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All Catalogues Full text search for: Grosz, George
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Main Image Description Status
Grosz, George
Über alles die Liebe

Lot 3170

Grosz, George. Über alles die Liebe. 60 neue Zeichnungen. 3 Bl. und 60 ganzs. Zeichnungen auf 120 Seiten. 27,5 x 20 cm. Illustr. OKart. (etwas gebräunt und leicht fleckig). Berlin, Br. Cassirer, 1930.

Lang 56. – Erste Ausgabe. Mit einem Vorwort des Künstlers: "... Ich erhebe meine Hand und grüße das ewige menschliche Gesetz ... und die fröhliche nichtswürdige Unabänderlichkeit des Lebens!" (Schlußsatz). – Innen sauberes, insgesamt wohlerhaltenes Exemplar der seltener Ausgabe mit dem illustr. Originalumschlag.

Estimate
€ 180   (US$ 205)


Hammer Price
€ 120 (US$ 136)



» Modern Literature
Mann, Heinrich
Kobes (Illustr.: G. Grosz)

Lot 3171

Grosz, George. - Mann, Heinrich. Kobes. 71 S. Mit 10 Lithographien von George Grosz. 28 x 23 cm. OHleinen mit goldgepr. RTitel. 30 x 23 cm. Berlin, Propyläen, 1925.

Lang 45. W.-G. 44. – Erste Ausgabe. – Wohlerhaltenes, frisches Exemplar. – Dabei: Dasselbe. Reprint. OHleinen. Berlin und Weimar, Aufbau, 1969. - Verlagsfrisch.

Estimate
€ 220   (US$ 250)


Hammer Price
€ 150 (US$ 170)



» Modern Literature
Pfister, Kurt
Deutsche Graphiker der Gegenwart

Lot 3416

Pfister, Kurt. Deutsche Graphiker der Gegenwart. 41 S., 1 Bl. Mit 23 Original-Graphiken und 8 weiteren Tafeln. 32 x 24,5 cm. Hellblauer OLeinen (Kanten und Rücken ausgeblichen und etwas fleckig) mit goldgeprägtem RTitel und goldgeprägtem Deckeltitel. Leipzig, Klinkhardt & Biermann, 1920.

Söhn, HdO I 108. – Bedeutende Sammlung expressionistischer Originalgraphik. Enthält 3 Selbstbildnisse in Original-Lithographie von Lovis Corinth (Schwarz 409), Käthe Kollwitz (Klipstein 145) und Max Liebermann (Schiefler 307); ferner Original-Lithographien bzw. -Holzschnitte von Ernst Barlach "Gruppe im Sturm" (Schult 162), Max Beckmann "Pierrot und Maske" (Gallwitz 146), Erich Heckel "Jüngling" (Dube 226 B), Max Pechstein "Weib vom Mann begehrt" (Fechter 157), Karl Schmidt-Rottluff "Frauenkopf" (Schapire 191), Lyonel Feininger "Hansaflotte" (Prasse W 115), George Grosz, Otto Mueller, Ludwig Meidner, Paul Klee "Riesenblattlaus" (Kornfeld 77 II b), Alfred Kubin "Auf der Flucht" (Raabe 126), Rudolf Grossmann, Christian Rohlfs und anderen. – Vorderes Innengelenk gebrochen; sauberes, wohlerhaltenes Exemplar.

Estimate
€ 2.800   (US$ 3.191)


After-Sales Price
€ 1.800   (US$ 2.052)



» Modern Literature
Grosz, George
Studie

Lot 7158

Studie
Photolithographie auf Velin. 1922/23.
26 x 18 cm (36 x 26,5 cm).
Signiert "Grosz".
Dückers S I, 53.

Nach einer Zeichnung von 1922, entstanden für "Ecce Homo". Die Auflage betrug 50 signierte Handpressendrucke mit geprägtem Rand. Blatt 53 der Folge "Ecce Homo". Ausgezeichneter Druck mit Rand.

Estimate
€ 300   (US$ 341)



» Modern Art Part II
Grosz, George
Im Café

Lot 8009

Im Café
Feder in Schwarzbraun, laviert, auf Velin. 1913.
27,3 x 15,8 cm (Passepartoutausschnitt).
Unten rechts mit dem Signaturstempel "Grosz", verso die Registriernummer "2.111.8".

