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Druck-Katalog Gemälde Alter und Neuerer Meister, Rahmen » zur Kunstabteilung
Gemälde Alter und Neuerer Meister, Rahmen Auktion 112, Do., 29. Nov., 11.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Cuadra, Manuel de
Blumenstillleben mit Lilie, Amaryllis, Chrysant...

Los 6073

Blumenstillleben mit Lilie, Amaryllis, Chrysanthemen und Rosen.
Öl auf Leinwand, doubliert. 58 x 43,8 cm. Unten links signiert, bezeichnet und datiert "M. de la Cuadra / Lisboa / 1876".


Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.367)


Zuschlag
€ 850 (US$ 968)


Küss, Ferdinand
Studien von Kamelien und Primeln

Los 6074

Studien von Kamelien und Primeln.
Öl auf Leinwand, ohne Keilrahmen. 38,4 x 32,1 cm. Signiert unten links "Küss".

Ferdinand Küss studiert an der Wiener Akademie in der Klasse des bekannten Blumenmalers Sebastian Wegmayr. Wie sein Lehrer spezialisiert er sich auf fein ausgeführte Blumen- und Früchtestillleben, die er regelmäßig auf den Ausstellungen im Wiener Künstlerhaus zeigt.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.367)


Zuschlag
€ 900 (US$ 1.026)


Herr, Claudius
Amor mit Pfeil und Bogen

Los 6075

Amor mit Pfeil und Bogen.
Porzellanbild. 22,7 x 18 cm. Am Unterrand signiert "C. Herr", sowie verso nochmals signiert und datiert "[...] Herr. /Sept (1)834".


Schätzpreis
€ 9.000   (US$ 10.260)


Nachverkaufspreis
€ 8.500   (US$ 9.690)


Deutsch
Blick auf Schloss Übigau in Dresden mit einem R...

Los 6076

1849. Blick auf Schloss Übigau in Dresden mit einem Raddampfer auf der Elbe.
Öl auf Papier, auf festen Malkarton kaschiert. 26,4 x 44,5 cm. Unten mittig schwer leserlich signiert "Ervin Lening [?]" sowie datiert "1849".

Über das unbebaute Ostufer der Elbe blickt der Betrachter hinüber auf das 1724-26 erbaute und von August dem Starken erworbene Barockschloss Übigau und seinen Garten. Daran vorbei, elbaufwärts, schippert ein Raddampfer. In den 1840er Jahren hatte das Schloss längst seine adeligen Eigentümer verloren und beherbergte auf seinem Gelände die Produktionsstätten der Maschinenbauanstalt Übigau. Der Actien- Maschinenbau-Verein hatte das Schloss im Jahr 1836 erworben und produzierte unter der Leitung Johann Andreas Schuberts, Mitgründer des Vereins und Technischer Direktor, Dampfmaschinen und Dampfkessel, darunter 1837 die Lokomotive Saxonia. Zur selben Zeit begann auch die Dampfschifffahrt auf der Elbe - am 8. Juli 1836 wurde der Elbdampfschifffahrts-Gesellschaft von König Friedrich August II. das Privileg zur Dampfschifffahrt in Sachsen erteilt. Schubert konstruierte 1837 in Übigau den Antrieb von Königin Maria, eines der ersten oberelbischen Dampfschiffe und ein Jahr später folgten Kessel und Maschine des Dampfers Prinz Albert. Auch wenn unser Gemälde kurz nach dieser Blütezeit datiert, hebt es die Bedeutung der Produktionsstätten Übigau für die Entwicklung der Dampfmaschine als Wahrzeichen der industriellen Revolution hervor. Der Raddampfer ist Ergebnis dieser Entwicklung und steht hier am Beginn der langen Tradition der Sächsischen Dampfschifffahrt, deren Gesellschaft (Sächsische Dampfschiffahrts GmbH & Co. Conti Elbschiffahrts KG) noch heute ihren Sitz in Dresden hat und die größte und älteste Raddampferflotte der Welt vorzuweisen hat.

Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.735)


Zuschlag
€ 1.800 (US$ 2.052)


Fertbauer, Leopold
Bildnis des russischen Generals Pavel Yakovlevi...

Los 6077

Bildnis des russischen Generals Pavel Yakovlevich Rennenkampff (1790-1857).
Öl auf Holz. 26 x 20 cm. Unten links signiert "Fertbauer f. Wien 1833".

In feiner Malweise und Akribie porträtiert Fertbauer den noch jungen russischen General Yakovlevich Rennenkampff. Selbstbewusst, mit verschränkten Armen und bestimmtem Blick präsentiert sich der General dem Betrachter und steht dabei in einem nicht näher bestimmten Innenraum vor einem schweren Vorhang, der sich zur linken Seite hin öffnet und den Blick in eine Berglandschaft frei gibt. Dem Betrachter wird dabei ein leicht untersichtiger Standort zugewiesen. Nichts lenkt vom Porträtierten ab. Die prächtige dunkelgrüne Uniform mit zahlreichen Orden und markanter roter Schärpe zeugen vom Erfolg des jungen Generals.

