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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Druckgraphik des 15.-19. Jahrhunderts » zur Kunstabteilung
Druckgraphik des 15.-19. Jahrhunderts Auktion 115, Mi., 3. Juni, 10.00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 5000 - 5695)

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Schäufelein, Hans
Die Auferweckung des Lazarus

Los 5201

Die Auferweckung des Lazarus. Holzschnitt von acht Blöcken auf fünf zusammengefügten Bögen. 73,4 x 106,1 cm. B. VII, S. 249, 17, Hollstein 14.

Ganz ausgezeichneter, überwiegend gleichmäßiger Druck an die Darstellung geschnitten, teils mit der Einfassung. Vereinzelt leicht fleckig, verschiedene Randschäden und Randeinrisse, davon einige hinterlegt bzw. geschlossen, Falzspuren, diese teils mit winzigen Läsuren, weitere Gebrauchsspuren, sonst insbesondere die Darstellung weitestgehend gut. Aus der Sammlung Adalbert Freiherr von Lanna (Lugt 2773).

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.320)


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Schäufelein, Hans
Noli me tangere

Los 5202

Noli me tangere - Christus erscheint Maria Magdalena als Gärtner. Holzschnitt. 18,2 x 18,5 cm. B. (App. Dürer) 8, Hollstein 20.

Prachtvoller Druck mit gleichmäßig schmalem Rand um die Einfassung. Vollkommen und tadellos schön erhaltenes Exemplar. Selten. Aus der Sammlung Vinzent Mayer (Lugt 2525).

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.320)


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Schenck, Pieter
Römische Ansichten

Los 5203

Römische Ansichten. 94 Kupferstiche (von 100). Je ca. 16,5 x 20 cm. Lose Blatt in einer mod. Lwdkassette. Hollstein, aus 1497-1596 je I (von II), Nagler 177, Le Blanc 19.

Pieter Schenck selbst bezeichnet diese Ansichtenfolge als eines seiner wichtigsten Werke. Die Kupfer zeigen Ansichten der bedeutendsten antiken Bauwerke Roms, teilweise in verschiedenen Stadien ihres Zerfalls, darunter das Pantheon, das Kolosseum, die Trajanssäule, der Titusbogen, das Kapitol und vieles mehr. Die nahezu vollständige Folge noch vor den Nummern und vor der Verwendung der Ansichten in der Publikation Roma aeterna. Petri Schenkii, Sive ipsius Aedificiorum Romanorum, Integrorum collapsoriumque, Conspectus Duplex, Amsterdam 1705. - Ausgezeichnete, teils zart tonige Drucke sämtlich mit Rand. Heftspuren im linken weißen Rand, geringfügig fleckig und angestaubt, kleinere Randschäden, ein Blatt (Kolosseum) alt aufgezogen und mit stärkeren Erhaltungsmängeln, sonst jedoch in sehr guter und einheitlicher Erhaltung.

Schätzpreis
€ 900   (US$ 990)


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Schön, Erhard
Der israelitische Führer Josua

Los 5204

Der israelitische Führer Josua. Holzschnitt. 25,9 x 16,5 cm. 26 x 16,5 cm. 1524. B. VII, S. 480, 33, Hollstein (Book Illustrations, Part I) 26.34 I (von II).

Titelblatt des zweiten Teils einer deutschen Übersetzung des Alten Testamentes herausgegeben von Friedrich Peypus, Nürnberg, 1524. Das Buch Josua ist das erste Buch nach den fünf Büchern Mose des Alten Testaments. Es beschreibt die Eroberung und frühe Besiedlung Kanaans durch die israelitischen Stämme von der Zeit nach dem Tod Moses bis zum Tod Josuas. Schöns Figur des Josua ist lose angelehnt an Hans Cranachs Titelseite (vgl. Hollstein 5a) für Luthers 1523 in Wittenberg erschienenes Altes Testament. - Prachtvoller Druck, oben ohne den Text, an bzw. auf die Einfassung geschnitten. Minimal angestaubt sowie vereinzelt leicht fleckig, geringe Leimspuren sowie Montierungsrestchen verso, sonst sehr gut. Aus der Sammlung des British Museum, London, mit deren Dublettenstempel (Lugt 301 und 305). Beigegeben von demselben zwei Holzschnitte "Der Christ auf dem Totenbett" (Hollstein 7.2, Dublette aus der Graphischen Sammlung der Albertina, Lugt 5e und 5h) und "Wappen der Nürnberger Familie Pömer" (Hollstein 180) sowie nach ihm das "Bildnis Albrecht Dürers" (Hollstein 156, copy a).

Schätzpreis
€ 900   (US$ 990)


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Schön, Erhard - Schule
Bildnis Albrecht Dürer im Profil

Los 5205

Bildnis Albrecht Dürer im Profil. Holzschnitt. 29,8 x 25,8 cm. 1527. Geisberg 1295, Meder (Dürer Schule) S. 241, letzte Ausgabe ohne Text, Hollstein (Erhard) 156 II.

Als Vorlage für Albrecht Dürers Konterfei diente eine Medaille von Matthes Gebel. Der Holzschnitt wurde wahrscheinlich kurz nach Dürers Tod als Antwort auf die Forderung nach Porträts zuerst vom Verleger Hans Wolff Glaser, später von Wolfgang Drechsel herausgegeben. - Mit dem eingesetzten Monogramm und der Jahreszahl 1527. Ausgezeichneter Druck mit Rand. Minimal angestaubt, rechts neben dem Kopf winziges Rostflecken, kurzer Randeinriss links sorgsam geschlossen, Wurmlöchlein des Holzstocks sorgsam retuschiert, Einfassung mit Feder nachgezogen, sonst schön.

