Bitte Suchbegriffe eingeben:

BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

Language / Lingua / Sprache


Highlights

Höhepunkte der aktuellen Auktion » Kataloge zum Blättern

1 2 3 4 5 6   erste Seiteschneller Rücklaufeine Seite zurückeine Seite weiterschneller Vorlauf

Hauptbild Beschreibung Status
Galerie Bassenge
» Zoom

Barbiere, Domenico del
Die Steinigung des hl. Stefan

Los 5005

Die Steinigung des hl. Stefan. Kupferstich. 27,5 x 15,6 cm. B. XVI, S. 356, 1, DB. 2.

Ganz ausgezeichneter und klarer Druck, wohl meist auf die Plattenkante geschnitten, sonst mit den Spuren eines weißen Rändchens um die Einfassungslinie. Minimal vergilbt, geringe Gebrauchsspuren, kurzer geschlossener Randeinriss unten, unbedeutende Randläsuren, sonst sehr gut erhalten. Von großer Seltenheit. Aus den Sammlungen Alexandre-Pierre-François Robert-Dumesnil (Lugt 2200) sowie Baron Dominique Vivant-Denon (Lugt 779).

Schätzpreis
€ 7.500   (US$ 8.250)


Zuschlag
€ 24.000 (US$ 26.400)



» Druckgraphik 15.-19. Jh.
Galerie Bassenge
» Zoom

Dürer, Albrecht
Madonna mit der Meerkatze

Los 5072

[^] Madonna mit der Meerkatze. Kupferstich. 18,8 x 12 cm. Um 1498. B. 42, Meder 30 a-b (von l). Wz. Ochsenkopf mit Blume (Meder 62).

Ganz ausgezeichneter, klarer Druck knapp innerhalb der Plattenkante geschnitten, die Darstellung minimal knapp angeschnitten. Leicht fleckig, rechts oben kurzer, teils ausgebesserter Randeinriss, oben links im Himmel kleine, unauffällige Ausbesserungen, weitere unmerkliche und sorgfältige Ausbesserungen in den äußeren Rändern, einzelnen Annotationen verso, sonst im Gesamteindruck sehr schönes Exemplar. Aus einer bisher unbekannten Sammlung "Magjkel" (nicht bei Lugt).

Schätzpreis
€ 12.000   (US$ 13.200)


Zuschlag
€ 15.500 (US$ 17.050)



» Druckgraphik 15.-19. Jh.
Galerie Bassenge
» Zoom

Dürer, Albrecht
Eustachius

Los 5074

Der hl. Hubertus, auch Eustachius genannt. Kupferstich. 36,1 x 25,7 cm. Um 1501. B. 57, Meder 60 wohl h-i (von k). Wz. Stadttor, vgl. Meder 263.

Die Darstellung des hl. Hubertus, für die Albrecht Dürer selbst die Bezeichnung "Eustachius" gebrauchte, da die beiden Heiligen sich als Schutzpatrone der Jagd die Legende teilen, stellt die größte Kupferstichplatte im druckgraphischen Werk des Meisters dar. In den Abmessungen reicht sie gar an die Holzschnitte der Apokalypse heran. - Das Hauptblatt des Meisters, das etwa 10 Jahre vor den Meisterstichen entstand, in einem ganz ausgezeichneten Druck mit samtener Wirkung. An drei Seiten um ca. 0,5 cm in die Darstellung geschnitten, oben links bis knapp an die Türme geschnitten, in der oberen rechten Ecke ca. 1,5-2 cm in die Bäume geschnitten. Umlaufend sehr sorgsam und fachmännisch angerändert und oben angefügt, die Darstellung umlaufend mit sorgfältigen und dezenten Federretuschen ergänzt, insgesamt etwas angestaubt, links leichte vertikale Knickspur verso, geglättete horizontale Knickspuren sowie eine leichte Mittelfalte, entlang dieser mit einigen sorgsamen Ausbesserungen (etwa in Höhe des Pferdes), dort ebenfalls unmerkliche Federretuschen, schwache Leimspuren verso, weitere unauffällig ausgebesserte Erhaltungsmängel, sonst im Gesamteindruck gut.

