Bitte Suchbegriffe eingeben:

BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

Language / Lingua / Sprache


Kataloginhalt

Katalog Wertvolle Bücher (Varia) » zur Buchabteilung
Wertvolle Bücher (Varia) Auktion 113, Di., 16. Apr., 11.00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 219 - 488)

» Kataloge bestellen
» Nur Lose im Nachverkauf

» AGB (als PDF)
» Bieter-Erstanmeldung (als PDF)
» Formular für Gebote (als PDF)
Alle Kapitel Naturwissenschaften, Technik / Natural Science, Technology / Scienze Naturali, Tecnica
bis
Varia
» Kapitelwahl

... 13 14 15 16 17 18 19 20 21 ... 27   erste Seiteschneller Rücklaufeine Seite zurückeine Seite weiterschneller Vorlauf

Hauptbild Beschreibung Status

Zeiller, Martin
Centuria variarum quaestionum

Los 380

Zeiller, Martin. Centuria variarum quaestionum, oder, das vierte hundert Fragen, von allerley Materien und Sachen, samt unvorgreifflicher Antwort darauff. Teil IV (von 4). 12 Bl., 501 S., 1 Bl. 15 x 9 cm. Marmorierter Pappband des 19. Jahrhunderts mit hs. Papierrückenschild. Ulm und Nürnberg, Eberhard Felßecker für Georg Wildeysen, 1660.

Hayn-Gotendorf VIII, 619. – Enthält 100 "heutzutage vielfach lächerlich erscheinende Fragen und Antworten aus allen Wissensgebieten (und) gewährt einen interessanten Einblick in das damalige Geistesleben" (H.-G.). – Etwas fleckig und gebräunt, eng beschnitten (kein Textverlust).

Schätzpreis
€ 150   (US$ 170)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 113)

(Verfügbarkeit erfragen!)

Ausserordentliche Erscheinungen
in dem Gebiethe der Natur

Los 381

OKKULTA
Ausserordentliche Erscheinungen in dem Gebiethe der Natur. Zum Nutzen und zur Belehrung für Jedermann. Gesammelt von J. G. v. M. 244 (recte: 240) S. 17,5 x 11 cm. Marmorierter Pappband d. Z. (berieben und bestoßen, Kanten stellenweise beschabt). Wien, Johann Baptist Wallishausser, 1805.

Nicht bei Holzmann-Bohatta. – Seltene einzige Ausgabe der umfangreichen Kompilation von ungewöhnlichen Naturerscheinungen, die aus zahlreichen Romanen und Zeitungen der vergangenen Jahre zusammengestellt und fürs sensationsinteressierte Lesepublikum aufbereitet wurden, "als Ersatz für die nun leider seltner gewordenen Romane" (Vorrede). Behandelt in Hunderten Paragraphen verschiedene kuriose Erscheinungen aus den Bereichen Mensch, Tier und Pflanze. – Titel gestempelt und mit vertikaler Quetschfalte. Nur gering fleckig, stellenweise mit verblasstem Wasserrand.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 227)


Zuschlag
€ 140 (US$ 159)


Bond, W.
Der übernatürliche Philosoph, oder die Geheimni...

Los 382

Bond, W. Der übernatürliche Philosoph, oder die Geheimnisse der Magie. 47 Bl. (d. l. w.), 432 S. Titel in Schwarz und Rot. Mit gestochenem Portrait-Frontispiz. Ohne die 4 Faltkupfer. 19 x 12 cm. Interimsband-Pappband d. Z. Berlin, Johann Andreas Rüdiger, 1742.

Graesse I, 485. Hayn-Gotendorf III, 186 ("Sehr rar!") – Erste deutsche Ausgabe der ausführlichen Abhandlung über Geister, Hexen, Dämonen, Schwarzkünstler, Erscheinungen, Gespenster, Traumdeutung, Wahrsagerei etc. Im Anhang mit "Wallis Methode, Taube und Stumme lesen, schreiben und jede Sprache verstehen zu lernen". Mit einer umfassenden Biographie des tauben und stummen Edelmanns Duncan Campbell und dessen Portrait als Frontispiz. – Es fehlen die vier Faltkupfer. Etwas braun- und stockfleckig. Unbeschnittenes Exemplar.

