Bitte Suchbegriffe eingeben:

BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

Language / Lingua / Sprache


Lose im Nachverkauf

Katalog Zeichnungen des 16.-19. Jahrhunderts » zur Kunstabteilung
Zeichnungen des 16.-19. Jahrhunderts Auktion 112, Fr., 30. Nov., 11.00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 6400 - 6711)

Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen (art@bassenge.com),
da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist.

» Kataloge bestellen

» AGB (als PDF)
» Bieter-Erstanmeldung (als PDF)
» Formular für Gebote (als PDF)
Alle Kapitel Zeichnungen des 15. - 18. Jahrhunderts / 15th-18th Century Drawings
bis
Zeichnungen des 19. Jahrhunderts / 19th Century Drawings
» Kapitelwahl

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11   erste Seiteschneller Rücklaufeine Seite zurückeine Seite weiterschneller Vorlauf

Hauptbild Beschreibung Status
Galerie Bassenge
» Zoom

Salathé, Friedrich
Waldpartie

Los 6524

Waldpartie mit Laubbäumen.
Feder in Grau über Bleistift auf Velin. 22 x 30,2 cm. Verso in Bleistift bez. "Salathe".


Schätzpreis
€ 750   (US$ 854)


Nachverkaufspreis
€ 500   (US$ 570)


Galerie Bassenge
» Zoom

Dillis, Johann Georg von
Ein Bauerngehöft mit Scheunen in bayrischer Lan...

Los 6525

Ein Bauerngehöft mit Scheunen in bayrischer Landschaft.
Kreide und Tuschpinsel, grau laviert, auf grün grundiertem Papier. 17,5 x 22 cm. Um 1820.

Die spontan und mit Verve hingeworfene Landschaftsstudie ist zweifellos direkt vor der Natur entstanden und dokumentiert Dillis' Begabung, auch anspruchslose, alltägliche Sujets mit einem Höchstmaß an zeichnerischer Delikatesse auszustatten. Im Panorama der deutschen Zeichenkunst um 1800 nehmen die Naturstudien des Malers, Galeriedirektors und bayrischen Kunstbeamten Johann Georg von Dillis eine Sonderstellung ein. Nur wenigen Künstlern seiner Generation ist es gelungen, ein so unmittelbares, kunsttheoretisch unbelastetes und zeitloses Abbild von der Natur zu vermitteln wie er. Dillis war ein überaus fleißiger und talentierter Zeichner, der durch die gleichzeitige Verwendung unterschiedlicher Zeichenmittel eine ganz eigenständige und technisch verfeinerte Handschrift entwickelte. Zeit seines Lebens benutzte der Künstler hochwertige hadernhaltige, geschöpfte Papiere, die die Vorzüge seiner Zeichentechnik voll zum Tragen kommen ließen. Gerne bediente Dillis sich auch farbiger Papiere, die ihm die Möglichkeit boten, die Nuancen von Licht und Atmosphäre überzeugend und lebensnah einzufangen. Das hier zur Verwendung gelangte grüne Papier, das seine ursprüngliche Leuchtkraft vollständig bewahrt hat, verleiht der blühenden Landschaft ein Höchstmaß an Frische und Lebendigkeit. Die sparsamen, jedoch visuell sehr wirksamen Weißhöhungen beleben das Ganze auf wohltuende Weise.

Schätzpreis
€ 4.000   (US$ 4.560)


Nachverkaufspreis
€ 3.000   (US$ 3.419)


Bendemann, Eduard
Sitzender Fischerknabe am Gestade

Los 6526

Sitzender Fischerknabe am Gestade.
Feder in Grau und Bleistift auf festem, graubraunem Velin. 11,5 x 10,6 cm. Links unten monogrammiert (ligiert) und datiert "18EB63".



Provenienz: Aus der Sammlung A. M. Pachinger, Linz (Lugt 2010), sowie wohl von dessen Hand mit Bleistift bezeichnet als aus der Sammlung Wilhelm Gail, München.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 455)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 341)


Galerie Bassenge
» Zoom

Cornelius, Peter von
Moses verlangt vom Pharao die Freilassung der I...

