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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Lose im Nachverkauf

Katalog Zeichnungen des 16.-19. Jahrhunderts » zur Kunstabteilung
Zeichnungen des 16.-19. Jahrhunderts Auktion 111, Fr., 1. Juni, 11.00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 6500 - 6755)

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Regnault, Jean-Baptiste
Alexander und Diogenes

Los 6560

Alexander und Diogenes.
Feder in Braun, braun laviert über grauem Stift. 37,8 x 29 cm. Unten links mit grauem Stift signiert "Regnault", sowie verso auf dem Untersatzkarton bezeichnet "Renaud 1776".

Vor dem Beginn seiner Malerkarriere reiste Jean-Baptiste Regnault zusammen mit seinem Vater in jungen Jahren nach Amerika und Afrika und verbrachte mehrere Jahre als Schiffsjunge bei der Marine. In die Heimat zurückgekehrt wandte er sich schließlich der Malkunst zu, in der er sich schnell als großes Talent erwies. 1768 ging er zusammen mit Jean Bardin nach Rom, wo er sich mehrere Jahre aufhielt und den aufblühenden Klassizismus studierte. Zurück in Paris wurde er Schüler von Nicolas-Bernard Lépicié und 1783 zum Mitglied der Akademie. Wiederholt stellte er auf den Pariser Salons aus. Seine Werke zeigen vorwiegend mythologische und historische, selten religiöse Themen. Mit nur 22 Jahren gewann Regnault im Jahre 1776 für sein Gemälde Alexander und Diogenes den begehrten Prix de Rome. Bei der vorliegenden Zeichnung handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine frühe Vorstudie für eben jenes preisgekrönte Gemälde, welches sich heute in der Sammlung der École nationale supérieure des beaux-arts in Paris befindet. Die Komposition der Zeichnung zeigt noch einige Unterschiede zur finalen Gestaltung des Gemäldes, stellt jedoch eindeutig die Begegnung von Alexander dem Großen mit Diogenes von Sinope dar, die besonders durch den angeblichen Ausspruch des Philosophen, Alexander möge ihm "ein bisschen aus der Sonne gehen" in die Geschichte einging. - Alt aufgezogen.

Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.832)


Nachverkaufspreis
€ 2.000   (US$ 2.360)

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Norblin de la Gourdaine, Jean-Pierre
Fête galante

Los 6561

Fête galante.
Rötel über Spuren von Graphit. 16,3 x 13,5 cm. Wz. Löwe (Fragment).

Der Maler, Zeichner und Radierer Jean-Pierre Norblin de la Gourdaine lernte zunächst in Paris bei Jacques-Philippe Caresme und Francesco Casanova, verbrachte einen großen Teil seines Lebens jedoch in Polen, wo er, gefördert durch den Fürsten Adam Czartoryski, schnell zu einem gefragten Maler aufstieg und unter anderem für die Ausstattung der fürstlichen Residenzen verantwortlich war. In den 1780er Jahren ließ er sich in Warschau nieder, wo er Aufträge für die polnische Aristokratie und König Stanislaw August ausführte. Zudem beschäftigte er sich in dieser Zeit, angeregt durch die Werke von Antoine Watteau, mit dem Motiv der fête galante, das ihn zu mehreren Gemälden und wohl auch zur vorliegenden, mit lockerem Strich skizzierten Rötelzeichnung inspirierte.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.416)


Nachverkaufspreis
€ 900   (US$ 1.062)

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Dietzsch, Johann Christoph
Flusslandschaft mit rastenden Spaziergängern un...

Los 6562

Flusslandschaft mit rastenden Spaziergängern und einem Dorf im Mittelgrund.
Schwarze Kreide. 21,6 x 30,6 cm. Unten rechts monogrammiert "J.C.D.". Verso von fremder Hand bez. "No. 2".


Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.416)


Nachverkaufspreis
€ 900   (US$ 1.062)

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Französisch
Junge Frau beim Flachsspinnen

Los 6565

um 1800. Junge Frau vor einem Haus beim Flachsspinnen.
Aquarell über Bleistift, auf Velin. 25 x 18,8 cm. Unten rechts undeutlich signiert "Marie Pe...(?)".

Alt auf Whatman-Velin aufgezogen.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 472)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 354)

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Günther, Christian August
Felsen am Wasser mit Ruinen

Los 6574

Felsen am Wasser mit Ruinen.
Feder in Schwarz, aquarelliert. 24,6 x 19,2 cm. Verso bezeichnet "Günther", ebenso auf der alten Montage. Wz. Fleur de Lys.

Mit feiner Umrisszeichnung und zarter Aquarellierung ausgeführte Arbeit des Zingg-Schülers, der Motive aus der Dresdner Umgebung sowie der Sächsischen Schweiz bevorzugte.

Provenienz: Aus der Sammlung Bernhard Funck, München (Lugt 3835)

Schätzpreis
€ 400   (US$ 472)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 354)

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Baudot
Trompe l'oeil mit drei gezeichneten Portraitmin...

Los 6575

Trompe l'œil mit drei gezeichneten Portraitminiaturen in einem floralen Rahmen.
Aquarell und Pinsel in Grau. 11,4 x 7,8 cm. Auf dem Billet unterhalb der Miniaturen signiert "ABoudot". Um 1790.

