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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Manuscripts, Incunables, Theology » to the Book Department
Manuscripts, Incunables, Theology Catalogue Price EURO 15,00
Auction Date Tue Apr 17, 16:00 CET


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Main Image Description Status
Horae Beatae Mariae Virginis
Handschriftenminiaturen aus einem Livre d'heures

Lot 1021

Horae Beatae Mariae Virginis. 14 Handschriftenminiaturen aus einem Livre d'heures. Niederdeutsche Handschrift auf Pergament. Miniaturen in farbiger Gouache, teils mit Blatt- und teils mit Pinselgold. Je ca. 8,5 x 6 cm. Montiert auf Passepartoutkartons. Ca. 11 x 8,2 cm. Flandern um 1465.

Dekorative Folge von bis auf die Umrisslinien beschnittenen Miniaturen einer spätmittelalterlichen Stundenbuchhandschrift, eines Livre d'Heures, wohl aus Flandern. Ein Blatt mit der Darstellung der Figur des Heiligen Petrus als Initiale "O" und niederdeutschem Text. "Von sunte peter den Apostel. O du vorste der apostelen heylege here sunte petre..." . Ferner "Von sunte agneta eyn gebet. O du werdyge heylege iuncfrouwe sunte agneta ... " oder "Vom deme hyllegen martder sante laurentius...", jeweils mit hübschen kleinen Darstellungen der Heiligen Agnes und Lorenz in der Initiale "O" im Quadratrahmen auf Blattgoldgrund.

Alle der Miniaturen der Sedez-Handschrift mit breiten Rahmenbordüren, die schon eine ungemeine Zahl an Variationen bringt. Meist sind auf Pinselgoldgrund Blumen, Blüten (Lilien, Nelken, Annemonen), Früchte (Erdbeeren) dargestellt. Es findet sich aber auch ein ganzer Blumenstock mit roter Rankennelke, der die Kolumne begleitet, eine kleine Dedikationsszene mit zwei Mönchen, einem Schreiber und einem weiteren Mönch, der das fertige Buch seinem wolfsköpfigen Herrn präsentiert. Auch ein Hoffräulein mit Buch, ein Engel mit Mandoline, ein Edelmann mit einem Fasan und mehrere Paradiesvögel sind in den geistreichen Rahmenbordüren dargestellt.
Eine Bordüre mit einem bunten Schachbrettmuster, eine mit goldenen Ornamentflechten auf Azurgrund - und die Bordüre um die Eleusa-Darstellung der Maria mit Kind zeigt drei verschiedene Rosenkränze mit blauen und roten Perlen sowie goldener Medaille und einem Kreuz.

Die Miniaturen zeigen sehr hübsche, atmosphärische Darstellungen von Christus und den Heiligen, jeweils mit reicher Hintergrundstaffage, Gehäusen, Kirchenräumen, Balkonen mit Ausblicken auf Landschaften, mit Burgen, Stadtansichten, Flüssen, einem Gestade am Meer und vielem anderen. Die Miniaturen zeigen: Anna Selbdritt, Maria Eleusa, Verkündigung, Christophorus, den Heiligen Andreas, Erasmus, Katharina, Georg, Jacobus, Ursula etc. Besonders schön sind die Darstellungen der Heiligen Katharina in einem kostbaren Gemach mit Säulenbiforium und Aussicht auf eine mächtige Wasserburg - und der Heilige Georg, hoch auf seinem steigenden Schimmel, der mit einer großen goldenen Decke und blauem Zaumband sowie dem roten Ritterkreuz auf dem Rücken geschmückt ist. Georg selbst in eherner Rüstung hebt zum Streich mit seinem Schwert an, um den großen grauschwarzen, goldkonturierten Drachen niederzustrecken, während hinter ihm die Prinzessin wartet. Diese Miniatur ähnelt in allerhöchstem Maße derjenigen im sog. "Berliner Stundenbuch" der Maria von Burgund und Kaiser Maximilians I. aus dem späten 15. Jahrhundert (Berliner Kupferstichkabinett 78 B 12, fol. 318), die zusammen mit unserer Miniatur auf dasselbe Vorbild zurückzugehen scheint. Tatsächlich ist unsere Miniatur allerdings viel feiner, viel mehr durchkomponiert und qualitativ höher als im Berliner Stundenbuch. Die Rüstung Georgs und die Rüstung des Pferdes um Kopf und Hals, die Beinhaltung des Reiters, die Stellung des Pferdes, das Kreuz auf dem Pferderücken, die Gestaltung des Drachen etc. sind nahezu identisch. – Nur gelegentlicher minimaler Farbabrieb oder Oberflächenläsuren, alle Blätter konturbeschnitten (teils etwas knapp), wenige Knickspuren, meist in sehr schöner, frischer und abwechslungsreicher Farbigkeit.

