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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Literature, Children Books » to the Book Department
Literature, Children Books Catalogue Price EURO 15,00
Auction Date Tue Oct 16, 15:00 CET


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Kinder- und Jugendbücher / Children's literature / Letteratura per l'infanzia
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Main Image Description Status
Abraham a Sancta Clara
Sterben und Erben

Lot 2101

Literatur und Buchillustration 17.- 19. Jahrhundert
Abraham à Sancta Clara. - Chertablon de la Vigne, D. Sterben und Erben, das ist, die schönste Vorbereitung zum Tode, oder sicherste Arth zu sterben und die Seeligkeit zu erben. Vermehrt und herausgegeben von Abraham à Sancta Clara. 11 Bl., 108 S. Titel in Rot und Schwarz. Mit ankoloriertem gestochenem Frontispiz und 41 blattgroßen Textkupfern nach Romain de Hooghe. 25 x 20,5 cm. Etwas späterer dunkelroter Kalblederband (berieben und mit Kratzspuren; Remboîtage) mit reicher Goldprägung auf Rücken, Deckeln und Innenkanten. Amsterdam, Georg Gallet, 1702.

Goedeke III, 240, 21. Dünnhaupt 37.1. Faber du Faur 1122. Bertsche 39a. Jantz I, 339. Fromm 5157. Vgl. Brunet I, 1834. – Erste, von Abraham à Sancta Clara ins Deutsche übersetzte Ausgabe von David Chertablons La manière de se bien preparer à la mort, mit seitenverkehrten Kopien der berühmten Radierfolge von Romain de Hooghe. "Abraham did the translation and supplied the foreword to the reader and the introduction with the five chapters head ‚Du must sterben'" (Faber du Faur). "Eine der ungewöhnlichsten Totantanzfolgen ... Es sind nicht mehr Vertreter verschiedener Stände, deren Konfrontation durch den Tod hier gezeigt werden, sonders es ist der Mensch schlechthin ... Das bemerkenswerte bei den Darstellungen ist, dass der personifizierte Tod nicht wie üblich als Knochenmann oder Mumie auftritt, sondern als Engel ..." (Katalog Büchersammlung K. und U. Schulz, Die Totentänze, Karlsruhe 2007, B 21). "War in der Sammlung Minns nicht vertreten und ist sehr selten. Die Kupfer sind von großartiger Eindringlichkeit; nur zwei Blatt sind eigentlich 'Totentanzbilder', die andern zeigen bewegte Szenen um den sterbenden Menschen. Das spanische Original Espejo de buena muerte war erstmals 1690 erschienen. Megerles deutscher Originalbeitrag zu dem Werk besteht in einer Widmungsvorrede und Erbaulichen Andachten" (Seebaß I, 27). "With the superb Amsterdam plates that were weakly copied in the subsequent Prag editions" (Jantz). – Es fehlt das letzte, wohl weiße Blatt. Stark fingerfleckig, anfangs auch mit größerem Braunfleck. Zahlreiche Blatt mit teils hinterlegten oder überklebten Rissen oder Läsuren, die Textkupfer insgesamt aber etwas weniger betroffen. Exemplar mit teils deutlicheren Lesespuren.

Estimate
€ 600   (US$ 683)


Hammer Price
€ 440 (US$ 501)


Agoult, Marie Comtesse de Flavigny
Essai sur la liberté

Lot 2102

(Agoult, Marie Comtesse de Flavigny). Essai sur la liberté considérée comme principe et fin de l'activité humaine par Daniel Stern (Pseudonym). 2 Bl., IV, 340 S. 22 x 14 cm. OBroschur (etwas stockfleckig). Paris, d'Amyot, 1847.

Erste Ausgabe der emanzipatorischen und gesellschaftskritischen Schrift der Comtesse d’Agoult (1805-1876), die unter dem Pseudonym Daniel Stern schrieb. Aus ihrer Affäre mit Franz Liszt ging die Tochter Cosima hervor, die spätere Ehefrau Richard Wagners. Marie Agoult gilt heute als eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des politischen Realismus, ihr bekanntestes Werk ist die Histoire de la Révolution 1848. Eine zweite Ausgabe der vorliegenden Schrift erschien erst 1863, der Erstdruck ist von großer Seltenheit. Kein Nachweis im JAP. – Etwas stockfleckig, stellenweise stärker. Auf zehn Seiten der Anmerkungen mit sauberen Unterstreichungen in blauem Farbstift. Vortitel mit Bleistifteinträgen. Unbeschnittenes Exemplar in der Verlagsbroschur, Druck auf vélinartigem Papier.

