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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Valuable Books Catalogue Price EURO 15,00
Auction Date Tue Apr 7, 15:00 CET


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Main Image Description Status
Ambrosius von Mailand
Opera

Lot 1041

Ambrosius von Mailand. Opera. 5 Teile in 3 Bänden. Mit 3 wdhl. großen Holzschnitt-Druckermarken. 39 x 25 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (berieben und bestoßen, Band II im Gelenk brüchig, Vorderdeckel nahezu lose) über abgefasten Holzdeckeln mit 5 (von 6) Messingschließen und hs. RTitel. Paris, (Compagnie de la Grand Navire), 1586.

Brunet I, 227. Graesse I, 99. Ebert 496. – Nachdruck der durch Kardinal Felice Peretti di Montealto (1521-1590), der spätere Papst Sixtus V., besorgten, 1579-87 in Rom erschienenen Ausgabe der Werke des Kirchenvaters Ambrosius mit fünf Teilen in drei Bänden. – Titel mit altem hs. gestrichenem Besitzvermerk. Band I im unteren Rand mit kleinem Wurmgang. Alle Bände im vorderen Teil mit Feuchtigkeitsspuren im Bug, Band II im hinteren Teil unten stärker feuchtrandig. Leicht gebräunt, selten braun- oder tintenfleckig, gelegentlich eselsohrig. Mit wenigen hs. Marginalien und Textunterstreichungen. Exlibris. Die schweren Schweinsleder-Einbände sind mit ornamentalen und figürlichen Rollen geprägt. Im Mittelfeld erscheint eine Platte mit Wappen und dem Monogramm sowie der Jahreszahl "I.A.B.A.S. 1585". Die grüne Schnittfarbe teilweise etwas abgerieben, mit Resten von goldgeprägtem Schnitt-Titel.

Estimate
€ 500   (US$ 575)


Antoninus Florentinus
Summa theologica. Prima (-quarta) pars totius s...

Lot 1042

Das Exemplar des Hans Fürstenberg
Antoninus Florentinus. Summa theologica. Prima (-quarta) pars totius summe maioris Antonini ... Repertorium totius summe auree domini Antonini (etc.). 5 Teile in 2 Bänden. Mit 2 schönen figürlichen Titelbordüren in Holzschnitt, großer Holzschnitt-Druckermarke (auf dem Titel zum Repertorium), ferner 10 kleinen in zwei Reihen angeordneten Holzschnitten mit Heiligenbildern unterhalb des Titels zu I sowie kleiner Holzschnittdruckermarke am Schluss von Teil IV. 29,5 x 20,6 cm. Schweinslederbände d. Z. über Holzdeckeln (etwas berieben und bekratzt, wenige Fehlstellen, leicht fleckig) mit reicher Blindprägung aus Streicheisenlinien und Einzelstempeln, 4 intakten (3 hervorragend restaurierten) Messingschließen; Griffregister. (Lyon, Jean Cleyn, 1516).

Adams A 1217. Graesse II 154. Baudrier XII 292ff. und Abb. der Druckermarke und der Titelbordüre auf S. 295bis. Nicht im STC. – Schön gedruckte Ausgabe der Summa theologica des Florentiner Erzbischofs Antoninus (1389-1459) mit dem Repertorium. – Vereinzelt wenige Wurmspuren. Minimal fleckig, Ränder stellenweise leicht wasserfleckig. Im Ganzen guterhaltenes Exemplar aus der Bibliothek Hans Fürstenberg in schönen zeitgenössischen Blindprägebänden. Titel mit altem Besitzvermerk und kleinem Stempel der "Convicts Bibliothek in Tübingen". Das Exemplar stammt dann aus der Bibliothek des deutsch-französischen Bankiers und Bibliophilen Hans Fürstenberg (1890-1982) mit dessen goldgeprägtem roten Lederexlibris: "Ex Musaeo Hans Fürstenberg".

