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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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All Catalogues Full text search for: Album von Berlin und Potsdam
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Main Image Description Status
Deutschlandfotografie
Album mit 34 Fotografien in Silbergelatine- bzw...

Lot 200

Deutschlandfotografie. und-color:#F8E0E0;">Album mit 34 Fotografien in Silbergelatine- bzw. Albuminabzügen von Ansichten deutscher Städte u. a. Jeweils ca. 20 x 27 cm. Montiert auf festen Karton in Album. 30 x 40 cm. Halbleder d. Z. (beschabt und bestoßen) mit Goldprägung. Deutschland um 1910.

Vorhanden sind Ansichten von Berlin (Stadtschloss, Palais Wilhelms I., Brandenburger Tor, Café Bauer, Reichsttag, Kaiser-Wilhelm-Denkmal), Bremen (Ansicht, Freihafen, Rathaus, Ratskeller), Hamburg (Alster, Speicherstadt, Jungfernstieg, Hafen, Freihafen), Helgoland (Blick von der Düne, Strandpartie des Unterlandes, Südspitze mit dem Mönch), Frankfurt am Main (Steinerne Brücke, Bahnhofsstraße, Goetheplatz, Dom, Opernhaus), Kiel (Hauptansicht, Seegarten mit Hafen, Kaiserliche Werft) und weiteres, u. a. auch Ansichten von Kopenhagen (Versterbroo Passage, Indgangen til Tivoli, Borsen, Frederiksborg Slot etc.). – Nur wenige Abzüge etwas kontrastschwach, meistens aber sehr schön atmosphärisch. Albumkartons teils fleckig, leicht gewellt. - Beiliegen weitere lose Fotos (teils stärker beschädigt) vom Kölner Dom, den Dioskuren vom Quirinal in Rom, Fontana Paolina.

Estimate
€ 300   (US$ 330)


After-Sales Price
€ 150   (US$ 165)



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Askanisches Gymnasium
Fotoalbum des Schriftstellers, Autors und Oberl...

Lot 258

Askanisches Gymnasium. - Kraetsch, Emil. Fotound-color:#F8E0E0;">album des Schriftstellers, Autors und Oberlehrers am Askanischen Gymnasium in Berlin. Ca. 80 montierte Silbergelatine-Fotos auf Albumkartons. 34 x 33 cm. Schweres dunkelgrünes Leder d. Z. (kaum berieben) mit Rücken- und Deckelvergoldung sowie auf beiden Deckeln vertieft eingelassenem honigfarbenem Pergament-Spiegel mit ornamentaler Goldprägung. Berlin 1952.

Prof. Dr. Emil Kraetsch, geboren am 10. Februar 1856 in Berlin war Historiker, Geschichtslehrer und Romanist, veröffentlichte u. a. die Schrift "De abundanti dicendi genere Lucretiano" (1881), eine "Illustrierte Weltgeschichte", eine Schrift über den Erzbischof Friedrich von Mainz (1895) sowie ein französisches Taschenwörterbuch. Er arrivierte zum Oberlehrer des Askanischen Gymnasiums in der Berliner Friedrichsvorstadt und wurde dann Direktor des Königstädtischen Gymnasiums, einer humanistisch orientierten Schule in der Berliner Innenstadt im Stadtteil Königsstadt (Königsvorstadt, Georgenvorstadt; heute ein Teil von Mitte).
Dargestellt in Fotos ist ein großer Teil aus dem Leben des Professors und seiner großen Familie, der in Berlin-Wilmersdorf, Bundesallee 221, wohnte, Familienfotos mit Frau und Kindern, interessante Ansichten Berliner Interieurs "Herrenzimmer der Wohnung Walter Kraetsch, Helmstedter Str. 6, 1943", aber auch Fotos von Reisen nach Unterwössen im Chiemgau (1940), Ostseebad Grömitz (mit Bikini-Fotos der hübschen Mädchen der Familie), List auf Sylt, bei Segelpartien in Berlin-Wannsee (1952), in Brüningslinden, in Farchant in Oberbayern (mit spektakulären Alpenansichten), Linderhof, Ettal, dann folgen frühe Auslandsreisen nach Jugoslawien (1954) mit der Kvarner Bucht, Opatija, Medvejy, Lovran, Insel Rab, und schließlich Italien mit Venedig (Rialto, Palazzo Vecchio), Rom (Trevibrunnen, Petersplatz) ferner Capri, Amalfi etc. – Wohlerhalten.

