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Autographen Auktion 113, Mi., 17. Apr., 10.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status

Zetkin, Clara
Postkarte 1902

Los 2301

Zetkin, Clara, sozialist. Politikerin und Publizistin, SPD-Mitglied, Friedensaktivistin und Frauenrechtlerin (1857-1933). Eigh. Postkarte m. U. "Clara Zetkin, rédactrice de 'Die Gleichheit'". In franz. Sprache. 1 S. (Stuttgart) 30.V.1902.

An Victor Serwy, Sekretär des "Bureau Socialiste International" in Brüssel, das am 30. Dezember 1901 seine erste Vollversammlung abgehalten hatte. Bittet ihn um Auskunft über feministische Zeitschriften. "... Je viens encore vous demander un service. Auriez vous la bonté de me faire parvenir l'adresse du journal 'Stem de Vrouw' de Gand? De plus: pendant quelques temps je n'ai pas reçu le journal 'Cahiers féministes' et je voudrais avoir la collection eu complet. Est-ce que le journal n'aurait pas paru pendant quelque temps? J'en ai demandé renseignement à la citoyenne Gatti de Gamond, mai je suis restée sans réponse. Je vous prie donc de vouloir me dire si oui ou non tous les numéros ont paru ...". - Die führende belgische Frauenpädagogin und Feministin Isabelle Gatti de Gamond (1839-1905) war Mitarbeiterin der "Cahiers féministes", die von 1896 bis 1907 erschienen. - Gelocht; die Schriftseite leicht fleckig. - Selten.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 683)


Zuschlag
€ 780 (US$ 889)



Bary, Eduard
Brief 1844 nach Rom

Los 2302

[*] Bary, Eduard, sächs. Maler, Professor an der Dresdener Akademie (1813-1875). Eigh. Brief m. U. "Eduard Bary", Adresse und Siegelrest. 1 S. Gr. 4to. Dresden 25.XII.1844.

An den Bildhauer Karl Brandenburg in Rom, der dort 1840 ein Atelier für Abgüsse begründet hatte, wegen einer ausstehenden Zahlung, durch die er von Fabri erfahren hatte: "... ich ... habe mit meinen Arbeiten hier in Dresden bis jetzt glücklicheren Erfolg gehabt, als ich mir bei meiner Abreise von Rom träumen ließ ...". - Bary studierte in Dresden und Düsseldorf. 1840-1843 reiste er als sächsischer Stipendiat nach Italien. Seit 1853 war er Profssor an der Dresdener Akademie. - Dünnes Papier mit durchschlagendem Adresstext.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 170)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 113)

(Verfügbarkeit erfragen!)

Bayer, Herbert
Brief 1984

Los 2303

[*] "the weimar gropius office"
Bauhaus. - Bayer, Herbert, Fotograf, Designer und Bauhauslehrer (1900-1985). Masch. Brief mit eigh. U. "Herbert". In engl. Sprache. 1 S. Mit Umschlag. Gr. 4to. Montecito, California, 2.VII.1984.

An den Designer und Bauhaus-Biographen Eckhard Neumann in Frankfurt am Main. "... I am not able to give you any information about the lighting fixture in the weimar gropius office. I have not seen the folder which you received from walter allner about my book, but expect the book to be going on the market sometime in august, there have been some negotiations with german publishers, but I only know that prestel verlag is taking on 1,000 volumes for distribution, the dumont-kunstverlag would certainly be an appropriate publisher ...". - Gemeint ist das von Arthur A. Cohen herausgegebene Buch "Herbert Bayer. The Complete Work" (1984). - Eine Kopie des Antwortbriefes liegt bei. - Alle drei Teile gelocht.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 341)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 227)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Feininger, Lyonel
Brief 1931 an Albert Buesche

Los 2304

- Feininger, Lyonel, Maler und Graphiker, Lehrer am Bauhaus (1871-1956). Brief m. U. "Lyonel Feininger". 1 S. Gr. 4to. Dessau 26.XI.1931.

An den Berliner Kunstkritiker Albert Buesche, der um Fotos für einen Aufsatz über Feininger gebeten hatte. "... in aller eile habe ich ihnen einige mir geeignet erscheinende fotos für ihren aufsatz im 'bildkurier' ausgesucht. von den hochformaten, als titel seite, erscheint mir vielleicht 'gelmeroda XI' ... geeignet. ferner wollten sie eine karikatur von 1910. hierzu habe ich ihnen ein graphisches blatt 'karneval in paris' 1910 und ein gemälde 'norman village' (auch 1910) beigelegt. sehr bewegte bilder sind um 1916 nicht entstanden, diesem wunsch kann ich leider nicht entsprechen ... ich würde mich freuen, wenn sie mir nach erscheinen ihres aufsatzes ein belegexemplar zugehen lassen würden. falls die strichzeichnung reproduziert werden sollte, würde es sich empfehlen, sie nicht allzu sehr zu verkleinern ...".

