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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Druckgraphik des 15.-19. Jahrhunderts » zur Kunstabteilung
Druckgraphik des 15.-19. Jahrhunderts Auktion 113, Mi., 29. Mai, 10.00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 5000 - 5701)

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Borcht, Pieter van der
Zwei Reiter in einer Landschaft

Los 5033

Zwei Reiter in einer Landschaft. Kupferstich. 12,9 x 19 cm. Mielke (New Hollstein) 207.

Das extrem seltene Blatt, in welchem van der Borcht sich deutlich an den Landschaften Pieter Bruegels d. Ä. und Hieronymus Cocks orientiert, ist eine Neuentdeckung, die erstmalig im New Hollstein unter Pieter van der Borchts Œuvrekatalog aufgelistet wird. Ausgezeichneter Druck mit Rand. Überwiegend im weißen Rand etwas fleckig und angestaubt, kleine Annotation in schwarzer Tinte im weißen Rand oben rechts, weitere kleine Alters- und Gebrauchsspuren, sonst in guter Erhaltung.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.355)


Nachverkaufspreis
€ 1.000   (US$ 1.130)


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Bos, Cornelis
Venus und Cupido in der Schmiede des Vulkan

Los 5034

Venus und Cupido in der Schmiede des Vulkan. Kupferstich nach Heemskerck. 28,3 x 36,9 cm. 1546. Hollstein 64, Veldman (New Hollstein, Heemskerck) 587.

Ausgezeichneter, gleichmäßiger Druck, rechts bis leicht in das Tuch der Venus beschnitten, oben und links bis auf die Darstellung und unten auf die Plattenkante geschnitten bzw. teils minimal innerhalb dieser. Unten mittig von alter Hand mit Feder in Braun bezeichnet "Corneille Bloemarth graveur", sowie links auf dem Kasten (wohl) "a.v.k." und rechts im Kleid der Venus ebenfalls mit Feder in Braun die Lende bedeckenden, dezenten Ergänzungen; links und oben am Rand mit einer Einfassung in Feder in Schwarz, recto kaum sichtbare, recto unsichtbare, recto gänzlich unsichtbare, geglättete Vertikalfalte, eine ebensolche fast unsichtbare geglättete Horizontalfalte, entlang dieser fein säuberliche, fachmännische Ausbesserungen, in den oberen Ecken kaum sichtbare, geglättete Diagonalfalten, im Rand einzelne, meist kleinere, fein säuberlich geschlossene Randeinrisse aus Ausbesserungen, vereinzelte Nadellöchlein, verso Spuren alter Montage, sonst sehr gut erhalten. Aus der Sammlung von Sir Thomas Lawrence (recto, Lugt 2446).

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.033)


Nachverkaufspreis
€ 1.500   (US$ 1.694)


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Bos, Cornelis
Die Vernunft und die Gerechtigkeit

Los 5035

Die Vernunft und die Gerechtigkeit. Kupferstich. 26,5 x 21,2 cm. 1537. Hollstein 71, Schéle 67.