Estimate
€ 120   (US$ 132)


After-Sales Price
€ 60   (US$ 66)



» Geography
Paris-Bar Berlin
Album mit hanschriftlichen Texten von Bettina S...

Lot 548

Paris-Bar und-color:#F8E0E0;">Berlin. Album mit ca. 180 an Fotoecken eingelegten Original-Fotografien von Edgar E. Herbst. 29,4 x 29,4 cm. Illustriertes Pappalbum (gering bestoßen). Berlin 2002.

Fotodokumentation über die legendäre Paris-Bar in der Charlottenburger Kantstraße in Berlin. Über zwei Monate, von November bis Dezember 2002 beobachteten, beschrieben und fotografierten Bettina Schneuer (geb. 1964, Juristin und Journalistin sowie Redakteurin bei 'Spiegel TV' und beim 'Stern') und der Society-Fotograf Edgar E. Herbst (geb. 1961; Veröffentlichung von Strecken für den 'Stern', den 'Spiegel', die 'Gala' etc.) das Leben in der Bar und stellten für diese das vorliegende Album mit Originalfotos (analoge Color Prints) zusammen. Eine nicht zustande gekommene Veröffentlichung sollte wohl folgen, der Text von Schneuer ist als Faxausdruck vom 29. Januar 2003 (an das "Stern Ressort Leute") beiliegend und mit eigenhändigen Korrekturen der Autoren in blauem Kugelschreiber versehen.

"Nicht nur das Ambiente, auch besondere Gäste sorgen für Atmosphäre. So gesehen hatte die Paris Bar in Berlin immer einen hohen Stellenwert. Seit Jahrzehnten ist sie eine Institution des alten West-Berlin ... Das ändert aber nichts daran, dass sie stets als Künstler- und Prominenten-Magnet galt und gilt" schreibt Heinz Horrmann in der Berliner Morgenpost 1.06.2014: "Die wundersame Wandlung der Paris Bar".

Bettina Schneuer schildert die aufregenden Zeiten der Jahrtausendwende in der Paris-Bar ebenso farbenfroh und schrill, wie es die - allesamt in Gelborangetönen gehaltenen - Fotos visuell tun: "Alle, die öfter hingehen, können sie erzählen, die zahllosen Anekdoten am Skelett des Lebens: Wie Madonna mit sieben Leuten reinschneit, unangemeldet auf den einzigen freien Tisch zusteuert, bloß war der ja für die Lollo reserviert, Madonna also stinksauer und brüllt: 'Who the fuck is Gina Lollobrigida!? ... [die Prominenten Berlin-Besucher] landen alle irgendwann, meist später am Abend in der Kantstraße 152, um die Ecke vom Bahnhof Zoo, mitten im alten, angeblich abgemusterten West-Berlin..."

Die Fotos (wenige doppelte) zeigen die Eigentümer der Bar, Würthle und Nohal, die extravaganten Ober und Barleute, den Windhundmischling "Golo", Außen- und Innenansichten, die geschichtenreiche Bushaltestelle davor, die "Herrentoilette" mit dem "Condomautomat", die Tische am Abend und am Morgen nach den Partys und viele Details mehr, darunter auch den Hintern eines 'Glamourpüppchens' mit dem trockenen Kommentar "Dame mit Dior", den Streetart-Künstler Rashidii Graffiti oder Johannes B. Kerner mit dem Kommentar "Currywurst von '195' geliefert nach 1.00 Uhr", den Prinzen Georg von Preußen im Flirt mit der Prinzessin von Isenburg, die Telefonnummer von Kamran Sardar Khan (im Foto mit Hannelore Elsner) und vieles, vieles mehr - ein ziemlich intimer Einblick in den Glanz, Abglanz und Absturz der prominenten Welt.

