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Druck-Katalog Gemälde Alter und Neuerer Meister, Rahmen » zur Kunstabteilung
Gemälde Alter und Neuerer Meister, Rahmen Auktion 111, Do., 31. Mai, 11.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Süddeutsch
Die Dornenkrönung Christi

Los 6000

um 1500. Die Dornenkrönung Christi.
Öl auf Holz, verso auf der Tafel mit floralem Ornament in Rot auf hellbeigem Grund. 22,5 x 21,5 cm.

Nach Einschätzung von Dr. Stephan Kemperdick, Berlin (mdl. am 16. März 2018) handelt es sich bei diesem Gemälde um ein Werk eines süddeutschen, wohl schwäbischen Meisters um 1500. Ähnlichkeiten bestehen dabei insbesondere zu dem Werk Mair von Landshuts (um 1450, wohl Freising - nach 1504, wohl Landshut). Bei der inneren, später gold gefassten Leiste handelt es sich wahrscheinlich um den Originalrahmen des Bildes.

Errata: Es handelt sich um die Darstellung der Dornenkrönung, nicht der Geisselung Christi.

Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 7.080)


Nachverkaufspreis
€ 4.500   (US$ 5.310)

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Italienisch
Die hl. Cäcilie

Los 6005

17. Jh. Die hl. Cäcilie am Clavichord mit einem Engel, der einen Blumenkranz darbringt.
Öl auf Kupfer. 28,5 x 20,5 cm.


Schätzpreis
€ 2.800   (US$ 3.304)


Nachverkaufspreis
€ 2.400   (US$ 2.832)

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Gassel, Lucas - zugeschrieben
Weite Flusslandschaft mit Christus und der wund...

Los 6007

zugeschrieben. Weite Flusslandschaft mit Christus und dem wundersamen Fischzug Petri.
Öl auf Holz. 56,5 x 87 cm.

Lucas Gassel war ein flämischer Maler und Zeichner. Über seine Herkunft und seine Ausbildung ist nur wenig bekannt. Er dürfte jedoch zwischen 1520 und 1530 in Antwerpen seine Laufbahn als Maler begonnen haben, vielleicht arbeitete er anfänglich anderen Künstlern zu, für die er die Hintergründe mit Landschaften ausführte. Gassels Landschaftsauffassung steht dabei ganz in der Tradition von Joachim Patinir und Herri met de Bles. Die immer detailreichen Gemälde zeigen überwiegend biblische Themen inmitten imaginierter Fels- oder Flusslandschaften, ganz der damaligen vorherrschenden Idee der Weltlandschaft verpflichtet.

Schätzpreis
€ 45.000   (US$ 53.100)


Nachverkaufspreis
€ 45.000   (US$ 53.100)

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Oberitalienisch
Bildnis eines jungen Mannes mit schwarzer Kappe

Los 6008

um 1520. Bildnis eines jungen Mannes mit schwarzer Kappe.
Öl auf Holz, parkettiert. 32,5 x 23 cm.


Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 7.080)


Nachverkaufspreis
€ 4.000   (US$ 4.720)

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Goltzius, Hendrick - Werkstatt
Die Madonna im Gebet

Los 6013

Werkstatt. Die Madonna im Gebet.
Öl auf Holz. 50,5 x 39,5 cm. Oben rechts undeutlich monogrammiert und datiert "S.... f 1616".

Das Werk geht auf das Gemälde im Tondoformat von Hendrick Goltzius im Speed Art Museum in Louisville, Kentucky zurück, das der Künstler im Jahr 1607 als Pendant zu "Christus als Salvator Mundi" (ebenfalls in Louisville) angefertigt hat. Der Künstler von vorliegendem, in das Jahr 1616 datiertem Gemälde dürfte sein Werk direkt nach der Komposition von Goltzius angefertigt haben und somit ein Mitglied von dessen Werkstatt gewesen sein.

Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 7.080)


Nachverkaufspreis
€ 6.000   (US$ 7.080)

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Bunnik, Jan van - zugeschrieben
Südliche Berglandschaft mit Kastell und einem W...

Los 6014

zugeschrieben. Südliche Berglandschaft mit Kastell und einem Wanderer.
Öl auf Leinwand, auf Holz kaschiert. 20,5 x 27 cm (oval).



Provenienz: Christie's, London, Auktion am 3. November 1978, Los 49 (als "Jan van Bunnik").
Sammlung Ostertag, Wilhelmshaven.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.770)


Nachverkaufspreis
€ 1.000   (US$ 1.180)

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Schürer, Hans Christoph
Heilige mit Perlendiadem

Los 6016

um 1600. Heilige mit Perlendiadem.
Öl auf Holz. 50 x 37,7 cm.