Los 6527

Moses verlangt vom Pharao die Freilassung der Israeliten.
Feder in Grau auf Velin, aufgezogen. 29,3 x 47,8 cm.

Das Blatt zeigt die Umrisszeichnung eines Entwurfs für eine Lünette mit Darstellungen aus dem 2. Buch Mose (Exodus). Im Mittelgrund links ist Moses zu sehen, der für das verkettete Volk Israels die Freilassung einfordert. Der Pharao auf seinem Thron sitzend gewährt ihm diese mit wütender Geste, den toten Sohn im Schoß. In der rechten Bildhälfte vollzieht sich die letzte Plage - die Tötung der Erstgeborenen. Im Hintergrund erkennt man weitere Szenen aus der Legende: links der Auszug aus Ägypten, rechts die Huldigung des Goldenen Kalbs. Im Städelmuseum ist eine Vorzeichnung zu diesem Blatt erhalten (dort als "Tötung der Erstgeburt" verzeichnet), die ebenfalls Cornelius zugeschrieben wird (vgl. Peter Böttger: "Eine unbekannte Zeichnung von Peter Cornelius", in: Münchner Jahrbuch der bildenden Kunst, Jg. 22, 1971, S. 217-225).

Schätzpreis
€ 4.000   (US$ 4.560)


Nachverkaufspreis
€ 3.000   (US$ 3.419)


Galerie Bassenge
» Zoom

Schwind, Moritz von
Der Arzt Romeo Franz Seligmann mit einer Medizi...

Los 6534

Der Arzt Romeo Franz Seligmann, umarmt von einer Dame (wohl Theresia Gutherz) sowie Ornamententwürfe.
Feder in Braun, teilweise über Bleistift auf Bütten. 46,7 x 37,1 cm. Um 1838. Wz. Krone.

Das Blatt gehört zur Gruppe der "Scherzzeichnungen aus dem Gutherzschen Hause", welche während Schwinds Wienaufenthalten in den Jahren 1838-1840 entstanden. Er knüpfte in jenen Jahren wieder an alte Bekanntschaften aus seiner Ausbildungszeit an, darunter auch Theresia (Resi) Gutherz und ihr Mann Karl. "In dieser Zeit heiteren geselligen Zusammenlebens, auf das Schwinds Briefe [...] dann später immer wieder zurückkommen, ist eine größere Anzahl von scherzhaften Zeichnungen entstanden. [Resi Gutherz] war damals erkrankt und vieles in den Zeichnungen hat mit dieser Erkrankung und der darauffolgenden Genesung zu tun." (Ausst. Kat. Moritz von Schwind und seine Vatserstadt, bearb. v. Franz Glück, Kunsthistorisches Museum Wien, 1954, S. 60f.). Vermutlich handelt es sich bei der weblichen Figur unserer Zeichnung um Resi Gutherz. Zumal der ältere Herr mit Flasche zu ihrer linken als der Arzt, Medizinhistoriker und Orientalist Romeo Franz Seligmann identifiziert werden kann (siehe zwei weitere Zeichnungen Schwinds in Adalbert F. Seligmann: Ein Bilderbuch aus dem alten Wien, Wien 1913, S. 196). Der mit knappen Strichen beinahe karikaturistisch erfasste Seligmann verkehrte in den 1820er Jahren mit Schwind im Kreise um Franz Schubert, und er war es wahrscheinlich, der Resi Gutherz während ihrer Krankheit behandelte.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.367)


Nachverkaufspreis
€ 900   (US$ 1.026)


Galerie Bassenge
» Zoom

Deutsch
Merkur bringt den Bacchusknaben zu den Nymphen ...

Los 6535

um 1820/30. Merkur bringt den Bacchusknaben zu den Nymphen des Nysa-Gebirges.
Öl auf Papier, auf Karton aufgezogen. 21,7 x 35,5 cm.


Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.735)


Nachverkaufspreis
€ 1.800   (US$ 2.052)


Galerie Bassenge
» Zoom

Daffinger, Moritz Michael
Wilhelm Tell, seinen Schild hochhebend

Los 6536

Wilhelm Tell, seinen Schild hochhebend.
Schwarze Feder und Aquarell. 24 x 16,5 cm. Um 1810.

Moritz Michael Daffinger wurde in jungem Alter als Porzellanmaler ausgebildet und besuchte seit 1802 die Wiener Akademie, wo er bei dem Historien- und Portraitmaler Hubert Maurer lernte. Nach seiner Studienzeit begann er eine äußerst fruchtbare und erfolgreiche Tätigkeit als Porzellan- und Miniaturmaler, für seine populären Elfenbeinbildnisse wurden für die damalige Zeit ansehnliche Honorare bezahlt. Daffinger war ein versierter und begabter Zeichner. Seine Skizzenbücher aus der Zeit um 1808, in denen er Szenen aus Schiller'schen und Shakespeare'schen Dramen mit romantischer Vorstellungskraft schilderte, zeugen von seiner großen illustratorischen Begabung. So auch dieses frühe, wohl um 1810 entstandene Blatt, das in seiner virtuosen Linienführung und heroischen Figurenauffassung an den Zeichenstil von Zeitgenossen wie Peter von Cornelius erinnert.

Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers (mit dem Nachlassstempel, Lugt 652a).

Schätzpreis
€ 750   (US$ 854)


Nachverkaufspreis
€ 600   (US$ 683)


Galerie Bassenge
» Zoom

Bisi, Michele
Die Überführung der Geliebten Maria Elisabeth d...

Los 6538

Die Überführung der Geliebten Maria Elisabeth de Ludres aus dem Kloster von Poussay zu König Ludwig XIV.
Aquarell über Graphit, montiert. 26,9 x 37,5 cm. Unten links signiert und datiert "Michele Bisi / 1849".


Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.367)


Nachverkaufspreis
€ 800   (US$ 911)


Galerie Bassenge
» Zoom

Seitz, Alexander Maximilian
Bäuerliches Fest mit Tarantellatänzern bei Cast...

Los 6539

Bäuerliches Fest mit Tarantellatänzern bei Castel Gandolfo.
Aquarell über Spuren von Bleistift auf kräftigem Velin. 38,5 x 52,4 cm. Bezeichnet, signiert und datiert unten rechts "Romae AM Seitz 1839".

Der Schüler von Peter Cornelius und Heinrich Hess lebt ab 1833 in Rom und schließt sich dort dem Kreis der Nazarener an. Unterbrochen von zahlreichen Aufträgen für Kirchenausmalungen u.a. in Athen, für den Dom in Đakovo (Kroatien) und 1848 auch für die Villa Torloni in Castel Gandolfo, bleibt Seitz bis zum Ende seines Lebens als vielbeschäftigter Maler in der Ewigen Stadt.

Schätzpreis
€ 2.800   (US$ 3.191)


Nachverkaufspreis
€ 2.400   (US$ 2.735)


Galerie Bassenge
» Zoom

Eibner, Friedrich
Der Domplatz in Erfurt mit Dom, Severikirche un...

Los 6540

[*] Der Domplatz in Erfurt mit Dom, Severikirche und Erthal-Obelisk.
Aquarell und Gouache über Feder in Grau und Braun, teils mit Gummi arabicum überarbeitet. 35 x 43,6 cm. Signiert und schwer leserlich datiert "Eibner 7(?)

Der Autodidakt Friedrich Eibner spezialisiert sich früh auf Architektur-Darstellungen und feiert bereits mit Anfang 20 in München erste Erfolge. Zeitlebens beherrscht er es, vortrefflich die Atmosphäre eines Platzes und seiner Staffage mit einer brillanten Genauigkeit und Detailtreue der Architektur zu verbinden.

Schätzpreis
€ 3.500   (US$ 3.989)


Nachverkaufspreis
€ 2.500   (US$ 2.849)



1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11   erste Seiteschneller Rücklaufeine Seite zurückeine Seite weiterschneller Vorlauf