Beigegeben eine weitere Miniatur: Bildnis eines Herrn im Profil nach links, unten links monogrammiert und datiert "AL 1819", eventuell Alexandre Chevalier de Lestang-Parade.

Schätzpreis
€ 250   (US$ 295)


Nachverkaufspreis
€ 250   (US$ 295)

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Desrais, Claude-Louis
Eine junge Frau

Los 6577

Eine junge Frau mit modischer Perücke, ihr kostbar verziertes Kleid vorzeigend.
Feder in Braun über Graphit, braun laviert. 24 x 17 cm. Signiert und datiert: "C. L. Desrais. del 1778".

Die charmante, kulturhistorisch interessante Darstellung vermittelt ein amüsantes Bild von der Extravaganz der Damenmode zur Zeit Louis XVI. Kokett breitet die junge Frau ihre reich verzierte Robe aus und präsentiert sie stolz dem Betrachter. Das tief ausgeschnittene Kleid zeugt freimütig von ihren weiblichen Reizen. Ganz ensprechend der Mode der Zeit ist die überproportionierte Hochfrisur, die teils von einer mit Perlen und Blattwerk verzierten Damenhaube verdeckt ist. Der Autor dieses anmutigen Zeitdokuments, Claude Louis Desrais, war ein Schüler von Francesco Casanova und einer der meistbeschäftigten Modeillustratoren des letzten Drittels des 18. Jahrhunderts. Seine kleinformatigen Modedarstellungen und galanten Szenen wurden meist als Almanachillustrationen verwendet und von Künstlern wie Alix, Blanchard und Le Beau nachgestochen. Nach Ausbruch der Revolution änderte Desrais wohl notgedrungen seinen Stil und beschäftigte sich in seiner Kunst mit den Zeitereignissen. Ein Beispiel dafür sind seine Illustrationen für den Traité des causes revolutionnaires, die der Künstler auf dem Pariser Salon von 1793 ausstellte. Die vorliegende Zeichnung diente als Modell für einen Kupferstich in der Galerie des Modes et Costumes français dessiné d'après nature, die zwischen 1778 und 1788 von Esnauts und Rapilly herausgegeben wurde.

Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.832)


Nachverkaufspreis
€ 2.000   (US$ 2.360)

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Deutsch
Doppelportrait eines Paares

Los 6580

um 1790. Doppelportrait eines Paares.
2 Pastelle im Oval. Je ca. 30,9 x 24,7 cm.

Gerahmt beschrieben.

Provenienz: Galerie Gerstenberger, Chemnitz (verso je Klebeetikett).

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.416)


Nachverkaufspreis
€ 900   (US$ 1.062)

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Gazalis, Bartolomeo
Eine pittoreske Landschaft mit einem Kuhhirten.

Los 6582

Eine pittoreske Landschaft mit einem Kuhhirten.
Feder in Braun über Kreide, braun laviert. 49,6 x 36,7 cm. Signiert "Bartolo Gazale fec.".

Der aus Genua stammende Zeichner und Radierer Bartolomeo Gazalis ist zwischen 1720 und 1730 in Mailand nachweisbar, wo er vermutlich als Mitarbeiter Alessandro Magnascos tätig war. Nur wenig ist über Gazalis' Biographie und Schaffen bekannt. Er schuf zwei Radierungen nach Kompositionen von Magnasco, die von größter Seltenheit sind. In der jüngsten Vergangenheit wurde sein druckgraphisches Œuvre um eine Folge von siebzehn Radierungen mit dem Titel "Animali diversi e capricci boscherecci" erweitert (siehe G. Mori, "Note su Bartolomeo Gazalis", in: Rassegna di Studi e di Notizie, Bd. 22, Jg. 25 (1998), S. 325 - 354; The Illustrated Bartsch, Bd. 46, Commentary, S. 83 -90, Nrn. 103-116).

Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.832)


Nachverkaufspreis
€ 2.000   (US$ 2.360)

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Simonetti, Michelangelo
Die Sala Rotonda mit dem Bodenmosaik aus Otrico...

Los 6585

Die Sala Rotonda mit dem Bodenmosaik aus Otricoli und Sacrofano im Vatikan.
Feder und Pinsel in Braun, über schwarzer Kreide. 25,7 x 18,4 cm. Unten mit Bezeichnungen in italienischer Sprache. Wz. Wappen mit Kardinalshut.

Im Jahr 1779 wurde die Sala Rotonda im Museo Pio-Clementino in Rom mit seinem eindrucksvollen Bodenmosaik, das aus Mosaiken des 3. Jh. n. Chr. zusammengesetzt wurde, nach Entwürfen des Architekten Michelangelo Simonetti fertig gestellt. Unsere Zeichnung zeigt eine sehr detaillierte Wiedergabe des antiken Bodenmosaiks sowie die Grundrissdarstellung mit bautechnischen Anmerkungen des großen Saals mit Rundkuppel.

Provenienz: Aus der Sammlung Cav. Gian-Carlo Rossi, Rom (Lugt 1221).

Schätzpreis
€ 3.000   (US$ 3.540)


Nachverkaufspreis
€ 3.000   (US$ 3.540)

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