Schätzpreis
€ 18.000   (US$ 19.800)


Zuschlag
€ 20.000 (US$ 22.000)



» Druckgraphik 15.-19. Jh.
Galerie Bassenge
» Zoom

Dürer, Albrecht
Melancolia

Los 5075

Die Melancholie (Melencolia I). Kupferstich. 24,2 x 18,7 cm. 1514. B. 74, Meder 75 II, mit der Richtigstellung der Ziffer 9, vor dem Ritz auf der Kugel c-d (von f). Wz. Kleines Krüglein (Meder 158, um 1525).

Albrecht Dürers Kupferstich „Melencolia I“, dessen inhaltliche Deutung seit jeher Rätsel aufgibt, gilt als das am meisten besprochene und kommentierte Werk der Kunstgeschichte. Peter-Klaus Schuster nannte es das „Bild der Bilder“.
Rechts auf einer Steinbank sitzt die weibliche, bildbestimmende Figur. Sie trägt einen Blätterkranz auf dem Haupt und hat Engelsflügel. Den Ellenbogen auf ihr Bein gestützt, legt sie den Kopf nachdenklich in die linke Hand - ein seit dem Altertum geprägter Topos für Schwermut und Trauer, die Personifikation der Melancholie. Umgeben wird das geflügelte Wesen von symbolträchtigen Gerätschaften und Utensilien: Hobel und Stichsäge, Lineal und Richtscheit, Nägel und Hammer, Tintenfass und Schmelztiegel, Waage und eine magische Tafel sowie der Stein-Polyeder. Der am Boden kauernde Jagdhund und der Putto auf dem Mühlstein teilen offenkundig die schwermütige Stimmung. Rechts, hinter dem Putto und der weiblichen Gestalt, ragt ein turmartiges, fensterloses Gebäude empor, das die Sicht auf die phantastische Meereslandschaft versperrt, die links zu sehen ist. Am Nachthimmel ein heller Komet und ein Regenbogen. Ein fledermausähnliches Wesen mit aufgerissenem Maul im oberen linken Rand verweist mit dem Titulus „Melencolia I“ auf den Sinngehalt des Kupferstichs. Einhellig geht man davon aus, dass es sich um eine allegorische Darstellung einer der vier menschlichen Temperamente handelt, dem Schema folgend, das in der Antike entwickelt wurde (vgl. Schoch/Mende/Scherbaum 2002, Bd. I, S. 180). Aus der antiken Vier-Säftelehre, nach deren Verständnis das Mischverhältnis der vier Körpersäfte Blut (sanguis), Schleim (phlegma), gelbe Galle (chole) und schwarze Galle (melaina) die Befindlichkeit eines jeden Menschen bestimmt, entwickelte sich die Idee der vier menschlichen Grundtypen mit stereotypen Charaktereigenschaften: Sanguiniker, Phlegmatiker, Choleriker und Melancholiker. Auch zu Dürers Zeit war die Vorstellung dieser vier Grundtypen verbreitet; wurde der Sanguiniker gemeinhin als heiter erachtet, so wurde der Melancholiker als dessen negatives Gegenbild definiert.
Angestoßen durch eine Passage in Aristoteles „Problemata“, die durch neoplatonische Philosophen zunächst in Italien Verbreitung fand, besteht Dürers epochale Leistung vor allem darin, für die europäische Bildtradition dieses mittelalterliche Schema der Komplexionen durch eine neue Sicht auf das melancholische Temperament abgelöst zu haben. Das melancholische Temperament wurde in der Folge mit intellektueller Kreativität in Verbindung gebracht, Melancholie und Genialität bedingten sich nun wechselseitig. Dürers geflügelte Gestalt wird somit zu einer Allegorie der künstlerischen Melancholie. Nicht zu Unrecht sehen einige Forscher deshalb in dem Kupferstich ein „verstecktes Selbstbildnis“ des Künstlers, denn Dürer waren die Leiden des Melancholikers wohl nicht fremd: grundlose Traurigkeit und Weltfurcht - um nur eine der vielen Deutungen aufzugreifen (vgl. op. cit. S. 183). Der Kupferstich ist der letzte der drei sogenannten "Meisterstiche", die Dürer in den Jahren 1513 und 1514 entwarf und die innerhalb des druckgraphischen Œuvres als unübertroffene Höhepunkte gelten. -
Das bedeutende Blatt Dürers in einem zweiten Zustand mit der Richtigstellung der Ziffer 9 auf der magischen Tafel, mit dem zarten Kratzer über den Nägeln. Mit dem für die frühen Zustände bei Meder beschriebenen Wasserzeichen "Krüglein", das häufig, wie auch bei vorliegendem Exemplar, am äußeren Rand oben situiert ist.
Prachtvoller, äußerst harmonischer, samtig wirkender und dabei satter, wohl noch zu Lebzeiten Albrecht Dürers genommener Druck vereinzelt mit feinem Grat in den dunklen Partien und mit teils sehr zartem Wischton. An drei Seiten mit gleichmäßigem, sehr feinem weißem Rändchen um die Einfassungslinie, lediglich entlang des unteren Randes partiell minimal an dieselbe geschnitten, oben knapp in die Darstellung geschnitten. Verso leichte geglättete Knickspuren sowie zarte oberflächliche Spuren von Rötel, entlang des oberen Randes mit größter Sorgfalt sehr unauffällig angerändert und die äußere Darstellung sowie teilsweise die Einfassung dort mit sehr dezenten und unmerklichen Federretuschen ergänzt, sehr vereinzelt weitere fachmännische und kaum wahrnehmbare Ausbesserungen, verso kleine alte Montierungs- und Kleberückstände entlang der äußeren Ränder, sonst herrliches und im Gesamteindruck vollkommenes Exemplar.

