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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Lose im Nachverkauf

Katalog Zeichnungen des 16.-19. Jahrhunderts » zur Kunstabteilung
Zeichnungen des 16.-19. Jahrhunderts Auktion 113, Fr., 31. Mai, 11.00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 6600 - 6917)

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Netscher, Theodorus
Bildnis eines jungen Feldherren

Los 6658

Bildnis eines jungen Feldherren.
Rötel. 30,8 x 23,5 cm. Unten links signiert, datiert und bezeichnet "CNets inv / TNets del. 1677".

Virtuose Zeichnung des 16-jährigen ältesten Sohnes und Schülers von Caspar Netscher, wohl nach einem Gemälde des Vaters. Theodorus Netscher lebt und arbeitet von 1680 bis 1699 in Paris, was ihm den Beinamen de Fransche Netscher einbringt. Von 1715 bis 1721 hält er sich in London auf, bevor er in die Niederlande zurückkehrt. Wie der Vater ist er zeitlebens als Porträtist gesucht.

Provenienz: Sammlung Mathias Komor, New York (Lugt 1882a).

Schätzpreis
€ 750   (US$ 854)


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Deutsch
Rote Türkenbund-Lilie (lilium martagon)

Los 6659

17. Jh. Rote Türkenbund-Lilie (Lilium Martagon).
Aquarell. 26,7 x 17,9 cm. Wz. Straßburger Lilienwappen (vgl. Picard 128048, 1652).

Auf Karton montiert.

Schätzpreis
€ 500   (US$ 570)


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Lagneau, Nicolas
Bildnis einer Dame mit Perlohrringen im Profil ...

Los 6660

Bildnis einer Dame mit Perlohrringen im Profil nach links.
Schwarze und rote Kreide auf Bütten. 29 x 18,7 cm. Wz. Kleeblatt.


Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.367)


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Consetti, Antonio
Schlafende Frau

Los 6661

Schlafende Frau.
Rötel, weiß gehöht auf hellbraunem Bütten, verso: Die büßende Maria Magdalena in einer Landschaft. 22,7 x 20 cm.


Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.052)


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Römisch
Himmelfahrt Mariens

Los 6662

Ende 17. Jh. Himmelfahrt Mariens.
Rötel. 32,5 x 24 cm (an drei Ecken unregelmäßig beschnitten).

Auf alter Sammlermontage aufgezogen.

Schätzpreis
€ 800   (US$ 911)


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Italienisch
Ein Engel erscheint zwei Heiligen

Los 6663

18. Jh. Ein Engel erscheint zwei Heiligen.
Schwarze Kreide und Rötel auf Bütten. 27,6 x 14,1 cm. Wz. Krone mit Fleur-de-lis (Fragment).


Schätzpreis
€ 750   (US$ 854)


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Testa, Pietro - zugeschrieben
Baumstudie

Los 6664

zugeschrieben. Baumstudie.
Feder in Braun. 27,8 x 18,8 cm.

Mit Verve ist der tote Baum in wenigen treffsicheren Strichen mit der Feder skizziert. Dabei wurde gänzlich auf eine Vorzeichnung in Graphit oder Kreide verzichtet. Die Zeichnung zeigt den für Testa charakteristischen nervösen, bewegten Duktus. Das Blatt sollte als eine künstlerische Fingerübung gesehen werden, die sich mit zahlreichen ähnlich spontanen Studienblättern Testas vergleichen lässt. Dennoch strahlt das bescheidene Sujet eine tiefe Naturverbundenheit aus und zeugt in seiner Ökonomie der Mittel von einem unbestechlichen Gespür für das Wesentliche. Ein stilistisch sehr gut vergleichbares Studienblatt befindet sich im British Museum in London (siehe Nicholas Turner: Roman Baroque Drawings (c. 1620 to c. 1700), London 1999, Bd. II, Tafel 307).

Provenienz: Sammlung Nicos Dhikeos (Lugt 3529).

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.052)


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Gazalis, Bartolomeo
Pittoreske Landschaft mit einem Kuhhirten.

Los 6665

Pittoreske Landschaft mit einem Kuhhirten.
Feder in Braun über Kreide, braun laviert. 49,6 x 36,7 cm. Signiert "Bartolo Gazale fec.".

