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Katalog Wertvolle Bücher (Varia) » zur Buchabteilung
Wertvolle Bücher (Varia) Auktion 112, Di., 16. Okt., 11.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Yoshitora
Stoffbearbeitung. Triptychon mit sieben Damen i...

Los 301

Yoshitora, Utagawa. Stoffbearbeitung. Triptychon mit sieben Damen im Interieur. Zus. Ca. 34 x 72 cm. Mit Japanpapier-Passepartout unter Glas in einfacher Holzprofilleiste gerahmt. Edo (Tokyo) um 1850.

Die verschiedenen Arbeitsgänge der Stoff- oder Seidenverarbeitung, dargestellt in einem hübschen japanischen Interieur kurz vor der Meji-Zeit. Rechts wird der Stoff in einem großen Bottich mit Löwenfüßen gefärbt, vorne wohl bedruckt, links die Stoffbahnen gefaltet, während eine Kimono-Dame links den Otcha, den grünen Tee bringt.
Der japanische Meister Utagawa Yoshitora arbeitete in Edo, dem heutigen Tokyo, zwischen 1836 und 1882, über die Meji-Zeit hinaus, als Lehrer des Farbholzschnitts und der Malerei im Stile des Ukiyo-e. Seine Triptychen gehören zu den seltenen Werken seines Oeuvres. – Mehrfache Knick- und Knitterspuren, teils leichter Farbabrieb auf der Oberfläche, teils leichte Druckverzüge, insgesamt aber sehr dekorativ und leuchtend buntfarbig. Nicht ausgerahmt (möglicherweise Randläsuren), Versand nur ohne Rahmen.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 341)


Zuschlag
€ 150 (US$ 170)


Menükarten
Konvolut von 31 Speisekarten

Los 302

GASTROSOPHIE
Menükarten. Konvolut von 31 Speisekarten. Zumeist typographisch, einige auch in Chromolithographie illustriert. Verschiedene Formate. Um 1890-1930.

Die "Speisen-Karte des Königl. Hofbräu-Hauses" vom Freitag den 7. Juni 1907 preist neben Suppen und Bratenvariationen vor allem die hs. ergänzte Abendkarte an. Dort finden sich neben "Junger Gans" und dem klassischen Brathuhn, auch "Rehschäufel auf Knödel" sowie "Milzwurst auf Suppe". Das Kölner Restaurant "Meyer am Dom" wirbt 1928 neben "Sauren Nieren", "Pökelrippchen" und "Krebsschwanzsalat", auch mit "Ochsenmaulsalat" und "Fischcroquettes". Der Dresdner "Austern-Salon" im Englischen Garten bietet u. a. eine "Prinzessin-Suppe" an. Mit einem zusätzlichen Kundenanreiz wirbt das Hamburger Hotel und Restaurant "Continental", wo täglich um 18.30h Konzerte stattfinden. Die Speisekarte "Zum Klausner" empfiehlt den Gästen den Kalbejau in "Senftunke". Das "M. Kempinski & Co." weist unterhalb der Speisen gesondert darauf hin, dass "das Bedienungspersonal die tarifmäßige Entlohnung erhält" und ihm daher "kein Trinkgeld anzubieten [sei], da dessen Annahme vertraglich verboten ist!". Des Weiteren sind u. a. Speisekarten des Berliner "Kaiser-Kellers" und von Leipzigs "Auerbachs Keller" enthalten. Zwei "Carte des Vins" sind auf dem Vorderumschlag mit Original-Radierungen von dem französischen Künstler Henri Boutet (1851-1919). Die vielfältigen Karten stammen aus Paris, Bremen, Danzig, Oslo, Prag, Berlin, München und weiteren Städten. – Leicht gebräunt, stellenweise mit kleinen Randläsuren.