Provenienz: Adalbert Freiherr von Lanna, Prague (doppelt gestempelt Lugt 2773); dessen Auktion bei H.G. Gutekunst, Die Sammlung Lanna, 2. Teil: Handzeichnungen alter Meister und Kupferstiche, Stuttgart, 6-11 Mai 1910, Los 698, beschrieben als: “Hauptblatt in prachtvollem Abdruck auf Papier mit dem Krug. Von dieser Qualität sehr selten.”
Auktion Gilhofer & Ranschburg, Luzern, 19-20 Mai 1925, Los 126 (Abb. 21), beschrieben als: “Impression of the greatest beauty. In perfect condition, with small margins.”

Literatur: Hans Wolfgang Singer, Sammlung Lanna Prag. Das Kupferstichkabinett Wissenschaftliches Verzeichnis, Band 1, Prag 1895, S. 280, Nr. 3031.
B.L.D. Ihle/J.C. Ebbinge Wubben, Prentkunst van Martin Schongauer, Albrecht Dürer, Israhel van Meckenem. Uit eene particuliere verzameling, Ausst. Kat. Museum Boijmans, Rotterdam, 1955, S. 31-33, Nr. 53, Abb. 15.

Schätzpreis
€ 120.000   (US$ 132.000)


Zuschlag
€ 135.000 (US$ 148.500)



» Druckgraphik 15.-19. Jh.
Galerie Bassenge
» Zoom

Procaccini, Camillo
Die Verklärung Christi

Los 5161

Die Verklärung Christi. Radierung. 57,5 x 34,5 cm. Um 1587-90. B. XVIII, S. 20, 4 I (von II).

