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Gemälde Alter und Neuerer Meister, Rahmen Auktion 110, Fr., 1. Dez., 10.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Niederländisch
Die Madonna auf der Mondsichel

Los 6005

um 1600. Die Madonna auf der Mondsichel im Paradiesgärtlein.
Öl auf Kupfer. 22 x 17,5 cm.


Schätzpreis
€ 900   (US$ 1.053)


Nachverkaufspreis
€ 800   (US$ 936)


Italienisch
Die Geburt Christi

Los 6011

um 1580. Die Geburt Christi mit Engelskonzert.
Öl auf Holz. 86,5 x 65,5 cm.


Schätzpreis
€ 12.000   (US$ 14.040)


Nachverkaufspreis
€ 10.000   (US$ 11.700)


Stalbemt, Adriaen van
Allegorie der vier Elemente

Los 6012

Allegorie der vier Elemente.
Öl auf Holz, parkettiert. 54 x 79 cm. Um 1620-30.

Der 1580 im flämischen Antwerpen geborene Adriaen van Stalbemt wanderte mit seiner Familie aus religiösen Gründen bereits 1585 nach Holland aus, wo er seine Jugend verbrachte. 1609 kehrt er jedoch in seine Vaterstadt zurück und wird dort nur ein Jahr später (1610) zum Meister ernannt. Bereits 1618 hat er das Amt des Dekans der Violieren und der St. Lukasgilde inne. Auch während seiner zehn Monate, die der Künstler 1633 am Hof von Karl I., König von England, in London verbrachte, bleibt Antwerpen der kreative Angelpunkt für Stalbemt. In seinen Werken drückt sich motivisch wie auch stilistisch die Nähe zu seinen Gildebrüdern Jan Brueghel d. Ä. und Hendrik van Balen aus. Doch anders als sein großes Vorbild Jan Brueghel d. Ä. beherrschte Adrian van Stalbemt sowohl die Landschafts- als auch die Figurenmalerei und war deshalb nicht darauf angewiesen, mit einem weiteren Maler für ein spezielles Genre zusammenzuarbeiten. Seine Werke zeichnen sich daher durch eine besondere Harmonie zwischen Landschaft und Figur aus.
Sein ganzes Spektrum an künstlerischer Phantasie, Freude am Detail gepaart mit malerischer Finesse bietet Adriaen van Stalbemt bei diesem Gemälde mit der Darstellung der vier Elemente auf. Die teils an antike Gottheiten erinnernden Personifikationen sind eingebettet in eine weite Landschaft mit sanften Hügeln und einem Meer links. Die Allegorie der Erde ruht unten rechts am Fuße mächtiger Bäume mit einer Korngarbe umgeben von aller Art von Gartenfrüchten und Gemüse. Ihr gegenüber leert eine weibliche Flussgottheit einen nimmer versiegenden Tonkrug, aus dem Hechte, Aale und Krustentiere strömen. Ein kecker Putto bläst auf einer Muschel. Im Himmel fliegt die Personifikation der Luft begleitet von geflügelten Putti, unter ihr schreitet ein Falkner. Und schließlich thront oben links eine Figur, wohl Aurora oder Phaeton in einem gleißenden Lichtkreis, der für das Feuer steht. Auch die Ruinenarchitektur darunter ist als fester Topos für das Feuer zu erkennen.
Klaus Ertz, der das Werk im Original begutachtet hat, datiert das Gemälde aufgrund des Inkarnats der fülligen, an Rubens erinnernden Frauenfiguren in die 1620er Jahre. Er wird das Gemälde als eigenhändiges Werk in den Oeuvrekatalog über die Gemälde Adriaen van Stalbemts aufnehmen, dessen Erscheinung für das Jahr 2018 geplant ist (Adriaen van Stalbemt, Oeuvrekatalog der Gemälde und Zeichnungen, Band 11 der Reihe "Flämische Maler im Umkreis der großen Meister"). Das Gutachten von Klaus Ertz vom 13. September 2017 ist in Kopie vorhanden.

Schätzpreis
€ 140.000   (US$ 163.800)


Nachverkaufspreis
€ 130.000   (US$ 152.100)


Italienisch
Allegorie der Bildhauerkunst; Allegorie der Mal...

Los 6013

um 1740. Allegorie der Bildhauerkunst; Allegorie der Malerei.
2 Gemälde, je Öl auf Leinwand. 37,5 x 35,5 cm.



Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.808)


Nachverkaufspreis
€ 1.800   (US$ 2.106)


Dyck, Anthony van - Werkstatt
Porträt der Maria de' Medici

Los 6015

Werkstatt. Porträt der Maria de' Medici.
Öl auf Leinwand. 114 x 94 cm. Mit prachtvollem Flammleistenrahmen.

Maria de‘ Medici (1575 Florenz-1642 Köln), die Mutter des französischen Königs Louis XIII., unterliegt einem Machtkampf mit Kardinal Richelieu und muss 1631 ins Exil, zunächst an den Hof der Spanischen Niederlande in Brüssel. Daraufhin wird sie des Hochverates für schuldig erklärt und ihr gesamter Besitz beschlagnahmt. Im gleichen Jahr läßt sie sich in Antwerpen von Anthony van Dyck porträtieren und setzt damit ein deutliches Zeichen ihres Machtanspruches. Dieses ganzfigurige Original vor der Stadtkulisse Antwerpens findet man heute im Musée des Beaux-Arts in Bordeaux, eine verkleinerte Kopie als Kniestück im Palais des Beaux-Arts in Lille. Es folgen zahlreiche qualitätvolle Wiederholungen der Werkstatt van Dycks, auch, wie hier, mit neutralem Hintergrund vor rotbraun gemusterter Draperie, mit der französischen Krone an ihrer Seite und Rosen in der Hand. Paulus Pontius schließlich fertigt einen seitenverkehrten Stich, dem trotz Abwandlungen klar die verkleinerte Version zu Grunde liegt.