Der aus Genua stammende Zeichner und Radierer Bartolomeo Gazalis ist zwischen 1720 und 1730 in Mailand nachweisbar, wo er vermutlich als Mitarbeiter Alessandro Magnascos tätig war. Nur wenig ist über Gazalis' Biographie und Schaffen bekannt. Er schuf zwei Radierungen nach Kompositionen von Magnasco, die von größter Seltenheit sind. In der jüngsten Vergangenheit wurde sein druckgraphisches Œuvre um eine Folge von siebzehn Radierungen mit dem Titel "Animali diversi e capricci boscherecci" erweitert (siehe G. Mori: "Note su Bartolomeo Gazalis", in: Rassegna di Studi e di Notizie, Bd. 22, Jg. 25 (1998), S. 325 - 354; The Illustrated Bartsch, Bd. 46, Commentary, S. 83 -90, Nrn. 103-116).

Schätzpreis
€ 1.400   (US$ 1.595)


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Grano, Antonio
Opferungsszene.

Los 6666

Eine antike Opferszene.
Feder in Braun, bläulich laviert über Spuren von schwarzer Kreide. 31,3 x 22,4 cm.

Obwohl er als einer der Hauptvertreter des sizilianischen Spätbarock gilt, gehört Antonio Grano zu den Künstlern, deren Biografie und künstlerische Leistungen erst in jüngster Zeit festere Konturen annehmen. Grano dürfte seine erste künstlerische Ausbildung von einem Künstler aus dem Umfeld Pietro Novellis erhalten haben. Wenngleich inzwischen mehr über Granos malerisches Werk und seine Zusammenarbeit mit bedeutenden Architekten der Zeit bekannt ist, ist das zeichnerische Werk noch weitgehend unerforscht. Erst kürzlich konnte Catherine Monbeig Goguel eine Reihe wichtiger Zeichnungen, die bisher unterschiedlichsten Künstlern von Nicola Maria Rossi bis Francesco Solimena zugeschrieben waren, mit dem Namen Granos in Verbindung bringen (vgl. C. Monbeig Goguel: „Dans le silage de Walter Vitzthum. De Naples à Palerme: l´identification du‚ Pseudo Nicola Maria Rossi’ Antonio Grano“, in: Le dessin napolitain, actes de colloque, École Normale Supérieure, 6-8 März 2008, S. 153-168). Ihre Studie hat ein besseres Verständnis des Zeichenstils Granos ermöglicht und die künstlerische Genese einzelner Tafelbilder, sowie Decken- und Wanddekorationen anschaulich dargestellt.
Bei dem vorliegenden Blatt dürfte es sich um eine Vorstudie für eine nicht näher bekannte Deckendekoration handeln. Eine weitere Zeichnung mit einer identischen Einfassung der zentralen Komposition, die einen Engel mit Kreuz über einer Opferstätte schwebend zeigt, wurde am 29. Mai 2001 bei Christie's in New York angeboten. Qualitätvoller ist eine zweite Zeichnung mit gleichem Ausschnitt, die sich im Départements des Arts graphiques im Louvre, Paris (Inv. 12714) befindet. Beide Federzeichnungen wurden in Goguels Aufsatz als eigenhändige Arbeiten veröffentlicht. Unser Blatt zeigt zwei antike Priester, die den Statuen von Zeus und Athena Opfergaben bringen. Im Hintergrund haben sich Dienerinnen um das Götterdenkmal versammelt. Ein Bischof mit Mitra und Stab schwebt aus den himmlischen Sphären herunter. Seine entschlossene Gestik lässt vermuten, dass er die Götzenbilder zerschlagen will. Die Autorschaft Granos wurde von Catherine Monbeig Goguel bestätigt.

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.052)


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Bison, Giuseppe Bernardino
Schiffe in der Lagune

Los 6667

Schiffe in der Lagune.
Feder in Braun, braun laviert über Spuren von schwarzer Kreide. 14,1 x 21,6 cm. Unten rechts signiert "Bison".

Der im Friaul geborene Maler, Dekorationsmaler und Zeichner geht 1777 zum Vervollkommnen seiner Studien nach Venedig, von wo aus er sowohl als Bühnenbildner an den Theatern von Triest, Treviso und dem Fenice als auch als Ausstatter zahlreicher Palazzi im Veneto tätig ist. Seine Kunst bewegt sich an der Schnittkante des venezianischen Rokoko, des Neoklassizismus und der Romantik.

Provenienz: Sammlung Sir Bruce S. Ingram, Chesham (Buckinghamshire) (Lugt 1405a).
Sammlung Carl Winter (sein Stempel "CW", nicht in Lugt).

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.052)



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