Estimate
€ 5.000   (US$ 5.900)


Hammer Price
€ 6.600 (US$ 7.788)


König David
Soli deo gloria. Miniatur eines handschriftlich...

Lot 1022

König David - Soli deo gloria. Miniatur eines handschriftlichen Stundenbuchs in Gold und Farben. Lateinische Handschrift auf Pergament. Ca. 17 x 12,4 cm. Unter Glas in geschnitzter vergoldeter Holzprofilleiste gerahmt. 21,5 x 17 cm. Frankreich um 1480.

Interessante, sehr prachtvolle szenische Miniatur aus den letzten Jahrzehnten des 15. Jahrhunderts, die schon stark von der italienischen Renaissance beeinflusst wurde. In einer goldenen Triumphbogenädikula mit musizierenden nackten Putti auf großen blauen Postamenten erscheint unter einem purpurnen Zeltbaldachin der vor einem Gebetbuch knieende König David. Prachtvoll gewandet in gelbem Brokatwams mit Hermelinkragen erkennt man auf seinem blauen Mantel die goldenen Lilien, Insignien der französischen Könige. Seine Krone hat er ebenso wie seine Harfe zu Boden gelegt, dem Rat eines weisen Propheten folgend, der vor ihm steht: "Soli deo gloria" - allein Gott sei die höchste Ehre. So führt der orientalisch gekleidete Prophet mit Turban und mit feinsten Federsteichen goldgehöhten Gewand den Blick des Königs in den Himmel, wo links Gottvater im goldenen Strahlenkranz auf einer blauen Woke erscheint.
Besonders schön ist auch die überaus detailreiche Ausstattung: Beispielsweise die niedlichen Putten, die ein Streichinstrument und ein Zupfinstrument spielen, während ein weiterer unten auf der Predella einen Tambour schlägt.
Das Gitterfenster im Hintergrund des Raumes ist silbern verschlagen (oxidiert), darunter eine Akanthusagraffe, und in den Sockelpanelen erscheinen wiederum winzige Figuren in zwei Tondi. Auch im Korbbogen sind drei Gesichter in Goldrelief sichtbar, oben links und rechts ruhen zwei Vögel, die mit ihren Schnäbeln goldene Abhänger halten. Unter der Ädikula ist eine grüne Blattgirlande durch zwei Ringe gezogen. – Komplett auf Papier montiert, so dass der lateinische Text verso nicht sichtbar ist, leicht knapp beschnitten, jedoch ohne Darstellungsverlust. Wenige Oberflächenläsuren (kleine Fleckchen im Antlitz des David), meist aber sehr schön erhalten, in frischer Farbigkeit und schimmerndem Pinselgold.

Estimate
€ 1.000   (US$ 1.180)


Hammer Price
€ 950 (US$ 1.121)


Antiphonale-Fragment
"O magnum pietatis opus". Antiphonale-Fragment ...

Lot 1023

"O großes Werk der Liebe"
"O magnum pietatis opus". Antiphonale-Fragment. Lateinische Handschrift auf Pergament mit romanischer Quadratnotation auf rotem fünfzeiligen System. Daraus 8 Blätter. Mit mehreren Federwerk- und konturierten, roten Initialen. Schriftspiegel: 37 x 21,5 cm. Format: 49,4 x 33,4 cm. Süddeutschland um 1480.

Sauberes, schönes Fragment aus einer umfangreichen Antiphonale-Handschrift mit sorgfältiger Quadratnotation auf fünf roten Linien und feiner Minuskelschrift in Rot und Schwarz, wodurch die Handschrift wohl ins 14. Jahrhundert zu datieren ist. Ebenso exakt ist die Textschrift und die mit der mit Bandfeder gezogenen, hübsch ornamentierten Federwerkinitialen sowie die großen schlichten Minuskel-Rundinitialen "O", "N", "A", "I" etc.: "O magnum pietatis opus, mors mortua tunc est, quando hoc in ligno mortua vita fuit" ("O großes Werk der Liebe. Der Tod ist dann tot, wenn an diesem Baum das Leben gestorben ist" und weitere Antiphona zu Ostern, "In secundis vesperis omnia ut in primis Ad Magnificat", "In festo sancti Joannis", "In Nativitate sancti Joannis Baptiste ad Veserperas" etc. Nummeriert sind die Blätter XXXIII-XL. – Nur gering knitterspurig und fingerfleckig, wie üblich die Haarseite stärker bräunlich, während die Fleischseite sorgsam gekalkt, sehr weiß und frisch ist. Im Bund kleine Bindelöchlein.

