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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Lose im Nachverkauf

Katalog Zeichnungen des 16.-19. Jahrhunderts » zur Kunstabteilung
Zeichnungen des 16.-19. Jahrhunderts Auktion 113, Fr., 31. Mai, 11.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Italienisch
Satyr entführt eine Nymphe

Los 6624

17. Jh. Satyr entführt eine Nymphe.
Rötel, graubraun laviert, alt aufgezogen. 17,8 x 11,1 cm. Am unteren Rand von alter Hand in brauner Feder bez. "corregio.".


Schätzpreis
€ 600   (US$ 683)


Nachverkaufspreis
€ 450   (US$ 513)

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Campi, Bernardino
Neptun auf seinem von Hippocampen gezogenen Wagen

Los 6626

Neptun auf seinem von Hippocampen gezogenen Wagen.
Schwarze Kreide und Rötel, Feder in Braun, braun laviert, weiß gehöht, alt montiert. 9,2 x 11,3 cm. Rest einer alten Nummerierung in Rötel oben rechts.

Laut Auskunft des Vorbesitzers mit mündlichen Bestätigungen durch Mario di Giampaolo und Giulio Bora.

Provenienz: Sammlung Giuseppe Vallardi, Mailand (Lugt 1223).
Sammlung Joachim Gustav Heinrich Winckler, Hamburg und London (Lugt 5307).

Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 6.839)


Nachverkaufspreis
€ 5.000   (US$ 5.699)

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Diepenbeeck, Abraham Jansz. van
Die Madonna erscheint einem Heiligen

Los 6633

Die Madonna erscheint einem Heiligen.
Rötel, grau laviert. 13,3 x 8 cm.



Provenienz: Aus der Sammlung Achille Ryhiner-Delon (Lugt 3004b, auf dessen Montierung).

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.367)


Nachverkaufspreis
€ 800   (US$ 911)

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Baglione, Giovanni
Heimsuchung Mariä. Verso: Der Tod des hl. Joseph

Los 6634

Heimsuchung Mariä. Verso: Der Tod des hl. Joseph.
Feder in Braun, braun laviert, recto über Spuren von schwarzer Kreide, verso "Der Tod des hl. Joseph". 11,2 x 18,8 cm.

Mit einer Fotoexpertise von Renate Möller vom 27. November 2001. Ein vergleichbares Blatt befindet sich im Kunstpalast, Düsseldorf, Sammlung der Kunstakademie Düsseldorf (NRW, Inv.Nr. KA (FP) 3439).

Schätzpreis
€ 5.000   (US$ 5.699)


Nachverkaufspreis
€ 4.000   (US$ 4.560)

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Genuesisch
Allegorie des Glaubens

Los 6636

17. Jh. Der Triumph des Glaubens über den Krieg.
Feder in Braun über Spuren von Graphit. 22,2 x 21 cm.

Verso eine alte Zuschreibung an Luca Cambiaso.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.709)


Nachverkaufspreis
€ 1.000   (US$ 1.140)

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Cesari, Giuseppe
Brustbildnis eines Greises.

Los 6636a

Brustbildnis eines Greises.
Schwarze Kreide und Rötel, Spuren von weißer Kreide. 35,1 x 24,7 cm.

Die Vereinfachung der Linienführung ist charakteristisch für den Spätstil des Cavaliere d'Arpino. Marco Simone Bolzino hat eine Datierung in die zweiten Hälfte der 1630er Jahre vorgeschlagen.

Schätzpreis
€ 3.500   (US$ 3.989)


Nachverkaufspreis
€ 3.000   (US$ 3.419)

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Französisch
Der Glaube vertreibt

Los 6642

17. Jh. Der Glaube vertreibt den Unglauben.
Feder und Pinsel in Braun. 18,8 x 12,8 cm.

Auf festem Papier aufgezogen.

Schätzpreis
€ 800   (US$ 911)


Nachverkaufspreis
€ 600   (US$ 683)

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Niederländisch
Allegorie der Hoffnung

Los 6644

16. Jh. Allegorie der Hoffnung.
Feder in Braun, braun laviert. 19,1 x 16,1 cm.


Schätzpreis
€ 800   (US$ 911)


Nachverkaufspreis
€ 600   (US$ 683)

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Ciampelli, Agostino - zugeschrieben
Esther vor Ahasver

Los 6645

zugeschrieben. Esther vor Ahasver.
Rötelzeichnung. 27,9 x 18,6 cm.

Ciampelli gehört zu einer Gruppe Florentiner Künstler, die ihre künstlerische Prägung noch im späten 16. Jahrhundert erfuhren, aber bis weit ins 17. Jahrhundert tätig waren. Nach Beendigung seines Studiums an der Accademia in Florenz im Jahr 1585, arbeitete Ciampelli für die Medici, für die er mehrere Fresken ausführte. Erwähnenswert ist insbesondere der Freskenzyklus im Florentiner Palazzo Corsi, Residenz des Kardinals Alessandro de Medici, mit Darstellungen aus dem Leben der Esther, mit dem vorliegende Zeichnung möglicherweise in Zusammenhang steht. Die Zuschreibung an Ciampelli wurde von Prof. Miles Chappell, Williamsburg vorgeschlagen (lt. Auskunft des Vorbesitzers).

Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.735)


Nachverkaufspreis
€ 1.800   (US$ 2.052)

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Tavarone, Lazzaro
Ein Feldherr erweist einem orientalischen Herrs...

Los 6646

Ein Feldherr erweist einem orientalischen Herrscher Tribut.
Feder in Braun, braun laviert. 15,5 x 22,3 cm.

Lazzaro Tavarone wurde schon in jugendlichem Alter Gehilfe in der Werkstatt Luca Cambiasos, einem der bedeutendsten Künstler Genuas in der zweiten Hälfte des Cinquecento. Seinem Lehrmeister stilistisch schon bald zutiefst verpflichtet, folgte er diesem im Jahr 1583 an den Hof Philipps II. nach Spanien, wo er an der Ausmalung des Escorial beteiligt war. 1591 nach Genua zurückgekehrt, avancierte Tavarone zu einem der gefragtesten Freskanten der Stadt. Zu seinen Auftraggebern gehörten unter anderem Kardinal Giulio Spinola, Giovanni Andrea Doria und Giovanni Battista Adorno, und auch verschiedene städtische Kirchen vergaben bedeutende Aufträge an Tavarone. Wie für seinen Lehrer Luca Cambiaso spielte auch für Lazzaro die Zeichnung eine wichtige Rolle im Entstehungsprozess seiner Werke. Bei seinem Tod im Jahre 1641 hinterließ er eine Sammlung von annähernd neuntausend Zeichnungen bestehend aus eigenen Werken sowie aus Arbeiten seines Lehrermeisters und anderen Meistern der Zeit. Bei der vorliegenden, sorgsam lavierten Federzeichnung, die unverkennbar den Einfluss Cambiasos aber auch Paolo Veroneses widerspiegelt, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um eine fortgeschrittene Kompositionsstudie für eine von Tavarones Wandbildern. Möglicherweise lässt sich die dargestellte Szene mit dem Freskenzyklus zur Geschichte des Christoph Kolumbus in Verbindung bringen, die Tavarone wohl zwischen 1620-30 für den Palazzo De Ferrari Chiavari Belimbau schuf. Die Autorschaft Tavarones wurde von Mary Newcome-Schleier bestätigt.

Schätzpreis
€ 3.500   (US$ 3.989)


Nachverkaufspreis
€ 2.500   (US$ 2.849)

(Verfügbarkeit erfragen!)

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