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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Main Image Description Status
Dürer, Albrecht
Das Schweisstuch, von zwei Engeln gehalten

Lot 5096

[^] Das Schweisstuch, von zwei Engeln gehalten. Kupferstich. 10 x 14 cm. 1513. B. 25, Meder 26 b-c (von d).

Mit dem vertikalen Kratzer in der linken Draperie. Prachtvoller, herrlich kontrastreicher und klarer Abzug mit gleichmäßigem feinem Rändchen um die Plattenkante. Nur vereinzelt schwach fleckig, kleine Montierungsreste verso oben, entlang der äußeren Ränder mit unmerklichen und sehr sorgsamen Federeinzeichnungen, sonst herrliches und original erhaltenes Exemplar. Verso mit einem Sammlerstempel "M-J im Oval" (wohl Müller-Jabusch) sowie aus einer unbekannten Sammlung "Magjkel" (nicht bei Lugt).

Estimate
€ 9.000   (US$ 10.260)



» 15th -19th Cent. Prints
Dürer, Albrecht
Der hl. Hubertus, auch Eustachius genannt

Lot 5102

Der hl. Hubertus, auch Eustachius genannt. Kupferstich. 36 x 26,1 cm. Um 1501. B. 57, Meder 60 h (von k). Wz. Bekröntes Wappen mit Basler Stab und Anhänger NHM (Nic. Heusler?), Meder 214.

Die Darstellung des hl. Hubertus, für die Albrecht Dürer selbst die Bezeichnung "Eustachius" gebrauchte, da die beiden Heiligen als Schutzpatrone der Jagd sich die Legende teilen, stellt die größte Kupferstichplatte im druckgraphischen Werk des Meisters dar. In den Abmessungen reicht sie gar an die Holzschnitte der Apokalypse heran. Das Hauptblatt des Meisters in einem ganz ausgezeichneten, feinzeichnenden und teils gratigen Abzug mit samtener Wirkung, Quetschfalten vom Druck rechts oben, mittig sowie unten und umlaufenden feinem Rändchen um die deutlich zeichnende Plattenkante. Recto unsichtbar geglättete Mittelfalte, minimal angestaubt und vereinzelt ganz minimal fleckig, zwei Randeinrisse mittig rechts, einer davon säuberlich ausgebessert zum Hinterteil des Pferdes, dort und im Sattel weitere säuberliche Ausbesserungen, Oberflächenbereibungen, winzige Einrisse und Ausbesserungen im linken weißen Rand, teils bis leicht in die Darstellung reichend, links oben minimale Knitterspuren, zwei winzige Fehlstellen im oberen weißen Rand, leichte Reste alter Montierung verso, sonst in sehr guter und ausgewogener Erhaltung. Aus der Sammlung des Kupferstichkabinetts Stuttgart (mit deren Dublettenstempel, Lugt 2323 u. 2324).

Estimate
€ 24.000   (US$ 27.359)



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Dürer, Albrecht
Wappen mit dem Totenkopf

Lot 5109

Wappen mit dem Totenkopf. Kupferstich. 21,8 x 15,9 cm. 1503. B. 101, Meder 98 mit dem Glitsch a-b (von d).

Mit dem Strich über den Leib der Frau. Ganz ausgezeichneter Druck mit leichtem Plattenton und mit gleichmäßigem, schmalem Rand um die Plattenkante. Links drei kaum wahrnehmbare Fleckchen, feine Quetschspur im Rankenwerk verso, sonst tadelloses und unberührtes Exemplar. Aus einer bisher nicht identifizierten Sammlung FE (nicht bei Lugt).

Estimate
€ 15.000   (US$ 17.100)



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Rembrandt
Christus und die Schriftgelehrten

Lot 5207a

Christus und die Schriftgelehrten. Radierung. 12,6 x 21,4 cm. 1652. B. 65, White/Boon 257 I (von II), Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 267 I (von II. Wasserzeichen Wappen von Amsterdam, Hinterding ; Bd. II,S. 29 , D-d-a.

Prachtvoller, gratiger, zeitgenösssicher Abzug mit feinem Rändchen, vor den Überarbeitungen. Minimale Altersspuren, sonst vorzüglich erhalten.