Estimate
€ 300   (US$ 354)


Hammer Price
€ 150 (US$ 177)


Antiphonarblatt
Doppelblatt Oberitalien 17. Jahrhundert

Lot 1024

Mit plateresker Initiale aus einer andalusischen Handschrift
Antiphonarblatt. Einzelblatt aus einem monumentalen Antiphonale. 4 Zeilen mit 4 fünflinigem roten Notensystem und romantische Quadratnotation. Schrift in Rot und Schwarz- Schriftraum: 62 x 44 cm. Format: 76 x 56 cm. Mit großer floraler Zierinitiale "S" in Rot, Blau, Gelb und Grün auf purpurfarbenem Grund mit floralem Silberornamenti und im schwarzen Rahmen mit Goldornament. Wohl Spanien, Anfang des 17. Jahrhundert.

Ein Blatt einer besonders großen Antiphonale-Handschrift wohl einer spanischen Schreiberwerkstatt mit dem Anfang des Responsoriums "Sanctificamini filii Israel..." zu den Laudes ("Ad laudes et per horas"), das vor allem in der Gegend um Cordoba, Sevilla und Granada in Andalusien fester Bestandteil der Liturgie war. Auch die prachtvolle Initiale könnte in einer spanischen Miniaturistenwerkstatt entstanden sein: dafür spricht der überaus minutiös ausgestaltete Bildgrund, der an den "Horror Vacui" erinnert - eines der charakteristischen Merkmale des plateresken Stils. So ist die in üppigem Knollenblattwerk dargestellte Initiale "S" in leuchtenden Gouchefarben, in Grün, Rot, Blau und Gelb koloriert, der rechteckige Grund ist in tiefem Purpur gegeben, mit feinsten Ornamenten aus flächendeckendem Pinselgold gefüllt: mit Schlingwerk, Blumen, Sternblüten etc. Außen um die Initialkonturen setzt sich das Ornament in Silber fort. Den Purpurgrund umgibt ein schwarzer Rahmen mit Guillochen aus Akanthusschlingen, die auf einen Wulstrahmen anspielen. – Nur leicht wellig, sehr sauber, das Pergament sehr weiß gebleicht (auch das wäre typisch für die vermutete spanische Herkunft), kaum fleckig, sehr sauber - und sehr dekorativ.

Estimate
€ 400   (US$ 472)


After-Sales Price
€ 200   (US$ 236)


(Sale closed.
Inquire for availability.)

Notariatsbuch
mit zahlreichen weißen Blättern

Lot 1025

Fundgrube für Historiker und Papierrestauratoren
Notariatsbuch, Kopierbuch des 17. Jahrhunderts mit zahlreichen weißen Blättern einer barocken Papiermühle mit dem Wasserzeichen Einhorn in Wappenkartusche. 392 Blätter, davon 235 mit hs. Einträgen und 157 weiß. 31,8 x 19,5 cm. Reich blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (Rückdeckel mit Fehlstellen und Siegellackspuren, etwas fleckig und gedunkelt, beschabt) mit 5 Bünden über abgefasten Holzdeckeln mit 2 (davon 1 nur zur Hälfte vorhanden) punzierten Messingschließen. Süddeutschland um 1620.

Folioband eines Kopierbuchs einer deutschen Notariatsstelle mit zahlreichen, teils historischen, teils neueren Einträgen verschiedener Hände, alle möglichen Verfahren betreffend, wie Erbschaften, Streitigkeiten, historische Ereignisse, Zahlungsein- und Ausgängen, Warenverzeichnisse, Personeneinträge mit deren Stiftungen und den jeweiligen "Summa in auro", aber auch mit Anmerkungen derer, die als Tagediebe auffielen: "So in Gottes nichts gearbeitet haben" oder "So im Bauweingarten nicht recht gearbeitet haben" und vieles, vieles mehr. Es handelt sich wohl meistens um Abschriften, Kopien von Urkunden, aber teils auch um Originaleinträge aus der Zeit von ca. 1620 bis 1850. Der erste Eintrag datiert 1618, der letzte 1848.
Ganz besonders wertvoll sind die zahlreichen weißgebliebenen Stellen, die kostbarstes Material für Buchbinder und Restauratoren darstellten. Das Papier datiert zwischen 1600 und 1620, das schöne Wasserzeichen, das sich fast in jedem, zumindest auf jedem zweiten Blatt findet, zeigt ein aufrechtes Einhorn in einer barocken Kartusche. – Wenige der weißen Blätter sind wohl älter entnommen wurden, von oben und unten teils leichte Feuchtränder, gegen Ende etwas stärker mit wenigen Wurmlöchlein und Sporen, insgesamt sehr gut erhalten und im Block sauber und frisch. Auch der prachtvolle zeitgenössische Einband ist bemerkenswert.

Estimate
€ 800   (US$ 944)


Hammer Price
€ 1.600 (US$ 1.888)


Ferdinand II.
Mandatum. Deutsche Handschrift auf Pergament. K...

