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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Autographen Auktion 114, Mi., 16. Okt., 14.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Raabe, Wilhelm
Albumblatt 1882

Los 2611

- Eigh. Albumblatt m. U. "Wilh Raabe". 1 S. Quer-8vo. Braunschweig 16.V.1882.

Für eine Autographen-Sammlerin geschrieben: "Liebes Fräulein! Wie der Rabe, so seine Feder. - Mit freundlichem Gruß, Wilh Raabe". - Kl. Einrisse am unteren Rand unauffällig unterlegt.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 220)


Zuschlag
€ 150 (US$ 165)


Brandes, Wilhelm
2 Briefe

Los 2612

- Brandes, Wilhelm, Schriftsteller, enger Freund und Biograph Wilhelm Raabes (1854-1928). 2 eigh. Biefe mit U. Zus. ca. 4 Seiten. Doppelblätter. Mit 1 Umschlag. 8vo. Wolfenbüttel 10.III.1915 und 16.IV.1927.

An den Schriftsteller Wilhelm Kolbe. - I. "... Es ist schön, daß Sie den Brief Wilhelm Raabes an den Pegnesischen Blumenorden in den Monatsheften veröffentlichen wollen, ich erinnere mich noch, daß ihm die Aufnahme als Ehrenmitglied des Ordens Freude gemacht hat, und bin von vornherein überzeugt, daß der Dankbrief, den er darauf an die Gesellschaft gerichtet hat, manches Hübsche und nichts enthält, was er nicht auch der Welt hätte mitteilen können. Man kann eigentlich alle seine Briefe, auch die persönlichsten, unbedenklich drucken ...". - Ferner sehr ausführlich über Gustav Frenssens "Bismarck": "Was kann erstens ein Homer dafür, daß einer, der alles andere eher ist als ein Homeride, sich einbildet, er könnte dem deutschen Volke ein Heldengedicht in Hexametern schenken, das sowas wie eine deutsche Ilias wäre? ...". - Sehr interessantes Schreiben über Heldenepen. - II. "... Ihrer freundlichen Einladung zur Mitarbeit an Ihrem Nordhäuser Jubiläumsunternehmen ... würde ich gern nachkommen ... Aber Beziehungen zu Nordhausen habe ich nie gehabt ...".

Schätzpreis
€ 200   (US$ 220)


Nachverkaufspreis
€ 140   (US$ 154)


Ramler, Karl Wilhelm
Brief 1756

Los 2613

Ramler, Karl Wilhelm, Schriftsteller, Anakreontiker, Mitdirektor des Berliner Nationaltheaters (1725-1798). Eigh. Brief m. U. "Ramler". 4 S. 4to. Berlin 4.IV.1756.

An einen befreundeten Schriftsteller (G. A. Breitenbauch?), der ihm den Tod eines Bruders mitgeteilt hatte. Ramler sucht zu trösten und rät: "... Wir wollen uns auf den Tod unsrer Freunde eben so gefaßt halten, als wir es auf unsern eigenen Tod thun. Der Todte fühlt keinen Kummer mehr, soll der lebende unglücklicher seyn, als der Todte? - Wollen Sie sich ein wenig zerstreuen, so habe ich Ihnen hier ein Mittel dazu vorzuschlagen. Herr Voß will Xenophons Cyropedie übersetzen laßen. Er weiß es, daß keine Feder in beyden Sprachen geschickter dazu ist, als die Ihrige. Er läßt Sie also fragen, ob Sie diese Arbeit wol übernehmen wolten. Er muß Ihnen das griechische Original mit der lat. Übersetzung, und will Ihnen auch die Frantzösische dazu schicken. Ich selbst kan Ihnen die Italienische Verschaffen und wenn eine englische heraus ist, so wird sie unser lieber Gleim auftreiben, er, der alles auftreiben kan. Sie kennen die Cyropedie, dieses Magazin von Moral und Kinderzucht, von Kriegeskunst und Politick, beßer als ich: also wißen Sie schon daß Ihnen eine Übersetzung davon in allerley Verstande Ehre machen muß. Die Frantzösische von Charpentier hält 320 Seten in Octav, aber ungedruckt. Wenn Sie das Original dort selber haben, so belieben Sie doch den Preis zu überschlagen, den Sie dem Verleger setzen wollen und schreiben ihn mir, damit ich bey ihm ins Haus horchen kan. Mei Rath wäre, nicht bogenweise zu fodern, damit man Ihnen nicht anderthalb griechische Bogen auf Einen deutschen druckt, sondern für das ganze Werck etwas festzusetzen, welches er hernach drucken mag, wie er will. Wenn Autor und Verleger eins sind, so können Sie einen schriftlichen Contract mit ihm machen. Man muß mit Handelsleuten umgehen wie ein Handelsmann ... Seitdem Sie nicht mehr hier sind, kan keine fröliche Gesellschaft zusammen gebracht werden. Jetzt vermißen Sie alle, auch die allerverstocktesten ...". - Mit "Herrn Voß" ist der Berliner Verleger Christian Friedrich Voß gemeint. - Stellenweise leicht braunfleckig; Bezifferung mit blassroter Tinte aus einer alten Autographensammlung. - So früh selten.