Mit Bildern von Nadja Auermann, Boris Becker, Barbara Becker, Gedeon Burkhard, Rolf Eden, Hannelore Elsner, Uschi Glas, Vadim Glowna, Rashidii Graffiti, Monika Hansen, Oliver Hirschbiegel, Henriette (Jette) Joop, Alexandra Kamp, Hellmuth Karasek, Katy Karrenbauer, Johannes B. Kerner, Bodo Kirchhoff, Herbert Knaup, Franziska Knuppe, Ulla Kock am Brink, Dieter Koslik, Sven Ley, Ralf Möller, Wanja Mues, Julia Nalbach, Reinald Nohal, Irina Papst, Michael Rewald, Armin Rohde, Oskar Röhler, Nils Ruf, Kamran Sardar Khan, Rezzo Schlauch, Esther Schweins, Paul Spiegel, Birgit Stein, Benjamin Tewaag, Udo Walz, Sönke Wortmann, Michel Würthle und zahlreichen anderen.

Alle Fotos haben das längliche Polaroid-Format von 9 x 12,5 cm und erinnern mit ihrem weißen Rand auch an Instantfotos. Alle sind oben mit Bleistift bezeichnet, wobei jeweils die Nummer des Films und die Bildnummer zur Wiederauffindung genannt werden (beispielsweise: "Film 937 Bild 10; Film 359 Bild 14"), Kommentare in rotem Edding beziehen sich auf die geplante Veröffentlichung wie "Aufmacher?" oder sind mit einem Ausrufezeichen "!" als besondere Hinweise auf bestimmte Fotos versehen.

Alle Farbfotos sind mit schwarzem Edding durchnummeriert von 1-189, wobei ca. sieben Fotos aus der Reihenfolge fehlen, die wohl zur Veröffentlichung in anderen Magazinen entnommen wurden (fehlen Nummern 35, 84, 115, 165, 185, 188, 189). Am Ende befinden sich 6 weitere Fotos in Schwarz-Weiß, ebenfalls im selben Format. – Kaum Gebrauchsspuren.

Estimate
€ 500   (US$ 550)


Hammer Price
€ 300 (US$ 330)



» Miscellanea
Hakoah
Fotoalbum der jüdischen Sportgemeinschaft zu Be...

Lot 557

Zeugnis wiederaufkeimenden frühen jüdischen Lebens im Nachkriegsund-color:#F8E0E0;">berlin
Hakoah. - Fotoalbum der jüdischen Sportgemeinschaft zu Berlin. 8 Albumblätter mit 29 originalen schwarz-weiß Fotografien und 26 einmontierten Zeitungsausschnitte. 32 cm x 23,5 cm. Halbleinen-Album d. Z. (Rücken restauriert, Deckel stärker fleckig, bestoßen). Berlin 1947.

Nach fast 10-jähriger Zwangspause wurde der jüdische Sportverein "Hakoah" (hebraice: "Die Kraft") mit Sitz im Grunewalder Stadion am S-Bahnhof Grunewald im Jahre 1945 (wieder-)gegründet. Der "SC Haloach" war bereits 1905 ins Leben gerufen worden, wurde dann 1933 vom Sportbetrieb ausgeschlossen und 1938 verboten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Spielbetrieb dann mit 20-25 Mitgliedern, alle jüdische Überlebende des Nationalsozialismus, im Jahre 1947 wieder aufgenommen.
Die ersten Mannschaften - es gab Männer- und Frauenteams -, waren Handballer. Kurze Zeit später folgten die Fußballer und dann die Leichtathleten, zu denen auch der berühmte, im Jahre 1987 verstorbene Entertainer Hans Rosenthal (1925-1987) gehörte. Von diesem gibt es ein Originalfoto beim Schnelllauf (13 x 18 cm), ferner einen Zeitungsausschnitt, der ihn als Sieger im 800-Meter-Lauf zeigt (beiliegend auch eine Kopie mit Ansicht desselben beim Laufen mit Kameraden).

