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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Lose im Nachverkauf

Katalog Zeichnungen des 16.-19. Jahrhunderts » zur Kunstabteilung
Zeichnungen des 16.-19. Jahrhunderts Auktion 110, Fr., 1. Dez., 15.00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 6400 - 6714)

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Hauptbild Beschreibung Status
Nathe, Christoph
Bewaldete Landschaft mit Blick in ein Tal

Los 6558

Bewaldete Landschaft mit Blick in ein Tal.
Pinsel in Braun über Spuren von Graphit. 15 x 18,1 cm.

Anke Fröhlich, Dresden, bestätigt die Autorschaft Christoph Nathes (lt. Auskunft des Vorbesitzers).

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.404)


Nachverkaufspreis
€ 900   (US$ 1.053)


Deutsch
Gebirgslandschaft mit einem Kuhirten und seiner...

Los 6561

um 1800. Gebirgslandschaft mit einem Kuhhirten und seiner Herde, eine Furt durchquerend.
Feder und Pinsel in Grau, grau laviert. 27,2 x 43,1 cm. Unten links auf der Steinmauer mit brauner Feder monogrammiert (?) "IMWF".


Schätzpreis
€ 750   (US$ 877)


Nachverkaufspreis
€ 500   (US$ 585)


Daffinger, Moritz Michael
Wilhelm Tell, seinen Schild hochhebend

Los 6572

Wilhelm Tell, seinen Schild hochhebend.
Schwarze Feder und Aquarell. 24 x 16,5 cm. Um 1810.

Moritz Michael Daffinger wurde in jungem Alter als Porzellanmaler ausgebildet und besuchte seit 1802 die Wiener Akademie, wo er bei dem Historien- und Porträtmaler Hubert Maurer lernte. Nach seiner Studienzeit begann er eine äußerst fruchtbare und erfolgreiche Tätigkeit als Porzellan- und Miniaturmaler, für seine populären Elfenbeinbildnisse wurden für die damalige Zeit ansehnliche Honorare bezahlt. Daffinger war ein versierter und begabter Zeichner. Seine Skizzenbücher aus der Zeit um 1808, in denen er Szenen aus Schiller'schen und Shakespeare'schen Dramen mit romantischer Vorstellungskraft schilderte, zeugen von seiner großen illustratorischen Begabung. So auch dieses frühe, wohl um 1810 entstandene Blatt, das in seiner virtuosen Linienführung und heroischen Figurenauffassung an den Zeichenstil von Zeitgenossen wie Peter von Cornelius erinnert.

Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers (mit dem Nachlassstempel, Lugt 652a).

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.404)


Nachverkaufspreis
€ 900   (US$ 1.053)


Heideck, Carl Wilhelm von
"Bajae": Blick von den Ruinen des Diana Tempels...

Los 6573

"Bajae": Blick von den Ruinen des Diana Tempels auf die Festung des Don Pedro de Toledo.
Bleistift auf Velin, auf Bütten aufgezogen 21,7 x 27,9 cm. Unten links bezeichnet und datiert "a Baja 5 Luglio [18]20. Tempel der Diana".


Schätzpreis
€ 900   (US$ 1.053)


Nachverkaufspreis
€ 700   (US$ 819)


Heideck, Carl Wilhelm von
"Sorrento": Berglandschaft mit Ruine bei Sorrent.

Los 6574

"Sorrento": Berglandschaft mit Ruine bei Sorrent.
Bleistift auf Velin, auf Bütten aufgezogen. 20,7 x 27,2 cm. Unten links bezeichnet und datiert "a Sorrento 8ter(?) [18]19."


Schätzpreis
€ 900   (US$ 1.053)


Nachverkaufspreis
€ 700   (US$ 819)


Götzloff, Carl Wilhelm
"Pianura di Sorrento": Die Ebene von Sorrent mi...

Los 6578

"Pianura di Sorrento": Die Ebene von Sorrent mit Blick auf Ischia.
Bleistift auf Velin. 24,5 x 38,6 cm. Am Unterrand bezeichnet "Pianura di Sorrenti il [...]" sowie mit weiteren Beschreibungen einzelner Landpartien und Gebäude. Um 1850.

Von dem erhöhten Standpunkt aus schweift unser Blick über die Sorrentiner Ebene, die „sich von den Hügeln bei Meta in östlicher Richtung erstreckt […]. Fest und unverrückbar umklammern der aufsteigende Felsen der Berge von Albri, rechts, und der Ausläufer von Riviezzoli bis zum Punta del Capo, links außen die […]Ebene. […] am Horizont [zeichnet] sich die Insel Ischia [ab]“ (Ernst-Alfred Lentes: Carl Wilhelm Götzloff, 1996, S. 110). Mit diesen Worten beschreibt Lentes eindrücklich den Blick über die Küste von Sorrent, den Götzloff in einer weitere kolorierten Version festhielt (op. cit. Abb. 93).

Schätzpreis
€ 800   (US$ 936)


Nachverkaufspreis
€ 600   (US$ 702)


Barth, Wilhelm
Landschaft mit rastenden Wanderern im Wildpark ...

