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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Gemälde Alter und Neuerer Meister, Rahmen Auktion 111, Do., 31. Mai, 11.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Blache, Christian Vigilius
Segelschiffe im Meer

Los 6195

Segelschiffe im Meer.
Öl auf Leinwand, auf Malpappe kaschiert. 15,4 x 22,5 cm. Unten rechts signiert und datiert "Chr. Blache (18)91".


Schätzpreis
€ 750   (US$ 885)


Nachverkaufspreis
€ 600   (US$ 708)

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Heyden, Otto Johann Heinrich
Repräsentatives Bildnis eines gelehrten Herrn

Los 6203

Repräsentatives Bildnis eines gelehrten Herrn.
Öl auf Leinwand. 101,5 x 81,2 cm. Rechts unten signiert "O. Heyden".

Verso auf dem Keilrahmen mit einem alten, teils zerstörten, handschriftlich bezeichneten Etikett "Prof... Otto Heyden/ Hofmaler Sr. Maj. des Kaisers/ 12 Bellevue Str."

Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers in Berlin (lt. Auskunft des Vorbesitzers).
Zuletzt Privatbesitz Hamburg.

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.124)


Nachverkaufspreis
€ 1.200   (US$ 1.416)

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Burmeister, Paul
Dienstmagd mit Rokoko-Suppenterrine

Los 6205

Dienstmädchen beim Auftragen der Suppe.
Öl auf Holz. 17,4 x 10,9 cm. Oben rechts signiert "P. Burmeister".

Paul Burmeister studiert in Berlin bei Julius Schrader zunächst Historienmalerei, wendet sich aber, wie in vorliegendem Gemälde schön zu sehen, ab den 1880er Jahren in München dem Neo-Rokoko des Jean Louis Ernest Meissonier zu.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 531)


Nachverkaufspreis
€ 350   (US$ 413)

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Sperl, Johann - zugeschrieben
Gartentor mit Nachtkerze und Rittersporn

Los 6210

zugeschrieben. Gartentor mit Nachtkerze, Rittersporn und rotem Mohn.
Öl auf Malpappe. 24 x 18 cm. Verso in weißer Kreide die Jahreszahl "1881".


Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.416)


Nachverkaufspreis
€ 900   (US$ 1.062)

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Forain, Jean-Louis
Scène de Café

Los 6214

Scène de Café.
Öl auf Leinwand, doubliert. 60 x 73 cm. Monogrammiert unten rechts "f".

Bereits als Jugendlicher widmet Forain dem Louvre, wo er alte Meister kopiert, mehr Aufmerksamkeit als der Schule. Hier wird Jean-Baptist Carpeaux auf ihn aufmerksam und stellt ihn für ein Jahr als Gehilfen ein. Völlig mittellos verkehrt er die nächsten Jahre in der Pariser Bohème und wohnt ab 1871 mit Arthur Rimbaud zusammen. Erste Zeichnungen erscheinen in Satirezeitschriften, malerisch wird er beeinflusst von Edouard Manet und Edgar Degas, zwischen 1879 und 1886 beteiligt er sich viermal an den Impressionisten-Ausstellungen. Ab 1891 beginnt die Zusammenarbeit mit der Zeitung Le Figaro, für die er im Laufe von 35 Jahren ca. 1000 Arbeiten veröffentlicht und die ihn zum konsequentesten Nachfolger von Honoré Daumier machen. Durch dessen Vorbild verdunkelt sich um 1900 auch Forains malerische Palette. Im Jahre 1913 findet eine Retrospektive mit 390 Blättern Jean-Louis Forains in Paris statt. 1925 wird er Präsident der Société National des Beaux Arts.

Provenienz: Galerie Reichenbach, Paris.
Arthur Tooth & Sons Ltd., London (bis 1. Juni 1966, mit deren Galerieetikett verso).
David Astor (bis 9. Februar 1967).
Hazlitt Gallery, London.
Privatsammlung England.
Auktion Sotheby's, London, am 23. März 2005, Los 100 (mit einer Bestätigung der Autorschaft durch Florence Valdès-Forain).
Privatsammlung Berlin.

Schätzpreis
€ 4.000   (US$ 4.720)


Nachverkaufspreis
€ 3.000   (US$ 3.540)

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Zimmermann, Ernst
Ansicht der Bucht und des Felsens von Gibraltar

Los 6220

Ansicht der Bucht und des Felsens von Gibraltar.
Öl auf Leinwand. 99,5 x 68 cm. Rechts unten signiert "Ernst Zimmermann".


Schätzpreis
€ 12.000   (US$ 14.160)


Nachverkaufspreis
€ 8.500   (US$ 10.030)

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Bredt, Ferdinand Max
Orientalin mit Goldschmuck

Los 6222

Orientalin mit Goldschmuck.
Öl auf Leinwand. 49,5 x 38 cm. Oben rechts signiert "F M. Bredt". Um 1910.