Estimate
€ 3.000   (US$ 3.449)


Antonius Florentinus
summae reverendissimi

Lot 1043

Antonius Florentinus. Prima (- Quarta) pars summae reverendissimi in christo patris. Repertorium totius summae. 5 Teile in 2 Bänden. 84 (l. we.) BI.; 169, 1 we. Bl.; 216 Bl.; 304 Bl.; 244 Bl. Mit 5 (3 mit "D S" monogrammierten) Titelholzschnitten. 31,5 x 21,5 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (etwas fleckig, berieben und wurmstichig, im Bezug teils angeplatzt, stellenweise beschabt) über Holzdeckeln mit zwei intakten Messingschließen. (Basel, Johann Petri, Johann Amerbach und Johann Froben, 1511).

VD16 A 2959. Adams A 1215. Stockmeyer-Reber S. 48, No. 41. Nagler 11, 1369. Dogdson Nr. 32-33. Bock, Meister DS, Nr. 35 und 36. Nicht im STC. – Erste Baseler Ausgabe des theologischen Gesamtwerkes von dem dominikanischen Theologen Antonius Florentinus (1389-1459), des Erzbischofs von Florenz. Bei diesem Hauptwerk handelt es sich um ein Handbuch der Ethik, eine Sittenlehre, die aber auch ethische Fragen einer gerechten Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung untersucht. – Band eins zu Beginn im unteren Rand etwas stärker feuchtrandig. Leicht gebräunt, braun- und fingerfleckig. Titel des dritten Teils etwas wurmstichig; Diesem Teil sind zwei Blätter der Lage M doppelt eingebunden (M1+8). Der zweite Band stellenweise im Rand mit leichten Wurmspuren und im hinteren Innenspiegel mit längeren hs. Anmerkungen von älterer Hand. Gelegentlich mit Griffregister, leicht gebräunt und braunfleckig.

Estimate
€ 2.500   (US$ 2.875)


Aristoteles
Opera

Lot 1044

Aristoteles. Opera. Teil I und III (von 3). 16 Bl., 246 S., 1 w. Bl.; 4 Bl., 615 S., 45 (von 73) Bl. Mit Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel und breiter figürlicher Holzschnitt-Titelbordüre sowie einigen Textholzschnitten. 33 x 22,5 cm. Flexibles Pergament d. Z. (mit starken Gebrauchsspuren). Basel, (Johann Oporinus), 1542.

VD16 A 3283. STC 40. Adams A 1742. IA 108.033. Hieronymus 113 Anm. Schweiger I, 57. – Nachdruck der von Bebel 1538 gedruckten Ausgabe, besorgt von Hieronymus Gemusaeus. – Ohne den zweiten Teil. Am Ende des Registers fehlen 28 Blätter. Etwas stärker gebräunt, oftmals feuchtrandig.

Estimate
€ 300   (US$ 345)


Simplicius, Cilicius
Commentaria in octo libros Aristotelis de Physi...

Lot 1045

Wichtige Quelle für die vorsokratische Philosophie
Aristoteles. - Simplicius, Cilicius. Commentaria in octo libros Aristotelis de Physico auditu. Nunquam antea excusa. Lucillo Philaltheo interprete. 6 nn., 347 num., 1 nn. Bl. (weiß). Mit Titelholzschnitt und einigen schematischen Textholzschnitten. 31 x 21 cm. Blindgeprägter Pergamentband d. Z. (fleckig und berieben, VDeckel mit kleinem Loch, Ecken und oberes Kapital bestoßen; ohne die Schließbänder) mit hs. RSchild. Paris, Johannes Roigny, 1544.

Schweiger I, 289 (gibt irrig als Druckort Venedig an). Graesse VI/1, 415. Adams A 1898 und S 1207. – Pariser Druck des von Lucilio Maggi herausgegebenen lateinischen Kommentars zu den acht Büchern der Physik des Aristoteles, der Erstdruck erschien im Vorjahr 1543 bei Hieronymus Scotus in Venedig, weitere Ausgaben folgten noch im 16. Jahrhundert. Der Philosoph Cilicius Simplicius wirkte im 6. Jahrhundert, biographische Details sind von ihm nicht bekannt. Seine Kommentare zu verschiedenen Schriften des Aristoteles sind für die antike Philosophiegeschichte jedoch insbesondere durch die hier tradierten Zitate vorsokratischer Philosophen von Wert: "Daß Empedokles und Parmenides für uns heute mehr als nur Namen sind, ist einzig Simplicius zu verdanken" (Kleiner Pauly V, 206). Der Titelholzschnitt zeigt Buchdrucker an der Druckerpresse. – Schwach fleckig und mit einigen Unterstreichungen, das erste Textblatt nach den Vorstücken auch mit etwas längeren Annotationen, Titel und erstes Blatt etwas fleckig und mit schmalem Wasserrand. Sauberes und wohlerhaltenes Exemplar des für die antike Philosophiegeschichte bedeutenden Aristoteleskommentars, aus dem Besitz des Tübinger Gelehrten Christoph Gabler mit dessen Besitzeintrag aus dem Jahr 1577 auf dem Innenspiegel. Den zeitgenössischen Einband ziert eine Heiligenrolle mit Bibelsprüchen.

