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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Gemälde Alter und Neuerer Meister, Rahmen Auktion 111, Do., 31. Mai, 11.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Hensel, Wilhelm
Portrait Prinz Wilhelm von Preußen d. Ä.

Los 6090

Portrait Prinz Wilhelm von Preußen d. Ä. in der Uniform des Brandenburgischen Dragoner-Regiments "Prinz Wilhelm".
Öl auf Leinwand. 65 x 53 cm. Verso auf der Leinwand bez. "Prinz Wilhelm / von Preußen", auf dem Keilrahmen in einer Hand des 19. Jh. in Bleistift bez. "gemalt vom Hofmaler Hensel aus Berlin".


Das Portrait Prinz Wilhelms von Preußen (1783-1851) ist die meisterhafte Wiederholung Wilhelm Hensels nach einem verschollenen Gemälde François Gerards von 1808, das nur als Reproduktion in Büchern und in einer späteren Miniatur von der Hand Heinrich Anton Dählings überliefert ist. Es zeigt den jüngeren Bruder König Friedrich Wilhelms III., der als Offizier und später als Kavallerie-General einer der Vorantreiber der Umgestaltung der preußischen Armee war und sich während der napoleonischen Befreiungskriege auf dem Schlachtfeld als taktischer und kluger Feldherr auszeichnete. Gerard porträtierte ihn in der Uniform seines Brandenburgischen Dragoner-Regiments „Prinz Wilhelm“, zu dessen Kommandant er 1807 ernannt worden war. Hensel geht in seiner Wiedergabe über das bloße Kopieren hinaus und gibt die Züge des Prinzen in der ihm eigenen Manier klar und eindringlich wieder. Seine künstlerische Laufbahn begann 1809 mit dem Eintritt in die Berliner Akademie. Seine Tätigkeit wurde ab 1813 von den Befreiungskriegen unterbrochen, an denen er als Freiwilliger teilnahm. Kurz nach Kriegsende avancierte er jedoch schnell zu einem der gefragtesten Portraitmaler Berlins. Nach einer fünfjährigen Italienreise (1823-1828) ernannte man ihn 1829 schließlich zum preußischen Hofmaler sowie zum Professor für Geschichtsmalerei an der Akademie. Hensels Portraits werden "über kurz oder lang einen Wert repräsentieren, ähnlich den Initialenbüchern des Mittelalters, aus denen oft Städte, Stände, Persönlichkeiten allein noch zu uns sprechen.“ Theodor Fontane bewies mit diesen Worten Weitblick (in: Wanderung durch die Mark Brandenburg, Bd. 2, S. 865). Tatsächlich stellen Hensels Gemälde und zahlreiche Zeichnungen heute eine wertvolle visuelle Dokumentation der europäischen Gesellschaft zwischen 1820 und 1860 dar. Dies zeigt auf eindrucksvolle Weise auch unser Portrait einer der Schlüsselfiguren preußischer Staatsgeschichte.

Schätzpreis
€ 15.000   (US$ 17.700)


Nachverkaufspreis
€ 12.500   (US$ 14.750)

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Nebel, Friedrich Joseph Adolf
Bildnis eines jungen Mädchens in blauem Kleid

Los 6091

Bildnis eines jungen Mädchens in blauem Kleid.
Öl auf Leinwand. 29,7 x 25,2 cm. Unten rechts signiert und datiert "F Nebel / 1862".


Schätzpreis
€ 750   (US$ 885)


Nachverkaufspreis
€ 600   (US$ 708)

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Galerie Bassenge
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Italienisch
Architekturmodell: Campanile für den Dom von Pisa

Los 6094

19. Jh. Architekturmodell: Campanile für den Dom von Pisa ("Der schiefe Turm von Pisa").
Stein. H. 30,4 cm.


Schätzpreis
€ 900   (US$ 1.062)


Nachverkaufspreis
€ 800   (US$ 944)

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Wegmayr, Sebastian - zugeschrieben
Weißer Kakadu mit Traube

Los 6095

zugeschrieben. Weißer Kakadu mit Traube.
Öl auf Leinwand. 76,5 x 62 cm.