Lot 1026

Ferdinand II. Mandatum. Deutsche Handschrift auf Pergament. Kanzleischrift einer Bastarda in Sepiatinte. 1 Blatt. Mit der eigenhändigen Signatur des Kaisers "ferdinand". 26,2 x 39,4 cm. "Neustat" (Wien) 28. August 1622.

In der Wiener Neustadt zu Pergament gebrachte Urkunde mit der Verleihung von Privilegien an einen Obristen Hieronymus Zot, von der Schreiberhand eines Notars in einer ordentlichen, sauberen kursiven Bastarda mit kalligraphischen Ansätzen und Schwüngen. Unten mit etwas grauerer Tinte unterschrieben von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637): "ferdinand" in jeweils zwei senkrechten Strichen. Unten rechts das eigenhändige kalligraphische Siegel des Notars "Naberhaupt" (?). Verso die Regeste: "Unserm getrewen lieben Heronimus Zoten unser Obristen perghmaister (?)unser Niederösterreichischen lannde".
Als Schriftbeispiel stammt das Blatt aus der Sammlung des niederländischen Paläographen Johan Peter Gumbert (1936-2016). – Oben und rechts stark beschnitten über den Text (einiger Zeilenverust oben, rechts ebenfalls Wortverluste), unten und links breitrandiger, vier Ausbrüche (mit Textverlusten) alt mit Papier hinterlegt, etwas stärker braun- und leimfleckig sowie mit Montagespuren, da einst als Bindemakulatur verwendet. Buntstiftbuchstaben unten.

Estimate
€ 300   (US$ 354)


Hammer Price
€ 150 (US$ 177)


Taschenmissale
Messbuch auf Pergament

Lot 1027

Taschenmissale. Messbuch nach römischem Gebrauch. Lateinische Handschrift mit Choralnotationen auf Pergament. 2 Bl., 231 (recte 230) hs. pag. S., 2 Bl. (letztes Papier). 22 x 15 cm. Braunes Kalbsleder vom Ende des 18. Jahrhunderts mit goldgeprägtem Rückentitel und RVergoldung. Certosa di San Martino, Napoli, um 1680.

Messbuch des römischen Ritus ("missale romanum") im Taschenformat, das aus der Certosa di San Martino, dem Kartäuserkloster Sankt Martin auf dem Vomero-Hügel über der Stadt Neapel in Italien stammt. Die erste Schmuckseite mit dem in Rot gemalten Kartäuserkreuz über den Initialen "ARC" mit weißer Binnenornamentik auf den Stegen und unten in Versalien "SANCTI MARTINI SVPRA NEAPOLIM".
Wie üblich hebt der Text des Messbuchs an mit dem Hymnus nach Psalm 95, 1-5, "Venite exultemus domino jubilemus deo salutari nostro praeoccupare", der Text ist in römischer Antiqua unter der Notation gegeben (meist 6 Systeme pro Seite zu jeweils 4 roten Linien und schwarzer Quadratnotation). Am Schluss (Seite 218f.) sind die Texte der Lesungen zur Totenmesse wiedergegeben: "Lectiones mortuorum". – Duchrgehende Gebrauchsspuren wie kleine Fleckchen und Bräunungen sowie teils stärkere Fingerflecke am Rand, teils mit etwas Abrieb der Tinte durch die intensive Benutzung, etwas knapp beschnitten, insgesamt aber sehr gut erhalten und meist frisch und überall gut lesbar, in einer überaus sorgfältigen, typographischen Handschrift. - Provenienz: Aus dem Besitz des bedeutenden niederländischen Professors Johan Peter Gumbert (1936-2016), Spezialist für Europäische Handschriften.

Estimate
€ 600   (US$ 708)


Hammer Price
€ 300 (US$ 354)


Loi qui prohibe
l'importaion de la vente des Marchandises Angla...

Lot 1028

Loi qui prohibe l'importaion de la vente des Marchandises Anglaises. Typographischer Anschlag, gedruckt auf 2 aneinandermontierten Blättern. Ca. 98 x 46 cm. Chaumont, Witwe Bouchard, (1801)

Der nach dem "23 Vendémiaire an 10 de la République" (also am 15. Oktober 1801) erschienene Anschlag "Loi qui prohibe l'importaion de la vente des Marchandises Anglaises" enthält drei Erlasse. Er ruft am "10 Brumaire an 5 de la République" zum Verbot des Handels von Waren "relatif aux objets manufacturés en Angleterre ... soit des fabriques, soit du commerce anglais..." auf. Es folgt der "Arrété des Consuls, relatif à la marque et à l'estampille des Basins, Piqués, Mousselinettes, Toiles, Draps et Velours de coton" vom "3 Fructidor an 9 la République" sowie "Arrété du Préfet du Département de la Haute-Marne, pourtant nomination de deux Commissaires pour la marque et l'estampille des marchandises existantes dans les magasins et ateliers de fabrication de ce Département".
Hintergrund war der französisch-englische Handelskrieg der Napoleonzeit, der den Zweiten Koalitionskrieg (1798/99-1801/02) begleitete - und in dem sich Russland, Österreich und Großbritannien als Alianz gegen das revolutionäre Frankreich verbündet hatte. – Mit Randläsuren, kleinen, teils hinterlegten Einrissen, Knicken und Anmschutzungen, sonst aber kaum gebräunt, leicht knickspurig, mehrfach gefaltet, insgesamt aber gut erhalten und komplett, Falze teils hinterlegt. Sehr selten.