Schätzpreis
€ 350   (US$ 398)


Zuschlag
€ 220 (US$ 250)


Müller, Edgar
Kaffee und Rösten

Los 303

Müller, Edgar. Kaffee und Rösten. Ein Handbuch über die Beurteilung der Kaffeesorten, über das Rösten und die Zubereitung von Kaffee, Getreidekaffee und Kaffee-Ersatzstoffen sowie über die wichtigsten Fachfragen des Kaffeehandels. 416 S. Mit einigen photographischen Textabbildungen. 21,5 x 15,5 cm. Brauner OLeinenband (etwas stockfleckig, Rücken ausgeblichen) mit goldgeprägtem Rücken- und Deckeltitel. Hamburg, Kateka (Adolf Rüter), 1929.

Nicht mehr bei Mueller. – Einzige Ausgabe der umfassenden Fachmonographie. Gedruckt und herausgegeben von der Kaffee-, Tee- und Kakao-Zeitung (Kateka), dem "amtlichen Organ der Deutschen Süßwarenhändler" (Untertitel), die in den Jahren 1913 bis 1938 in Hamburg im Besenbinderhof erschien. Vorliegende Fachkunde bildet wohl die einzige Buchausgabe des Zeitungsverlags. – Wohlerhaltenes Exemplar. - Selten.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 170)


Zuschlag
€ 90 (US$ 102)


Yednize
Tabakmappe. Hrsg. von P. Block

Los 304

Yednize. Tabakmappe. Hrsg. von P. Block, M. Bidowicz und H. Stallknecht. Mappe mit lithographiertem Text, 9 Farbpostkarten, Schreibpapier, 8 farbgetränkten Filzpapierkarten sowie 1 Kleinplakat "Salem Gold" in Farblithographie. 35 x 51 cm. Mit Hanfschnur gebundener Halbleinenmappe (kleine Bereibungsspur, leicht fleckig) mit kleiner TVignette. Dresden, Yednice Salem, 1989.

Eines von 50 nummerierten Exemplaren (alles Erschienene) der überaus seltenen Tabakmappe, die Souvenirs der berühmten Dresdner Tabakfabrik enthält. In der einer orientalischen Moschee nachempfundenen, von Martin Hammitzsch erbauten Fabrik, deren schlankes Minarett ein Schornstein ist, wurden die berühmten Zigarettenmarken "Salem", "Salem Aleikum", "Salem Gold", "Manoli", "Manoli Gibson Girl", "Atikah Auslese", aber auch die Zigarren für die Berliner Firma Loeser & Wolff hergestellt. Das hübsche Plakat und die Postkarten teils mit Motiven des berühmten Werbegrafikers Lucien Bernhard (1883-1972). Auf dem Innendeckel eine kurze Geschichte des Tabaks und des Rauchens. – Es fehlt lediglich das originale Tabakblatt, das Opfer des Verfalls wurde, aber leicht nachgelegt werden kann. Alle Beilagen in sehr guter Erhaltung. Außergewöhnlich selten, wir konnten weltweit kein zweites Exemplar nachweisen.

Schätzpreis
€ 500   (US$ 570)


Nachverkaufspreis
€ 250   (US$ 285)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Bellini, Vincenzo
De monetis Italiae medii aevii

Los 305

GENEALOGIE, HERALDIK UND NUMISMATIK
Bellini, Vincenzo. De monetis Italiae medii aevii hactenus non evulgatis, quae in suo musaeo servantur. VIII, 116 S. Mit Holzschnitt-Titelvignette, gestochenner Kopfvignitte und zahlreichen, teils ganzseiten Textholzschnitten. 27,5 x 18 cm. Pappband d. Z. (Rücken mit hs. Klebeschildchen, leicht angestaubt, gering leichtrandig). Ferrara, Pomatelli, 1755.

Graesse I, 329. Cicognara 2762 (zitiert noch ein Supplement von 1767). – Erste Ausgabe. – Titel im unteren Rand mit minimalem Löchlein. Seite 8 etwas fleckig. Die Bindung gelockert. Exemplar auf Bütten.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 205)


Nachverkaufspreis
€ 120   (US$ 136)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Biedermann, Johann Gottfried
Geschlechtsregister des hochadeligen Patriciats...