Verhärmt und einsam sitzt der alte Mann mit Hut und Gehstock an seinem Tisch im Caféhaus. Es ist noch nicht der um 1915 einsetzende "messerscharfe Stil", mit dem George Grosz die Szenerie umreißt, sondern der nervös schwingende Federstrich der frühen Berliner Zeit mit seinen zügigen, fedrigen und lockeren Linien und den leicht lavierten Schattierungen, in denen stellenweise die Tusche zu dunklen Klecksen verlaufen darf und den Umrissen stellenweise eine ungewohnte Schwere verleiht. Motiv und Zeichenstil stehen in schönem Einklang miteinander.
Im Jahr 1912 war Grosz nach einem Intermezzo bei Richard Müller an der Akademie in Dresden zurückgegangen nach Berlin, an die Kunstgewerbeschule zu Emil Orlik. Grosz zeichnete dort die Pariser "5-Minuten-Croquis" und genoss in diesen kurzen Berliner Vorkriegsjahren in vollen Zügen das Großstadtleben, er "schwamm (...) vergnügt im Strom des Friedrichstraßen-Hurenkorsos, der (billigen) Nachtlokale, des Heinrich-Zille-Balls oder der Admiralspalastredoute. Heute weiß ich, dass ich einen Weltuntergang miterlebt habe, und dass die letzten Jahre dieser versunkenen Welt die unbewußtesten und daher glücklichsten meines Lebens gewesen sind" (F. Ahlers-Hestermann, Ausst.-Kat. Berlin, Akademie der Künste, 1962, S. 23).


Provenienz: Peter H. Deitsch, New York (mit dessen Klebeetikett auf der Rahmenrückseite)

Estimate
€ 2.400   (US$ 2.735)



» Modern Artists Retrieved from Oblivion
Grosz, George
Stehender weiblicher Akt en face, Kopf nach lin...

Lot 8010

Stehender weiblicher Akt en face, Kopf nach links gewandt
Kohle, teils gewischt, auf dünnem karierten Papier. 1913/14.
27,3 x 22,7 cm.
Verso mit dem Nachlaßstempel und der Registriernummer "4/121/3".

Ungeschönt und vermutlich der Realität entsprechend zeichnet Grosz den Akt in seiner charakteristischen expressiven, flirrigen Linienführung. Mittels der Wischtechnik hebt er besondere Partien des Körpers plastisch hervor und verleiht ihm lebendige Präsenz. In dem fliehenden Kinn und der großen Nase lässt sich fast ein satirisches Moment in der Wiedergabe des Aktes ablesen.

Estimate
€ 1.500   (US$ 1.709)



» Modern Artists Retrieved from Oblivion
Grosz, George
Seitenansicht eines sich bückenden weiblichen A...

Lot 8084

Seitenansicht eines sich bückenden weiblichen Aktes
Bleistift auf Velin. 1915.
26,6 x 20,4 cm.
Verso mit dem Nachlaßstempel und der Registriernummer "5/30/10".

Meisterlich zeichnet Grosz einen sich bückenden Akt in einer den Künstler herausfordernden Perspektive und Haltung.
Verso mit einer weiteren Bleistiftstudie einer weiblichen gebückten Figur.

Estimate
€ 1.500   (US$ 1.709)



» Modern Artists Retrieved from Oblivion
Grosz, George
Stehender weiblicher Akt von der Seite mit ange...

Lot 8085

Stehender weiblicher Akt von der Seite mit angehobenen Arm
Bleistift auf Velin. 1912-13.
14 x 20 cm (Passepartoutausschnitt).
Verso mit dem Nachlaßstempel und der Registriernummer "5/10/2".

In klarer Kontur zeichnet Grosz die weibliche Aktfigur im Profil. Er beschreibt die Rundungen ihrer Silhouette mit gesetzten Strichen, kleine Schraffuren modellieren die Plastizität am Rücken, Gesäß und den Oberschenkeln hervor.
Verso mit einer weiteren Bleistiftstudie einer männlichen Figur in Rückenansicht.

