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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Valuable Books - Miscellanea » to the Book Department
Valuable Books - Miscellanea Catalogue Price EURO 15,00
Auction Date Tue Apr 7, 11:30 CET


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Chapter Varia (Lose 330 - 501) » Chapters

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Main Image Description Status
Kochbuch-Handschrift
Deutsche Handschrift auf Papier

Lot 330

GASTROSOPHIE
"Ein Koch Buch J.H.H.". Deutsche Handschrift auf Papier. 70 Bl., 11 Bl. vacat. 23 x 17 cm. Halbpergament d. Z., Rücken aus einem Makulaturblatt des 16. Jhdts. (ein Gelenk geplatzt; beschabt) mit 2 Lederschließbändern. O. O. (wohl Süddeutschland oder Österreich) ca. 1750-ca. 1820.

Kochbuch in sauberer deutscher Handschrift in schwarzer Tinte mit der Spitzfeder geschrieben. Unterschiedliche Handschriften lassen darauf schließen, dass das Rezeptbuch über mehrere Generationen geführt wurde. Enthalten sind folgende Rezepte, die - den verwendeten Begriffen nach zu urteilen - im süddeutschen oder österreichischen Raum gebräuchlich waren (die Überschriften sind zitiert): Engel Schnittgen, Eyer Kuchen, Schno Ballen zu machen, Napf Kuchen, Zitrohnen Torthe, Engliges Putong, Epfel zu sieden, Truthahn Fülle, Lachs zu sieten, Nieren Schnitten zu braten, Fricando zu machen, Klößer zu machen, Mandel Torthe, eine Wein Muß, Nuß Kuchen, Kümel Brüh, Waffel zu backen, Büchsengebackenes, Suppe von Schotten Cullie, Caletschen zu backen, Erdäpfel Muß, Eine Reiß Dorte zu backen, Schwedische Kuchen zu backen, einen Mohn Strietzel zu backen, Carmenade zu machen, Citrohnen Schellee, Eine gute Sültze zu machen, Einen Hecht ohne Wasser gekocht, Petit choux, Ein Indianisch Stück oder Capaunen in einer Sülze zu machen, Quitten-Schnitt einzumachen, Eine Brühe über Zungen, Münchner Nudeln zu machen, Hobel Spähne zu machen, gefüllte Tauben zu kochen, gefüllte junge Hühner u. a. - Nach einem Umfang von etwa zwei Dritteln steht unter einem Rezept der Satz "Hier war das Ende." Jedoch wird in einer neuerlich wechselnden Handschrift das Kochbuch auf der nächsten Seite fortgeführt: Erdäpfel Torte, Sardellen Sauce, Rebhühner zuzurichten, Pouting von Marck, Wafeln zu backen 1783, Wilden Schweinskopfe zu sieden, Aepfel Potom, Möhren Puting, Wallnüsse einzumachen, Frische Pflaumen einzumachen, Einfache Bereitung eines Essigs, Zwiebackbouding, Krebsbouding, Melonen einzumachen, Rahm- oder Schlagsahne, Kartoffelfriecandellen, Reine Clauden einzumachen, Chocoladen Bouding, Eine Blättertorte u. v. a. Das sprachlich faszinierende, sicherlich in einem bürgerlichen oder adligen Haushalt zu verortende Rezeptbuch gibt einen lebendigen Einblick in die Esskultur vor zweihundert Jahren und schließt nach Höhenflügen der Gourmandise bescheiden mit einem "Teig zum Obstkuchen". – Teils etwas gebräunt, insgesamt jedoch in einem Zustand, der es unwahrscheinlich macht, dass das Kochbuch neben Herd, Schneidebrett und Rührschüssel benutzt wurde.

Estimate
€ 450   (US$ 495)


Hammer Price
€ 550 (US$ 605)


Löffler, Friederike Louise
Oekonomisches Handbuch für Frauenzimmer

Lot 331

(Löffler, Friederike Louise). Oekonomisches Handbuch für Frauenzimmer. 2 Teile in 1 Bd. XI., 612 S.; VIII, 584 S. 18,5 x 11,5 cm. HLeinen d. Z. (beide Deckel etwas geworfen). Stuttgart, Steinkopf, 1833-1840.

