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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Lose im Nachverkauf

Katalog Zeichnungen des 16.-19. Jahrhunderts » zur Kunstabteilung
Zeichnungen des 16.-19. Jahrhunderts Auktion 110, Fr., 1. Dez., 15.00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 6400 - 6714)

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Hauptbild Beschreibung Status
Brunner d. Ä., Leopold
Stillleben mit Pfingsrosen und einem Distelfink

Los 6646

Stillleben mit Pfingstrosen und einem Distelfink (Carduelis carduelis).
Aquarell und Deckfarben. 25 x 36 cm. Um 1830-40.

Leopold Brunner studierte an der Wiener Akademie bei dem Blumen- und Früchtemaler Johann Baptist Drechsler und spezialisierte sich auch selbst erfolgreich auf dieses Genre. Er brachte es bald zu einem großen Renommée auf diesem Gebiet und fertigte 1815 im Auftrag des österreichischen Kronprinzen Ferdinand Aquarelle mit naturhistorischen Darstellungen an. 1835 wurde Brunner zum Hofmaler ernannt. In der Folgezeit schuf er für Kaiser Ferdinand ein sehr umfangreiches zeichnerisches Œuvre, vorwiegend Aquarelle naturwissenschaftlichen Inhalts. Brunner widmete sich gleichzeitig auch freien künstlerischen Arbeiten, hielt sich zu diesem Zweck 1830 in Russland und in Warschau auf und belieferte einen vornehmen Kundenkreis mit seinen beliebten Blumenstücken.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.404)


Nachverkaufspreis
€ 1.000   (US$ 1.170)


Eli, Christel - zugeschrieben
Weihnachtskaktus (Schlumbergera) und Großer Sch...

Los 6647

zugeschrieben. Weihnachtskaktus (Schlumbergera) und Großer Schillerfalter (Apatura iris).
Gouache auf braungestrichenem Papier. 25,8 x 23,5 cm, mit abgeschrägten Ecken. Wz. Whatman Turkey Mill 1834.

Christel Eli lernt ab 1817 als Blumen- und Dekorationsmaler an der Porzellan-Manufaktur Fürstenberg und ist dort bis 1828 tätig. Er gilt zusammen mit seinem Bruder Adolf Eli als markantester Vertreter der Braunschweiger Porzellanmalerei.

Provenienz: Aus einer Sammlung Bauer "H.B." (nicht in Lugt).

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.404)


Nachverkaufspreis
€ 800   (US$ 936)


Gerstmeyer, Joseph
Blick auf Hall in Tirol

Los 6649

Blick auf Hall in Tirol.
Aquarell auf Velin. 18,5 x 24,5 cm. Am Unterrand signiert "Gerstmeyer".


Schätzpreis
€ 750   (US$ 877)


Nachverkaufspreis
€ 600   (US$ 702)


Ender, Thomas - zugeschrieben
Waldstück am Wegesrand bei Albano

Los 6650

zugeschrieben. Waldstück am Wegesrand bei Albano.
Aquarell über Bleistift auf Velin. 12,1 x 19,4 cm. Rechts unten in brauner Feder wohl eigenhändig bez. "70.", auf dem alten Untersatzkarton in schwarzer Feder bez. "Aus der unteren Gallerie bei Albano". Um 1820.

Die sogenannte Untere und Obere Gallerie bei Albano sind zwei von Bäumen gesäumte, schattige und bei Italienreisenden des frühen 19. Jahrhunderts äußerst beliebte Wanderwege, auf dem der Papst von seiner Sommerresidenz Castell Gandolfo ins Tal zum Albaner See herabsteigen konnte (vgl. hierzu u.a. Balthasar Speth: Die Kunst in Italien, München 1823, S. 183). Thomas Ender hielt sich zwischen 1819-1823 als "Kaiserlicher Pensionär" und Gast der österreichischen Botschaft in Italien auf, wo er viele Studienreisen unternahm und eine Reihe von Skizzenbüchern nach seinen Eindrücken schuf. Beigegeben ein Aquarell von Nicolas Gilles (1870 -1925) "Der Maler Hermann Schöne auf einer Wiese in Dresden lagernd".

Schätzpreis
€ 900   (US$ 1.053)


Nachverkaufspreis
€ 700   (US$ 819)


Englisch
Blick über den Fluss Mersey auf Liverpool

Los 6653

um 1820. Blick über den Fluss Mersey auf Liverpool.
Aquarell über Bleistift. 11,5 x 24,8 cm. Auf dem Passepartout unterhalb der Zeichnung bezeichnet "Brave / Liverpool".


Schätzpreis
€ 600   (US$ 702)


Nachverkaufspreis
€ 400   (US$ 468)


Pils, Isidore
Studienblatt

Los 6657

Studienblatt mit einer Frau, die eine Schüssel hält.
Rötel, weiß gehöht. 47,8 x 31,4 cm.