Estimate
€ 8.000   (US$ 9.120)



» 15th -19th Cent. Prints
Rembrandt Harmensz. van Rijn
Christus lehrend, genannt La petite Tombe

Lot 5208

Christus lehrend, genannt La petite Tombe. Radierung und Kupferstich. 15,5 x 20,8 cm. Um 1657. B. 67, White/Boon (Hollstein) 67, Nowell-Usticke 67 I (von III), Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 298 I (von II). Wz. Zweizeilige Schrift.

Prachtvoller, ganz klarer und transparenter Druck noch mit Spuren von Grat in den Mantelfalten des links stehenden Mannes, auf die Plattenkante geschnitten, teils mit Spuren eines Rändchens. Etwas stockfleckig, sonst in ganz vorzüglicher Erhaltung. Aus der Sammlung Paul Davidsohn (Lugt 654). - "Eine der großartigsten Kompositionen des Meisters, von seltener Geschlossenheit und zugleich äußerst kräftiger Lichtwirkung." (W. von Seidlitz).

Estimate
€ 12.000   (US$ 13.679)



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Rembrandt Harmensz. van Rijn
Christus heilt die Kranken, genannt das Hundert...

Lot 5211

Christus heilt die Kranken, genannt das Hundertguldenblatt. Radierung. 28,1 x 39,4 cm. Um 1648. B. 74, White/Boon (Hollstein) 74 II, Nowell-Usticke 74 II (l) (von IV), Hinterding/Rutgers 239 II (von IV). Wz. Straßburger Lilienwappen mit angehängten Initialen 4 GH WR (vgl. Hinterding: Watermarks in Rembrandts Etchings, Strasbourg lily-J-d-a_Haum-5468).

Die um 1649 entstandene Radierung "Christus heilt die Kranken" zählt von alters her zu den Hauptblättern des druckgraphischen Œuvres Rembrandts. Ausgezeichneter, toniger Druck mit vielen Wischspuren von großer atmosphärischer Qualität, mit sehr feinem Rändchen an drei Seiten, entlang des unteren Randes knapp in die Darstellung geschnitten. Geringfügig fleckig, verso sorgsam geglättete Falzspuren, entlang der vertikalen Mittelfalte kleinere und sorgsame Ausbesserungen, vereinzelt weitere, unauffällige Ausbesserungen, entlang des unteren Randes sehr sorgfältig und unauffällig angerändert, dort mit zarten und sorgfältigen Retuschen, der verso angebrachte Sammlerstempel unten links leicht durchschlagend, leichte Knitter- und Gebrauchsspuren, sonst insgesamt sehr gut. Aus einer bisher nicht identifizierten Sammlung KB (Lugt 4786).

Estimate
€ 24.000   (US$ 27.359)



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Rembrandt Harmensz. van Rijn
Diana im Bade

Lot 5222

[*] Diana im Bade. Radierung. 17,6 x 15,9 cm. Um 1631. B. 201, White/Boon (Hollstein) 201, Nowell-Usticke 201, Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 89.

Ausgezeichneter Druck mit der teils sich deutlich abzeichnenden Plattenkante und mit leichtem Facettenschmutz, vereinzelt in den Seiten auf die Plattenkante geschnitten. Einzelne winzige Bereibungen und Anfaserungen vor allem entlang des linken Randes sowie in der Ecke unten links, dort auch kleine dünne Stelle im Papier, verso ganz schwache horizontale und vertikale Faltspuren, Annotationen in Bleistift verso oben rechts, sonst in schöner Erhaltung. Selten. Aus der Sammlung des British Museum, Printroom (Lugt 300), mit deren Veräußerungsstempel (Lugt 305) und mit einer verblassten, unbekannten Sammlerparaphe "IG" unten links (nicht bei Lugt).

Estimate
€ 8.000   (US$ 9.120)



» 15th -19th Cent. Prints
Rembrandt Harmensz. van Rijn
Die Windmühle

Lot 5223

Die Windmühle. Radierung. 14,7 x 20,8 cm. 1641. B. 233, White/Boon (Hollstein) 233, Nowell-Usticke 233, Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 200. Wz. Nebenmarke PL.