Die Fotos zeigen weitere Mitglieder des "Hakoah" beim Training oder bei den Spielen, während sich die Zeitungausschnitte auf (Sport-)Kommentare zu den Spielen konzentrieren. Es wird mitgeteilt, wann wer gegen wen gespielt hat und welche Erfolge der Berliner "Hakoah" Sportverein erzielt hat. Einige der Sportler tragen auf den Fotos und Abbildungen die typischen (blau-weißen) Sportanzüge, die mit dem Davidstern verziert waren. Ihre Gegner kamen zum Teil aus Berlin wie z. B. aus Rehberge, dem RIAS (Rundfunk im Amerikanischen Sektor) und RBT-Orchester (Radio Berlin Tanzorchester), aber auch internationale Vereine gehörten zu den Spielkontrahenten (beispielsweise Polen). Einige Zeitungsabschnitte berichten von Spielen für die OdF ("Opfer des Faschismus" der Nürnberger Gesetzgebung). Dabei hat der Hauptausschuss des OdF seine sportlichen Mitglieder zusammengerufen, um Freundschaftsspiele gegen die Vereine Rehberge, Schöneberg und Hakoah Berlin auszutragen. Der Erlös sollte ausschließlich dem Aufbau des neuen Dienstgebäudes für die Opfer der Nürnberger Gesetzgebung zugutekommen.

Dem ersten Werbesportfest am 13. Juli 1947 auf dem Sportplatz der Jüdischen Gemeinde am S-Bahnhof Grunewald wird in dem Fotoalbum auf zwei Seiten besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Auf dem rosafarbenen Werbeflugblatt wird zum Ausdruck gebracht, dass das letzte jüdische Sportfest fast auf den Tag genau an selber Stelle stattgefunden hat. Besonders tragisch ist etwa die Aussage: "Unsere Leistungen können sicher nicht den alten Stand erreichen, da der größte Teil unserer Besten nicht mehr unter uns weilt." Das Kampfmotto lautete: "Wenn auch die Kräfte nicht ausreichen, so ist der Wille zu loben." Im Rahmen dieser Sportspiele fand das erste Fußballspiel nach dem 2. Weltkrieg zwischen zwei jüdischen Mannschaften statt: Makkabi Köln gegen Hakoah Berlin. Das Spiel endete mit einem 7:4 für Hakoah Berlin. Ebenfalls hat bei diesen Spielen Hans Rosenthal einen 800- Meter-Lauf gewonnen. Einige Zeitungsartikel stammen aus der jüdischen Zeitschrift "Der WEG", die mit ihrer ersten Ausgabe am 1. Juni 1946 erschienen war, wobei die redaktionelle Zielsetzung der unabhängigen Zeitschrift lautete, die jüdischen Probleme zur Diskussion zu stellen), aber auch z.B. aus dem "Tagespiegel".

Vermutlich wurde das Fotoalbum von einem Herrn Dr. Albert Loewy zusammengestellt. Hinweis darauf könnte sein, dass dem Album ein Blatt beiliegt, auf dessen Rückseite groß in Weiß auf Schwarz "1938-1945" gedruckt ist und auf der Vorderseite eine Zusammenfassung eines Gesprächs mit Dr. Albert Loewy u. a. zum Thema "Gründung von Hakoach Berlin". Dort wird vermerkt, an welche Sportfreunde sich dieser noch erinnerte. Als Gedächtnishilfe dienten dabei Fotos aus den Anfangsjahren des Vereins. Somit war unter den ersten Mitgliedern beispielsweise Loewy selbst, aber auch prominente Persönlichkeiten wie Frau Ruth Galinski (gest. 2014), die spätere Ehefrau des Heinz Galinkski (1912-1992). Sie ist wohl auf dem Gruppenfoto der Handballerinnen auf der 2. Seite abgelichtet. – Einige Fotos unsachgemäß mit Klebefilm montiert, viele aber auch in Fotoecken eingelegt, stellenweise etwas verblasst oder mit Braunflecken und sonstigen Gebrauchsspuren, insgesamt aber meist wohlerhalten und sehr ordentlich. Höchst interessante Dokumentation des wiederaufkeimenden jüdischen Lebens in Berlin nach der Katastrophe des Holocaust.