Ferdinand Max Bredt zählt zu den bedeutendsten deutschen Orientmalern des 19. Jahrhunderts. Wie viele seiner Landsleute faszinierte auch ihn der Orient. Seine ausgiebigen Reisen nach Griechenland, in die Türkei und nach Tunesien dokumentierte er ihn zahlreichen Werken auf Leinwand oder Papier. Besonders der Harem mit seinen in Abgeschlossenheit lebenden Bewohnerinnen hat es ihm angetan und inspirierte den Künstler zu Darstellungen prächtiger arabischer Interieurs mit reich geschmückten Frauen. Als genauer Chronist erweist sich Bredt besonders bei der Wiedergabe der Artefakte wie hier bei dem aus runden Goldplättchen zusammengesetzten Kopfschmuck und der golddurchwirkten Haube der jungen Frau. Das Faszinosum dieses Bildes ist jedoch der Blick der schönen Dargestellten, der knapp am Betrachter vorbei in die Tiefe führt.

Schätzpreis
€ 4.500   (US$ 5.310)


Nachverkaufspreis
€ 4.000   (US$ 4.720)

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Lucas, Edward George Handel
Blick auf Capri von Pompeji

Los 6223

Blick von Pompeji über den Golf von Neapel auf Capri.
Öl auf Leinwand, auf Holz kaschiert. 17,7 x 19,8 cm. Am unteren Rand signiert, datiert und bez. (in die nasse Farbe geritzt): "Sketch Pompei by E. G. Handel Lucas July 26 1888".

Die fein ausgeführte Landschaftsstudie entstand während einer Reise Lucas' nach Rom und Süditalien in den Jahren 1888/89.

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.124)


Nachverkaufspreis
€ 1.200   (US$ 1.416)

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Schneider, Sascha
Krieger mit zwei Schwertern, verso: Stehender A...

Los 6232

Krieger mit zwei Schwertern, verso: Stehender Athlet mit Stab in beiden Händen.
Mischtechnik auf Leinwand. 220 x 135 cm. Unten rechts monogrammiert und datiert "S.S. 1915".

Das auf beiden Seiten gestaltete Gemälde „Krieger mit zwei Schwertern“, bzw. verso: „Stehender Athlet mit Stab in beiden Händen“ entstand aller Wahrscheinlichkeit nach im Zusammenhang mit Schneiders Werkzyklus der „Kriegergestalten und Todesgewalten“, worauf auch die Datierung von 1915 hinweist. Die Kohlezeichnungen, die Schneider als Buch im Verlag Breitkopf & Härtel sowie als Mappenpublikation bereits 1915 publizierte, enthielt 24 bzw. eine Auswahl von 6 Abbildungen der Werke. Das hier angebotene Gemälde wurde von Schneider wahrscheinlich zusammen mit den Originalen präsentiert, was er brieflich an Professor Heinrich Gerlach festhielt, auf dessen Initiative hin Schneider große Wandbilder in der Universität Jena geschaffen hatte.1
Die Buch- und Mappenpublikation waren nämlich nicht die einzigen Wege, die Kriegergestalten dem Volk nahe zu bringen. Schneider plante Ausstellungen, die den ursprünglichen Gedanken eines Kunstwerkes von monumentalen Ausmaßen nahe kam: „Das Buch wird allgemein gut aufgenommen. Mit Breitkopf u. Härtel, denen alle Originalzeichnungen gehören, plane ich Vorführungen der Blätter durch grosse Lichtbilder, die in dem Format der ursprünglichen Conception nahe kommen. Die Gestalten sind in der Grösse der Jenaer Wandbilder gedacht. Eine Probe in Leipzig ergab ein günstiges Resultat, die Presse besprach einstimmig gut. Wir wollen die Sache noch weiter ausreifen und dann die Vorführungen über ganz Deutschland gehen lassen. Unterdessen findet hier in den Ihnen bekannten Räumen von Arnold wieder eine Ausstellung statt: meine neuesten opera. Die 24 Blatt des Buches und noch 6 lebensgroße Kriegergestalten. Auch diese Ausstellung ist sehr schön besprochen worden.“2 Mit den „Jenaer Wandbildern“ sind die „Fackelträger der Wissenschaft“ an der Universität Jena gemeint. Sie waren von Schneider zwei Mal ausgeführt worden. Das erste Mal 1908, dann nach einer vorangegangenen Zerstörung noch einmal 1917.3 Die Vorführungen der „Kriegergestalten“ mit Diaprojektionen, Musik und vorgetragenen Versen F. A. Geisslers waren „zu einem geschlossenen Ganzen gestaltet“ und als multimediales und einfach zu reproduzierendes Konzept nicht für Museen, sondern vor allem für Privatveranstaltungen und öffentliche Gebäude wie Bibliotheken gedacht.4 Die Vorführung begann mit dem Einspielen des Trauermarsches aus Richard Wagners (1813-1883) Götterdämmerung (UA 1876).5 Darauf wurde der Vorspruch verlesen, nach dem die ersten sieben Blätter des Zyklus groß projiziert wurde. Jedem der Blätter waren eigene Verse zugeordnet, die passend zu den Projektionen vorgelesen werden sollten. Einem Beilagezettel der Buchpublikation war zu entnehmen, dass die Glasdias unmittelbar vom Verlag oder über Buchhandlungen leihweise zur Verfügung gestellt werden sollten, während die Dichtung und die Musik käuflich zu erwerben seien.6 Des Weiteren bestand der Künstler darauf, die Einnahmen nicht dem Roten Kreuz, sondern dem Roten Halbmond zukommen zu lassen. Dieser Wunsch könnte, auch in Zusammenhang mit Projektion als Medium, im Andenken an Karl May geäußert worden sein, dessen Pazifismus stets den Wunsch nach Völkerverständigung mit sich trug.7
Zusätzlich hatte Schneider noch fünf monumentale Kriegerfiguren in Tempera und Öl geschaffen, die alle in der Galerie Arnold in Dresden im Oktober und November 1915 mit ausgestellt wurden. Der Schluss liegt nahe, dass es sich bei dem hier gezeigten Werk um eine dieser Kriegerfiguren handelt.
Christiane Starck