Los 306

Biedermann, Johann Gottfried. Geschlechtsregister des hochadeligen Patriciats zu Nürnberg, welches aus denen bewährtesten Urkunden, Kauf-Lehen u. Heyrathsbriefen, gesammleten Grabschriften und eingeholten genauen Nachrichten von innen beschriebenen gräflich-freyherrlich und edlen Häusern in gegenwärtige Ordnung verfasset und richtig zusammen getragen worden. 624 S. Mit Wappenholzschnitt auf dem Titel. 34 x 20 cm. Leder d. Z. (stark berieben, Rückdeckel leicht beschabt) mit 2 goldgeprägten RSchildern. Bayreuth, Friedrich Elias Dietzel, 1748.

Pfeiffer 29622. Stellenweise gering gebräunt, sonst sauber und wohlerhalten. – Nachgebunden: Derselbe. Geschlechts Register der löblichen Ritterschaft im Voigtlande. 4 Bl., CCLXXIV S., 9 Bl. Kulmbach, Johann Albrecht Spindler, 1752. - Selten mit hs. Anmerkungen.

Schätzpreis
€ 280   (US$ 319)


Zuschlag
€ 300 (US$ 341)


Dithmar, Justus Christoph.
Genealogisch-historische Nachricht von denen He...

Los 307

Dithmar, Justus Christoph. Genealogisch-historische Nachricht von denen Herren-Meistern des Ritterlichen Johanniter-Ordens in der Marck. 2 Teile in 1 Band. 4 Bl., 128 S.; 83 S. Titel in Rot und Schwarz. Mit 16 gestochenen Tafeln mit zusammen 63 Wappenkupfern und genealogischer Falttafel. 20,5 x 16,5 cm. Neuerer HLederband mit goldgeprägtem RSchild. Frankfurt an der Oder, Jeremias Hartmann, 1737.

Erste Ausgabe der genealogisch-heraldischen Monographie über den auf das Jahr 1538 zurückgehenden Johanniterorden. – Titel recto und verso gestempelt. Sauber und wohlerhalten. Ausgeschiedenes Exemplar der Universitätsbibliothek Halle.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 513)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 341)

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Eckhel, Joseph
Sylloge I. [und:] Descriptio numorum Antiochia...

Los 308

Eckhel, Joseph (Hilarius). Sylloge I. numorum veterum anecdotorum Thesauri Caesarei cum commentariis. VIII S., 2 Bl., 120 S., 2 Bl. (Index). Mit 3 Textkupfern und 10 Kupfertafeln auf Falzen. - Derselbe. Descriptio numorum Antiochiae Syriae, sive specimen artis criticae numeriae. XXII S., 1 Bl., 56 S. 26,5 x 21 cm. Leder d. Z. (stärker berieben und bestoßen, Rücken deutlich lädiert, dort mit Wurmspuren und Fehlstellen, Gelenke schwach). Wien, Thomas Trattner, 1786.

De Backer-Sommervogel III, 332, 9 und 10. Ebert 6564 und 6565. Graesse II, 461 (mit irriger Datumsangabe). Wurzbach III, 423f. Vgl. ADB V, 633f. – Erste Ausgaben der beiden seltenen numismatischen Abhandlungen des Wiener Jesuitenpaters Joseph Hilarius Eckhel (1737-1798), die während seiner Zeit als Direktor des antiken Münzkabinetts am Hof von Maria Theresia entstanden. Mit seinem 1792 bis 1798 erschienenen achtbändigen Hauptwerk Doctrina numorum veterum begründete Eckhel die Numismatik als wissenschaftliche Disziplin. "Durch seine epochemachenden Schriften ... ist Eckhel der Begründer der wissenschaftlichen Numismatik des classischen Alterthums geworden. Die Mißwirthschaft des Dilettantismus hatte auf ihrem Gebiete in verderblicher Weise gehaust, Systemlosigkeit, Mangel an Kritik und die Zersplitterung der Litteratur hatten eine Verwirrung und ein Mißtrauen hervorgerufen, welche die Bedeutung der Numismatik in ihrem Verhältniß zu anderen Wissenschaften nicht zur Geltung kommen ließen. Mit der ihm eigenen scharfen kritischen Anlage bearbeitete Eckhel die gesammte Litteratur seiner Disciplin, beseitigte Irrthümer und Fälschungen auf Grund seiner eingehenden Studien und verband die Ergebnisse zu einem organischen Ganzen in seinem Hauptwerke, der 'Doctrina nummorum veterum' welche ... kurz vor Eckhel’s Tode fertig gedruckt war" (ADB). – Eine Tafel im Seitenrand etwas gebräunt und mit kleinem Einriss, ein Blatt mit angestückter Ecke, Buchblock mittig angeplatzt. Gelegentlich leichte Flecken.