Estimate
€ 600   (US$ 690)


Augsburger Interim
4 Werke in 1 Band

Lot 1046

Augsburger Interim. 4 Werke in 1 Band. 18,5 x 15 cm. Späteres Halbleder (etwas stärker berieben). Magdeburg, Michael Lotther 1548-1548 und Eisleben, Urban Glaubsch, 1559.

Vorhanden sind:
I) Johann Aepinus. Bekentnuss vnnd Erklerung auffs Interim. durch der Erbarn Stedte/ Lübeck/ Hamburg/ Lüneburg/ etc. Superintendenten/ Pastorn vnnd Predigern zu Christlicher vnd notwendiger vnterrichtung gestellet. 8 Bl., CVII S., 1 Bl. Magdeburg, Michael Lotther, 1549. - VD16 A 360. - Eine von fünf im gleichen Jahr bei Michael Lotther in Magdeburg erschienenen Druckvarianten. Aepinus (eigentl. Hoeck oder Hoch) war Schüler Bugenhagens und der 1. Superintendent von Hamburg. - Titel mit hs. Besitzvermerk und hs. Notiz. Blatt A1 mit größerem Tintenfleck.

II) Andreas Osiander. Bedencken auff das Interim von einem jochgelehrten und Ehrwirdigen Herrn. 22 Bl. Ebenda 1548. - VD16 O 991. Knaake III, 527. Vgl. Kuczynski 2109 (dort spätere Ausgabe von 1549). - Gutachten Osianders über das Augsburger Interim, welches 1548 von Kaiser Karl V. erlassen wurde, jedoch schon 4 Jahre später aufgrund eines Aufstandes wieder zurückgenommen wurde. Der Rat, der Osianders Gutachten ursprünglich in Auftrag gegeben hatte, versuchte die Verbreitung des kritischen Gutachtens zu verhindern, was jedoch misslang: Osiander ließ es anonym in Magdeburg drucken.

III) Bekenntnis der Prediger in der Graffschafft Mansfelt. 8 Bl., 338 S., 2 Bl. Eisleben, Urban Gaubisch, 1559. - VD16 B 1519. - Titel mit Einriss im oberen Rand.

IV) Notwendige Entschuldigung der Prediger und Lerer in der Graffschafft Mansfelt. 6 Bl. Ebenda 1559. - VD16 N 1888. – Etwas stärker gebräunt. Stellenweise mit hs. Randnotizen und etwas fleckig.

Estimate
€ 500   (US$ 575)


Augustinus, Aurelius
Prima [bis] Undecima pars librorum divi Aurelii...

Lot 1047

Einheitlich zeitgenössisch gebundene erste Gesamtausgabe des Kirchenvaters
Augustinus, Aurelius. (Opera). Prima [bis] Undecima pars librorum divi Aurelii Augustini. 11 Teile in 9 Bänden. Mit nahezu blattgroßem Holzschnitt des Meisters des Haintz Narr und mehreren schematischen Textholzschnitten. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (stellenweise gering beschabt, bestoßen und fleckig, Band XI mit Bezugsschäden durch Feuchtigkeit, kleine Fehlstellen) über massiven Holzdeckeln, jeweils mit einer Messingschließe (bis auf zwei Schließen sind alle intakt). Basel, Johann Petri, Johann Amerbach und Johann Froben, 1505-1506.