Der Maler Isidore Pils war ein Schüler von Guillaume Lethière und François Picot. 1838 gewann er den angesehenen Prix de Rome und war anschließend mehrere Jahre in Rom tätig. Pils war ein sehr versierter Zeichner, wie diese flott und treffsicher hingeworfene Studie belegt. Es handelt sich um eine Vorstudie für das Gemälde "Les soldats distribuant du pain aux pauvres", das Pils auf dem Pariser Salon des Jahres 1852 zeigte.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.404)


Nachverkaufspreis
€ 900   (US$ 1.053)


Benouville, Jean-Achille
Baumstudie

Los 6661

Studie eines Baumes mit kahlem Geäst.
Feder in Braun über Bleistift. 28,2 x 21,8 cm. Unten links eigenhändig in brauner Feder bezeichnet: "bois de boulogne ... 1837".

Der Landschafts- und Historienmaler Jean-Achille Benouville trat seit 1834 mit Landschaftsimpressionen aus der Umgebung von Paris, von Compiègne und Fontainebleau an die Öffentlichkeit. Die vorliegende Studie entstammt seinem Frühwerk und zeigt ein Motiv aus dem bei Paris gelegenen Bois de Boulogne. Mit größter Ökonomie der Mittel, in einem summarischen, jedoch sehr wirkungsvollen zeichnerischen Duktus hat Benouville den kahlen, winterlichen Baum mit dem weit ausladenden Geäst skizziert. Die arabeskenhafte mise-en-page ist von großem visuellen Reiz; jeder Strich sitzt, auf jegliches Beiwerk ist verzichtet worden. So entsteht ein einprägsames, zeitloses Abbild vom Werden und Vergehen der Natur. - Mit dem Atelierstempel des Künstlers unten links (Lugt 228b).

Schätzpreis
€ 1.400   (US$ 1.638)


Nachverkaufspreis
€ 1.200   (US$ 1.404)


Gebler, Otto
Frauenbildnis

Los 6662

Bildnis einer Dame, nach rechts blickend.
Kohle und schwarze Kreide, weiß gehöht, auf bräunlichem Papier. 37 x 31,3 cm.



Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstler, verso mit dessen Nachlassstempel (nicht bei Lugt).

Schätzpreis
€ 300   (US$ 351)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 234)


Constantin, Jean-Antoine
Schiffbrüchige an einer felsigen Küste

Los 6666

Schiffbrüchige an einer felsigen Küste, im Hintergrund ein Hafen.
Pinsel in Grau und Schwarz, auf Bütten. 21,2 x 49 cm.

Jean-Antoine Constantin studierte an der Akademie in Marseille, sollte aber sein Leben lang besonders Aix-en-Provence verbunden sein. Er wandte sich schon früh der Pleinairmalerei zu und wurde zu einem der Vorreiter der provenzalischen Schule der Landschaftsdarstellung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Seit 1780 fertigte er zahlreiche Studien nach der Natur an. Seinen zeichnerischen Stil kennzeichnen dabei eine virtuose Tuschtechnik und deutliche Hell-Dunkel-Kontraste, die wir auch im hier vorliegenden Werk mit der dramatischen Szene eines Schiffbruchs wiederfinden. Hinter den kargen Felsen im rechten Vordergrund, die durch ihre intensive, dunkle Gestaltung besonders deutlich hervortreten, erkennen wir das gekenterte Segelschiff, das nun geradezu von der aufgewühlten See verschluckt zu werden scheint. Die sich ans Ufer rettenden Seemänner und die herbeieilenden Beobachter auf der gegenüberliegenden Seite verstärken dabei noch die Dramatik der Szene.

Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.808)


Nachverkaufspreis
€ 2.000   (US$ 2.340)


Ender, Johann Nepomuk
Illustrationsentwurf für den Almanach Vergißmei...

Los 6668

Illustrationsentwurf für den Almanach Vergißmeinnicht von 1827.
Pinsel in Grau auf Velin, die Wangen rosa gehöht. 13,1 x 9,7 cm. Unter der Darstellung mit Bleistift bezeichnet "Frieden wollen wir stiften".

Der Zwillingsbruder Thomas Enders, Johann Nepomuk, ist bereits ab 1815 ein erfolgreicher Porträtmaler in Wien. 1817 heiratet er Elisabeth Stöber, die Schwester seines Freundes, des Stechers Franz Stöber. Nach Studien in Italien Anfang der 1820er Jahre wird er 1829 Professor für Historienmalerei an der Wiener Akademie, daneben erhält er als einer der gefragtesten Porträtmaler des Biedermeier zahlreiche Bildnisaufträge vom Wiener Hof und der östereichischen und ungarischen Aristokratie. Nebenbei findet er aber auch in den Jahren 1825 bis 1835 noch Zeit, als Illustrator für österreichische, deutsche und ungarische Almanache zu arbeiten. Vorliegender Entwurf findet sich, vom Schwiegervater gestochen, im 1827 in Leipzig erschienenen Almanach Vergißmeinnicht als Illustration der Erzählung „Der Friedhof von Wüstenbrück“. Ihr Autor und Vielschreiber Heinrich Clauren (1771-1854 Berlin), eigentlich Carl Gottlieb Samuel Heun, wird in den 1820er Jahren zu einem der meistgelesenen deutschen Erzähler zeitgenössischer Trivialliteratur. Allein von seinem alljährlich erscheinenden Taschenbuch Vergißmeinnicht erscheinen bis 1834 26 Bände. - Beigegeben ein weiterer Entwurf der selben Hand, bezeichnet "Melitta".

Schätzpreis
€ 900   (US$ 1.053)


Nachverkaufspreis
€ 700   (US$ 819)



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