Estimate
€ 200   (US$ 236)


After-Sales Price
€ 100   (US$ 118)


(Sale closed.
Inquire for availability.)

Reiter, Bartholomäus
Wappenbuch mit 12 goldgehöhten farbigen Aquarel...

Lot 1029

Mit seltenen Originalgouachen des Münchner Malers Bartholomäus Reiter
Reiter, Bartholomäus. Wappenbuch mit 12 goldgehöhten farbigen Gouachen des bekannten Münchner Malers Bartholomäus Reiter (auch Reuter, Reitter, Reyter). Deutsche Handschrift auf Papier. Ca. 140 nn. Bl. Mit mit ca. 75 Eintragungen und 52 farbigen Wappendarstellungen und 12 ganzseitigen farbigen Aquarellen mit Gold und Silberhöhung (teils aufmontiert). 13,2 x 8,2 cm. Honiggelbes Pergament d. Z. (Gelenke leicht brüchig, eines offen, kleine Fehlstellen und Fleckchen, einstige Vergoldung abgerieben bzw. oxidiert, geglättet und neu aufgezogen, Vorsätze neu) mit reich punziertem dreiseitigen Goldschnitt. München, Süddeutschland und Italien 1568-1621.

Stamm- und Wappenbuch, "Album Amicorum" des begabten Münchner Malers Bartholomäus Reiter (1570-1622), der es mit zwölf meisterhaften Aquarellen bzw. Gouachen schmückte, die zu den wenigen erhaltenen des Malers gehören. Reiter gehört zur Münchner Schule der Renaiassancemaler um Hans Ostendrofer d. J.

Nagler berichtet über Reiter, der schon 1599 als Meister bekannt war: "Der Künstler war in diesem Jahre schon einer der Führer, und als solcher bei der Zunftprüfung. Hans Ostendorfer nahm ihn 1583 in die Lehre, und A. Henenberger sprach ihn 1598 frei, da Ostendorfer vor Ablauf der Lehrzeit gestorben war. Jetzt machte Reiter sein Probestück, welches in einem mythologischen Bilde bestand, und bald sass er in der Zunftstube auf der Meisterbank. Dieser Bartholomäus Reiter war einer der vürzüglichsten Münchner Künstler seiner Zeit, aber vergebens suchten wir nach einem seiner Gemälde; nur einige, und zwar sehr werthvole Blätter finden sich von ihm ... Der Meister starb 1622. Die Blätter dieses Künstlers sind im Allgemeinen ziemlich selten, besonders die guten Abdrücke", resümiert Nagler (Neues allgemeines Künstler-Lexicon Band XI, 41) und führt ganze 11 Positionen mit Kupferstichen bzw. Kupferstichzyklen auf, die allesamt entweder mit "BRF" (Bartholomäus Reiter Fecit) oder mit "BR" monogrammiert sind und deren allegorisch-mythische Themen den Gouachen in unserem Buch entsprechen. Die Gouachen im Einzelnen:

1) Schlacht von Salamis. Darstellung einer Antiken Seeschlacht mit historischen Galeren, vielfach bemannt mit exotischen Kämpfern (wohl den Karthagern) und antik gewandeten römischen Legionären. Zwei Schiffe im Vordergrund sind schon gesunken, im Hintergrund brennt ein weiteres, links ragen die stolzen Paläste Karthagos auf den Ausläufern des Atlasgebirges auf. Die phantasievollen Schiffe sind vielfach goldgehöht. Monogrammiert "BR".
2) Europa mit dem Stier. Die phönizische Königstochter Europa wird von dem sich in einen Stier verwandelten Göttervater Zeus von den Gestaden Sidons entführt. Im Hintergrund die Paläste Agenors und der Telephassa.
3) Die Häutung des Marsyas. Der in einer golden schimmernden Rüstung eines antiken römischen Legionärs gekleidete Gott Apollon mit grünem Lorberkranz und goldenem Strahlennimbus hat den überheblichen Verlierer des Sängerwettbewerbs, den Satyrn Marsyas, an den Baum der Kybele aufgehängt und häutet ihn, während sich links die als Schiedsrichter aufgerufenen Musen vor Grausen abwenden und sich rechts die Gruppe der beistehenden Satyrn wieder in Bäume und Büsche verwandeln.
4) Geißelung Christi auf dem Weg nach Golgatha. Die Hände auf den Rücken gebunden wird Jesus von den römischen Soldaten und von einer aufgebrachten, mit Weidenruten und Schlagstöcken bewaffneten Menge zur Kreuzigung getrieben. Links der Hauptmann auf einem Rappen, rechts ein weiterer Wachsoldat - und im Hintergrund die hohe Stadtmauer Jerusalems.
5) Antike Feuerprobe. Vor den Zelten hält ein Feldherr mit großem bunten Federharnisch sein Schwert mit dem Heft in die Flamme, die auf einem Dreifuß brennt, während ein weiterer Krieger links verwundet und sterbend zu Boden gesunken ist. Schilde und Spitzhelme deuten auf eine Szene der antiken Kämpfe zwischen dem Orient und dem Okzident.
6) Der Lacus Curtius auf dem Römische Forum. Während rechts eine Repoussoir-Figur warnend seine Hand erhebt, sprengt der Reiter Marcus Curtios in voller Rüstung und mit wehendem blauen Mantel und erhobenem Schwert auf seinem Schimmel in den sich der Legende nach um 362 v. Chr. auf dem Forum aufgetane Feuerschlud, um sich für die Republik zu opfern.
7) Antike mythologische Szene mit einem die Lyra oder eine große Harfe spielenden Gott auf einem Walfisch vor verblauender Berglandschaft mit einem Felsentor.
8) Hubertuslegende mit einem der sieben Nothelfer, dem Heiligen Hubertus, der der Überlieferung nach auf der Jagd auf einen mächtigen Hirsch traf, der im Geweih ein goldenes Kruzifix trug. Der so zum Christentum bekehrte Hubertus kniet in einer grünen Waldlandschaft vor den beiden edlen und kostbar geschirrten Rössern. Vor ihm der stolze Hirsch, im Hintergrund eine Stadtlandschaft.
9) Der Raub der Sabinerinnen. Die jungen Römer rauben die jungen Mädchen der Sabiner, nachdem Romulus 753 die Stadt gegründet hatte. In der Mitte ein Römer in Rückenansicht, der eine junge Frau mit wehenden Haaren entführt, während ein Sabiner mit phrygischer Mütze und Krummsäbel von rechts zur Hilfe eilt. Im Hintergrund einige römische Bauten, in denen man die Cestius-Pyramide, die Aurelianische Stadtmauer, das Pantheon oder einen anderen Zentralbau etc. erkennen kann. Monogrammiert "B.R.F".
10) Apoll und Daphne. Vor dem Hintergrund einer weiten Seenlandschaft mit großartiger Phantasiearchitektur verfolgt der Gott Apollon mit wehendem roten Mantel die Bergnymphe Daphne, die sich auf ihr flehentliches Bitten zu ihrem Gottvater Peneios in einen Lorbeerbaum verwandelt.
11) Der Tod der Lucretia, dargestellt in einer großen Halle mit Biforium: Betrauert und beweint sinkt Lucretia nieder, nachdem sie sich den Dolch in die rechte Brust gerammt hat, um der Schande zu entgehen, die ihr die Vergewaltigung des Tarquinius gebracht hatte. Diese Szene wird synoptisch rechts in klein dargesellt.
12) Caritas Romana. Die junge, hübsche Pero mit goldenem Haarputz nährt im Gefängnis heimlich ihren Vater Cimon mit ihrer Brust, um ihn vor seinem Todesurteil durch Aushungern zu bewahren. Einzig dieses Blatt ist kleiner im Format (9,4 x 7,2 cm) - und wurde in das Büchlein einmontiert.

Die preziöse Malweise Reiters ist in leuchtenden Farben und immer wieder mit feinsten Gold- (an Rüstungen, Harnischen, den Schiffsbalken) und Silberhöhungen (an den Wolkenbändern, Schilden etc.) besonders fein und miniaturistenhaft ausgeführt. Fast ohne gravierende Gebrauchsspuren, nur in Bild 7 eine kleiner Farbabrieb unten links, sonst kaum Läsuren oder Flecke. Zum Künstler vergleiche auch Wilhelm Schmidt "Reiter, Bartholomäus", in: Allgemeine Deutsche Biographie XXVIII (1889), S. 159. Von den Wappenmalereien stammen wohl viel auch aus der Hand Bartholomäus' Reiters, wie es minutiöse Textur, die Linienvirtuosität, das Kolorit und die Gold- und Silberhöhungen nahelegen.