Schätzpreis
€ 12.000   (US$ 13.679)


Nachverkaufspreis
€ 10.000   (US$ 11.399)


Italienisch
Die Ruinen des Theaters von Syracus; Die Ruinen...

Los 6078

um 1800. Sizilien: Die Ruinen des Theaters von Syracus; Die Ruinen des Theaters von Segesta.
2 Gemälde, je Öl auf Holz. D. je ca. 8 cm.


Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.052)


Zuschlag
€ 1.500 (US$ 1.709)


Brücke, Wilhelm
Blick durch einen verfallenen Bogen auf eine Kl...

Los 6079

Blick durch einen verfallenen Bogen auf eine Klosteranlage im Abendlicht.
Öl auf Papier, auf Karton kaschiert. 11,5 x 15,4 cm. Um 1850.


Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.735)


Zuschlag
€ 2.000 (US$ 2.280)


Brücke, Wilhelm
Blick von der Terrasse des Pincio auf St. Peter...

Los 6080

Blick von der Terrasse des Pincio auf St. Peter in Rom im Abendlicht.
Öl auf Papier, auf Malkarton kaschiert. 10,8 x 15,8 cm. Unten links signiert und datiert "W. Brücke 1854".


Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.735)


Zuschlag
€ 2.600 (US$ 2.963)


Deutsch
Südliche Landschaft mit Mönch an einem See, am ...

Los 6081

um 1830. Südliche Landschaft mit Mönch an einem See, am Steilhang eine Klosterruine.
Öl auf Leinwand, doubliert. 24,2 x 20,9 cm.


Schätzpreis
€ 800   (US$ 911)


Zuschlag
€ 3.800 (US$ 4.332)


Blechen, Carl - Schule
Parkmauer der Villa Borghese mit der Villa Raph...

Los 6082

Schule. Parkmauer der Villa Borghese mit der Villa Raphaela.
Öl auf Holz. 24 x 29,5 cm.

Carl Blechens Landschaftsmalerei war stets geprägt von der spannungsvollen Wechselwirkung zwischen realistischer Beobachtung und romantisch-effektvoller Naturauffassung. Hin- und hergerissen zwischen diesen beiden Polen gab er 1828 seine Anstellung als Bühnenmaler am Königstädtischen Theater in Berlin auf und reiste für ein Jahr nach Italien. Die Eindrücke, die Blechen auf dieser Reise in den Süden gewonnen hatte, sollten sein weiteres Werk nachhaltig prägen. Zurück in Berlin entstanden skizzenhaft ausgeführte Gemälde nach seinen italienischen Ölstudien und Zeichnungen, die die Unmittelbarkeit des Seheindrucks wiederzugeben suchten. Seine künstlerische Eigenwilligkeit offenbarte sich dabei im Verzicht auf die konventionellen Veduten Italiens, ein Verzicht, den auch die kühn komponierte Ansicht der Villa Borghese und Villa Raphaela charakterisiert. Nicht etwa die Villen oder die sanften Hügel der römischen Campagna stehen im Vordergrund: Dominiert wird der Bildausschnitt von einer hoch aufragenden Mauer, die theatralisch von rechts bis weit über die Bildmitte in die Landschaft hineinragt und erst an ihrem Ende den Blick des Betrachters auf die Gebäudegruppen im Hintergrund lenkt. Rave verzeichnet mit unserem Bild insgesamt drei Versionen des außergewöhnlichen Motivs (Rave Nrn. 819, 820 und 821). Diese gehen zurück auf eine am 9. Januar 1829 entstandene lavierte Federzeichnung "Beschattete Stadtmauer", die Teil einer Gruppe von insgesamt 42 losen Blättern eines Römischen Skizzenbuches ist (Rave Nr. 773).

Provenienz: Galerie Paul Roemer, Berlin.
Lempertz, Köln, Auktion am 20. Mai 2000, Los 993 mit Abb. (als Carl Blechen).
Privatbesitz, Berlin.

Literatur: Paul Ortwin Rave: Karl Blechen. Leben. Würdigungen. Werk. Berlin 1940, S. 267, Nr. 821.
Helmut Börsch-Supan: Kopien nach Carl Blechen. Überlegungen zur Revision seines Oeuvrekataloges, in: Schlösser Gärten Berlin. Festschrift für Martin Sperlich. Hg. Detlef Heikamp. Tübingen 1979, S. 245-258, erwähnt auf S. 257, Anm. 56.

Schätzpreis
€ 15.000   (US$ 17.100)


Nachverkaufspreis
€ 12.000   (US$ 13.679)



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