiger Selbstbehauptung schwankenden Autors dar ... Heinse übernahm für die Illustrierung von seinem Freund Sömmering verfertigte Darstellungen der menschlichen Hör- und Stimmorgane, die dieser auch mit Anmerkungen versah, womit der Roman wohl der erste und einzige ist, der mit anatomischen Zeichnungen geschmückt wurde" (Frankhäuser u. a. Wilhelm Heinse, Mainz 2003, S. 23). – Vereinzelte geringe Stockflecken, Vorsätze leimschattig und mit hs. Besitzeintrag. Band I mit Notenexlibris der Komponistin, Pianistin und Musikschriftstellerin Gisella Selden-Goth (1884-1975), u. a. Schülerin von Bartok und Busoni sowie Briefpartnerin von Stefan Zweig. Schönes, dekorativ gebundenen Exemplar.

Estimate
€ 600   (US$ 683)


Hammer Price
€ 550 (US$ 627)



Hippel, Theodor Gottlieb von
Lebensläufe nach Aufsteigender Linie

Lot 604

(Hippel, Theodor Gottlieb von). Lebensläufe nach Aufsteigender Linie. Nebst Beylagen A, B, C. Erster (bis dritter) Teil. 4 Bände. Mit 4 gestochenen Titelvignetten, 5 gestochenen Textvignetten und 15 Kupfertafeln von Daniel Chodowiecki. 16 x 10 cm. HLeder d. Z. (berieben und bestoßen, Kapitale von Band I defekt) mit RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Berlin, Christian Friedrich Voß, 1778-1781.

Goedeke IV/1, 687, 11. Schulte-Strathaus S. 25, 16. Engelmann 246-251, 289, 290, 298-303, 407-415. Holzmann-Bohatta III, 1018. Borst 360. – Erste Ausgabe. "Das literarisch bedeutsamste, auch heute noch lesenswerte Werk aus der Gruppe der Romane der siebziger Jahre ... Hippel (1741-1796), ein geistvoller Menschenkenner, fand in Chodowiecki ... einen kongenialen Illustrator" (Lanckoronska-Oehler II, 111f.). "Am berühmtesten machten seinen Namen zwei humoristische Romane, 'Die Lebensläufe in aufsteigender Linie' und 'Die Kreuz- und Querzüge des Ritter A-Z', welche in Bezug auf das Ungleichmäßige und Zusammenhangslose der Composition die allgemeine Schuld der Werke dieser Gattung mittragen. Man hat seinem Humor den Mangel ächter Gemüthswärme vorgeworfen und ohne Zweifel steht er darin Jean Paul nach. Es bricht öfters das Herbe, Säuerliche seines Wesens durch, aber auf der anderen Seite legt er einen wahren Schatz von treffenden allgemeinen Bemerkungen über die meisten Verhältnisse und Beziehungen des sittlichen Lebens darin nieder, und man versteht es von hier aus, daß Kant ihn einen Centralkopf nannte.
In dem ersteren Roman findet man einzelne Züge aus seinem eigenen Leben aufgenommen und culturhistorischen Werth hat er durch die Schilderungen aus den curländischen Verhältnissen jener Zeit. Aufsehen machte er in derselben auch dadurch, daß die Grundzüge des Kant’schen Systemes darin noch vor dem Erscheinen von dessen großen Werken ausgeplaudert wurden" (ADB XII, 465). Der Band III liegt in zwei Teilen vor. – Vorsätze mit Exlibrisschild und Besitzeintrag von 1893, fl. Vorsätze von Band I und II auch mit Eckabriss, Band I mit dem bei Schulte-Strathaus erwähnte Schlussblatt "Verbesserungen", Band IV mit dem zumeist herausgeschnittenen weißen Blatt Seite 601/602 sowie einem (von zwei) weißen Blättern am Schluss. Nur vereinzelt unbedeutende Braunflecken, insgesamt sauber.

Estimate
€ 350   (US$ 398)


Hammer Price
€ 250 (US$ 285)



Humboldt, Wilhelm von
Briefe an eine Freundin

Lot 605

Humboldt, Wilhelm von. Briefe an eine Freundin. 3. Auflage. 2 Teile in 2 Bänden. XXIV, 1 Bl., 381 S.; XXII, 1 Bl., 312 S. Mit Faksimile. 20,5 x 12,5 cm. Rote Leinenbände d. Z. mit reicher Deckel- und RVergoldung sowie KGoldschnitt. Leipzig, Brockhaus, 1849.

Goedeke XIV, 541. – Die an die "Freundin" Charlotte Diede gerichteten Briefe stammen aus der Zeit von 1814-1835. "Glauben Sie mir, liebe Charlotte - Sie werden mir diese vertrauliche Benennung nicht übel deuten, da ja nur Sie und ich unsre Briefe lesen - , der Mensch traut nie dem Menschen genug" (Seite 1). – Fl. Vorsätze mit gelöschtem Stempel. Sehr schönes und dekorativ gebundenes Exemplar.

Estimate
€ 100   (US$ 113)


After-Sales Price
€ 70   (US$ 79)


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Hutten, Ulrich von
Epistolarum obscurorum virorum

Lot 606

Hutten, Ulrich von. Epistolarum obscurorum virorum, ad M. Ortuinum Gratium. Accesserunt hac editione multa magistralia interlocutoria. 381, 143 S. 16 x 10 cm. Marmorierter Pappband des späten 18. Jahrhunderts (etwas berieben) mit goldgeprägtem RSchild. Frankfurt, o. Dr., 1624.