Los 6586

Landschaft mit rastenden Wanderern, wohl im Wildpark bei Potsdam.
Gouache auf Velin. 40,1 x 52,5 cm. Unten rechts unleserlich signiert "Buc...", verso Klebeetikett mit handschriftlichen Notizen in deutscher Sprache "Dies Bild soll eine Partie / im Wildpark bei Potsdam sein. / Gemalt von Burchardi Potsdam / ungefähr im Jahre 1819-1823. / Die Malerei nennt sich / "Gouache" - eine besondere Art Wasserfarbe m. Ei.".

Die fein ausgeführte Gouache zeigt unverkennbar den Stil von Wilhelm Barth, der 1823 in Potsdam und später in Berlin wohnte. 1825 erlangte Barth den Titel eines königlichen Hofmalers. Typisch für den Künstler sind die feinen farbigen Abstufungen der Gräser und des Laubwerks, die in der Staffelung der Größen zu der überzeugenden perspektivischen Wirkung des Ganzen beitragen. Ein Gutachten von Prof. Helmut Börsch-Supan, Berlin, vom 22. Juli 2017 liegt in Kopie vor.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.404)


Nachverkaufspreis
€ 900   (US$ 1.053)


Fincke, Hans - zugeschrieben
Das schinkelsche Ottostift bei Pyritz

Los 6587

zugeschrieben. Der Ottobrunnen und das von Karl Friedrich Schinkel erbaute Ottostift bei Pyritz, im Hintergrund der Lenné-Park.
Aquarell und Feder in Schwarz. 13,5 x 22,3 cm (Darstellung); 20,9 x 30,8 cm (Blattgrösse). Um 1830.

Der Architekt und Kupferstecher Hans Fincke war zunächst Schüler von Buchhorn in Berlin und später von Finden in London und gründete in Berlin eine Schule für Stahlstecher. In den Jahren 1830-1844 stellte er zahlreiche Werke auf den Berliner Akademieausstellungen aus, darunter auch 1836 eine Lithographie mit dem Titel "Der Ottobrunnen und das Ottostift bei Pyritz" (Berliner Akademieausstellungen , Bd. 2; NR. 1221) für den die hier vorliegende, minutiöse Zeichnung die Vorlage gewesen sein dürfte. Dargestellt sind die von Schinkel entworfene Brunnenarchitektur und das Schulhaus, das zur Ausbildung junger Männer aus armen Familien zum Landschullehrer gedacht war. Die Grundsteinlegung erfolgte im Jahre 1824 anlässlich des siebenhundertsten Jubiläums der Bekehrung der Pommern durch Otto I. von Bamberg. Im darauffolgenden Jahr entwarf Peter Joseph Lenné sein grundlegendes Konzept für den umgebenden Park. Schinkel überarbeitete den ihm angetragenen Entwurf für eine Brunnenanlage und das begleitende Stiftshaus maßgeblich und reichte seine eigene Planung im Jahre 1826 beim Stettiner Magistrat ein. Schon kurz darauf konnte mit dem Bau begonnen werden. Die vorliegende, äußerst präzise Skizze ist vermutlich kurz nach Fertigstellung des kleinen Baus entstanden und diente aller Wahrscheinlichkeit nach als Vorlage für die oben erwähnte Lithographie.

Literatur: Hans Vogel: K. F. Schinkel, Lebenswerk, Berlin 1952, Bd. Pommern Nr. 62, S. 57.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.404)


Nachverkaufspreis
€ 800   (US$ 936)


Deutsch
Johannes der Täufer bei der Predigt

Los 6588

um 1840. Johannes der Täufer bei der Predigt.
Bleistift auf bräunlichem Zeichenpapier. 35,8 x 41,5 cm. Unten monogrammiert und schwer leserlich datiert "IS 1839(?)".


Schätzpreis
€ 600   (US$ 702)


Nachverkaufspreis
€ 400   (US$ 468)


Cornelius, Peter von
Moses verlangt vom Pharao die Freilassung der I...

Los 6590

Moses verlangt vom Pharao die Freilassung der Israeliten.
Feder in Grau auf Velin, aufgezogen. 29,3 x 47,8 cm.

Das Blatt zeigt die Umrisszeichnung eines Entwurfs für eine Lünette mit Darstellungen aus dem 2. Buch Mose (Exodus). Im Mittelgrund links ist Moses zu sehen, der für das verkettete Volk Israels die Freilassung einfordert. Der Pharao auf seinem Thron sitzend gewährt ihm diese mit wütender Geste, den toten Sohn im Schoß. In der rechten Bildhälfte vollzieht sich die letzte Plage - die Tötung der Erstgeborenen. Im Hintergrund erkennt man weitere Szenen aus der Legende: links der Auszug aus Ägypten, rechts die Huldigung des Goldenen Kalbs. Im Städelmuseum ist eine Vorzeichnung zu diesem Blatt erhalten (dort als "Tötung der Erstgeburt" verzeichnet), die ebenfalls Cornelius zugeschrieben wird (vgl. Peter Böttger: "Eine unbekannte Zeichnung von Peter Cornelius", in: Münchner Jahrbuch der bildenden Kunst, Jg. 22, 1971, S. 217-225).

Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 7.020)


Nachverkaufspreis
€ 4.000   (US$ 4.680)



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