Estimate
€ 1.800   (US$ 1.980)


Hammer Price
€ 1.500 (US$ 1.650)



» Miscellanea
Bloch, Eduard
Album der Bühnen-Costüme

Lot 595

Bloch, Eduard. und-color:#F8E0E0;">Album der Bühnen-Costüme. Band I (von 2). 12 Bl. Mit 24 kolorierten lithographischen Tafeln. 31 x 23 cm. OLeinen (Rücken verblasst, Gelenke teils angeplatzt, etwas berieben, leicht bestoßen), Vorderdeckel mit goldgeprägtem Titel und goldgeprägten Bordüren, dreiseitiger Goldschnitt. Berlin, L. Lassar, (1859)

Erklärungswerk für Theaterkostüme aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die schönen kolorierten Lithographien geben einen Einblick in die zauberhafte Welt des Theaters. – Buchblock gebrochen, leicht gebräunt und fingerfleckig, einige Tafeln gelöst und verso mit Besitzstempel "Eduard Bloch Berlin-Schöneberg Hauptstr. 160".

Estimate
€ 120   (US$ 132)


Hammer Price
€ 80 (US$ 88)



» Miscellanea
Höflich, Lucie
Konvolut von Bühnenfotografien, teils bedeutend...

Lot 603

Höflich, Lucie. Konvolut und-color:#F8E0E0;">von Bühnen- und Filmfotografien, teils bedeutender Fotostudios. Ca. 90 Original-Fotos in Silbergelatine-, Albumin- und anderen Abzügen. Zwischen 16,5 x 10,5 und 30 x 24 cm. Ca. 1900-1950.

Die als Helene Lucie von Holwede (1883-1956) in Hannover auf die Welt gekommene Schauspielerin Lucie Höflich gehörte zu den populärsten Bühnen- und Filmschauspielerinnen, ein Star, der in weit über 40 Filmen glänzte. Vorhanden sind zahlreiche Theaterfotos (Hugo Leo Held, Wien, Joh. E. Hahn, Otto Becker & Maass, Foto-Croner, Berlin), die auch andere berühmte Schauspieler, beispielsweise die Brechttochter Maria Barbara Brecht-Schall, Hanne Hiob, Ursula Höflich, zeigen. Viele Fotos sind Vintages auf Pappe montiert (um 1902 folgende), einige aber auch spätere Abzüge und mehrfache Abzüge, darunter Rohdrucke (mit Lochung). – Meist sehr gut erhalten, wenige Gebrauchsspuren. Beiliegen ein Theaterprogramm der "Volksbühne am Nollendorfplatz", ein Heft "Film-Kurier".

Estimate
€ 250   (US$ 275)


Hammer Price
€ 125 (US$ 137)



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Musik der Romantiker
Sammelband mit 20 Kompositionen, teils handschr...

Lot 609

Mit Autograph und Widmung des Wunderkindes Auguste Freyeisen
Musik der Romantiker. - Sammelband mit 20 Kompositionen in zeitgenössischer Notenschrift und in lithographischem Druck. Zus. ca. 40 Bl. 23 x 32 cm. Lädiertes Halbleinen-Album (Rücken defekt, stark beschabt, bestoßen). Deutschland um 1830-1850.