Weiss 2346, 2348f. sowie 2352. Vgl. Horn-Arndt 507f. – Bd. I, 1 in achter vermehrter, Bd. I, 2 in fünfter neu verb. und verm. Auflage. Das maßgebliche Rezeptbuch für die süddeutsche Küche. Enthält die beiden Bände: Neues Kochbuch oder geprüfte Anweisung zur schmackhaften Zubereitung der Speisen, des Backwerks, des Confekts, des Gefrornen und des Eingemachten sowie den umfangreichen "Anhang" im 2. Teil des ersten Bandes. "Das Werk ist trotz der vielfach verwendeten französischen Bezeichnungen ein Kochbuch der schwäbischen Küche" (Weiss). – Leicht gebräunt; insgesamt wohlerhalten.

Estimate
€ 250   (US$ 275)


After-Sales Price
€ 180   (US$ 198)


(Sale closed.
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Neubauer, Jean
Allerneuestes Kochbuch

Lot 332

Neubauer, Jean. Allerneuestes Kochbuch, welches lehret, wie man auf die allergenaueste, delicateste und gesparsamste Art arbeiten, die Speisen machen, und heutiges Tags serviren soll. 6 Bl., 628 S. 17,5 x 10,5 cm. Pappband d. Z. (etwas berieben, leicht bestoßen und minimal feuchtfleckig). München, Johann Nepomuk Fritz, 1783.

Vgl. Weiss 2706. – Dritte Ausgabe des berühmten Kochbuches. Jean Neubauer war als Koch für den Grafen von der Wahl, einem Minister des Kurfürsten Karl II., tätig und erstellte Menues für Grafen und Minister. Das Buch enthält Hinweise zu Menues mit bis zu 60 Personen. Alle Rezepte mit französischen Titeln, Register und Inhaltsverzeichnis in deutscher und französischer Sprache. – Mit einigen Eselsohren, stellenweise leicht stock- braunfleckig. Bindung geschwächt. – Dabei: Neues und bewährtes Kochbuch, worin eine große Anzahl sehr guter und wohl geprüfter Kochregeln für Fleisch- und Fasttage enthalten ist. Zusammengetragen von mehreren geschickten und berühmten Köchinnen. 166 S., 5 Bl. 16,3 x 10,1 cm. Pappband d. Z. (Bezugspapier mit Läsuren, starker beschabt und bestoßen). Linz, Johann Huemer, 1827. - Stellenweise im unteren Bug feuchtrandig Vorderer fliegender Vorsatz mit größerem Ausriss.

Estimate
€ 300   (US$ 330)


Hammer Price
€ 200 (US$ 220)


Putti fumatori
Tondo mit zwei schwebenden Putten, die sich ein...

Lot 333

Putti fumatori. Tondo mit zwei schwebenden Putten, die sich eine Zigarre anzünden. Tempera auf Leinen. Durchmesser ca. 23 cm. Italien um 1880.

Künstlerisch durchaus sehr qualitätsvolle, witzige Darstellung im Stile der großen Venezianer etwa eines Giovanni Battista Piazzetta. Dargestellt sind zwei schwebende Putten vor wolkig hellblauem Himmel, die sich dem Tabakgenuss hingeben: Links ein Putto mit langem Balancierstab und im Wind wehendem transparentem Seidenschal, der in seiner rechten Hand eine braune Zigarre zum Mund führt. Von rechts schwebt ein Putto mit einer Fackel-Kerze heran, der mit der rot-gelb lodernden Flamme die Zigarre entzündet. Körperauffassung, Inkarnat, Schattenwurf und Ensembledarstellung sind überaus überzeugend. Möglicherweise diente das kleine Tondogemälde als Entwurf für eine Tabakwerbung. – Oberfläche teils mit großen Farbabplatzungen und sichtbarer Leinwand, einige Oberflächenbereibungen und minimal abgegriffen, die Darstellungen jedoch fast unbeschadet, sehr dekorative, sehr geistreiche Darstellung.