Estimate
€ 1.500   (US$ 1.709)



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Grosz, George
Drei Soldaten

Lot 8106

Drei Soldaten
Feder in Schwarz auf Skizzenpapier, auf Karton aufgezogen. Wohl 1932.
56 x 36,7 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz (später) signiert "George Grosz", datiert "1943", gewidmet "Bert Brecht zur Erinnerung an die '3 Soldatenzeit'" und mit der Ortsangabe "Douglaston".

Im krassen Gegensatz von Reichen, die am üppig gedeckten Tisch sitzen, sowie dem Überfluss der Ladenauslagen im Parterre einerseits sowie dem Elend der drei Kriegsversehrten andererseits, die vor dem Haus auf der Straße auf Almosen warten, prangert Grosz pointiert die soziale Ungleichheit an. Im Jahr 1932 erschien das Kinderbuch "Die drei Soldaten" von Bertolt Brecht mit Illustrationen von George Grosz, das damals jedoch wohl nicht an den Handel ausgeliefert wurde. Grosz' 25 Illustrationen entstanden in enger Zusammenarbeit mit Brecht und verbildlichen mit spitzer Feder den provokanten, polemischen Ton der Verse. Dass Brecht den damals höchst umstrittenen Grosz als Illustrator für sein Kinderbuch auswählte, spiegelt seinen innovativen Anspruch und seine revolutionäre Grundhaltung. Unterhalb der Darstellung mit Bleistift bezeichnet "5. Bild Krieg ist aus, die Reichen sitzen in ihrem Haus - anstatt 'Vaterländ. Gedicht' 'macht Brecht neues Gedicht (?)'".
Ralph Jentsch ist die Zeichnung bekannt.

Estimate
€ 5.000   (US$ 5.699)



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Grosz, George
Gratulation

Lot 8109

Gratulation
Aquarell und Bleistift auf Velin. 1959.
21,7 x 16,3 cm.
Signiert "George" und gewidmet.

Den Kopf erhoben und den Hut mit einer Hand abnehmend, überreicht der Dargestellte einen großen Blumenstrauß als Überbringung von Glückwünschen. Durch den Schriftzusatz "To/ my dear friend/ Erich May 3, 59" handelt es sich unverkennbar um freundschaftliche Grüße seitens des Künstlers.
Grosz studiert von 1909 bis 1911 an der Kunstakademie in Dresden und anschließend von 1912 bis 1916 an der Kunstgewerbeschule in Berlin, wo er Emil Orliks Schüler wird. Ab 1913 arbeitet er im Atelier von Colarossi in Paris. Grosz meldet sich 1914 als Freiwilliger zum Ersten Weltkrieg, wird nach einer Erkrankung jedoch kriegsunfähig. 1916 gründet er gemeinsam mit Wieland Herzfelde und Franz Jung die erste Dada-Zeitschrift „Neue Jugend“. 1917 erscheint die „Kleine Grosz-Mappe“, die als frühes Beispiel des Berliner Dadaismus gilt. Gemeinsam mit Raoul Hausmann und Richard Huelsenbeck nimmt Grosz im Folgejahr am ersten dadaistischen Vortragsabend in der Berliner Sezession teil. Zwischen 1919 und 1920 gründet er weitere Kunstzeitschriften wie z.B. „Die Pleite“ und „Der blutige Ernst“. Seine satirischen Karikaturen führen zu einigen Prozessen gegen ihn, die Inhalte seiner graphischen Serien bringen ihm Verurteilungen wegen Pornografie und Gotteslästerung ein. In den 1920er Jahren beteiligt er sich an mehreren Ausstellungen, so etwa an der Schau „Novembergruppe“ von 1929. Anfang der 1930er Jahre reist Grosz als Gastdozent nach New York, wenige Jahre später übersiedelt er gänzlich in die USA. Mit der Machergreifung der Nationalsozialisten werden seine Werke als "entartet" diffamiert und zahlreiche seiner Arbeiten aus Museen entfernt. Ab 1940 arbeitet Grosz als Professor an der Columbia University New York und gründet 1953 eine eigene private Kunstschule in Long Island. 1959 kehrt er nach Berlin zurück, wo er noch im selben Jahr verstirbt.

Estimate
€ 2.000   (US$ 2.280)



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