Interessante Sammlung zeitgenössischen Musikgeschmacks aus Biedermeier und Romantik, darunter auch ein Autograph der Auguste Freyeisen: Lied für Sopran und Piano Forte. Noten-Handschrift. 4 S. Im März 1847 bewunderte der Rezensent der in Leipzig erschienenen 'Allgemeinen musikalischen Zeitung' an der damals 12-jährigen Virtuosin Auguste Freyeisen aus Berlin ihre "sinnige Auffassung lyrischer Compositionen, besonders der Mendelssohnschen Lieder ohne Worte. Die intensive Spielweise und der tiefe Anschlag der kleinen Finger reichen weit über die Jahre dieses Kindes (AMZ XLIX, Sp. 160). Allerdings bedauerte er sie wegen der vom Vater organisierten intensiven Konzerttätigkeit. Die vorliegende Handschrift ist dem 'lieben D[orothea] du Mont' gewidmet und datiert sowie signiert "26, July 1852 A. Freyeisen".
Ferner enthalten: Die schönsten Augen von W. Heine. Musik von G. Stigelli. 4 Bl. - Ob er wohl kommen wird. Lied und Begleitung von C. Preger. Gedicht von Saphir. Dorothea du Mont. 4 Bl. - Ist denn Liebe ein Verbrechen. 8 Bl. - Lied von C. M. Weber. Die Laute von Keller. 3 Bl. - Abschieds-Empfindung comp. von Stigelli. 2 Bl. - Die Fischer, Duett für zwei Sopran-Stimmen von F. Kücken. - Gustav Böhm. Lied. 2 S. - Karl (August) Krebs. Lied an Adelheit. 3 S. - Joseph Kreipl. Das Mailüfterl. 2 S. - Unter den in Lithographie gedruckten Kompositionen: Lieder und Gesänge componirt von Felix Mendelssohn Bartholdy (lithographierte Noten). 2 Bl. - Anton Diabelli. Philomèle. 3 Bl. - Carl Maria von Weber. Euryanthe. Vollständiger vom Componisten verfertigter Clavier-Auszug. 3 Bl. – Teils stärkere Gebrauchsspuren, fleckig, wasserrandig, mit Papierläsuren, Ausbrüchen oder etwas überschnitten, insgesamt aber noch ordentlich erhalten. Eine ausführliche, systematische Liste beiliegend.

Estimate
€ 400   (US$ 440)


Hammer Price
€ 200 (US$ 220)



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Theater und Concerte
Sammlung von über 1000 Theaterzetteln

Lot 612

"Theater und Concerte" (Deckeltitel). Sammlung von über 1000 Theaterzetteln. Montiert in 5 HLeinen-Alben d. Z. (Gebrauchsspuren). 1867-1951.

Sehr umfangreiche, chronologisch geordnete Sammlung eines enthusiastischen Theater- und Opernliebhabers, der wohl von jedem seiner unzähligen Besuche die Programmzettel der jeweiligen Vorführungen archiviert hat (häufig auch aus Zeitschriften herausgeschnitten). Besucht wurden Vorstellungen der einschlägigen Bühnen vor allem in Berlin, Leipzig, Dresden und München, zahlreiche Reisen führten auch in weitere deutsche Städte und in benachbarte Staaten wie England, Frankreich oder Belgien. Die akribisch geführte Sammlung bestand ursprünglich aus 15 Alben mit insgesamt rund 2700 Programmen, von denen sich nur die vorliegenden fünf erhalten haben (laut einem hs. Eintrag in Band XV sind die übrigen Bände in den Kriegswirren verloren gegangen). Von besonderem Interesse ist der Band XV, der die Programme der letzten beiden Kriegsjahre sowie der unmittelbaren Nachkriegszeit bis Ende 1951 enthält.

Album I: ca. 250 Stück der Jahre 1867 bis 1877; Schwerpunkt Dresden, Leipzig, Wien: Königliche Hoftheater Dresden und München, Leipziger Stadt-Theater, Leipziger Gewandhaus, Franzius-Theater Gohlis, Stadttheater Freiberg, Theater an der Wien, Residenz-Theater u. a.

Album II: ca. 150 Stück der Jahre 1877 bis 1892; Schwerpunkt Berlin, Wien, Dresden: Wallner-Theater, Saal-Theater, Friedrich-Wilhelmstädtisches Theater, Residenztheater, Victoria-Theater, "Abendunterhaltung im Königlichen Schlosse", Dresden Königliches Hofteater, Wien (Carl-Theater, Theater an der Wien), London (The Canterbury, Alhambra Theatre, Opera Comique, Royal Acady of Music, Steinway Hall), Liverpool (St. George's Hall), Weimar (Hotheater), München (Theater am Gärtnerplatz, Nationaltheater), Kölner Stadttheater usw.