Estimate
€ 250   (US$ 275)


Hammer Price
€ 240 (US$ 264)


Rottenhöfer, Johann
Anweisung in der feinern Kochkunst

Lot 334

Rottenhöfer, Johann. Neue vollständige theoretisch-praktische Anweisung in der feinern Kochkunst mit besonderer Berücksichtigung der herrschaftlichen und bürgerlichen Küche. 942 S. Titel und Vortitel in Holzstich. 21 x 13,5 cm. OLeinen (Rücken und Gelenke restauriert, etwas stärker berieben) mit goldgeprägtem RTitel, RVergoldung und goldgeprägter Vignette auf dem Vorderdeckel. München, Braun und Schneider, (1858).

Weiss 3267. Vgl. bei Horn-Arndt (10. Auflage). – Erste Ausgabe mit über 2000 Kochrezepten. – Vortitel mit Einriss und Montierungsresten im Bug, fleckig. Leicht gebräunt und braunfleckig.

Estimate
€ 600   (US$ 660)


After-Sales Price
€ 500   (US$ 550)


(Sale closed.
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Wagner, Hans
Teilnachlass der Münchner Brauerei-Dynastie Wagner

Lot 335

"Wagner-Bräu". Teilnachlass des Münchner Gastronomen, Brauerei-Besitzers und Hoteliers Hans Wagner. Konvolut von Dokumenten, Urkunden, Fotografien, Zeitungsausschnitten, einer Medaille u. a. 1912-ca. 1940.

Hans Wagner, Hotelier, Brauereibesitzer, Inhaber der bekannten Münchner Preysing-Gaststätten und des "Wagner-Bräu" in der Au, starb 1932 im Alter von 67 Jahren. Damit endete eine glanzvolle Ära der wohl letzten großen, noch im Familienbesitz befindlichen Münchner Brauerei. Selbstverständlich betrieb der Kommerzienrat auch ein stattliches Festzelt auf der Wiesn, der heilig-profanen Kultstätte des völkerverbindenden Deliriums, und brachte dort seine dunklen und hellen Biere hektoliterweise in die Volkskehlen. In seinem Hotel Wagner fanden bekannte Feste und Redouten statt, Tanzunterhaltungen und der traditionelle Starkbierausschank im Frühjahr waren ein Publikumsmagnet. Im Untergeschoss gab es ein Kabarett, dort traten Karl Valentin und Lisl Karlstadt auf, neben Marie Irber und anderen Sternen des Münchner Volksschauspiels. Der hier vorliegende Teilnachlass des Münchner Gastronomen und Hoteliers, der zu den Förderern des Deutschen Museums gehörte und überhaupt als Wohltäter hoch angesehen war, gibt einen guten Einblick in Leben und Werk eines der hervorragenden Repräsentanten des Münchner Bürgertums, der von Oberbürgermeister Scharnagl als einer der "besten und schätzenswertesten" Bürger Münchens gewürdigt wurde. Vorhanden sind ein Album (in Folio) mit zahlreichen montierten Zeitungsausschnitten, in denen über Wagners Lokale oder über die Brauerei berichtet wird (1930 ff., u. a. Nachrufe auf Hans Wagner), Anzeigen (v. a. der Preysing-Palais-Gäststätten), Fotografien (Innenansichten, z. B. Teeraum der Preysing-Gaststätten an der Feldhernnhalle, aber auch das Hochzeitsfoto von Hans Wagner, geschmückte Festwagen des "Wagner-Bräu" beim Karnevalsumzug und beim Oktoberfest), Artikeln über das Deutsche Museum (Zum Tode von Oskar von Miller, Vorfeier zur Grundsteinlegung des Saalbaus des Deutschen Museums) und über den Bruder, den Kunstmaler Fritz Wagner, Ansichtskarten ("Gruß vom Oktoberfest!" mit Abb. der Wagner-Bräu-Halle, Flughafen-Restaurant Wagnerbräu u. a.). Urkunde (mit eigenh. Unterschrift von Oskar von Miller u. a., datiert 22. Dezember 1923) anlässlich der Wahl Hans Wagners zum lebenslangen Ausschussmitglied des Deutschen Museums (in Ledermappe mit großem figürlichem Relief auf dem Vorderdeckel - Wappen des Deutschen Museums), Fotografie von Hans Wagner am Telefon (unter Glas, gerahmt), auf Holz aufgezogene, große gravierte Zinkplakette zur Ernennung Wagners zum Ehrenmitglied des Bayerischen Schützenverbandes, darüber montiert ein kunstgeschmiedeter Lorbeerzweig. Mappe mit Getränke-Karte, Speisekarte, Pianoforte-Notenblatt, Fotografie mit eigenhändiger Widmung des Schauspielers Gustav Waldau, Mappe mit Ephemera (Prospekte, Hotelrechnungen, Oktoberfest-Programm 1935, Jubiläumsschrift 125 Jahre Münchner Oktoberfest). Gedenkmedaille "Den Mitarbeitern am Deutschen Museum. Gewidmet von Dr. C. Duisberg", anlässlich der Eröffnung am 7.5.1925). Dankschreiben von Mitarbeitern des Deutschen Museums an Wagner "anlässlich des Oktoberfestes" für den "und gütigst zur Verfügung gestellten Stammtisch in Ihrer Festhalle", mit aquarellierter Originalzeichnung, in Ledermappe des Deutschen Museums. Original-Notenmanuskript des Wagner-Marsches, komponiert für Orchester von Max Koch (1886-1959, deutscher Klarinettist, Komponist und Braumeister) u. a. m. – Teils kleinere Alters- oder Lagerspuren, insgesamt jedoch wohlerhalten.