1 Starck, Christiane: Sascha Schneider. Ein Künstler des deutschen Symbolismus. Diss. Philipps-Universität Marburg, Marburg 2016 S. 100-101. Werkkatalog Nr. G 115.
2 Schneider an Gerland, 01.11.1915. Privatbesitz. Heinrich Gerland war Professor für Jurisprudenz an der heutigen Friedrich-Schiller-Universität in Jena und ein Mäzen und Freund Schneiders.
Schneider hielt das durch den Krieg zwangsläufig getrennte Ehepaar Gerland beide auf dem Laufenden: „Einstweilen arbeite ich - angeregt und aufgeregt durch die Berichte an etwas - ich will gestehen: einem Cyklus, - der hoffentlich dem Tone unserer gewaltigen Zeit einigermassen gerecht werden möge.“ Schneider an Eva Gerland, 20.11.1914. Privatbesitz.
3 Starck 2016, S. 260. Vgl. auch Werkkatalog Nr. G 094 und G 123.
4 Beilage des Verlages Breitkopf & Härtel zu Kriegergestalten und Todesgewalten 1915.
5 Beiblatt zu Kriegergestalten und Todesgewalten mit Programm und Volltext der Dichtungen, Privatbesitz.
6 Beilage des Verlages Breitkopf & Härtel zu Kriegergestalten und Todesgewalten 1915.
7 Schneider an Hardenberg, 16.07.1915. Hardenberg-Archiv.

Provenienz: Aus dem Nachlaß des Künstlers.
Privatsammlung Niedersachsen.

Literatur: Christiane Starck: Sascha Schneider. Ein Künstler des deutschen Symbolismus. Marburg 2016, Werkkatalog Nr. G 115 (auf CD Rom).

Schätzpreis
€ 15.000   (US$ 17.700)


Nachverkaufspreis
€ 12.000   (US$ 14.160)

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Ivanowski, Sigismund de
Die Bildhauerin Caroline Peddle Ball in ihrem A...

Los 6235

Die Bildhauerin Caroline Peddle Ball in ihrem Atelier in Westfield, New Jersey.
Öl auf Leinwand, doubliert. 104 x 145 cm. Um 1905-1910.

Caroline Peddle Ball (1869 Terre Haute, Indiana - 1938 Harwington, Connecticut) erhielt ihre bildhauerische Ausbildung an der Pennsylvania Academy of Fine Arts und später an der Art Students' League in New York, wo sie unter Kenyon Cox und Augustus Saint-Gaudens studierte. In den 1890er Jahren bereiste die Künstlerin Europa und verbrachte einige Jahre in Paris, wo sie den Auftrag für die Statue "Victory" für den amerikanischen Pavillon auf der Pariser Weltausstellung im Jahr 1900 erhielt. 1902 kehrte sie in die Vereinigten Staaten zurück, wo sie ihren Cousin Betrand E. Ball im Oktober 1902 heiratete und mit ihm 1904 nach Westfield, New Jersey zog. Hier, in ihrem Atelier in Westfield entstand das eindrucksvolle Portrait der Künstlerin von der Hand Ivanowskis. Der aus der Ukraine gebürtige Ivanowski dürfte Caroline Peddle Ball bereits in Paris kennengelernt haben, wo er von 1897-98 an der Académie Julian u.a. bei Benjamin Constant studierte. Ivanovski war ebenfalls 1902 in die USA gegangen und hatte sich direkt in Westfield in New Jersey niedergelassen. Vielleicht war auch er der Grund dafür, dass Caroline Ball ebenfalls dorthin zog.
Das mit breitem Pinselstrich virtuos gemalte Werk wirkt nicht wie ein klassisches Künstlerportrait. Die Dargestellte, sitzend, den Körper zur Seite gedreht und den Kopf auf eine Hand gestützt, erscheint in Gedanken abwesend. Obwohl vor ihr eine Bronzestatuette steht, über die sie kontemplieren könnte, scheint sie sich doch existentielleren Fragen hinzugeben.
Verso auf dem Keilrahmen mit der Zusicherung David Scott Perrys, dem Enkel von Sigismund de Ivanowski, dass es sich um ein Werk des Künstlers handelt.

Schätzpreis
€ 7.500   (US$ 8.850)


Nachverkaufspreis
€ 6.800   (US$ 8.024)

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