Schätzpreis
€ 450   (US$ 513)


Zuschlag
€ 950 (US$ 1.083)



Finsterlin, Hermann
2 Briefe + Beilagen

Los 2305

[*] - Finsterlin, Hermann, Architekturvisionär, Designer, Maler, Dichter, Essayist und Komponist, 1919 Mitbegründer der "Gläsernen Kette", noch 1933 ans Bauhaus berufen (1887-1973). 2 eigh. Briefe m. U. "Finsterlin". Zus. 3 S. Gr. 8vo. Seefeld (Tirol) 26.V. - 4.VII.1964.

An den Münchener Journalisten Wolfgang von Weber, mit der Bitte um Entschuldigung für die harsche Kritik an Webers Rezension der Ausstellung "60 Jahre Finsterlin. Querschnitt durch sein Schaffen", die am 8. Mai 1964 in München eröffnet worden war, mit zahlreichen, hier beiliegenden Geschenken zur Wiedergutmachtung: "... Ihre fdl. Besprechung war abgesehen von den, neulich erwähnten Fehlurteilen, an denen ich ja selbst die Schuld trug, in der Grundstimmung doch so positiv und wohlwollend, dass ich Ihnen, auch als dem einzigen interessierten Experten der wirklich sehr seltsamen Münchner Kunstpresse, nicht nur mit Worten danken möchte. Da ich es bei aller bewiesenen Sympathie doch etwas schwierig finde, Ihnen mit einer Arbeit Freude zu machen, (was natürlich immer noch nachgeholt werden kann) - darf ich Sie wohl bitten, das beiliegende, neutrale, bescheidene Geschenk freundlich zu empfangen, und meine, vielleicht verständliche Reaction auf die kl. Missverständnisse zu verzeihen ...". - Im zweiten Brief vom 4. Juli schickt Finsterlin abermals Freundesgaben: "... das im [Ausstellungs-] Katalog (den Sie wohl besitzen?) vergessene Vorwort, - auch die eigentlich recht gute Ansprache von Hasinger, - noch eine der besten Rezensionen von früher, und - als vielleicht ganz interessanten Gegenpol zu München ein Echo meines alten Freundes, Astrologen und Malers Steiner aus Californien ...". - Alle genannten Abschriften, das Vorwort sowie der Katalog einer Berliner Finsterlin-Ausstellung (das im ersten Brief erwähnte "neutrale, bescheidene Geschenk") liegen hier bei. - Finsterlin war ein Wanderer zwischen den ästhetischen Welten und künstlerischen Stilen, der in seinen, meist nie realisierten, architektonischen Entwürfen sich als seiner Zeit weit voraus erwies. Nach der Begründung einer freien Künstlergruppe in Schwabing wandte er sich um 1918, wohl unter dem Einfluss der Anthroposophie, mythologischen und märchenhaften Themen zu, aus intensiver Nietzsche-Lektüre entstand ein "Zarathustra"-Aquarell. 1919 forderte ihn Walter Gropius auf, in einer Ausstellung die Entwürfe seiner "Traumhäuser" vorzustellen, im selben Jahr wurde er Mitglied der Gläsernen Kette. 1921 entwarf er das "Stilspiel" für Architekten und einen "Baukasten für Zukunfts-Stil", bevor er 1926 nach Stuttgart zog, wo die Kinder die dortige Waldorfschule besuchten. 1930 Vorträge am Bauhaus in Dessau, dann Dekorationen für das Stuttgarter Künstlerfest "Spuk" und die Erste Internationale Kunstausstellung, Wand- und Deckengemälde in Bad Mergentheim, Schömberg und auf Mallorca. Intensive Kontakte zu Erich Mendelsohn, Bruno und Max Taut, Walter Gropius und den Amigos de Gaudí. Finsterlins Plan, das Olympia-Gelände in München 1972 zu gestalten, wurde nicht verwirklicht. - Vgl. Reinhard Döhl, Hermann Finsterlin. Eine Annäherung, Stuttgart 1988.

Schätzpreis
€ 350   (US$ 398)


Nachverkaufspreis
€ 250   (US$ 285)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Behrens, Peter
Brief 1905 an Harry Graf Kessler

Los 2306

Behrens, Peter, führender Architekt, Graphiker und Kunstgewerbler des Jugendstils (1868-1940). Eigh. Brief m. U. "Behrens". 1 S. Auf blauem Papier. 4to. Düsseldorf 30.VII.1905.


An Harry Graf Kessler, den Vizepräsidenten des Deutschen Künstlerbundes in Weimar. "... Mit besonderer Freude habe ich davon Kenntnis genommen, daß der Deutsche Künstlerbund mich als Mitglied des Gesammtvorstandes in Vorschlag gebracht hat. Ich gestatte mir ganz ergebenst darauf zu erwidern, daß ich die Wahl gern annehme und nach besten Kräften bemüht sein werde, die hohen kulturellen Ziele des Bundes fördern zu helfen ...". - Graf Kessler, der von 1902 bis 1906 das Weimarer Museum leitete, war 1903 auch an der Gründung des Deutschen Künstlerbundes beteiligt gewesen. - Am oberen Rand gelocht; rückseitig leicht fleckig.