Estimate
€ 600   (US$ 683)


After-Sales Price
€ 500   (US$ 570)


Albrecht, J. F. E.
Miranda Königinn im Norden

Lot 2103

(Albrecht, Johann Friedrich Ernst). Miranda Königinn im Norden, Geliebte Pansalvins. 384 S. Mit gestochenem Titel und gestochenem Frontispiz. 16,5 x 10,5 cm. Pappband d. Z. (stärker berieben und beschabt). Germanien (d. i. Erfurt, Hennings), 1798.

Goedeke V, 502, 56. Hayn-Gotendorf III, 526. Holzmann-Bohatta III, 4877. Kaminski, Hennings, 10. Vgl. Kosch I, 60f. – Einzige Ausgabe des frivol-satirischen Romans, in welchem der Verfasser eine Liebesbeziehung zwischen der russischen Zarin Katharina II., der Großen ("Königinn im Norden") und dem Feldmarschall Potemkin ("Pansalvin") unterstellt und diese verspottet. Eine Fortsetzung erschien zwei Jahre später unter dem Titel Kakodämon der Schreckliche. Der Verfasser Johann Friedrich Ernst Albrecht (1752-1814) gilt mit seinen über 80 erschienenen Ritter- und Räuberromanen sowie Dramen, die häufig anonym und unter fingiertem Druckort erschienen, als einer der vielseitigsten Vertreter der Unterhaltungsliteratur in der klassisch-romantischen Zeit der deutschen Literatur. "Albrechts Belletristik ist nichts anderes als eine in Fabel und Handlung umgeschmolzene Publizistik. Die künstlerischen Stilmittel der Satire, der Ironie und der Allegorie ermöglichen ihm breite Reflexionen, die bei nüchterner Beschreibung der Verhältnisse nicht möglich gewesen wären.... Es sind meist Schlüsselromane, deren Anspielungen beim heutigen Leser gute Kenntnisse der damaligen politischen Ereignisse voraussetzen" (Grab, Demokratische Strömungen in Hamburg, S. 179). – Etwas braunfleckig, Titel mit hs. Nachtrag zu Verfasserschaft und Druckort. Exemplar aus dem Besitz des wohl aus Bayreuth stammenden Pädagogen und Gymnasiallehrers Georg Wolfgang Augustin Fikenscher (1773-1813), mit dessen Besitzeitrag auf dem Ttel, datiert 1798.

Estimate
€ 250   (US$ 285)


Hammer Price
€ 200 (US$ 227)


Albrecht, J. F. E.
Pansalvin Fürst der Finsternis und seine Geliebte

Lot 2104

(Albrecht, Johann Friedrich Ernst). Pansalvin Fürst der Finsternis und seine Geliebte. 404 (recte: 406) S., 1 w. Bl. Mit gestochenem Titel und gestochenem Frontispiz. 16,5 x 10 cm. HLeder d. Z. (fleckig, berieben und bestoßen, oberes Kapital defekt) mit RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Germanien (d. i. Gera, Heinsius), 1794.

Goedeke V, 502, 37. Holzmann-Bohatta III, 8232. – Erste Ausgabe des frivol-satirischen Romans, in welchem der Verfasser eine Liebesbeziehung zwischen der russischen Zarin Katharina II., der Großen und dem Feldmarschall Potemkin ("Pansalvin") unterstellt und diese verspottet. Der offenbar ertragreiche Intrigenstoff beschäftigte Albrecht noch Jahre später in seinen beiden Romanen Miranda Königinn im Norden, Geliebte Pansalvins (1798) und Kakodämon der Schreckliche (1800), wo er das Thema erneut aufgreift und weiterentwickelt. Johann Friedrich Ernst Albrecht (1752-1814) gilt mit seinen über 80 erschienenen Ritter- und Räuberromanen sowie Dramen, die häufig anonym und unter fingiertem Druckort erschienen, als einer der vielseitigsten Vertreter der Unterhaltungsliteratur in der klassisch-romantischen Zeit der deutschen Literatur. "Albrechts Belletristik ist nichts anderes als eine in Fabel und Handlung umgeschmolzene Publizistik. Die künstlerischen Stilmittel der Satire, der Ironie und der Allegorie ermöglichen ihm breite Reflexionen, die bei nüchterner Beschreibung der Verhältnisse nicht möglich gewesen wären.... Es sind meist Schlüsselromane, deren Anspielungen beim heutigen Leser gute Kenntnisse der damaligen politischen Ereignisse voraussetzen" (Grab, Demokratische Strömungen in Hamburg, S. 179). Hilfe bei der Entschlüsselung findet sich in vorliegendem Exemplar auf dem vorderen fl. Vorsatz, wo ein zeitgenössischer Leser neun Romanfiguren ihre real existierenden Pendants zugeordnet hat. Ein zweiter Druck erschien 1795 unter dem Titel Geheime Lebensgeschichte eines Günstlings. – Stärker fleckiges Exemplar, stellenweise auch mit Wasserrand. Ein Textblatt gestempelt, Titel verso mit Monogrammstempel.