Einige der Wappen und hs. Einträge sind teils auf die leeren Blätter montiert, auch wurde das Buch wohl durch einige feine handgemalte Wappen aus anderen Stammbüchern ergänzt. Die ausgeschnittenen und montierten Eintragungselemente und bildlichen Darstellung legen die Vermutung nahe, dass hier verschiedene Stammbücher mit wenigen vorhandenen Eintragungen zur Rekonstruktion eines Stammbuchs (tirolischer Provenienz) herangezogen wurde. Möglicherweise handelt es sich hier aber auch um eine Zusammenstellung von Stammbüchern eng zusammenhängender Provenienz.
Mehrere Eintragungen lassen einen Zusammenhang mit der Familie Wolkenstein-Trostburg vermuten. Eine Eintragung aus dem Jahre 1584 nennt als Stammbuchhalter explizit Engelhard Dietrich Freiherrn v. Wolkenstein (1566 - 1647): "Haec illustri ac generoso d(omi) no Engelhardo Theoderico Baroni in Wolkenstain in sui memoriam scripsit Georgius Villingen Baro in Schönenberg die 27 Aprilis Anno ut sup(ra)". Folgende Eintragungen liegen u. a. vor: Wappen des Christoph Freiherrn v. Spaur, (Bischof von Gurk); Wenzel Berka v. Duba, Philipp Freiherr v. Spaur, Darstellung einer Seeschlacht, Johann Jakob Freiherr v. Lamberg, Ludwig v. Mollart, Jakob Freiherr v. Fugger, Konrad Vintler v. Platsch, Anton Freiherr v. Spaur, Gaudenz Freiherr v. Madruzzo, Oberst v. Urschenbeck, Johann Meltzer, N. N. v. Mollart, Ulrich Desiderius Proskowsky v. Proskau, Heinrich und Froben Grafen Truchsess von Waldburg, Christoph und Johannes Freiherr v. Wolkenstein-Rodenegg (ohne Wappen), Hans Kaspar und Helena Kässler v. Boymont, Anna v. Welsperg, geb. v. Vintler (ohne Wappen), Wappen der Freiherren Wolkenstein-Rodenegg, Ladislaus Freiherr v. Törring, Graf Wolfgang von Montfort, Georg Villingen Freiherr v. Schönenberg (s. o.), Hans Morenberg d. J., Hl. Hubertus (Eustachius?), Markus Sittikus Freiherr v. Wolkenstein-Trostburg, Hans Christoph v. Schaffgotsch, Johannes v. Thun, Freiherr Nikolaus v. Firmian, Wappen der Grafen Trautson, Karl Gaudenz Freiherr v. Madruzzo; Wappen der Herren v. Rehlingen, Christoph Franz v. Wolkenstein-Trostburg, Jakob Philipp v. Mörl u.v.a. – Wenige Blätter im Bund etwas locker und im Schnitt leicht ausgebunden. Hier und da etwas fleckig, jedoch kaum mit Papierläsuren. Insgesamt sehr schön erhalten und eine überaus reiche Quelle für die historische Forschung zu den Geschlechtern der Renaissance und ihrer Wappen - ebenso wie für die kunsthistorische Forschung zu Bartholomäus Reiter. Exlibris Walter Amoun.

Estimate
€ 12.000   (US$ 14.160)


Hammer Price
€ 10.000 (US$ 11.800)


Grimoire
Zauberrolle mit Gebeten, Anrufungen und Zauberf...

Lot 1030

Grimoire. Zauberrolle mit Gebeten, Anrufungen, Beschwörungen und Zauberformeln, Sprüchen, Symbolen, Siegeln und Anleitungen zu Ritualen. Deutsche Handschrift in schwarzbrauner und roter Tinte auf Papier. Ca. 240 x 11,2 cm. Die beidseitig beschriebene, aus mehreren Blättern zusammenmontierte Fahne misst gerollt ca. 11,2 x 2,4 cm Durchmesser. Originales Lederfutteral d. Z. (oben an der Öffnung wenige minimale Ausrisse und Läsuren, etwas abgegriffen und unwesentlich brüchig) mit Hanfschnurnaht. Süddeutschland oder Österreich um 1790.

Schwarzmagisches Grimoire in seinem ursprünglichen Lederfutteral, das als Talisman seinen Besitzer zu jedem Gang, auf jeder Fahrt, bei jeder Reise begleitete. Die sauber in schwarzer und roter, feiner Federhandschrift beschriebene, mit fast zweieinhalb Metern überaus lange Rolle enthält zahlreiche Zaubersprüche, nicht kanonische Gebete und Anrufungen sowie Geister- und Teufelsbeschwörungen, die alle mit magischen Symbolen und den entsprechenden Zauberformeln begleitet werden. Die zahlreichen braunschwarzen und roten Federzeichnungen zeigen die Arma Christi, das Sator-Arepo Quadrat, ein herz Jesu, eine Büchse, Pike und Degen"