Wenig ist über das Leben eines der bedeutendsten Vertreter der Wiener Blumenmalerei des Biedermeier bekannt. Zwischen 1797 und 1805 an der Wiener Akademie ausgebildet, trat Sebastian Wegmayr dort nach kurzer Assistenztätigkeit 1812 die Nachfolge seines Lehrers Johann Baptist Drechsler als Professor der Blumenmalerei an - eine Position die er bis 1851 inne hatte. In einem Oeuvre, das vornehmlich vom repräsentativem Blumenbouquet beherrscht wird, stellt unser Gemälde die mustergültige Synthese von Pflanzen-, Tier- und Früchtestillleben dar. Protagonist ist ein weißer Kakadu: Den Kopf zur Seite gewandt, blickt der Vogel direkt den Betrachter an und hält dabei gleichzeitig eine von rechts heranfliegende Libelle im Blick. In seinen spitzen Krallen umfasst er mit erstaunlichem Feingefühl einige Weinbeeren, die er von der meisterhaft wiedergegebenen Traube am unteren Bildrand gepflückt hat. Wegmayr studierte die heimische und fremde Pflanzenwelt direkt in den zahlreichen Gärten und Gewächshäusern Wiens, wobei er besonders die Exoten der Glashäuser favorisierte. Diese Vorliebe spiegelt sich auch im fremdartig anmutenden Gewächs zur Rechten des Vogels wieder. Die saftig glänzenden Blätter umfangen das Tier und in der weiß-roten Blüte wiederholen sich die Farben des Federkammes. Das Gemälde folgt mit seiner klaren Aufteilung klassischen Kompositionsschemata, doch bilden die Einzelformen abseits jedes biedermeierlichen Gefühls ein harmonisches Gesamtgefüge mit ausgesprochen dekorativem Charakter.

Schätzpreis
€ 24.000   (US$ 28.320)


Nachverkaufspreis
€ 20.000   (US$ 23.600)

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Küss, Ferdinand - zugeschrieben
"Der Gratulant"

Los 6098

zugeschrieben. "Der Gratulant" oder "Die Dame kommt nicht" - Ein Murmeltier mit einem Strauss aus Wiesenblumen vor Alpenpanorama.
Öl auf Leinwand. 46 x 37,5 cm. Verso auf der Leinwand von späterer Hand in schwarzem Stift bez. "Ferdinand Küss 1863".

Ferdinand Küss studierte an der Wiener Akademie in der Klasse des bekannten Blumenmalers Sebastian Wegmayr. Wie sein Lehrer spezialisierte sich auch Küss auf fein ausgeführte Blumen- und Früchtestilleben, die er regelmäßig auf den Ausstellungen im Wiener Künstlerhaus zeigte. Das Gemälde mit dem vergeblich auf seine Verabredung wartenden Murmeltier ist ein ungewöhnliches, aber darum nicht minder charmantes Sujet für den Künstler. - Verso auf der Leinwand mit dem Stempel des Künstlerbedarfs R. Leuthold, Interlaken.

Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 7.080)


Nachverkaufspreis
€ 6.000   (US$ 7.080)

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Gruber, Franz Xaver
Grosse Mariendistel mit Stieglitz

Los 6101

Grosse Mariendistel mit Stieglitz.
Öl auf Leinwand. 79,5 x 65 cm.

Einem lebenden Monument gleich erhebt sich eine prächtige Distel vor dem Hintergrund einer kargen, steinigen Landschaft. Der herausragende Blumenmaler Franz Xaver Gruber, in Wien ausgebildet und tätig, verdankt seinen Beinamen "Distelgruber" eben diesem Sujet, das er erstmals 1855 mit enormen Erfolg auf der Pariser Weltausstellung präsentierte. Souverän schuf er deshalb der Überlieferung nach elf Variationen des gefeierten Gemäldes. Unser Exemplar steht für die wissenschaftliche Perfektion, die Gruber bei der Wiedergabe von Flora und Fauna anstrebte und welcher nur seine vollendete Maltechnik gleichkommt.

Schätzpreis
€ 16.000   (US$ 18.880)


Nachverkaufspreis
€ 15.000   (US$ 17.700)

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Livesay, Richard
Mädchen mit Strohhut am Fenster

Los 6102

Mädchen mit Strohhut am Fenster.
Öl auf Papier auf Holz. 27 x 19 cm. Unten links signiert und datiert "R. Livesay 1813".


Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.124)


Nachverkaufspreis
€ 1.500   (US$ 1.770)

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Swebach, Jacques-François - zugeschrieben
Rast an einer Herberge mit Blick in die Landschaft

Los 6103

zugeschrieben. Rast an einer Herberge mit Blick in die Landschaft.
Öl auf Leinwand. 32,7 x 40,8 cm.


Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.832)


Nachverkaufspreis
€ 1.800   (US$ 2.124)

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Swebach, Bernard Edouard
Flusslandschaft mit vierspännigem Planwagen.

Los 6104

Flusslandschaft mit vierspännigem Planwagen.
Öl auf Leinwand. 24,4 x 32,2 cm. Unten rechts signiert "Swebach".


Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.124)


Nachverkaufspreis
€ 1.200   (US$ 1.416)

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Französisch
Stillleben mit Pfirsichen, Trauben, Granatapfel...

Los 6107

1838. Stillleben mit Pfirsichen, Trauben, Granatapfel und Schmetterlingen.
Öl auf Leinwand. 59,7 x 49,2 cm. Unten rechts signiert und datiert "Anau Chovent (?) 1838".


Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.124)


Nachverkaufspreis
€ 1.500   (US$ 1.770)

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