Nowell-Usticke "R- :Very uncommon, a popular subject". Laut Seidlitz "An Duft und Feinheit vielleicht die schönste Landschaft des Meisters". Mit den bei Nowell-Usticke für die frühen Druckzustände beschriebenen feinen Craqueluren im Himmel und dem körnig wirkenden Schwefelton, der besonders links von der Mühle wirksam wird. Ganz ausgezeichneter, gleichmäßiger und leicht toniger Druck auf feinem strukturiertem Bütten, mit schmalem Rändchen. Zwei winzige Rostpünktchen im Himmel oben rechts, sonst in ganz vorzüglicher Erhaltung. Aus den Sammlungen Chevalier Camberlyn, Brüssel (Lugt 514), François Debois, Paris (Lugt 985) sowie einer Sammlung "Kubus im Kreis" (nicht bei Lugt).

Estimate
€ 24.000   (US$ 27.359)



» 15th -19th Cent. Prints
Saenredam, Jan
Des Todes Kopf

Lot 5238

Vanitasstillleben mit Totenkopfschädel (Des Todes Kopf). Kupferstich nach Abraham Bloemaert. B. 30, Hollstein 110 II. Wz. Kleines Wappenschild mit Intialen FMO (vgl. Heawood 3196/3197, Amsterdam, um 1606-1613).

Prachtvoller, harmonischer und ausgewogener Druck noch mit winzigen Nadelproben in den äußeren Rändern und mit gleichmäßig schmalem Rand um die schön und teils gratig zeichnende Facette. Vereinzelt minimal fleckig vor allem rechts, unauffällig geglättete Horizontalfalz, diese verso hinterfasert und partiell ausgebessert vor allem zu den Rändern hin, winzige Ausbesserung im Wort ARVA rechts, oben mittig weitere sehr sorgsam ausgeführte Ausbesserung, verso bogenförmige, hinterfaserte und recto nicht wahrnehmbare Quetschspur im oberen Bereich, von rechts unterhalb der Mitte eine weitere, recto nicht wahrnehmbare und verso hinterlegte Quetschspur, im Gesamteindruck gleichwohl ganz vorzügliches Exemplar. Von größter Seltenheit, wir konnten kein anderes Exemplar auf dem Markt nachweisen.

Estimate
€ 9.000   (US$ 10.260)



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Schongauer, Martin
Die Taufe Christi

Lot 5245

Die Taufe Christi. Kupferstich. 16,3 x 15,9 cm. Vor 1481. B. 8, Lehrs 8, Hollstein 8. Wz. Gotisches P mit Blume (vgl. Lehrs 57ff).

Lehrs weist darauf hin, dass das bedeutende Blatt motivisch möglicherweise als Gegenstück zur Darstellung des Christus als Gärtner (Lehrs 15) zu verstehen ist. Bei der zeitlichen Einordnung rechnen die meisten Autoren das Werk der mittleren Periode im Schaffen des Meisters (Seydlitz, Wendland) oder dem reifen Spätstil des Künstlers zu (Wurzbach, Scheibler), wohingegen Lübke es früher ansetzt. Wendland weist jedoch darauf hin, dass das Blatt sicher vor 1481 entstanden sein muss, da es offensichtlich als Vorlage für einige Details der Darstellung des Bischöflichen Wappens im Würzburger Missale gedient hat, welches in diesem Jahr erschienen ist (B. Bd. X., S. 56. Nr. 34). - Ganz ausgezeichneter, gratiger Druck, teils mit etwas Plattenton und Wischkritzeln; mit feinem Rändchen um die Einfassungslinie, teils bis an diese geschnitten. Verso mit den Spuren verschiedener Figurenskizzen mit Kreide in Schwarz. Oben links und rechts je ein kleiner, fein säuberlich geschlossener Randeinriss, links mit winziger, fachmännischer Retusche, winzige, fein säuberliche Ausbesserung im Haupt des Täufers, partiell sehr feine, winzige Ausbesserungen im Rand, vereinzelt leichte Fleckchen, sonst sehr gut erhalten. Von größter Seltenheit, wir konnten im Auktionshandel in den letzten 20 Jahren nur ein weiteres Exemplar nachweisen.

Estimate
€ 18.000   (US$ 20.520)



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