VD16 A 4147. IA 110.079. Adams A 2156. Stockmeyer-Reber 47, 32. Hieronymus, Petri-Schwabe, 10. – Erste Gesamtausgabe der Schriften des Kirchenvaters, des Heiligen Augustinus von Hippo (354-430), der mit seinen theologisch-philosophischen Werken für das ideologische Konstrukt des Christentums der Westkirche verantwortlich war und wie kaum ein Autor sonst das ganze Mittelalter hindurch gelesen, zitiert, kommentiert und bearbeitet wurde. So entstand der wagemutige Plan, sein monumentales Gesamtwerk im Druck zu veröffentlichen, wofür sich nicht weniger als die drei bedeutendsten Basler Drucker zusammenschlossen: Johann Petri, Johann Amerbach und Johann Froben. Im Kolophon des Schlussteils nennen sie sich stolz als "Ioannes tres, cives basilienses".

"Dies ist die berühmte Ausgabe, zu welcher sich Amerbach mit Nichtachtung aller Mühe und Unkosten von überall her Handschriften zu verschaffen suchte, aus denen dann ... Augustinus Dodo seinerseits mit nicht geringer Mühe den richtigen Text herzustellen beflissen war (Stockmeyer-Reber).

Aufgebaut ist die Ausgabe in chronologischer Folge nach den Stadien der Vita des heiligen Kirchenvaters. Die ersten drei Teile sind wie hier meist in einem Band zusammengefasst, sie enthalten die frühen Schriften vor und nach der Taufe. Es folgen Teile IV-VIII mit den Schriften, die Augustinus als Bischof der nordafrikanischen Stadt Hippo Regius (an der Mittelmeerküste im Westen des heutigen Algerien) verfasste oder herausgab. Die Teile IX-XII enthalten schließlich die Schriften, die nicht in seinen "Retractationes" bezeugt sind.

Bis auf den siebten Teil versah der philologisch und humanistisch gebildete Drucker und Verleger Johann Amerbach alle Teile mit einer eigenen Vorrede. Der typographisch hervorragende Basler Druck entspricht noch ganz dem Stil der Inkunabelzeit. Benutzt wurde eine gotische Rotunda, die sog. "Agustinustype Amerbachs", allergdings wurden einige Textteile auch schon in einer Antiqua, die griechischen Zitate mit einer präzisen, bereits mit Akzenten versehenen Typen gesetzt.

Augustinus' populärstes Werk, "De civitate dei" hat im siebten Band Platz gefunden, es füllt den ganzen Band aus. Amerbach hatte den "Gottesstaat" schon 1489 in seiner Offizin gedruckt, allerdings ließ er für die vorliegende Ausgabe neben den Kommentaren von Nicolaus Trivet und Thomas Waley auch diejeingen des François de Meyronnes und des Jacopo Passavantis beiggegeben.

Der prachtvolle große Holzschnitt (19,5 x 14 cm) ist "das erste fassbare und zugleich bedeutende Werk des Meisters des Haintz Narr" (Hieronymus, Oberrheinische Buchillustration I, 82). Er wurde schon in Amerbachs Ausgaben der "Civitas dei" von 1489 und 1490 verwendet. Dargestellt ist Augustinus am Schreibpult mit der Feder, darunter links Adam und die Gottesstadt ("Syon"), rechts Kain und der vom Satan regierte Menschenstaat ("Babylon"). – Einige Abschnitte sind sorgfältig rubriziert, wenige alte Anmerkungen, vereinzelt gering wurmstichig und stellenweise etwas, meist nur leicht wasserrandig. Vier Blätter (H4-I1) in Teil IX mit längerem Einriss (bis zur Textmitte), sonst herrliches, meist wunderbar weißes, sauberes und frisches Exemplar aus der Bibliothek der 1841 aufgehobenen Benediktinerabtei Muri im Aargau, mit deren Exlibris und hs. Besitzvermerken. Der Titel von Teil I mit Wappen-Stempel des Abtes Hieronymus Frey. Titelblatt recto und verso mit neueren Bibliotheks- und Dubletten-Stempeln, teils auch auf wenigen weiteren Seitenrändern in den Blöcken. In dieser Vollständigkeit und einheitlichen, zeitgenössischen Bindung von äußerster Seltenheit.