Das seltene Hauptblatt Procaccinis geht auf ein Gemälde zurück, das der Künstler am Anfang seiner Mailander Tätigkeit, zwischen 1587-90 für die Kirche San Fidele geschaffen hat. Die ungewöhnlich großformatige und durch ihre dramatische Kraft beeindruckende Radierung sollte für die künstlerischen Fähigkeiten Procaccinis werben, der das Blatt mit "Percacino", der Variante seines Namens im Bologneser Dialekt, signierte. Charakteristisch für die Radiertechnik Procaccinis ist die Kombination von kräftigen, tief geätzten Linien, die sich abwechseln mit leichter geätzten Partien und Schraffuren, sowie Details, die in einer reinen Punktiertechnik ausgeführt sind. Der so entstehende Gesamteindruck ist ausgesprochen malerisch und erzielt größte atmosphärische Wirkung. Die ungleichmäßig druckenden Stellen kommen auch bei den Frühdrucken vor und sind das Ergebnis von Fehlätzung, einer technischen Unzulänglichkeit, die jedoch der bemerkenswerten Expressivität und Kühnheit des Blattes keineswegs Abbruch tun. Sue Welsh Reed bemerkt in diesem Zusammenhang treffend: "Despite the technical problems of The Transfiguration, Procaccini's bold conception and broad execution make this etching his most dramatically effective production and one of the most audacious and powerful etchings of the sixteenth century." (S.W. Reed, R. Wallace, Italian Etchers of the Renaissance & Baroque, Boston 1989, S. 76). Pracjtvoller, lebendiger und toniger Frühdruck mit feinem Rändchen, vor der nachträglichen Überarbeitung des Antlitzes Christi von anderer Hand. Geringfügige Erhaltungsmängel, der Gesamteindruck jedoch sehr schön.

Schätzpreis
€ 7.500   (US$ 8.250)


Zuschlag
€ 20.000 (US$ 22.000)



» Druckgraphik 15.-19. Jh.
Galerie Bassenge
» Zoom

Dürer, Albrecht
Das babylonische Weib

Los 5322

Das babylonische Weib. Holzschnitt aus der Apokalypse, wie auch die folgenden zwei Losnummern. 39,2 x 27,8 cm. Um 1496-1498. B. 73, Meder 177, lateinische Ausgabe von 1511.

Blatt 14 der Folge. Ausgezeichneter, weitgehend prägnanter und gegensatzreicher Druck mit schmalem Rand um die Einfassung. geringfügig stockfleckig, winzige, unmekrlich Ausbesserung unterhalb des Monogramms, schwache Trockenfältchen im linken weißen Rand, weitere geringe Altersspuren, sonst in sehr schöner Erhaltung. Aus der Sammlung Reverend J. Burleigh James (Lugt 1425).

Schätzpreis
€ 9.000   (US$ 9.900)


Zuschlag
€ 13.000 (US$ 14.300)



» A Passion for Prints (Sonderkatalog)
Galerie Bassenge
» Zoom

Bruegel d. Ä., Pieter - nach
Die fette Küche

Los 5367

nach. Die fette Küche. Kupferstich von Pieter van der Heyden. 22 x 29,1 cm. Bastelaer 159, Hollstein 159, Orenstein (New Hollstein) 37 I (von III). Wz. Gotisches P mit Nebenmarke Posthorn.

Ausgezeichneter, teils noch kräftiger Abzug des ersten Zustands vor den späteren Überarbeitungen und der Adresse J. B. van Thienen. Minimal stockfleckig sowie leicht fingerfleckig, verso kaum wahrnehmbar geglättete Mittelfalte, im linken äußersten Rand kleine Ausbesserung, links geschlossener Einriss von der Plattenkante nach unten weg, rechts die Ecke schwach gebrochen, die obere rechte Eckenspitze minimal ergänzt, oben kleine Randläsuren, sonst in sehr guter Erhaltung.

Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 6.600)


Zuschlag
€ 24.000 (US$ 26.400)



» A Passion for Prints (Sonderkatalog)
Galerie Bassenge
» Zoom

Bruegel d. Ä., Pieter - nach
Kirmes am St. Georgstag

Los 5383

nach. Kirmes am St. Georgstag. Kupferstich von Johannes und Lucas Doetecum. 33,6 x 53 cm. Bastelaer 207, Hollstein 207 II, Orenstein (New Hollstein, Bruegel) 42 II (von IV), Nalis (New Hollstein, Doetecum) 219 II (von III). Wz. Trauben mit Nebenmarke.