Estimate
€ 500   (US$ 550)


Hammer Price
€ 1.200 (US$ 1.320)


Arneth, Alfred Ritter von
Prinz Eugen von Savoyen. Nach den handschriftli...

Lot 336

GENEALOGIE, HERALDIK UND NUMISMATIK
Arneth, Alfred Ritter von. Prinz Eugen von Savoyen. Nach den handschriftlichen Quellen der kaiserlichen Archive. 3 Bände. XIII, 494 S.; VIII, 537 S.; IX, 619 S. Mit 11 Stahlstich-Porträts (davon 3 Frontispize), 6 mehrfach gefalteten lithographischen Schlachtplänen, 2 Stahlstich-Ansichten und 2 Tafeln (Faksimile und Medaillen). 23,5 x 14,5 cm. OLeinen (Rücken etwas beschabt, Bd. 1 mit kleiner Fehlstelle im oberen Kapital, Bd. 3 mit Feuchtigkeitsfleck im unteren Rand, etwas berieben und bestoßen, fleckig) mit goldgeprägtem RTitel. Wien, Typographisch-literarisch-artistische Anstalt (L. C. Zamarski und C. Dittmarsch), 1858.

Dahlmann-Waitz 7214. NDB I, 364. ADB 46, 45-51. – Erste Ausgabe des Standardwerks. – Frontispize mit Abklatsch, Bindung teils etwas gelockert. Etwas gebräunt und durchgehend braunfleckig. Teils etwas stärker gebräunte, teils ausgeblichene Feuchtigkeitsflecken im unteren Bug. Stellenweise mit Bleistiftanstreichungen im Rand und vereinzelt hs. Anmerkungen. Exlibris.

Estimate
€ 160   (US$ 176)


After-Sales Price
€ 80   (US$ 88)


(Sale closed.
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Gatterer, Johann Christoph
Handbuch der neuesten Genealogie und Heraldik

Lot 337

Gatterer, Johann Christoph. Handbuch der neuesten Genealogie und Heraldik worinnen alle jetzigen europäischen Potentaten Stammtafeln und Wappen enthalten sind. Ganz neu ausgearbeitet und vermehret. 6 Bl., 253 S., 1 Bl. Mit gestochenem Frontispiz und 132 Wappenkupfern (2 koloriert). 20,5 x 12,5 cm. Neuerer HLederband. Nürnberg, Gabriel Nicolaus Raspe, 1763.

ADB XXVII, 325. – Vierte Auflage des umfangreichen Nachschlagewerks zu den europäischen Herrschaftshäusern, erstmals mit dem rund 50seitigen Abriß der Heraldik oder Wappenkunde. – Frontispiz, Titel und einige Textblätter mit Bleistiftgekritzel, Blatt Q2 mit etwas größerem Blattabriss (geringer Darstellungsverlust), Blatt Q1 mit Eckabriss, einige Blatt mit zumeist geschlossenem Randeinriss.

Estimate
€ 180   (US$ 198)


Hammer Price
€ 260 (US$ 286)


Herrgott, Marquard
Genealogia diplomatica Augustae gentis Habsburg...