Schätzpreis
€ 240   (US$ 273)


Zuschlag
€ 160 (US$ 182)


Brosses, Charles de
Ueber den Dienst der Fetischengötter

Los 383

Über Fetisch und Aberglauben
(Brosses, Charles de). Ueber den Dienst der Fetischengötter oder Vergleichung der alten Religion Egyptens mit der heutigen Religion Nigritiens. Aus dem Französischen übersetzt. Mit einem Einleitungsversuch über Aberglauben, Zauberey und Abgötterey; und andern Zusätzen. XII, 379 S. 20,5 x 13 cm. Schlichter Pappband d. Z. (etwas fleckig und berieben, Rückenbezug mit Schabspuren). Berlin und Stralsund, Gottlieb August Lange, 1785.

Graesse, Bibliotheca magica et pneumatica S. 2. Holzmann-Bohatta IV, 6426. – Einzige deutsche Ausgabe der seltenen Übertragung aus dem Französischen durch den Rügener Schriftsteller und Übersetzer Christian Brandanus Hermann Pistorius (1763-1823), die französische Originalausgabe erschien 1760 in Paris unter dem Titel Du culte des dieux fétiches, ebenfalls anonym. Der Pariser Philologe Charles de Brosses (1709-1777) führt in seiner altertumskundlich-abergläubischen Schrift als erster den Begriff des Fetischismus ein. Auf ihn ist ebenfalls die Begriffsschöpfung "Polynesien" für die Gesamtheit der Inseln im Pazifik zurückzuführen. – Schwache, unbedeutende Braunflecken. Schönes und wohlerhaltenes Exemplar, unbeschnitten. Innenspiegel mit montiertem Exlibris.

Schätzpreis
€ 500   (US$ 570)


Zuschlag
€ 350 (US$ 398)


Graber, Johann Georg
Eine kurtze Eröfnung und Anweisung

Los 384

Graber, Johann Georg und J. G. Gichtel. Eine kurtze Eröfnung und Anweisung der dreyen Principien und Welten im Menschen. In unterschiedlichen Figuren vorgestellet. Wie und wo eigentlich ihre Centra im innern Menschen stehen ... Samt einer Beschreibung der dreyerley Menschen, nach Art des in ihme herrschenden Principii oder Geistes. Titel in Schwarz und Rot. 175 S. Mit doppelblattgroßem Frontispiz und 3 (1 doppelblattgroßen) Kupfertafeln. 18 x 11 cm. Halbleder d. Z. (unteres Kapital mit minimaler Fehlstelle, leicht berieben). O. O. u. Dr., 1723.

VD18 11158840. Caillet 4522. Seebaß Kat. 770, Nr. 383. Vgl. ADB IX, 150 (Ausgabe 1736). Nicht bei Faber du Faur. – Sehr seltene, erst nach dem Ableben des Mystikers und Schwärmers Johann Georg Gichtel erschienene, erste Ausgabe der Anthropologie, die verschiedene Menschentypen nach Art der ihnen eigenen Prinzipien und ihres Geistes beschreibt. Die Tafeln zeigen Menschenfiguren, in die der Sitz von Geist, Sinnen, Vernunft, Liebe, Zorn, Geiz usw. in die dafür angenommenen Körperregionen eingezeichnet sind. Das Werk erschien als selbständige Ergänzung zu Gichtels Theologia practica. Die doppelblattgroße Tafel zeigt das "Rad der Geburt". Der Anhang enthält eine "Betrachtung des Ehestandes".
Verfasst wurde der Text bereits 1696, allerdings gab ihn Johann Wilhelm Überfeld erst 1723 als selbstständige Ergänzung zu der ebenfalls postum erschienenen "Theosophia practica" heraus. Johann Georg Gichtel, der die erste Gesamtausgabe der Schriften Jakob Böhmes veranlasste, greift hier die seit Platon vor allem im Mittelalter weit verbreitete Vorstellung auf, der menschliche Körper sei als Abbild des Kosmos zu verstehen. Darauf fußend entwickelt Gichtel seine theologische Theorie. – Leicht gebräunt, braun- und stockfleckig. Vorderer fliegender Vorsatz mit hs. Besitzvermerk. Vorsätze leicht leimschattig.

Schätzpreis
€ 500   (US$ 570)


Zuschlag
€ 550 (US$ 627)



Hafner, Gotthard
Onomatologia curiosa artificiosa et magica

Los 385

(Hafner, Gotthard). Onomatologia curiosa artificiosa et magica oder ganz natürliches Zauber-Lexicon, welches das nöthigste, nützlichste und angenehmste in allen realen Wissenschaften überhaupt und besonders in der Naturlehre, Mathematick, der Haushaltungs- und natürlichen Zauberkunst, und aller andern, vornemlich auch curieuser Künste ... beschreibet. Zwote vielvermehrte Auflage. 3 Bl., 1648 Sp. Mit gestochenem Frontispiz von und nach J. C. Claußner und Kupfertafel. 19,8 x 12,5 cm. Halbleder d. Z. (etwas beschabt und bestoßen) mit 2 goldgeprägten RSchildern und reicher RVergoldung. Nürnberg, Rasp, 1764.