Schätzpreis
€ 750   (US$ 825)


Nachverkaufspreis
€ 500   (US$ 550)


Recke, Elisa von der
Quittung 1810

Los 2614

Recke, Elisa von der, geb. Charlotte Reichsgräfin von Medem, Schriftstellerin, Mittelpunkt literarischer Salons in Berlin, Dresden etc. (1754-1833). Quittung mit eigh. Unterschrift "Elisa von der Recke geborne Gräfin von Medem". 1 S. Schmal-quer-4to. Dresden 3.X.1810.

"Fünf Hundert Thaler ... von den Herren Heinrich Wilhelm Bassenge & Co für Rechnung und nach Auftrag des Herrn Hofrath Parthey in Berlin richtig empfangen zu haben bescheinige hiermit doppelt nur für einfach gültig ...". - Der mit Elisa lebenslang befreundete Musiker und Hofrat Daniel Friedrich Parthey, Schwiegersohn Friedrich Nicolais, übernahm ab 1811 die Leitung der Nicolaischen Buchhandlung in Berlin.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 165)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 110)



Reicher, Otto
Briefwechsel mit Johannes von Guenther

Los 2615

Reicher, Otto, steirischer Historiker, Professor für Museumskunde an der Universität Graz (1887-1963). Briefwechsel mit dem ihm befreundeten Übersetzer und Schriftsteller Johannes von Guenther. 32 Briefe und Postkarten von Reicher sowie 35 typograph. Durchschriften der Gegenbriefe J. von Guenthers. Verschiedene Formate. Eggenberg und Graz 5.IV.1956 bis 23.VII.1960.

Inhaltsreiche, freundschaftliche Korrespondenz über Literatur, beiderseitige Aktivitäten und kulturelle Ereignisse. Von Reicher liegen vor: 28 eigh. Briefe, 3 eigh. Postkarten und 1 masch. Brief, in merkwürdig veränderlicher, aber stets sehr dekorativer Handschrift, oft nur mit "OR" oder "O" unterzeichnet (zus. ca 59 Seiten). Reicher hatte den jungen v. Guenther bei der Entführung seiner Braut Elsie Wood aus England nach Graz unterstützt und so eine Lebensfreundschaft begründet. 1954-1963 war er Honorarprofessor für Museumskunde an der Universität Graz (vgl. J. von Guenther, "Leben im Ostwind" S. 183, 460-64, 475 u. ö). - Beiliegen: 35 Typoskript-Durchschläge der Gegenbriefe J. von Guenthers sowie 2 weitere Beilagen.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 660)


Nachverkaufspreis
€ 400   (US$ 440)


Reimann, Hans
Brief an Hans von Weber

Los 2616

Reimann, Hans, Satiriker, Parodist, Erzähler und Feuilletonist, teils in sächs. Mundart (1889-1969). Eigh. Brief m. U. "Hans Reimann". 1 S. Mit gedrucktem Briefkopf. 4to. Leipzig 21.VII. (ca 1920).