Estimate
€ 240   (US$ 273)


Hammer Price
€ 190 (US$ 216)


Alemannen-Laterne
oder Repertoir für Mißgeburten kranker Phantasieen

Lot 2105

Kneipjournal der Leipziger Burschenschaft Alemannia
"Alemannen-Laterne oder Repertoir für Mißgeburten kranker Phantasieen". Deutsche Handschrift auf Papier. 112 Bl. Mit ca. 80 Orig.-Skizzen in Feder und Bleistift. 34,5 x 22 cm. HLeinen d. Z. (stärker berieben, Kanten und Ecken etwas beschabt, Rücken erneuert) mit den Farben Schwarz-Rot-Gold auf den Einbanddeckeln. Leipzig 1862-1864.

Nicht im Druck erschienenes humoristisch-satirisches Kneipjournal, verfasst und illustriert von Studenten der Leipziger Burschenschaft Alemannia. Vorhanden sind 52 römisch durchnummerierte "Ausgaben" teils auf unterschiedlichem Papier, die in variierender Titelaufmachung in der Zeit von Juni 1861 bis April 1864 von zahlreichen Händen niedergeschrieben wurden. Die Sammlung beginnt mit der Probenummer "Null" Ende Juni 1862, rund eineinhalb Jahre nach der offiziellen Gründung der Burschenschaft am 3. Februar 1861. In chronologische Folge schließen sich an - mit teils größeren zeitlichen Lücken - 14 Ausgaben für die Zeit Juni bis August 1862, 8 Ausgaben für die Zeit Dezember 1862 bis Januar 1863, 27 Ausgaben für November 1863 bis März 1864 und 3 Ausgaben aus dem Monat April 1864.
Das Journal imitiert die typische Form einer Tageszeitung aus der Mitte des 19. Jahrhundert, mit zumeist vier Seiten pro Nummer und zahlreichen Textbeiträgen aus allen Bereichen des studentischen Lebens. In geselliger Runde und unter Vorsitz wechselnder Redakteure waren die Burschenschaftler dazu eingeladen, literarisch-satirische Beiträge jeglicher Art beizusteuern und - das nötige Talent vorausgesetzt - auch zu illustrieren. Viele der häufig gereimten Texte sind von Mitgliedern der Burschenschaft unterzeichnet (auch einige Gastbeiträge befreundeter Studenten aus Gießen oder Marburg) und geben manch intimen Einblick in das feuchtfröhliche Treiben der Leipziger Studentenschaft, wobei die bekannten Stereotypen durchweg bedient werden. So zeigt gleich die erste Textseite der Nummer "Null" einen Studenten mit Degen, der an einem Pfahl gelehnt sich vom übermäßigen Alkoholkonsum erleichtert, daneben demoliertes Mobiliar.

Enthalten sind eine Fülle verschiedener Anekdoten, Anzeigen, Lieder, Gedichte, Dialoge, Singspiele, Berichte, Rätsel, Anfragen, Bekenntnisse, Danksagungen und Grüße. Ferner auch Theaterkritiken, eine "Kapuzinerpredigt", eine (teils geschwärzte) Verlobungsanzeige, zwischendurch mal ein eingestreutes Heine-Zitat oder sporadische Einsprengsel wie "Der Wein, das Spiel & die verdammte Liebe die haben mich zu Grunde gerichtet" (unterstrichen). Vorhanden sind aber auch einige längere Geschichten, die sich als Fortsetzungsteile über mehrere Nummern erstrecken wie z. B. eine "Ceteriade" in drei Teilen, "Bericht über eine Turnfahrt", die mehrere Seiten umfassende Schilderung einer studentischen "Reise nach Darmstadt" mit der Lokomotive "Lahn" (mit Federskizze derselben), "Scenen aus dem Heldenleben. Wahrheit und Dichtung", ein Gedicht mit dem Titel "Reimst Du ihn wohl?? (frei nach Goethe)" usw.