Literatur: Vgl. für die ganzfigurige Version (Musée des Beaux-Arts Bordeaux): Susan J. Barnes, Nora De Poorter, Oliver Millar, Horst Vey: Van Dyck. The complete catalogue of the paintings. New Haven und London 2004, Kat. Nr. III.105, S. 332 (Abb.)

Schätzpreis
€ 9.000   (US$ 10.530)


Nachverkaufspreis
€ 7.000   (US$ 8.189)


Heeremans, Thomas
Dorfstrasse mit Reitern vor einem Gasthaus

Los 6021

Dorfstrasse mit Reitern vor einem Wirtshaus.
Öl auf Holz, parkettiert. 51 x 40 cm.

Die Bestimmung des Gemäldes als ein Werk von Thomas Heeremans stammt von Ellis Dullaart, RKD, Den Haag (E-Mail vom 28. Januar 2016).

Provenienz: Neue Galerie Otto Lampl, Berlin.
Von dort am 27. Januar 1933 erworben, seither in Familienbesitz (Originalrechnung vorhanden, zwei Gutachten von Gustav Pauli, Hamburger Kunsthalle, vom 19. August 1926, und von Max. J. Friedländer, Kaiser-Friedrich-Museum, Berlin, vom 15. Februar 1932, die von der Autorschaft Klaes Molenaers ausgehen und diese bestätigen, sind ebenfalls im Original vorhanden).

Schätzpreis
€ 2.800   (US$ 3.276)


Nachverkaufspreis
€ 2.500   (US$ 2.925)


Wet, Jacob Willemsz. de
Abschied des jungen Tobias und seiner Frau Sara...

Los 6022

Der Abschied des jungen Tobias und seiner Frau Sara von deren Eltern.
Öl auf Holz. 48,7 x 59,8 cm.

Der Landschafts- und Genremaler Jacob Willemsz. de Wet gehörte zum Kreis um Rembrandt. Für die Hintergründe biblischer Szenen wählt er meistens gelb-brauntonige Landschaften und setzt auf der Kleidung einzelner Personen, in diesem Falle ist es Sara, gezielt Lichtpunkte. Sowohl die kompositionelle Anordnung als auch die Lichtführung erinnern stark an Rembrandt. Ein Gutachten von Walther Bernt vom 19. Juni 1974 liegt im Original vor.

Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 7.020)


Nachverkaufspreis
€ 5.500   (US$ 6.435)


Englisch
Bildnis eines Edelmannes in Rüstung mit weißem ...

Los 6024

um 1680. Bildnis eines Edelmannes in Rüstung mit weißem Spitzenjabot.
Öl auf Leinwand, doubliert. 114,5 x 91 cm.


Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 7.020)


Nachverkaufspreis
€ 5.400   (US$ 6.318)


Wouwerman, Philips
Flusslandschaft mit Reisenden bei einer Brücke

Los 6025

Flusslandschaft mit Reisenden bei einer Brücke.
Öl auf Holz. 50,3 x 69,1 cm. Rechts unten monogrammiert "P(.) W". Um 1645.

Die für Philips Wouwerman charakteristische italianisante Flusslandschaft mit Reisenden ist ein sehr begehrtes Sujet. Ein Reiter trifft hier auf eine rastende Reisegesellschaft und zieht zum Gruß seinen eleganten Federhut vor einer Dame zu Pferde und ihren Begleitern. Im Hintergrund ist eine Steinbrücke mit einem alten Turm an einem steilen Ufer zu sehen, das sich kunstvoll im Wasser des ruhigen Flusses spiegelt. Birgit Schumacher identifiziert in vorliegenden Gemälde anhand der qualitätvollen Behandlung der Figuren und Pferde, sowie des blass angelegten Himmels und der spezifischen in Grün, Braun und Beige gehaltenen Landschaftsdarstellung den Stil des noch jungen Philips Wouwerman in der, noch an seinem Lehrer Pieter van Laer, orientierten Phase in der Mitte der 1640er Jahre. Wouwermann war kurz nach dessen Rückkehr 1639 aus Italien in dessen Werkstatt eingetreten und übernahm seine italianisanten Motive von Reisenden in hügeligen Landschaften, welche auch für ihn charakteristisch wurden.

Provenienz: In den 1920er Jahren Kunsthandlung Dr. Benedict, Berlin.
Privatsammlung Antwerpen.
Kunsthandel Antwerpen.
Seitdem Belgische Privatsammlung.

Literatur: Gutachten von Frau Dr. Birgit Schumacher, Berlin vom 27. August 2012; das Gemälde wird in die Ergänzung des Oeuvrekatalogs aufgenommen.

Schätzpreis
€ 45.000   (US$ 52.650)


Nachverkaufspreis
€ 35.000   (US$ 40.950)


Dughet, Gaspard - zugeschrieben
Arkadische Landschaft mit Nymphen bei der Jagd

Los 6031

zugeschrieben. Arkadische Landschaft mit Nymphen bei der Jagd.
Öl auf Leinwand, doubliert. 60 x 84 cm.



Provenienz: Privatsammlung Norddeutschland.

Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 7.020)


Nachverkaufspreis
€ 4.500   (US$ 5.265)



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