Estimate
€ 10.000   (US$ 11.500)


Augustinus, Aurelius
Opera (Band XI)

Lot 1048

Augustinus, Aurelius. Opera. Undecima pars librorum. 257 nn. Bl. 31 x 21,5 cm. Blindgeprägter Schweinslederband d. Z. (fleckig und berieben, etwas wurmstichig, Bezug mit einigen alt restaurierten Fehlstellen) mit 2 intakten Messingschließen und hs. RTitel. Basel, Johannes Amerbach mit Johannes Petri und Johann Froben, 1505.

VD 16, A 4147. Adams A 2156. – Band XI (Schlussband) der ersten Gesamtausgabe, die 1505 bis 1506 in Basel erschien, herausgegeben von dem Inkunabeldrucker und Verleger Johannes Amerbach (um 1440-1513), der zahlreiche Folioausgaben der Kirchernväter und Klassiker druckte; seine Kooperation mit Froben und Petri ist seit 1500 belegt. – Stellenweise schwach gebräunt, wurmstichig.

Estimate
€ 450   (US$ 517)


Augustinus, Aurelius
Opera omnia

Lot 1049

Augustinus, Aurelius. Opera omnia. Hrsg. von Erasmus. Index und 10 Teile in 8 Bänden. 36,5 x 24,5 cm. Mit 22 Holzschnitt-Druckermarken und einigen Holzschnitt-Initialen. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (Gelenke angeplatzt, Kapitale mit Fehlstellen, etwas berieben, gebräunt und angestaubt, Vorderdeckel des ersten Bandes los, Vorderdeckel des letzten Bandes mit Fehlstelle in der unteren Ecke, ohne die Schließen) über Holzdeckeln mit hs. RSchild. Basel, Froben, 1528-1529.

VD16 A 4148. Adams A 2157. Graesse I, 2157. IA 110.175. Van der Haeghen II, 11. – Laut Graesse die erste vollständige Werkausgabe des bedeutenden lateinischen Kirchenvaters. Adams gibt noch eine Ausgabe von 1506 an. Die bereits 1489 erschienene Ausgabe ist nicht komplett. "Der größte und lehrhafteste Prediger der lateinischen Kirche, dem wir die erste Katechetik, die erste Hermeneutik und die erste Homiletik verdanken; einer der größten Schriftausleger der christlichen Kirche und einer der fruchtbarsten Schriftsteller der Alten Kirche, der als der einzige altchristliche Schriftsteller mit einem Teil seiner Werke in die Weltliteratur aufgenommen wurde; der einzige Kirchenvater, der bis heute eine geistige Macht geblieben ist. Augustinus hat das gesamte abendländische Christentum nach ihm entscheidend beeinflusst und eine durch die Jahrhunderte anhaltende Wirkung ausgeübt" (Bautz I, 272 ff). – Stellenweise leicht bzw. etwas feuchtrandig und stockfleckig, hin und wieder leicht gebräunt. Gelegentlich hs. Randanmerkungen, selten mit kleinen Wurmspuren. Exlibris. Schöner, breitrandiger Druck. Seltene vollständige Reihe.

Estimate
€ 2.800   (US$ 3.219)


Augustinus, Aurelius
Omnium operum

Lot 1050

Augustinus, Aurelius. Omnium operum. 22 nn. Bl., CCLXXVI (recte 286), 21 nn. Bl. Mit Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel. 31,5 x 20,5 cm. Kalbsleder d. Z. (Fehlstellen an den Kapitalen, stark berieben und beschabt, Gelenke angeplatzt, mit Wurmspuren, drei montierte RSchilder). Köln, Melchior von Neuß, 1539.

VD16 ZV 895. Vgl. STC 55 (Ausgabe 1549). Adams A 2172 (Ausgabe 1542), A 2173 (Ausgabe 1549). – Erste von dem elsässischen reformierten Theologen und Bibelübersetzer Johannes Piscator (1546-1625) herausgebene Ausgabe. – Titel gelöst, zwei Mal gestempelt und mit zwei hs. Besitzvermerken. Immer wieder etwas stärker feuchtrandig, leicht gebräunt. Mehrfach gestempelt, vorderes Innengelenk gebrochen. Exlibris.

Estimate
€ 240   (US$ 276)



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