Wesentliche Zeitspannen der Biographie des niederländischen Kupferstechers Cornelis Bos sind bisher ungeklärt, obwohl der Künstler in den 1540er Jahren als einer der Hauptmeister des Ornamentstiches, des sogenannten Floris-Stiles galt. Bos erhielt 1540 das Bürgerrecht der Stadt Antwerpen und wurde noch im gleichen Jahr als Mitglied der dortigen Lukasgilde aufgenommen. Seine Fortüne nahm jedoch eine dramatische Wendung, als er 1544 auf Grund seiner Zugehörigkeit zu der Antwerpener Libertijnen-Sekte aus der Stadt verbannt und seine Besitzungen konfisziert wurden. Bos soll sich in Rom künstlerisch gebildet und mit dortigen Künstlern wie Marco da Ravenna und Enea Vico verkehrt haben, dennoch gilt der römische Aufenthalt heute eher als ungesichert. Vielmehr wird in jüngster Zeit eine Ausbildung in den Niederlanden und ein Aufenthalt in Paris oder Fontainebleau in den 1530er Jahren als wahrscheinlich angenommen. Um 1537/38 war Bos als Kupferstecher und Holzschneider für Jan Cornelisz. Vermeyen und Pieter Coecke van Aelst tätig. Nach seiner Flucht aus Antwerpen wanderte Bos in die nördlichen Niederlande aus und hielt sich vermutlich zuerst in Haarlem auf; um 1550 dürfte er sich dann in Groningen niedergelassen haben. Der Kupferstich geht auf ein Triptychon zurück, das Maarten van Heemskerck für das Rathaus in Haarlem ausgeführt hat und das sich nur fragmentarisch erhalten hat. Es handelt sich um die erste Auftragsarbeit des Künstlers nach seiner Rückkehr von der Italienreise (1532-1535). Das Modell für die Allegorie der Vernunft und der Gerechtigkeit war eine Grisaillemalerei, die sich ursprünglich an einem der Außenflügel des Triptychons befand und heute im Kunsthistorischen Museum in Wien aufbewahrt wird. - Prachtvoller, toniger Druck mit feinem Rändchen. Vereinzelte Klebereste verso, sonst vorzügliches, unbehandeltes Exemplar. Aus der Sammlung J. H. Jurriaanse, Rotterdam (Lugt 1403 b).

Schätzpreis
€ 4.500   (US$ 5.084)


Nachverkaufspreis
€ 3.000   (US$ 3.389)


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Bosse, Abraham
Charivari

Los 5036

Le charivari du marié ou Le chadeau. Radierung mit Kupferstich. 26,2 x 33,4 cm. Le Blanc wohl 774, Blum 964. Wz. Traube mit Lilie.

Die Darstellung zählt zu einer drei Blatt umfassenden Folge "Le Mariage à la campagne " oder auch "Les Noces du village", die französische Hochzeitstraditionen auf dem Lande illustriert. Le chaudeau, zu deutsch "warmes Wasser", ist eine gesüßte Weinschaumsoße und bezeichnet in Frankreich bereits seit dem späten Mittelalter eine traditionelle Hochzeitsspeise, welche die Braut ihrem Bräutigam zubereitet. Bosse zeigt den Moment, in dem junge Herren dem Bräutigam am Tage nach dem Hochzeitsfest die Dessertspeise der Braut zum Verzehr überreichen. - Prachtvoller, klarer Druck mit sehr feinem Rändchen um die Plattenkante. Vereinzelt leicht fleckig, verso schwache geglättete Mittelfalte, die Ecken minimal bestoßen, kleine Montierungsreste verso, sonst sehr schönes Exemplar.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 677)


Nachverkaufspreis
€ 400   (US$ 451)


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Bosse, Abraham
Epitaph für Jacques Callot

Los 5037

Epitaph für Jacques Callot. Radierung. 24,5 x 13,8 cm. Um 1635/1636. IFF 1234, Blum 1013 III (von IV). Wz. Bekröntes Wappen mit Posthorn.

Vor der Löschung der Adresse von Israel Henriet und der Hinzufügung jener von Vincent. Prachtvoller, kräftiger Druck auf die Plattenkante geschnitten, teils minimal knapp. Vereinzelt etwas fleckig und mit dünnen Papierstellen, kleiner Papierabriss unten mittig, verso Montierungsreste, weitere geringe Alters- und Gebrauchsspuren, sonst in schöner Erhaltung. Aus der Sammlung André-Jean Hachette (Lugt 132).

Schätzpreis
€ 800   (US$ 903)


Nachverkaufspreis
€ 600   (US$ 677)


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Bosse, Abraham - Umkreis
Das Boulespiel

Los 5038

Umkreis. Das Boulespiel. Radierung. 41,7 x 55 cm. Wz. Bekröntes Wappen.

Ausgezeichneter, überwiegend gleichmäßiger Druck mit sehr feinem Rändchen um die Einfassungslinie. Vereinzelt leicht fleckig, verso kaum sichtbare, geglättete Mittelfalte, umlaufend einige sehr sorgsam ausgebesserte Randschäden, dort mit unmerklicher Federretusche, einige winzige ausgebesserte, dünne Stellen, weitere geringe Erhaltungsmängel, sonst im Gesamteindruck vorzüglich. Selten.