Die Heilige mit Perlendiadem hat ihren Kopf in den Nacken gelegt, ihr Blick führt nach oben, dabei fällt ihr locker gebundenes Haar über ihren Rücken hinab. Ihre Wangen sind gerötet, ihr Mund ist leicht geöffnet und ihr nackter Oberkörper wird lediglich von einem durchscheinenden Tuch umhüllt. Ikonographisch folgt das Gemälde einer im frühen 17. Jahrhundert entstandenen Bildtradition der ekstatischen Heiligen, wie sie beispielsweise von Caravaggio oder Rubens mit der Darstellung der Maria Magdalena in Verzückung etabliert wurde. Darüber hinaus steht das Gemälde sowohl stilistisch als auch motivisch in Zusammenhang zweier Werkgruppen der Allegorie der Sinne, die dem Maler Hans Christoph Schürer zugeschrieben werden (Anhaltische Gemäldegalerie Dessau Inv. Nrn. 1429-1433; Nationalmuseum Stockholm, Inv. Nr. NM 5637; Museen der Stadt Bamberg, Inv. Nrn. 381D-384D). Unsere Heilige zeigt frappante Ähnlichkeit mit der Figur des Tastsinns dieser Gruppe. Die Kopfhaltung mit dem nach oben gerichteten Blick, die Partie der Nase und des Mundes, die gesetzten Glanzpunkte. Unverkennbar sind auch die malerischen Reminiszenzen an Schürers Lehrer Hans von Aachen. Dr. Thomas Fusenig, Münster, dem das Werk im Original bekannt ist, bestätigt die Zuschreibung an Hans Christoph Schürer (mdl. am 23. Februar 2018).

Schätzpreis
€ 3.000   (US$ 3.540)


Nachverkaufspreis
€ 2.000   (US$ 2.360)

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Deutsch
Die reuige Magdalena

Los 6018

1. Hälfte 17. Jh. Die reuige Magdalena.
Öl auf Kupfer. 16,4 x 12,7 cm.

Das Motiv geht zurück auf ein Gemälde von Geldorp Gortzius (1553 - nach 1616), einem niederländischen Maler, der sich 1579 in Köln niederlässt, und dort vor allem als Portraitist großen Erfolg hat. Besonderer Beliebtheit scheinen sich aber auch seine Brustbilder der Jungfrau Maria im Gebet und der reuigen Magdalena zu erfreuen, da von ihnen zahlreiche Repliken überliefert sind, nicht zuletzt wohl auch aufgrund ihrer Reproduktion als Radierungen Crispijn de Passes.

Schätzpreis
€ 750   (US$ 885)


Nachverkaufspreis
€ 500   (US$ 590)

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Seghers, Daniel
Die Madonna mit Jesusknaben in einer Nische, um...

Los 6022

Die Madonna mit Jesusknaben in einer Nische, umgeben von einer Blumengirlande.
Öl auf Holz, parkettiert. 81 x 65 cm. Links unter der Kartusche mit den Resten des Monogramms "DS".


Schätzpreis
€ 7.500   (US$ 8.850)


Nachverkaufspreis
€ 6.000   (US$ 7.080)

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Bijlert, Jan van
Bacchanal mit feiernder und musizierender Gesel...

Los 6023

Bacchanal mit feiernder und musizierender Gesellschaft.
Öl auf Leinwand. 171 x 221 cm. Auf der Tischkante signiert "J. Bijlert fec."

Jan van Bijlert bietet dem Betrachter hier ein Festgelage von bacchantischem Charakter: um einen Tisch, der mitten in der Landschaft platziert steht, versammeln sich einige Herrschaften zum Trinkgelage. Der Mann links, wohlwollend zurückgelehnt, nimmt Trauben einer Frau entgegen und erinnert an den barbauchigen, trunkenen Bacchus, wohingegen die anderen Damen und Herren sich dem Wein und der Musik zuwenden. Aus der Distanz beobachten wir die Szenerie, wandern von Protagonist zu Protagonist und bleiben doch nicht unbeachtet. Eindringlich blickt die Dame mittig aus dem Bild heraus, als möchte sie uns einladen am Fest teilzunehmen.
Der aus Utrecht stammende Maler Jan van Bijlert lernte laut Joachim von Sandrart ab 1616 bei keinem geringeren als Abraham Bloemaert bis er später für mehrere Jahre nach Rom ging und dort mit dem Werk Guido Renis und Caravaggios in Berührung kam. 1624 kehrte er schließlich nach Utrecht zurück und schloss sich dort den Utrechter Caravaggisten unter Hendrick Terbrugghen, Gerard van Honthorst und Dirck van Baburen an. Unter dem Einfluss der Malerei Caravaggios waren die Gemälde der Utrechter Vertreter geprägt von effektvoller Licht- und Schattenverteilung und leuchtendem Kolorit. Jan van Bijlert wählte hier jedoch eine etwas hellere Palette und verzichtet auf starke Verschattungen, womit er die ausgelassene, fröhliche Stimmung der Gesellschaft unterstreicht. Die Eigenhändigkeit des vorliegenden Gemäldes wurde von Paul Huys Janssen auf Grundlage hochaufgelöster Digitalfotografien bestätigt.

Schätzpreis
€ 40.000   (US$ 47.200)


Nachverkaufspreis
€ 38.000   (US$ 44.840)

(Verfügbarkeit erfragen!)

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