Pieter Bruegel situiert die jährlich stattfinden Feierlichkeiten am 23. April zur Kirche des Heiligen Georg in einem flämischen Dorf nahe einer großen Stadt am Horizont, die gemeinhin mit Antwerpen identifiziert wird. "Lasst den Bauern ihren Kirmes" steht auf dem Banner rechts geschrieben und verweist somit auf zeitgenössische Tendenzen unter kaiserlichem Befehl, die solch ausschweifende Festivitäten regulieren oder gar zu untersagen suchten. - Prachtvoller, toniger und gleichmäßiger Druck mit der Adresse von Paules de la Houue, jedoch vor den späteren Inschriften. Bis an die Einfassungslinie beschnitten, links unter leichtem Darstellungsverlust beschnitten. Unten mittig kleiner Randeinriss, vereinzelte dünne Papierstellen, entlang des linken Rand um ca. einen 1cm mit einem Streifen reproduzierter Darstellung ergänzt, leichte Altersspuren, entlang der vier Seiten zum Schutz mit Papierrändern angerändert und insgesamt hinterfasert, der Gesamteindruck gleichwohl sehr gut.

Literatur:

Schätzpreis
€ 8.000   (US$ 8.800)


Zuschlag
€ 13.000 (US$ 14.300)



» A Passion for Prints (Sonderkatalog)
Galerie Bassenge
» Zoom

Rembrandt Harmensz. van Rijn
Christus heilt die Kranken

Los 5398

Christus heilt die Kranken, genannt das Hundertguldenblatt. Radierung. 28,2 x 39,4 cm. Um 1648. B. 74, White/Boon (Hollstein) 74 II, Nowell-Usticke 74 II (l) (von IV), Hinterding/Rutgers 239 II (von IV). Wz. Straßburger Lilienwappen mit angehängten Initialen 4 WR AJ (vgl. Ash/Fletcher 36 B. b.; Hinterding: Watermarks in Rembrandts Etchings, Strasbourg lily-B-b-a_AIC-1927-5126).

Die um 1649 entstandene Radierung "Christus heilt die Kranken" zählt von alters her zu den Hauptblättern des druckgraphischen Œuvres Rembrandts. Mit den diagonalen auf dem Hals des Esels, vor den späteren Überarbeitungen durch Captain William Baillie. Ausgezeichneter, gleichmäßiger und feinzeichnender Druck von großer atmosphärischer Qualität, mit gleichmäßig schmalem Rand um die Facette. Das Papier mit dem Wasserzeichen, dass Hinterding für diesen Zustand beschreibt. Geringfügig fleckig sowie etwas angestaubt, verso leichte geglättete Mittelfalte sowie unauffällige Knick- und Falzspuren, unten rechts kleine blinde beriebene Stelle, entlang der unteren Plattenkante minimal angebrochen, kurzer Randeinriss rechts unten, ein Stück des unteren linken weißen Randes sorgsam ergänzt, weitere Alters- und Gebrauchsspuren, sonst insgesamt sehr gut.

Schätzpreis
€ 18.000   (US$ 19.800)


Zuschlag
€ 22.000 (US$ 24.200)



» A Passion for Prints (Sonderkatalog)
Galerie Bassenge
» Zoom

Klinger, Max
"Und doch!"

Los 5614

"Und doch!". Radierung und Aquatinta. 37,5 x 27,7 cm (Plattenrand); 54,2 x 41,7 cm (Blattgröße). Unten links bezeichnet, monogrammiert und datiert "1. Z. 2. Dr. / M.K. / 24.7.[18]85". Singer 250.

Blatt 8 aus der Folge "Vom Tode, Zweiter Teil, Opus XIII". - Es handelt sich hier um einen Abzug von der verworfenen Platte, diese hatte Klinger kleiner konzipiert. Der Mann steht hier auf den Fußspitzen und auch der landschaftliche Hintergrund zeigt deutliche Unterschiede zu der später entwickelten Komposition (Singer 237). Singer selbst war nur ein Abzug von dieser Platte bekannt, diese datiert 28.7.[18]89. - Prachtvoller, samtener Abzug mit breitem Rand. Etwas stockfleckig, vornehmlich im äußeren weißen Rand, marginale Handhabungsspuren, sonst vorzüglich. Sehr selten, praktisch unauffindbar.

Schätzpreis
€ 2.500   (US$ 2.750)


Zuschlag
€ 12.000 (US$ 13.200)



» Druckgraphik 15.-19. Jh.

1 2 3 4 5 6   erste Seiteschneller Rücklaufeine Seite zurückeine Seite weiterschneller Vorlauf