Scherzhafter Brief an den Verleger und Bibliophilen Hans von Weber, Herausgeber der Zeitschrift "Der Zwiebelfisch". "Lieber Herr Genosse von Weber! Auf Grund des Pressgesetzes vom 28. April 1742 § Z 74B / C III [etc] ersuche ich Sie höflichst, die beiliegende Erklärung in Ihrer Zeitschrift 'Der Fiebelzwisch" [!] aufzunehmen. (Übrigens: Können Sie mir die Vermählungs-Anzeige besorgen? Ich finde sie nich.) ...". - Auf etwas vergilbtem Nachkriegspapier.

Schätzpreis
€ 90   (US$ 99)


Nachverkaufspreis
€ 60   (US$ 66)


Reimann, Hans
2 Karten

Los 2617

- 2 eigh. Karten (1 Post-, 1 Brief-Karte) m. U. "Hans Reimann". Zus. 21/2 S. Mit einer aquarellierten Federzeichnung. Quer-8vo. 1928 und (1924?).

Ohne Adressat. Die Postkarte zeigt auf der Textseite eine Karikatur in aquarellierter Original-Federzeichnung, die Hans Reimann in roter Badehose im Wasser stehend zeigt, im Dialog mit einem großen Hai. Die Zeichnung ist undeutlich signiert ("Sändör" ?). Die Adressenseite enthält nur einen "herzlichen Gruss" von Hans Reimann und das Datum "Altwarp 16.VIII.1928". - Die zweite Karte mit Bleistift: "Haben Sie Sonne im Herzen! Der Herbst ist da. Auch Hildach musste dahin ...". - Der Münchener Sänger und Komponist volkstümlicher Lieder Eugen Hildach starb 1924. - Die Postkarte gelocht.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 132)


Nachverkaufspreis
€ 60   (US$ 66)


Reisiger, Hans
4 Briefe an Johannes von Guenther

Los 2618

Reisiger, Hans, Schriftsteller und Übersetzer (1884-1968). 4 eigh. Briefe mit U. "Hans Reisiger" bzw. "H. R.". Zus. 5 S. Gr. 4to und quer-gr. 8vo. (München und Garmisch-Partenkirchen) 3.II. - 25.XI.1959.

An den Übersetzer und Schriftsteller Johannes von Guenther. Über Literatur, eine Gedichtanthologie Guenthers und dessen Übersetzungen sowie Reisigers 75. Geburtstag. Erwähnt Katia und Erika Mann. - Beiliegen: 2 Typoskript-Durchschläge der Gegenbriefe J. von Guenthers.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 198)


Nachverkaufspreis
€ 120   (US$ 132)


Rolland, Romain
Brief 1923

Los 2619

Rolland, Romain, französ. Schriftsteller, Nobelpreisträger, Musikhistoriker, Biograph und deutschfreundlicher Pazifist (1866-1944). Eigh. Brief (Fragment) ohne Unterschrift. 4 S. Gr. 8vo. Villeneuve (Vaud), Villa Olga, 22.V.1923.