Holzmann-Bohatta III, 7645. Zischka 260. Ackermann V, 877. Graesse, BMP, 117. – Zweite Ausgabe des seltenen Zauberlexikons, das erstmals 1759 "zum Nutzen und Vergnügen der Gelehrten, der Künstler, der Professionisten, der Handwerker und des Landmanns aus den besten ältesten und neuesten Quellen zusammen getragen von einer in diesen Wissenschaften sich sehr viele Jahre übenden Gesellschaft" erschienen war (Untertitel). – Etwas gebräunt und braunfleckig. Sehr dekorativ gebundenes Goldrücken-Exemplar.

Schätzpreis
€ 250   (US$ 285)


Zuschlag
€ 180 (US$ 205)


Heinisch, Jeremias
Unterricht wie man Gespenster und Gespenster-Ge...

Los 386

Ein Kobold im Pfarrhaus
Heinisch, Jeremias. Unterricht wie man Gespenster und Gespenster-Geschichte prüfen soll: gewiesen, durch nöthige Interrogatoria zu dem Zeugnüsse der reinen Wahrheit. Von den Würckungen eines so genannten Kobolds, in der Pfarr-Wohnung daselbst. 80 S. Mit Titelholzschnitt. 19,5 x 16,5 cm. HLeder d. Z. (beide Deckel mit vertikaler Knickspur) mit ornamentaler RVergoldung und goldgeprägtem RSchid. "Raptim" (d. i. Jena) 1723.

VD18 1021478X. Graesse, Bibliotheca magica et pneumatica S. 23. – Seltener und vergnüglicher Augenzeugenbericht über einen Poltergeist, der im Jahr 1718 im Pfarrhaus des Gröbener Predigers Jeremias Heinisch (1684-1747) sein spukhaftes Unwesen trieb. Selbiges äußerte sich anfangs darin, dass das Pfarrhaus wiederholt und ohne erkennbare Ursache mit Steinen beworfen wurde. Die Geschehnisse gipfelten in der Beobachtung vom 31. Juli 1718, als ein Stein wie von Geisterhand von der Erde in die Höhe gehoben wurde, immer höher bis aufs Dach hinauf und dann mit großer Gewalt aufschlug (siehe Titelholzschnitt). Ab diesem Zeitpunkt eskalierte das koboldhafte Treiben. Die Steine wurden größer und flogen auch durch Fensterscheiben, unheimliche Kratzgeräusche wurden wahrgenommen, Töpfe und Schüsseln zerbarsten, verschlossene Türen wurden geisterhaft durchdrungen, weitere Steinschläge richteten beträchtlichen Schaden am Inventar an, schließlich flogen den Hausbewohnern gar schwere Bleistücke um die Ohren, kurzum: an eine geruhsame Nachtruhe war nicht mehr zu denken und das Pfarrhaus musste partiell geräumt werden. Glücklicherweise kamen bei dem ganzen Spektakel keine Menschen zu schaden. Lediglich eine Henne musste dran glauben: Ihr wurde von Pumuckl in seinem Spukrausch der Kopf abgerissen. – Etwas gebräunt und braunfleckig, sonst wohlerhalten. Innenspiegel mit dem Exlibris der "Bibliotheca Raschkiana".

Schätzpreis
€ 600   (US$ 683)


Zuschlag
€ 500 (US$ 570)



Martius, Johann Nikolaus
Unterricht in der natürlichen Magie

Los 387

Martius, Johann Nikolaus. Unterricht in der natürlichen Magie, oder zu allerhand belustigenden und nützlichen Kunststücken; völlig umgearbeitet von Johann Christian Wiegleb. 1 Bl., IV S., 416 S., 6 Bl. Mit 9 Kupfertafeln. 19 x 12 cm. HLeder d. Z. (stärker berieben und beschabt, Rückdeckel mit Knickspur) mit 2 goldgeprägten RSchildern. Berlin und Stettin, Friedrich Nicolai, 1779.

