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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Lose im Nachverkauf

Katalog Zeichnungen des 16.-19. Jahrhunderts » zur Kunstabteilung
Zeichnungen des 16.-19. Jahrhunderts Auktion 110, Fr., 1. Dez., 15.00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 6400 - 6714)

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Hauptbild Beschreibung Status
Schenau, Johann Eleazar
Szene zu Johann Karl Wezels "Hermann und Ulrike"

Los 6532

Szene zu Johann Karl Wenzels "Hermann und Ulrike".
Pinsel in Schwarz und Grau. 12,2 x 7,3 cm. Um 1780.


Schätzpreis
€ 600   (US$ 702)


Nachverkaufspreis
€ 400   (US$ 468)


Chodowiecki, Daniel Nikolaus
Stehender männlicher Akt

Los 6535

Stehender männlicher Akt.
Schwarze Kreide und Rötel. 54,5 x 40 cm.


Schätzpreis
€ 750   (US$ 877)


Nachverkaufspreis
€ 500   (US$ 585)


Prévost d. J., Jean-Louis
Obststillleben mit blauer Balustervase und Inse...

Los 6539

Obststillleben mit blauer Balustervase und Insekten.
Gouache auf Velin, auf festem Karton, aufgezogen. 38,8 x 30,7 cm. Signiert unten rechts "J.L. Prevost".


Schätzpreis
€ 4.000   (US$ 4.680)


Nachverkaufspreis
€ 3.000   (US$ 3.510)


Schmutzer, Jakob Matthias
Kopf eines jungen Mannes mit Barett

Los 6541

Kopf eines jungen Mannes mit Barett.
Rötelzeichnung. 57,5 x 46 cm. Oben links in brauner Feder bez. (leicht verblasst) "D. H. 4". Wz. Schriftzug.

Jakob Matthias Schmutzer bildete sich zunächst in Wien und später in Paris bei Johann Georg Wille aus. Die angewandte Zeichentechnik mit dem Rötelstift, auch Braunstift genannt, wird Schmutzer direkt von Wille übernommen haben. Letzterer war mit dem acht Jahre älteren Jean-Baptiste Greuze befreundet, durch welchen Schmutzer wiederum zu der Bildgattung angeregt worden sein dürfte. Mehr noch als um ein reales Bildnis handelt es sich bei diesen von Schmutzer zahlreich ausgeführten Zeichnungen um Ausdrucksstudien, wie sie in Frankreich in der Nachfolge Charles Le Bruns und seiner 1698 veröffentlichten theoretischen Abhandlung Conférence sur l'expression génerale et particulière gelehrt wurden. Die disziplinierte Zeichentechnik erinnert an die Methodik des Kupferstechens - Schmutzer war bereits während seiner frühen Zeit in Wien zum Kupferstecher ausgebildet worden.

Schätzpreis
€ 2.500   (US$ 2.925)


Nachverkaufspreis
€ 2.000   (US$ 2.340)


Italienisch
Jüngling mit Schwan (Kyknos?)

Los 6545

18. Jh. Jüngling mit Schwan (Kyknos?).
Feder in Schwarz, grau laviert. 28,7 x 14,2 cm.


Schätzpreis
€ 600   (US$ 702)


Nachverkaufspreis
€ 400   (US$ 468)


Lagrenée, Louis
Studien nach antiken Skulpturen

Los 6550

Studien nach antiken Skulpturen.
4 Kreidezeichnungen. Je ca. 31,7 x 21,4 cm. Um 1750-54.

Der Maler Louis Lagrenée war ein Schüler von Carle van Loo und gewann im Jahre 1749 den begehrten Prix de Rome der Académie Royale. Die vier Studien nach antiken Skulpturen entstammen einem Skizzenbuch, das der Künstler während seines Studienaufenthalts an der Académie de France in Rom zwischen 1750-54 anfertigte.

Schätzpreis
€ 750   (US$ 877)


Nachverkaufspreis
€ 500   (US$ 585)


Deutsch
Höhlenkarte der Baumannshöhle in Rübeland im Harz

Los 6552

18. Jh. Die Baumannshöhle in Rübeland im Harz: Karte mit Legende.
Feder in Braun, grau laviert. 25 x 52 cm. Rechts eine ausführliche Legende mit handschriftlichen Bezeichnungen der einzelnen Räume in brauner Feder. Wz. Band mit den Buchstaben I M.