Umfangreicher, wichtiger Brief an Lucas-Thomas Gibbes vom Verlag Librairie Ollendorff. Ausführlich über mehrere seiner Publikationen und deren Illustratoren: Colas Breugnon, Jean Christophe, Les Précourseurs und Berisson ardent. Ferner über Projekte seiner Schwester Madeleine Rolland, die plane, H. G. Wells' "The new Machiavelli" zu übersetzen und eine Verlagsreihe mit Übersetzungen zu starten. Er, Rolland, sei nach Villeneuve an seinen Arbeitsplatz zurückgekehrt, nachdem er wegen einer verschleppten Bronchitis einige Tage das Bett hatte hüten müssen. Er kündigt den Besuch des Illustrators Gabriel Belot in Clamécy an mit der Bitte, diesen bei seinem Aufenthalt drei bis vier Tage zu unterstützen. Das sei von Nutzen, um den Illustrationen zu Rollands Roman Colas Breugnon [er erschien 1924] den notwendigen lebendigen umd malerischen Charakter zu verleihen: "... C'est tout à fait utile, pour donner à l'illustration de Colas Breugnon un caractère vivant et pittoresque. (et ces croquis, pris sur place intéressant le public français, particulièrement de ces provinces du centre où il faut que Colas devienne populaire). J'ai envoyé à Belot quelques indications pour son logement et ses promenades à Clamécy; et il trouvera, à Clamécy, un guide dans le libraire Lahaussois (dont vous ferez bien de prendre l'adresse, pour le lancement de Colas dans les pays nivernais.) - En second lieu, je désire beaucoup que l'édition Jean Christophe [Frans] Masereel soit une affaire conclue au plus tôt, et que Masereel se mette aussitôt au travail. De tous le projets qui me concernent, c'est celui qui me tient le plus à coeur. Et je sais avec certitude que nul me fera plus honneur à la librairie Ollendorff.
- Vous m'avez parlé de diverses réimpressions de l'édition en 10 vol. de Jean Christophe. Je n'ai plus entendu parler de rien. Ont-elles été faites?
- Je n'ai pu encore classer le morceau d'imprimés, que j'ai trouvés en rentrant ici. Je pense qu'un exemplaire des Précourseurs s'y trouve, ainsi que les épreuves du Berisson ardent. Je vais m'occuper de l'un et de l'autre. Pour les Précurseurs, je supprimerai certains articles et j'en voudrais d'autres. Au reste, cette réimpression est moins pressée que le reste.
- Il est regrettable qu'il n'y ait rien à faire pour la revue Europe, qui satisfait pleinement ses éditeurs actuels. Mais il n'est pas dit qu'on ne puisse, un peu plus tard, envisager un autre projet. Soit en elargissant la revue, de compte à demi avec les éditeurs. Soit de quelque autre façon. (Au cours de mon entretien avec Wells, à Londres, il avait jeté, en passant, l'idée d'une revue internationale en deux langues, l'anglais et le français ... Simple idée, mais chez Wells, la réalisation suit de près la pensée).
- Ma soeur vous répondra, au sujet du projet de la collection de traductions étrangères. Je ne crois pas que le projet la satisfasse. Il y a notamment la question des traductions, et de leur rémuneration, qui demande plus de précisions. On ne peut plus, comme autrefois, rétribuer les traductions d'une façon décisoire. Il faut pouvoir offrir des traductions vraiment exactes et artistiques, ou ce n'est pas la peine de s'en occuper; et l'on doit savoir quel paiement peut être offert. - D'autre part, aucun grand auteur étranger ne traitera, pour une traduction, sans un à-valoir payable d'avance, et dont l'importance varie avec la notoriété de l'auteur. Soyez sur qu'un Wells, par exemple, sait admirablement veiller à ses affaires! - A ce propos, nous serions bien aises, ma soeur et moi, de savoir la question du Nouveau Machiavell enfin tranchée. Car si cela ne s'arrangeait pas avec la librairie Oldendorff, une autre maison s'y intéressait certainement ...". - Es fehlt der Schluß des Briefes mit der Unterschrift.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 330)


Zuschlag
€ 200 (US$ 220)


Rosegger, Peter
Brief 1904

Los 2620

Rosegger, Peter, österr. Schriftsteller und Publizist, Hrsg. der Zeitschrift "Heimgarten" (1843-1918). Eigh. Brief m. U. "Rosegger". 1 S. Mit Briefkopf "Heimgarten, Graz". Gr. 8vo. Graz 15.XII.1904.

An einen befreundeten Redakteur und Schriftsteller. "... Es ist nichts ganz Unbedeutendes, was ich Dir für Eure Weihnachts-, oder auch Neujahrsnummer zu schicken habe. Wenn es auch nicht gerade Deiner vorgefaßten Absicht entsprechen sollte, so wird Dir das Artikelchen hoffentlich doch recht sein. Da mir alle Festlichkeiten mit hohlem Pathos herzlich zuwider sind, andrerseits die Feststimmung guter Humus für gemeinnützige Thaten ist, so möchte ich das Schillerjahr gerne unserem Deutschen Schulverein zu Nutze machen. Darauf bezieht sich Beifolgendes ... Für eine nächste Mußestunde habe ich mir Dein neues Büchel vorbereitet". - Der genannte Aufsatz liegt hier nicht mehr bei, stattdessen ein eigh. Umschlag mit der Aufschrift "Liebe. Gedichte von Peter Rosegger". - Der Brief an den Rändern stärker geknittert und mit kleinen Einrissen versehen, so dass diese rückseitig mit Transparentpapier alt unterlegt sind.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 132)


Zuschlag
€ 140 (US$ 154)



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