Ferchl 343 und 579. – In sich abgeschlossener erster Band der umfangreichen, bis zum Jahr 1805 auf 20 Bände angewachsenen Reihe von Zauberkunststücken und technischen, optischen, chemikalischen sowie physikalischen Tricks und Spielen vieler Art. – Schwach gebräunt und etwas braun- bzw. stockfleckig, Tafel IX mit unschönem Wasserfleck sowie etwas größerem Riss im Falz.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 170)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 113)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Müller, Johann Daniel
Elias Artista mit dem Stein der Weisen

Los 388

Mit einem Kommentar zur "Tabula smaragdina"
(Müller, Johann Daniel). Elias Artista mit dem Stein der Weisen. 2 Chron. 13, 5. Wisset ihr nicht, daß Jehova, der Elohim Israel, das Königreich über Israel dem David gegeben hat, ihm und seinem Saamen, mit einem Salz-Bund. 204 S. 21 x 18 cm. Pappband d. Z. (stark fleckig und berieben, Rücken beschabt). O. O. u. Dr., 1770.

VD18 90022645. Ferguson, Bibliotheca chemica I, 236. Wellcome II, 518. – Sehr seltener einziger Druck der prophetisch-alchemistischen Schrift des nassauischen Musikers und selbsternannten Wahrheitsverkünders der Vereinigungskirche "Offenbarung Christi" Johann Daniel Müller (1716-1786), dessen Verfasserschaft hinter dem Pseudonym Elias Artista erst seit 1981 bekannt ist. Der Radikalpietist Müller fühlte sich zum wiedergekehrten Propheten Elias berufen und veröffentlichte zahlreiche dogmenkritische Schriften, in denen er seine alleinige Deutungshoheit über Bibel, Talmud und Koran verkündete. Als Violinist in der Frankfurter Sankt-Katharinen-Kirche, die regelmäßig von der Familie Goethe besucht wurde, dürfte ihn auch der junge Johann Wolfgang in den 1750er Jahren gehört und kennengelernt haben, Müllers Schrift Elias mit dem Alcoran Mahomeds befand sich in der Bibliothek von Goethes Vater. Das Kapitel VII auf den Seiten 142 bis 159 enthält die "Tabula Hermetis", einen Kommentar zur sogenannten Tabula Smaragdina, einem auf mystische Quellen zurückgehenden und der mythischen Göttergestalt Hermis Trismegistos zugeschriebenen Grundlagentext der mittelalterlichen Alchemie. – Ohne die zwei weißen Blatt am Schluss. Vorsatz mit hs. Besitzeintrag sowie unauffälliger Formatsignatur. Im Satzspiegel gleichmäßig etwas gebräunt, sonst wohlerhalten.

Schätzpreis
€ 750   (US$ 854)


Zuschlag
€ 600 (US$ 683)



Neumeister, Heinrich
VI. Prognostica

Los 389

(Neumeister, Heinrich). VI. Prognostica. Von Verenderung und zufälligem Glück und Unglück der höchsten Potentaten im Römischen Reich, Auch des Türcken unnd Pabsts: Und sonderlich was es mit der Sacra Liga vor einen Außgang haben werde. 76 nn. Bl. Mit Holzschnitt-Titelvignette. 19,5 x 14,5 cm. Interimsbroschur von um 1720 (leicht berieben). (Halle, Bißmarck für Schüler), 1620.

VD17 3:316409H. Sudhoff 316. Zinner 4830. Die Melanchthonforschung im Wandel der Jahrhunderte, III, A408a. – Zweite Auflage, Neudruck der Erstausgabe von 1613. Vom Naumburger Arzt Heinrich Neumeister zusammengestelltes und kommentiertes Sammelprognostikon: " I. Johannis Carionis mit einer Außlegung, welche Anno 1546. gemacht ... II. Jacobi Hartmanni von Durlach, Anno 1538. III. Prognosticon vor 300. Jahren gemacht zu Nürnberg funden, und durch Veit Dieterichen Philippo Melanchthoni zugeschicket. IV. Prognosticon Theophrasti Paracelsi ... V. Prognosticon Antoni Torquati. VI. Prognosticon eines Mahometischen Pfaffens" (Untertitel). – Titel mit hs. Besitzvermerk. Stellenweise etwas gebräunt und teils mit Textunterstreichungen. Selten leicht feuchtrandig. Im Seitenrand knapp beschnitten (teils mit Buchstabenverlust).

Schätzpreis
€ 600   (US$ 683)


Nachverkaufspreis
€ 400   (US$ 455)

(Verfügbarkeit erfragen!)

... 13 14 15 16 17 18 19 20 21 ... 27   erste Seiteschneller Rücklaufeine Seite zurückeine Seite weiterschneller Vorlauf