Schätzpreis
€ 750   (US$ 825)


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Schongauer, Martin
Heilige Jungfrau der Verkündigung. Kupferstich

Los 5206

Heilige Jungfrau der Verkündigung. Kupferstich. 17,6 x 12,3 cm. B. 2, Lehrs 3. Wz. Gotisches P.

Max Lehrs nennt ca. 50 Exemplare dieses Stiches, wovon sich die allermeisten - besonders die qualitätsvollen - in öffentlichen Sammlungen befinden. Zu dieser Arbeit Schongauers existiert ein Gegenstück, der Erzengel Gabriel (Lehrs 2) bei der Verkündigung. Trotzdem kann man die Maria als selbständige und dabei elegant durchkomponierte Darstellung betrachten, die wohl in den späten 1480er-Jahren entstanden sein dürfte: hierauf verweisen vor allem der leer belassene, abstrakte Raum, die beruhigte Gewandbehandlung sowie die Kreuzschraffuren in den Schatten. Raum, Bewegung der Figur und die mise-en-page von Lilie und Jungfrau untermalen die stilistische Reife des "späten" Schongauer. Der aus Colmar stammende Künstler wurde in technischer, intellektueller, aber auch "kunsthändlerischer" Hinsicht bezüglich seines Monogrammes und seines Vertriebes auf graphischem Gebiet zur wichtigsten und einflussreichsten Künstlerpersönlichkeit noch vor Albrecht Dürer (vgl. Fritz Koreny, "Notes on Martin Schongauer", in: Print Quarterly, Vol. X, Nr. 4, S. 385-391). - Prachtvoller, nuancierter Abzug mit feinem Rändchen um die Facette, rechts knapp innerhalb der Einfassungslinie geschnitten. Lediglich geringfügig angestaubt, links sowie links des Gesichts kurze, zarte Quetschspur, entlang des rechten Randes sorgfältig angerändert und die Einfassungslinie mit der Feder ergänzt, kleine Montierungsreste verso, sonst tadellos schönes und überwiegend original erhalten. Verso mit dem Stempel der Kunsthandlung M. Knoedler & Co., New York. Das Kürzel O.E. bedeutet "O(ld) E(ngraving)" und wurde genutzt um Altmeister von dem modernen Beständen zu unterscheiden (Lugt 2007).

Schätzpreis
€ 12.000   (US$ 13.200)


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Schongauer, Martin
Christus am Ölberg

Los 5207

Christus am Ölberg. Kupferstich. 16,5 x 11,7 cm. B. VI, S. 124, 9, Lehrs V, S. 122, 19. Wz. Hohe Krone (vgl. Lehrs 18).

Das Auftaktblatt zur Folge der Passion. Ganz ausgezeichneter, kräftiger Druck mit sehr feinem Rändchen um die Einfassungslinie bzw. auf die Plattenkante geschnitten. Nur sehr schwach fleckig, in der unteren rechten Eckenspitze sehr sorgsame und unauffällige Ausbesserung mit partieller Federretusche in der Einfassungslinie, weitere sehr dezent gesetzte Federeinzeichnungen etwa in den Felsen, winzige nahezu unsichtbare Ausbesserung im Gewand zwischen den beiden Schlafenden und im Baum im Hintergrund links, sonst in herrlicher und sehr schöner Erhaltung. Aus der Sammlung Peter Birmann & Söhne (Lugt 414c und 2110).

Schätzpreis
€ 4.500   (US$ 4.950)


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Schongauer, Martin
Die Kreuztragung

Los 5208

Die Kreuztragung. Kupferstich. 16,3 x 11,6 cm. B. VI, S. 126, 16, Lehrs V, S. 148, 26.

Ganz ausgezeichneter Druck mit sehr feinem Rändchen um die Einfassungslinie. Minimal angestaubt sowie leichte Altersspuren, kleine Ausbesserung auf der Leiste Christ, vereinzelte unmerkliche Ausbesserungen teils in den äußersten Rändern, kleine Fehlstelle im linken Rand oben sowie die oberen Ecken unauffällig ergänzt und mit dezenten Federretuschen, weitere kleine Gebrauchsspuren, sonst jedoch im Gesamteindruck sehr gut erhalten.

Schätzpreis
€ 3.500   (US$ 3.850)


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Schongauer, Martin
Der hl. Laurentius

Los 5209

Der hl. Laurentius. Kupferstich. 14,5 x 9,2 cm. B. VI, S. 145, 56, Lehrs V, S. 268, 61.

Ausgezeichneter, klarer Druck oben minimal und unten bis in die Draperie des Heiligen geschnitten. Etwas angestaubt, einzelne dünne ausgebesserte Stellen, etwa links der Palme, die oberen Eckenspitzen unauffällig ausgebessert, unten links sowie mittig kleine ausgebesserte und minimal ergänzte Fehlstellen mit geschlossenen Randeinrissen, dort mit partieller und unauffälliger Retusche, sonst sehr gut. Aus der Sammlung des Kupferstichkabinett des Kunstmuseums Basel (Lugt 222).

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.650)


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Schongauer, Martin
Wappenschild mit einem Schwan, von einer sitzen...

Los 5210

Wappenschild mit einem Schwan, von einer sitzenden Dame gehalten. Kupferstich. D. 7,7 cm. B. 98, Lehrs 97.

Ganz ausgezeichneter Druck teils auf die äußere, kreisrunde Einfassungslinie geschnitten. Einige, unmerkliche Federreinzeichnungen an verschiedenen Stellen, sonst in tadelloser Erhaltung. Extrem selten.

Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 6.600)



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