Schätzpreis
€ 750   (US$ 854)


Zuschlag
€ 900 (US$ 1.026)


Chirico, Giorgio de
Deutscher Brief 1956

Los 2307

[*] De Chirico und die Fälscher
Chirico, Giorgio de, italienischer Maler, entwickelte die „Pittura metafisica" (1888-1978). Eigh. Brief mit U. "Giorgio de Chirico". In deutscher Sprache. 12/3 S. 4to. Rom 28.III.1956.

In deutscher Sprache an einen Herrn : "... Ich sende Ihnen zurück die Photo von dem einzigen Bild welches echt ist. Die drei 'metaphysischen' sind alle drei falsche Bilder, die wahrscheinlich aus Paris kommen. - Ich muss die photos von den falschen Bildern behalten und bitte Sie mir Namen und Adresse schreiben von dem, oder diejenigen die Ihnen die Falsche Bilder angeboten haben. - Jetzt ich bleibe hier, bis Juni. Ich habe manche metaphysische Bilder, wenn Sie kaufen wollen; nur ich muss Ihnen sagen dass die Autentik die Ich hinter dass Bild schreibe ist dass Ich das Bild gemalt habe und mein Namen ist von meiner Hand geschrieben. Wenn jemand mir fragt in welchem Jahr ich dass Bild gemalt habe dann antworte ich dass ein Bild ist ein Kunstwerk und nicht ein Briefmark ...". - Chirico gilt als einer der meistgefälschten Künstler des 20. Jahrhunderts. Er war dafür berühmt, dass er Bilder von sich in Museen regelmässig als Fälschungen disqualifizierte. Ab 1911 hatte er seine "pittura metafisica" entwickelt und später mit den Versatzstücken von einst "neometaphysische" Bilder gemalt. So kopierte er auch Erfolgsstücke der frühen Jahre, etwa "Piazza d'Italia", bis zu 400 Mal. Sie seien "sehr gefragt, gut bezahlt, warum sollte ich sie nicht neu malen?", soll er gesagt haben. - Rückseitig kleine Montagespur.

Schätzpreis
€ 800   (US$ 911)


Nachverkaufspreis
€ 600   (US$ 683)

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David d'Angers, Pierre Jean
Brief 1846 an Ledru Rollin

Los 2308

David d'Angers, Pierre Jean (eigentl. P. J. David), berühmter franz. Bildhauer und Medailleur, schuf auch in Deutschland Büsten von Goethe, Tieck, Schelling u. a. (1788-1856). Eigh. Brief m. U. "David d'Angers" und Adresse. 1 S. Gr. 8vo. Paris 23.VI.1846.

An Ledru Rollin. "J'ai le plaisir de vous offrir ... le modèle de notre médaille des Polonais, en vous remerciant d'avance du petit coin que vous voudrez bien lui accorder dans votre appartement. - Il n'a pas dépendu de moi que la medaille parut plustôt; la reduction ... a été fort longue, nous avons encore à attendre le fondeur, puis le graveur des lettres, et malgré toute ma bonne volonté de les presser je n'obtiendrai pas grand chose ...".

Schätzpreis
€ 350   (US$ 398)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 227)

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Defregger, Franz von
Brief 1906

Los 2309

[*] Defregger, Franz von, Maler (1835-1921). Eigh. Brief mit U. "F. Defregger". 1 Seite. Doppelblatt. Kl.-4°. München 8.VII.1906.

An einen Professor, der ihm ein Bild zur Prüfung oder zum Ankauf übersandt hatte: "... anbei returnire ich das Bildchen, welches eine übermalte Fotografie zu sein scheint u. infolgedessen völlig werthlos ist ...". - Kleiner Einriß in der Knickfalte hinterlegt.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 170)


Zuschlag
€ 120 (US$ 136)



Dix, Otto
Brief 1938

Los 2310

[*] Dix, Otto, Maler und Graphiker (1891-1969). Eigh. Brief mit U. "Otto Dix". 1 S. Kl. 4to. Dresden 27.IX.1938.

Seltener Brief aus der Vorkriegszeit, an eine Galerie in Stuttgart. "... Leider habe ich nicht ein einziges Blatt meiner neuen Handzeichnungen mehr, einige sind noch in Zürich. Sobald diese zurück sind schicke ich sie Ihnen gerne ...". - Eingangsstempel "29. Sep. 1938". - Dix war mit Ilse Schaller, der 1899 geborenen Tochter des Stuttgarter Kunsthändlers Hans Otto Schaller und Ehefrau Walter Ostermayers bekannt. - Gelocht; mit Vermerk des Empfängers: "Ordner für Originale". - Beiliegend ein eigenhändig adressierter Umschlag (Marken ausgeschnitten), der aber wohl nicht zu diesem Brief gehört.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 513)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 341)

(Verfügbarkeit erfragen!)

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