Bömer 15. Graesse II, 490. Ebert 6838. – Erste Ausgabe der Dunkelmännerbriefe mit den drei satirischen Appendices Conciliabulum theologistarum, De generibus ebriosorum und De fide meretricum, die Trunksucht, Prostitution und das Konkubinat behandeln. – Wohlerhaltenes und sauberes Exemplar.

Estimate
€ 300   (US$ 341)


After-Sales Price
€ 220   (US$ 250)


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Hutten, Ulrich von
Epistolae obscurorum virorum

Lot 607

Hutten, Ulrich von. Epistolae obscurorum virorum ad M. Ortuinum Gratium. Nova & accurata editio. 620 S. 14 x 8 cm. Pergament d. Z. (etwas fleckig, mit hs. RTitel). Frankfurt, o. Dr. (d. i. Leiden, Elzevier), 1643.

Bömer 16. Graesse II, 490. Ebert 6839. – Handlicher Elzevierdruck, "saubere Ausgabe" (Ebert), wörtlicher Nachdruck der Ausgabe Frankfurt 1624, erweitert um die Prognostica. – Etwas fleckig, einige Blatt mit kleinem Wasserrand, etwas ausgebundenes Exemplar.

Estimate
€ 250   (US$ 285)


After-Sales Price
€ 180   (US$ 205)


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Hutten, Ulrich von
Epistolarum obscurorum virorum

Lot 608

Hutten, Ulrich von. Epistolarum obscurorum virorum ad M. Ortuinum Gratium. 2 Teile in 1 Band. 4 Bl., 374 S.; 1 Bl., 448 S. Mit 12 gestochenen Portraittafeln. 18 x 10,5 cm. Leder d. Z. (berieben) mit reicher RVergoldung und 2 farbigen goldgeprägten RSchildern. Frankfurt, Johann August Raspe, 1757.

Bömer 22. Graesse II, 490. Ebert 6845. – Spätere Ausgabe der berühmten, ab 1515 erschienenen, fingierten satirischen Dunkelmännerbriefe, in denen humanistische Gelehrte, allen voran Ulrich von Hutten, die scholastische Lehrtradition belächeln. – Schönes und wohlerhaltenes Exemplar der mit den schönen Portraittafeln (darunter Hutten und Erasmus) illustrierten Ausgabe, dekorativ gebunden.

Estimate
€ 450   (US$ 513)


Hammer Price
€ 300 (US$ 341)



Iris Vierteljahresschrift für Frauenzimmer
Herausgegeben von Johann Georg Jacobi und Wilhe...

Lot 609

Iris. (Vierteljahresschrift für Frauenzimmer. Herausgegeben von Johann Georg Jacobi und Wilhelm Heinse). 8 Teile in 7 Bänden. Mit 2 gefalteten Musikbeilagen. 17 x 10,5 cm. Leder d. Z. (6; gering fleckig und berieben, Kapitale teils restauriert, Rückenbezug von Band I stellenweise angeplatzt) mit reicher floraler RVergoldung, goldgeprägtem RSchld und Deckelfilete bzw. moderner Lederband im Stil d. Z. mit ähnlicher RVergoldung. Düsseldorf, o. Dr. bzw. Berlin, Haude und Spener, 1774-1777.

Goedeke IV/1, 670, 40. Hagen 535 und 546. Diesch 1042. Kirchner 6478. – Erste Ausgabe der speziell an das weibliche Lesepublikum gerichteteten Zeitschrift. Enthält zahlreiche Erstdrucke von Goethe, darunter sein Singspiel Erwin und Elmire sowie etwa ein Dutzend Gedichte (z. B. Kleine Blumen, kleine Blätter, Mayfest, Der neue Amadis, An Belinden, Neue Liebe, Rettung und Im Herbst 1775). Des Weiteren mit Beiträgen der beiden Herausgeber, Friedrich Heinrich Jacobi, Lenz, Sophie von Laroche, Anna Louisa Karsch u. a. – Teils etwas fleckig, die in Berlin erschienenen Bände V bis VIII auf weniger gutem Papier leicht gebräunt. In Band II fehlen wie oft (vgl. Hagen, Goethe 535) die Notenbeilagen zu "Erwin und Elmire" und "An Belinde", beide Blatt sind in Kopie auf altem Papier eingebunden. Enthalten ist dagegen ein mehrfach gefaltetes Notenkupfer "Arie aus Erwin und Elmire" (bei Hagen nicht erwähnt). Mit dem Blatt "An den Buchbinder" in Band V. Bände I bis VI mit zeitgenössischem Besitzeintrag auf dem Titel, Band VII mit Dublettenstempel der Königlichen Bibliothek Berlin. Alle Bände mit montiertem Exlibris.

Estimate
€ 1.500   (US$ 1.709)


After-Sales Price
€ 1.000   (US$ 1.140)


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Jean Paul
Sämmtliche Werke

Lot 610

Jean Paul. Sämmtliche Werke. 32 (statt 33) Bände. Mit gestochenem Porträt von E. Eichens nach E. Förster und einigen Textholzschnitten. 17,5 x 12 cm. Türkisgrüne Pappbände d. Z. (nur gering berieben, Ecken und Kapitale leicht bestoßen) mit ornamentaler RVergoldung und goldgeprägtem RSchild (diese verblasst). Berlin, Georg Reimer, 1840-1842.

Goedeke V, 466, 38. Berend-Krogoll 169b. – Zweiter Druck der von Ernst Förster und Richard Otto Spazier besorgten ersten Gesamtausgabe. – Es fehlt Band XXXI (z. Zt. via Internet erhältlich). Innen sehr schönes und sauberes Exemplar. Dekorative Reihe.

Estimate
€ 120   (US$ 136)


After-Sales Price
€ 80   (US$ 91)


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