Album III: ca. 230 Stück der Jahre 1892-1900; Schwerpunkt Berlin: Singakademie, Theater Unter den Linden, Berliner Theater, Lessing-Theater, Neues Theater, Deutsches Theater, Neues Opern-Theater, Schiller-Theater, Schauspielhaus, Theater des Westens, Philharmonie, Residenztheater, Wintergarten, ferner Wien (Burgtheater, Hof-Operntheater, Raimund-Theater), New York (Madison Square Garden, Street Theatre, Chicago Auditorium), Budapest (Oparahaz, Somossy), London (Empire Theatre, Theatre Royal Drury Lane, Her Majesty's Theatre), St. Petersburg, Paris etc.

Album IV: ca. 250 Stück der Jahre 1900-1908; Schwerpunkt Berlin: Festaufführung Französisches Gymnasium, Buntes Theater, "Fest-Concert des Eichelberg'schen Conservatoriums", Kleines Theater, Belle Alliance, Komische Oper, Lustspielhaus, Neues Schauspielhaus am Nollendorfplatz, Thalia, Wintergarten etc. Ferner Wien (Deutsches Volkstheater, Burgtheater, Etablissement Ronacher, Verdi-Feier), London (Crystal Palace, Gaiety Theatre, Alhambra Theatre, Stagg & Mantle), Nürnberg (Stadt-Theater, Herkules-Saal), Brüssel (Palais d'Eté), Hoftheater Karslruhe, Kurhaus Wiesbaden, Kurhaustheater Bad-Nauheim u. a.

Album XV: ca. 300 Stück von Januar 1943 bis Dezember 1951: Schwerpunkt Breslau und Berlin: Städtische Bühne Breslau, Schlesische Philharmonie (teils auch als Typoskript und handschriftlich), Berlin (Deutsches Theater, Staatstheater, Theater am Nollendorfplatz, Hebbeltheater, Renaissance-Theater, Cabaret Ulenspiegel, Max Reinhard Theater), Leipzig ("Pfingst-Motette in der Thomaskirche den 19. Mai 1945", "Liturgische Abendmusik St. Nikolaikirche den 31. Mai 1945"), München (Volkstheater, Schaubude, Schauspielhaus, Staatsoper), Landestheater Coburg (5. Dezember 1945), Städtische Bühne Frankfurt am Main (9. März 1946), Staatstheater Kassel, Stadttheater Nürnberg, Städtische Bühnen Nürnberg, Staatstheater Stuttgart, Haus am Besenbinderhof ("Russischer Komödienabend" 20. Mai 1947), Thalia Hamburg, Hannover ("Kabarettinen Theater", Ateliertheater), Kiel (Studentenkabaret "Die Amnestierten") etc. Zusätzlich zu den Programmen findet sich auch weiteres Material in Form von Zeitungsausschnitten. – Sämtlich montiert, teils gefalzt und mit leichten Gebrauchsspuren.

Estimate
€ 750   (US$ 825)


Hammer Price
€ 500 (US$ 550)



» Miscellanea
Gurlitt, Cornelius
Architektur-Skizzenbuch.

Lot 1244

Gurlitt, Cornelius. Architektur-Skizzenbuch. 24 (2 w.) nn. Bl., daund-color:#F8E0E0;">von 23 mit Hunderten von originalen Zeichnungen, Skizzen und Entwürfen auf 42 Seiten, alles in Bleistift. 15 x 23,5 cm. Leinenalbum (teils stärker angeschmutzt, fleckig und beschabt wie bestoßen) mit Bleistiftlasche und kleinem hs. Deckelschild "Berlin, Cassel, Hannover, Ludwigslust, Münster, London". Um 1875.