Die hier vorliegende Karte ist historisches Zeugnis der Höhlenkunde, der sogenannten Speläologie. Detailliert zeigt sie das Höhlensystem der ältesten Schauhöhle Deutschlands: die Baumannshöhle. Im 16. Jahrhundert entdeckte der Bergmann Friedrich Baumann die Höhle per Zufall und wurde ihr Namensgeber. Seit 1646 finden dort organisierte Führungen statt. Zu den berühmtesten Besuchern dürfte wohl Johann Wolfgang von Goethe zählen, der das Höhlensystem gleich drei Mal besuchte. Die Karte verzeichnet die Abfolge der Räume mit ihren Sehenswürdigkeiten. So befinden sich im ersten großen Raum, heute Goethesaal genannt, der „Altaar“ und das „Rundell“. Folgt der Besucher dem auf der Karte verzeichneten Gang nach Osten trifft er in der nächsten Höhle die „3 Mönche“ an - Stalagmiten, die mit Fantasie stehende Figuren bilden. Die „Orgel“ in der dritten Höhle bezeichnet ebenfalls eine Reihe von Stalagmiten, die vom Boden aus in die Höhe gewachsen sind und den Eindruck von Orgelpfeifen vermitteln.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.404)


Nachverkaufspreis
€ 800   (US$ 936)


Molitor, Martin von
Gebirgsbach im Walde

Los 6554

Gebirgsbach im Walde.
Aquarell, auf Pappe kaschiert. 35 x 32 cm. Verso mit handschriftl. Klebeetikett mit einer alten Zuschreibung an den Künstler.


Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.755)


Nachverkaufspreis
€ 1.200   (US$ 1.404)


Duvivier, Ignace
"Die drei Gleichen": Die Mühlburg, die Burg Gle...

Los 6555

"Die drei Gleichen": Die Mühlburg, die Burg Gleichen und die Veste Wachsenburg in Thüringen.
Feder in Grau über schwarzer Kreide, graubraun laviert auf Whatman Velin. 26 x 41,4 cm. Unterhalb der Zeichnung eine Beschreibung in französischer Sprache "au retour de croisades / Vue de deux chateaux. de Louis Ernest de Gleichen. c’etoit un chevalier qui ayant été fait prisonier eut le bonnheur d’étre aimé de la fille du sultan. elle lui promit la liberté s’il voulait l’emmener avec lui, et l’epouser. gleichen y consenti, il porti avec elle et l’epousa. croyant que sa premiere epouse etoit morte, mais a son arrivée a venise il apprit au’elle vivoit encore. il […]vecut avec les deux femme, encore long temp.".

Vor dem eindrucksvollen Panorama mit den drei Gleichen, einem mittelalterlichen Burgenensemble im Thüringer Wald, rasten drei Edelmänner in Begleitung ihres Hundes, etwas weiter weg nähert sich eine vierte Person. Der Text unterhalb der Zeichnung spielt mit kleinen Abweichungen auf die thüringische Sage um den Grafen Ernst von Gleichen an, der sich dem Kreuzzug Kaiser Friedrichs III. anschloss und im Orient in die Gefangenschaft eines Sultans geriet. Dort verliebte er sich in die Sultanstochter Melechsala, die ihm unter der Bedingung sie zu heiraten, zur Flucht verhalf. Zurück auf der Burg Gleichen in Thüringen wurden die beiden frisch Vermählten jedoch von Gleichens erster Ehefrau empfangen. Überaus glücklich darüber ihren Mann wohlbehalten wieder zu haben, schloss sie mit der neuen Ehefrau Freundschaft. Von nun an lebte Graf von Gleichen mit zwei Ehefrauen an seiner Seite.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.404)


Nachverkaufspreis
€ 900   (US$ 1.053)


Verrijk, Theodorus Dirk
Zwei holländische Flusslandschaften

Los 6556

[*] Zwei holländische Flusslandschaften mit Figurenstaffage vor städtischer Architektur.
Zwei Aquarelle, partiell weiß gehöht, auf JKool-Bütten. Je ca. 33 x 49 cm. Wz. Schriftzug.


Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.755)


Nachverkaufspreis
€ 1.200   (US$ 1.404)



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