Schätzpreis
€ 350   (US$ 398)


Nachverkaufspreis
€ 250   (US$ 285)

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Hess, Conrad Joseph Ignaz Sebastian
Discursus inauguralis

Los 309

Hess, Conrad Joseph Ignaz Sebastian. Discursus inauguralis historico-politico-publico-iuridicus de potissimis personarum tam imperantium, quàm parentium in imperio iuribus. 10 Bl., 88 S. Mit doppelblattgroßer Kupfertafel, doppelblattgroßer gestochener Wappentafel und 48 Portraitkupfern. 29,5 x 18,5 cm. Leder d. Z. (hinteres Gelenk im unteren Bereich mit Einriss, stärker berieben, leicht beschabt, etwas fleckig). Würzburg, Johann Michael Kleyer, 1720.

Nicht bei Graesse, Brunet und Lipperheide. – Erste Ausgabe. Die vorliegende Dissertation des Wertheimers Conrad Joseph Ignaz Sebastian Hess wurde an der Würzuburger Universität unter der Betreuung von Johann Conrad Langen vorgelegt und behandelt die Historie des Deutschritterordens. Die Barockportraits zeigen Mitglieder dieses Ordens sowie ihre Wappen. Unterhalb der Darstellungen mit gestochenen Kurzbiographien. – Die beiden doppelblattgroßen Kupfer im Seitenrand knapp beschnitten (minimaler Darstellungsverlust). Leicht gebräunt, etwas braun- und stockfleckig. Innengelenke geschwächt, ohne den vorderen fliegenden Vorsatz, Innenspiegel mit Feuchtigkeitsfleck, Exlibris des Heraldikforschers Claus D. Bleisteiner.

Schätzpreis
€ 750   (US$ 854)


Nachverkaufspreis
€ 500   (US$ 570)

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Kaiserliches Adelsdiplom für Daniel von Brandt
Kaufmann und österreichischer Generalkonsul von...

Los 310

Kaiserliches Adelsdiplom für Daniel von Brandt, Kaufmann und österreichischer Generalkonsul von Singapur. 4 Pergamentblätter mit lithographischer Prachtbordüre und kalligraphischer Schrift in Schwarz und Gold sowie gouachierter Wappenmalerei. 38 x 29 cm. Violetter Samteinband mit goldgeprägtem Kaiserwappen (habsburgischer Doppeladler) auf dem Vorderdeckel sowie angehängtem Wachssiegel in schwerer Messingkapsel, zusammen in Weißblechschatulle d. Z. (diese mit leichten Gebrauchsspuren). Wien 29. Juli 1899.

Prächtig gestaltetes kaiserliches Adelsdiplom für den 1850 im hessischen Hanau geborenenen Kaufmann und österreichischen Generalkonsul in Singapur Daniel von Brandt, am Schluss eigenhändig unterzeichnet vom österreichischen Kaiser Franz Joseph I. sowie dem Ministerpräsidenten Franz Graf von Thun und Hohenstein. Einher mit der offiziellen Verleihung des Adelsstands geht das Recht auf Führung eines eigenen Familienwappens, das in überaus feiner Deckfarbenmalerei in das Diplom eingezeichnet ist, inklusive der exakten Blasonierung (gevierteter Schild mit Opferschale und Windhunden sowie gekröntem Turnierhelm). Das in einer schweren Messingkapsel eingefasste kaiserliche Majestätssiegel mit einem Durchmesser von 10 cm. – Die eingelegten Seidenpapiere etwas fleckig und mit Quetschfalten, sonst nahezu tadellos.

Schätzpreis
€ 4.500   (US$ 5.130)


Nachverkaufspreis
€ 3.000   (US$ 3.419)

(Verfügbarkeit erfragen!)

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