Skizzenbuch mit Architekturentwürfen des Architekten und Kunsthistorikers Cornelius Gustav Gurlitt (1850-1938), Sohn des Landschaftsmalers Louis Gurlitt und dessen Frau Elisabeth, geb. Lewald. Diese wiederum war die Schwester der Schriftstellerin Fanny Lewald.
Das Album enthält zahlreiche Architekturdetails für historische Bauten vom Mittelalter bis in die Neuzeit, aber auch historistisch-eklektizistische Bauwerke der Gründerzeit mit Entwürfen für Fassaden, Säulen, Fenstern im Stile der Gotik, Renaissance, des Barock und Rokoko für die Städte Berlin, Bassel, Hannover, Ludwigslust, Münster, London. So handelt es sich in erster Linie um ein Studienbuch, in dem der zeichnerisch recht begabte Architekt anhand bestehender Baudenkmäler Inspirationen für die eigene Arbeit suchte und sich an den promienten Beispielen schulte.
Wichtiges Zeugnis der bedeutenden Künstlerfamilie Gurlitt, der etwa auch der gleichnamige Musiker, Komponist und Musiktheoretiker Gustav Cornelius Gurlitt (1820-1901) angehörte, ein Onkel des Architekten. Dessen Sohn war wiederum der Kunsthistoriker Hildebrand Gurlitt (1895-1956), Vater des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt (1932-2014). – Geringe Gebrauchsspuren, stellenweise geringer Graphit-Abklatsch. Vorsatz mit Namenszug "Cornelius Gurlitt *1850").

Estimate
€ 800   (US$ 880)


Hammer Price
€ 900 (US$ 990)



» 16th Century
Fontane, Theodor
Deutsches Dichter-Album (Zweite Auflage)

Lot 2066

Fontane, Theodor (Hrsg.) Deutsches Dichter und-color:#F8E0E0;">Album. Zweite unveränderte Auflage. IV, 480 S. 13 x 8,5 cm. Leinen d. Z. (gering berieben) mit goldgeprägtem RTitel. Berlin, Otto Janke, 1852.

Vgl. Schobeß 376 und 460 f. (Auflage 1858). – Zweiter Druck der reichhaltigen Anthologie von Autoren des 19. Jahrhunderts, in der besonders die "zukunftsträchtigen" zu Worte kamen. Fontane schreibt im Vorwort: "Der Leser wird die Bekanntschaft manches jungen Namens machen: Theodor Storm, Paul Heyse ... Friedrich Eggers, Rudolph Löwenstein ... Bernhard von Lepel u. a. m.; denen sich schließlich der Name des Herausgebers anreiht. Andere, schon gekannte unter den Neueren, wie Mörike, Scherenberg und Graf Strachwitz, haben in Nachstehendem eine besonders zahlreiche Vertretung gefunden". Fontane ist mit 7 Balladen vertreten, der frühe "Tunnel"-Freund Storm mit 9, Freiligrath mit 12 Gedichten (darunter der seinerzeit viel bewunderte Löwenritt), ferner Geibel (14), Heine, Herwegh, Hesekiel, Kinkel, Kugler, Lenau, Merckel, Platen, Rückert, Schwab, Uhland (mit 27 Gedichten am meisten vertreten) und andere. Trotz mehrerer Auflagen eine der seltensten Publikationen Fontanes, die in ihrer Auswahl sehr deutlich des Dichters literarische Vorlieben und Vorbilder erkennen lässt. – Gebräunt und braunfleckig, sonst wohlerhalten. – Dabei: Deutscher Musen-Almannach für das Jahr 1852. Herausgegegebn von O. F. Gruppe. XII, 391 S. 13 x 9 cm. OLeinen mit reicher Goldprägung und Goldschnitt. Berlin, Gustav reimer, (1851). - Enthält zwei Erstdrucke Fontanes: Der alte Fritz (zur Enthüllungsfeier) und Maria und Bothwell. - Anfangs sowie im Schnitt leicht stockfleckig, sonst wohlerhalten.

Estimate
€ 180   (US$ 198)


After-Sales Price
€ 120   (US$ 132)



» Literature

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