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.033)


Nachverkaufspreis
€ 1.500   (US$ 1.694)


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Bout, Pieter
Schlittschuhläufer

Los 5039

Die Schlittschuhläufer. Radierung. 19,8 x 27,7 cm. Hollstein 3 I (von II). Wz. Siebenzackige Schellenkappe.

Prachtvoller, toniger Frühdruck von der ungereinigten Platte mit zahlreichen und atmosphärischen vertikalen Wischspuren und Wischkritzeln und mit breitem bzw. dem vollen Rand um die markant und gratig zeichnende Plattenkante. Schwache geglättete Mittelfalte, rechts weitere nur unmerkliche vertikale Knickspur, links Spuren einer alten Albummontierung, unbedeutende Altersspuren zu den Rändern hin, sonst in vollkommener Erhaltung. Sehr selten, zumal in dieser Erhaltung.

Schätzpreis
€ 3.500   (US$ 3.954)


Zuschlag
€ 6.500 (US$ 7.344)


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Broeck, Barbara van den
Rebekka und Eleazar am Brunnen

Los 5040

Rebekka und Eleazar am Brunnen. Kupferstich nach Crispijn van den Broeck. 21,9 x 28,5 cm. Hollstein 4, Mielke (New Hollstein, Crispijn) 14 vor I (von II). Wz. Kleines bekröntes Wäppchen.

Barbara van den Broeck war die Tochter des bedeutenden Romanisten und Floris-Schülers Crispijn van den Broeck, der seit 1559 als Maler, Zeichner und Kupferstecher in Antwerpen eine einflussreiche künstlerische Tätigkeit entwickelte. Über Leben und Wirken von Barbara ist nur wenig bekannt. Sie schuf ein kleines und sehr seltenes druckgraphisches Œuvre nach den Vorlagen ihres Vaters, bei dem sie vermutlich auch ausgebildet wurde. Sie signierte Stiche gerne mit "Barbara fecit" oder "Barbara filia". - Vor aller Schrift und den Künstlernamen. Prachtvoller, samtener und atmosphärischer Frühdruck mit zartem Wischton. Auf dem wohl vollen Bogen, links mit breitem Rand. Dort Spuren einer alten Albumbindung und Klebereste verso, oben links alte Federpaginierung, geringe Alters- und Gebrauchsspuren, sonst in vollkommener und unberührt originaler Erhaltung. Von größter Seltenheit, im New Hollstein ist kein Exemplar des ersten Druckzustandes nachgewiesen.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.694)


Zuschlag
€ 5.000 (US$ 5.649)


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Bronckhorst, Jan Gerritsz. van
Landschaft mit den Ruinen der Trophäen des Marius

Los 5041

Landschaft mit den Ruinen der Trophäen des Marius. Radierung nach Cornelis van Poelenburgh. 20,3 x 25,9 cm. B. 13, Hollstein 23. Wz. Handschuh mit den Initialen GB.

Aus einer neunteiligen Folge "Römische Ruinen". Ausgezeichneter, atmosphärischer Druck vor Verkleinerung der Platte, mit breitem bzw. teils dem vollen Rand um die markant zeichnende Facette. Lediglich geringe Alters- und Gebrauchsspuren, leichte vertikale Mittelfalte, unten Bleistiftannotationen im weißen Rand, sonst vollkommen erhalten.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.355)


Zuschlag
€ 1.000 (US$ 1.130)


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Brosamer, Hans
Salomons Götzendienst

Los 5042

Salomons Götzendienst. Kupferstich. 7,8 x 9,8 cm. 1545. Hollstein 3.

Ausgezeichneter, zarttoniger Druck bis an die Plattenkante geschnitten, teils mit Spuren eines Rändchens. Etwas stockfleckig und schwach gebräunt, unten ein Sammlermonogramm (?) "TWG" in brauner Feder, verso Montierungsreste sowie Bleistiftannotationen, alt aufgezogen. Selten.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.355)


Nachverkaufspreis
€ 900   (US$ 1.016)



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