Besonders die frühen Nummern aus dem Sommer 1862 unter dem Vorsitz der drei Gründungsredakteure erheitern durch amüsante und phantasievolle Beiträge, darunter z. B. die Ankündigung zu einer letztmaligen öffentlichen Vorführung vermutlich wagemutiger "gymnastischer Übungen auf der Fahnenstange im Promenade-Haus" des Studenten "Cujano, Indischer Gaukler a. D.", "Schlimme Folgen der Trunkenboldenhaftigkeit oder Kader & Klossek auf Geschäftsreisen", "Gerichtsszene am Provincial-Strafgericht", ein ärztliches Gutachten für den Studenten Atz mit der Diagnose "heitere Verrücktheit", unterzeichnet vom "Oberarzt der Irrenanstalt Dr. Balsam" und seinem "Assistenten Dr. Giftmichel", Werbeanzeige für eine studenteneigene Schnapsbrennerei mit hervorragendem Kirschwasser, eine illustrierte Szene mit dem Titel "Rekrutierungscomission", der kuriose Fund eines "Gesellschaftsaffen" in studentischer Tracht, der "gerne mit blinkenden Sachen spielt" und "Frauenzimmern nachjagt" (mit Illustration) etc. Am Schluss noch zwei Ausgaben einer weiteren Kneipzeitung einer nicht namentlich genannten Verbindung aus Gießen mit dem Titel "Zam Lache. Deutsche Vierteljahrschrift zur Verbreitung schlechter Witze" vom Juni/Juli 1863. – Fingerfleckig und teils mit kleineren Randläsuren, die ersten beiden Nummern aus der Bindung gelöst. In Anbetracht des Verwendungszwecks insgesamt von guter Erhaltung und durchgehend in gut lesbarer Schreibschrift. Seltenes Studenticum aus der Frühphase der seit 2009 wieder neu gegründeten Leipziger Burschenschaft, die bereits kurz nach ihrer Gründung im Jahr 1861 als erste Verbindung in Sachsen offiziell die bisdato verbotenen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold tragen durfte. Die Einbanddecke zeigt die drei Farben korrekt in umgekehrter Reihenfolge, um Verwechslungen mit der aus dem gleichen Gründungsakt hervorgegangenen Bamberger Burschenschaft gleichen Namens zu vermeiden.

Estimate
€ 1.500   (US$ 1.709)


Hammer Price
€ 1.000 (US$ 1.140)


Almanach auf das Jahr 1848
Miniaturkalender

Lot 2106

"A technical miracle of the first order"
Almanach auf das Jahr 1848. 18 Bl. Mit 12 Illustrationen, alles in Lithographie. 1,6 x 1,3 cm. Ohne Einband. München, Clemens Senefelder, (1847).

Bondy 54f. – Späterer Einzeljahrgang des wegen seines außergewöhnlichen Miniaturformats (in etwa von der Größe eines Daumennagels) und seiner winzigen Illustrationen sehr gesuchten Kalenders. Bondy lobt die bei C. F. Müller in Karlsruhe und bei Senefelder in München erschienenen Jahrgänge von 1817 bis 1840 als "eagerly collected" Inkunabeln der Lithographie und als "most interesting German-language almanacs ... They must be considered technical miracles of the first order. In addition, the illustrations are often very well designed and executed in great detail ... Being so very small and thin and easily mislaid or lost, they have for a long time been very rare ... Together with Schloss's Bijous and the tiny engraved French almanacs they rank amongst the most desirable miniature books and are much coveted by collectors."
Lanckoronska-Rümann zählen die Reihe "zu den seltensten Kostbarkeiten auf dem Gebiet der deutschen Almanache und Taschenbücher" und beschreiben sie als "zierlichste Auswüchse des menschlichen Spieltriebs." Als Preziosen wurden seinerzeit Exemplare von verliebten Jünglingen in Gold gefasst und ihrer Angebeteten als Anhänger zum Geschenk gemacht. – Die ersten Blatt lose, etwas fingerfleckig. Ohne Einband.