Lot 338

Herrgott, Marquard. Genealogia diplomatica Augustae gentis Habsburgicae. 3 Teile in 1 Band. 12 Bl., LXXII, 337 S., 17 Bl.; 16 Bl., 411 S.; 16 Bl., S. 414-851, 44 Bl. Mit 3 gestochenen Frontispizen, 3 gestochenen Titel-Vignetten sowie 18 gestochenen Schlussvignetten, 18 Schlussvignetten, 18 gestochenen Initialen, 5 Textkupfern, 17 (von 24; 9 doppelblattgroßen) Kupfertafeln und 1 mehrfach gefalteten grenzkolorierter Kupferstichkarte. 42,5 x 27 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (leicht berieben) über Holzdeckeln mit späterem goldgeprägtem RSchild und 2 (davon 1 defekt) Messingschließen. Wien, Ex typogr. Leopoldi Joannis Kaliwoda, 1737.

Graesse III, 260. Coreth, Österr. Geschichtsschreibung 44f. Thieme-Becker XXX, 183. – Einzige Ausgabe dieses historischen Monuments zur Geschichte des habsburgischen Kaiserhauses, zugleich eine wissenschaftliche Leistung von hohem Wert. "Die Eigenart dieses Werkes ist, dass es in der Anlage die direkte Nachfolge reich bebildeter, barocker Ehrenwerke verrät, aber mit der Sammlung nun auch bewusste Auswahl, nach den neuesten Prinzipien geschulte Kritik und Auseinandersetzung mit Quellen und Autoren verbindet" (Coreth). Marquard Herrgott (urspr. Johann Jacob), ein Mönch der Abtei St. Blasien, wirkte seit 1728 für die Breisgauischen Stände als ständiger Vertreter am Wiener Hof. Das vorliegende Werk verdankt seine Entstehung der Förderung durch Kaiser Karl VI., der ihm durch seine Ernennung zum kaiserlichen Rat und Historiographen gebührende Anerkennung verschaffte. Verzeichnet sind 954 Urkunden vom Jahre 744 bis 1471, die im Original teilweise nicht mehr existieren (vgl. ADB XII, S. 212-214). – Es fehlen 7 Kupfertafeln. Mal mehr, mal weniger feuchtrandig, sonst wohlerhalten. Im sehr imposanten Einband.

Estimate
€ 1.200   (US$ 1.320)


Hammer Price
€ 850 (US$ 935)


Rechenberg, Adam
Historiae Rei Nummariae Veteris Scriptores Aliq...

Lot 339

Rechenberg, Adam. Historiae rei nummariae veteris scriptores aliquot insigniores ad lectionem sacrorum et profanorum scriptorum utiles cum Bibliotheca Nummaria et præfatione. 3 Teile in 1 Band. 8, 10 Bl., 372 S., 4; 12 Bl., 637 (recte 535) S., 3 Bl.; 716 S., 43 Bl. Mit gestochenem Frontispiz und 2 (statt 3) Falttabellen. 20 x 16 cm. Leder d. Z. (leicht beschabt, bestoßen) mit goldgeprätem RTitel und RVergoldung (teils etwas abgerieben). Amsterdam, Peter Le Clert, und Jena, Nisius, 1692.

Vgl. Zedler XXX, 1286, 6 (Ausgabe 1698). – Erste Amsterdamer Ausgabe, im selben Jahr der Leipziger erschienen. Das Buch wurde dann schon 1698 wiedergedruckt. Es ist die Auseinandersetzung des Leipziger Akademie-Professors Adam Rechenberg (1642-1721) mit den Münzen der antiken Welt, vornehmlich der Sammlung des Altphilologen und Professors "graece linguae in Academia Francofurtana" (Frontispiz). Der dritte Band wurde von John Selden (1584-1654) verfasst: "Liber de Nummis. In quo antiqua pecunia romana et graeca mensuratur pretio eius, quae nunc est in usu". Das Frontispiz-Porträt zeigt Matthaeus Host (Hostius). – Die typographische Falttabelle nach Seite 208 fehlt im zweiten Teil. Etwas fleckig und mit Gebrauchsspuren, Gelenke verstärkt, modernes Exlibris, Vorsätze mit Einträgen.

Estimate
€ 300   (US$ 330)


After-Sales Price
€ 150   (US$ 165)


(Sale closed.
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