In einer hübschen Kartusche mit Blattwerk ist ein gemaltes Schriftband der Rolle gewissermaßen als Motto vorangestellt: "Amor Meus Crucifixus est - Meine Liebe ist der Gekreuzigte". Dann wird auch der Täufer Johannes als Fürbitter (und wohl auch als Namenspatron des Eigners) der Rolle angerufen: "Johannes [em]pfehle Mich und allezeytt." Ganz unten werden sich dann die Evangelisten genannt "Johannes + Marchius + Mattheus + Lucas vertrauen Gotts Hand seim Word so bißt Du sicher hier und dorcht".
Es folgen sechs Kreissymbole in Schwarz und Rot mit magischen Symbolen, die zu Formeln zu kombiniert wurden. Diese und die weiteren Symbole konnte man den ensprechenden Personen des Bösen Blicks vor Augen - oder ihnen hinteherhalten, wenn man mit beiden Händen den Talisman an der entsprechenden Stelle aufrollte. Dann erschienen die Symbole als apotropäischen Zeichen: "Vor die Mörderer", "Sathans Zeichen" (gleich mit der Konsolationsformel: "Dencke Jesus ist gemartert worden" und mit der Darstellung der Arma Christi, der Marterwerkzeuge im Rund), ,
Zum Beispiel, wenn man einem Mörder begegnet war, dem Teufel selbst, im Kampf verwundet wurde oder selbst fehlerhaft mit dem Gewehr umging: "vor daß verwunden" hilft ein großes Kreisdiagramm mit stilisierten Knospen und drei Dolchspitzen sowie dem Jesusmonogramm "I+N+R+I" und der Umschrift im Rund: "O Her Jesu Christe in deine Hendt pefehle ich dir meinen Geist", "für daß Schießen" eine Darstellung mit zwei Schwertern, einem Spieß und einem Schießgewehr.

Es folgt ein umfangreiches Tugend-Verzeichnis ("Die erste Tugendt", "Die andere Tugendt", "Die 3 Tugend") zur moralischen Hebung bzw. auch zur konkreten Lebenshilfe und Abhilfe bei Krankheit und aller anderen Arten von Lebensproblemen, wie etwa bei schwerer Geburt oder Kinderlosigkeit. In diesem Falle dient die Zauberkraft des Grimoir ganz konkret der Sache, entfaltet unmittelbar seine Wirkung, wenn man die Rolle beispielsweise als Talisman in ihrem Etui um den Hals der Frau hängt: "Die Simente Dugendt Wann ein Frau ein Kindt gebehrt oder nit erlediget Frau werden so henkht den Prief an Ihren Hals so gebehret sie leicht" Wieder folgen verklausulierte Zaubersprüche und Anagramme, Buchstaben mit Kreuzen, Wortteilen und ähnliches, in denen nach dem Volksglauben die Kraft und Wirkung verborgen lag.
"Die 6 Dugendt wilst Du umb den Erlaß bitten so Nimb den Prieff in die rechte Hand so wie du es gebeth: + za ++ st ++ v+ o mi+",
"Unßere Lieben Frauen Träu In dem Namben Gottes Vatter, daß Sohnes und des Hailigen Geistes Jesus Christus Gottes".

Derartige Handschriften wurden im Volksglauben besondere Schutzwirkung zugeschrieben, wie Heinrich Ludwig Fischer in seinem "Buch vom Aberglauben" schon 1793 formuliert, das wohl wichtigste Referenzwerk: "Wer des lieben Herren Länge bei sich trägt, oder im Hause hat, der soll vor allen sichtbaren und unsichtbaren Feinden, Strassenräubern, Zauberei und Schaden der Verläumdung sicher seyn. Schwangere Weiber sollen dann ohne große Schmerzen, und gut gebären. In einem solchen Hause soll nichts böses bleiben, kein Donner noch Wetter, Feuer oder Wasser ihm schaden" (Heinrich Ludwig Fischer, Das Buch vom Aberglauben, Hannover, Christian Ritscher, 1793, S. 176f.). – Durch den vielfachen Gebrauch mit einigen entsprechenden Gebrauchsspuren wie Bräunungen, wenigen Braunfleckchen und Feuchträndern, jedoch nur am Anfang etwas brüchig an den Rändern und im oberen Rand, insgesamt von bemerkenswert guter Erhaltung, außergewöhnlich gut leserlich in einer klaren, konsequenten und charaktervollen Handschrift. Die Zeichnungen, Symbole und Diagramme sind ebenfalls sehr fein und detailliert in den Text eingesetzt. - Seltenes Beispiel des Volksaberglaubens, nicht zu letzt wegen des umfangreichen handschriftlichen Texts eine besonders reiche Forschungsquelle.

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€ 3.000   (US$ 3.540)


Hammer Price
€ 6.500 (US$ 7.670)



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