Estimate
€ 350   (US$ 398)


Hammer Price
€ 380 (US$ 433)


Andersen, Christian Andersen
Abenteuer und Mährchen einer Neujahrsnacht

Lot 2107

Andersen, Christian Andersen. Abenteuer und Mährchen einer Neujahrsnacht, auf einer Fußreise nach Amack. Ins Deutsche übertragen und mit einem biographischen Lebensbilde des Verfassers eingeleitet von Dr. Le Petit. XII S., 1 Bl., 300 S. Mit lithographischem Portrait. 17 x 11 cm. Blindgeprägter Leinenband d. Z. (fleckig und berieben, Rücken ausgeblichen) mit goldgeprägtem RTitel. Hamburg, Hermann Gobert, 1846.

Erste deutsche Ausgabe. Exemplar aus der Adelsbibliothek des ungarischen Grafen Coloman Nako (geb. 1822), mit dessen gestochenem Wappenexlibris (datiert 1853) auf dem Innenspiegel. – Schwach braunfleckig, sonst wohlerhalten.

Estimate
€ 120   (US$ 136)


Hammer Price
€ 80 (US$ 91)


Arnim, Ludwig Achim von und Clemens Brentano
Kinderlieder (Anhang zu Des Knaben Wunderhorn)

Lot 2108

Arnim, Ludwig Achim von und Clemens Brentano. Kinderlieder. 103 S. Mit Kupfertitel und gestochenem Frontispiz von L. E. Grimm. 20 x 12,5 cm. Späterer marmorierter Pappband. Heidelberg, Mohr und Zimmer, 1808.

Goedeke VI, 73, 12. Mallon (Arnim) 38. Mallon (Brentano) 17. Kippenberg I, 1035. Borst 1021. – Erste Ausgabe des Anhangs zu Des Knaben Wunderhorn, dem wohl berühmtesten Werk der deutschen Romantik. Mit dem hübschen Titelkupfer und dem gestochenen Titel von Ludwig Emil Grimm nach Brentano mit Motiven von Philipp Otto Runge. – Frontispiz im unteren Bug etwas gelöst, vereinzelte schwache Flecken. Schönes Exemplar.

Estimate
€ 200   (US$ 227)


Hammer Price
€ 140 (US$ 159)


Aster, Adam
Maria

Lot 2109

Aster, Adam (d. i. Georg A. Grotefend). Maria. Ein Gedicht. 4 Bl., 99 S. 1 Bl. 13,5 x 9,5 cm. OHleinen (berieben; Rücken modern erneuert) mit Goldschnitt. Hannover, Victor Lohse, 1859.

Nicht bei Kosch. – Einzige Ausgabe. Von dem unter Pseudonym schreibenden Georg A. Grotefend konnten keine biographische Daten ermittelt werden. Ein zweites Werk mit christlichen Gedichten erschien 1862 bei Fischer in Kassel unter dem Titel Ernste Stimmen. Weitere Veröffentlichungen sind nicht bekannt. – Wohlerhalten. Über den KVK nur ein bibliothekarischer Nachweis in Hannover.

Estimate
€ 120   (US$ 136)


Hammer Price
€ 80 (US$ 91)


Barbusse, Henri
Pleureuses

Lot 2110

Getrüffeltes Exemplar
Barbusse, Henri. Pleureuses. (Poésies). 3 Bl., 258 S., 1 Bl. 19 x 13 cm. Floral gemusterter Seideneinband d. Z.; OBroschur eingebunden. Paris, Bibliothèque-Charpentier, 1895.

Talvart-P. I, 239. – Eines von 10 numerierten Exemplaren der sehr seltenen Vorzugsausgabe der ersten Ausgabe des Erstlingswerks auf Papier de Hollande mit drei eigenhändigen Hinzufügungen des Verfassers: I. Vortitel mit eigenhändiger Widmung und Unterschrift "A M. Pierre Dauze - Amicalement et avec toute ma haute considération - Henri Barbusse." - II. Davor eingebunden: Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Paris, 6. XII. 1899. 1 Seite. Doppelblatt. - An denselben: "(...) Voila le livre, la pièce manuscrite, et ... mes excuses. C'est tout pour le moment. D'ici à la fin du mois, j'espère avoir à y ajouter une bonne nouvelle (...)" - III. Nachgebunden: Eigenhändiges Gedichtmanuskript (36 Zeilen): "Apothéose - Ombre, musique - Mes yeux lassés du jour qui ment, - O ma sainte seule en novembre, - Vous cherchent adorablement - Dans la prière de la chambre (...)" - Pierre Dauze (1852-1913) war ein französischer Bibliophiler. – Sehr schönes, sauberes, unbeschnittenes Exemplar.

Estimate
€ 500   (US$ 570)


After-Sales Price
€ 350   (US$ 398)



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