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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Zeichnungen des 16.-19. Jahrhunderts » zur Kunstabteilung
Zeichnungen des 16.-19. Jahrhunderts Auktion 110, Fr., 1. Dez., 15.00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 6400 - 6714)

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Hauptbild Beschreibung Status
Florentinisch
Studienblatt mit stehendem Kavalier

Los 6420

17. Jh. Studienblatt mit stehendem Kavalier mit breitkrempigem Hut.
Rötel. 22,8 x 32,2 cm.


Schätzpreis
€ 600   (US$ 702)


Nachverkaufspreis
€ 450   (US$ 526)


Lombardisch
Studienblatt mit Putti

Los 6421

17. Jh. Studienblatt mit Putti.
Schwarze Kreide und Rötel, weiß gehöht, auf braun grundiertem Papier. 26,1 x 19,6 cm.


Schätzpreis
€ 950   (US$ 1.111)


Zuschlag
€ 800 (US$ 936)


Römisch
Studie eines Engels

Los 6422

2. Hälfte 17. Jh. Studie eines Engels.
Rötel. 29 x 42,5 cm.


Schätzpreis
€ 750   (US$ 877)


Zuschlag
€ 850 (US$ 994)


Monogrammist WM
Skelett auf einem Sockel stehend

Los 6423

Skelett auf einem Sockel in einer Landschaft: von vorne und von hinten gesehen.
Feder in Braun über Spuren von rotem Stift. 28,7 x 18,7 cm. Auf beiden Seiten mit Erläuterungen in latein. Sprache, darunter jeweils monogrammiert "WM" (?, ligiert). Um 1580/90. Wz. Buchstabe K (Süddeutschland, um 1580-90 siehe Piccard online DE8085-PO-28088).

Das Skelett, dessen einzelne Knochen nummeriert wurden und das sich damit als anatomisches Studienobjekt erweist, wird durch die lockere Haltung und das angedeutete Lächeln jedoch seinem Zweck als nüchternes Anschauungsobjekt enthoben. Das Skelett präsentiert sich uns wie ein lebendiger, menschlicher Körper in der Pose einer antiken Statue: In Vorder- und Rückenansicht, mit Stand- und Spielbein auf einem Sockel stehend, dabei entspannt auf eine neben ihm stehende Tafel gestützt. Die Zeichnung erinnert an die anatomischen Illustrationen des menschlichen Körpers in Andreas Vesalius umfassendem Werk De humani corporis fabrica libri septem (1543). Gut möglich, dass sich der uns unbekannte Zeichner von Vesalius „lebendigen“ Skeletten inspirieren ließ.

Schätzpreis
€ 3.000   (US$ 3.510)


Nachverkaufspreis
€ 2.200   (US$ 2.574)


Deutsch
Skizzenbuch mit Architekturstudien

Los 6424

um 1600. Systematische Darstellung zu den fünf Säulenordnungen.
Ca. 48 Zeichnungen, je Feder in Braun. Je ca. 26,8 x 20,9 cm. Pergamentbd. der Zeit (Rücken lädiert, vom Block gelöst, Lagen lose, geworfen, stark fleckig und mit deutlichen Gebrauchsspuren). Meist mit deutschsprachigen Bezeichnungen die Säulenordnung betreffend in brauner Feder und Maßangaben, oben rechts paginiert, teils weitere Bezeichnungen in italienischer Sprache von späterer Hand. Wz. Pilger im Schild.

Das vorliegende, knapp 50 Seiten umfassendes Album enthält überaus exakte Studien zu den fünf Säulenordnungen, deren Aufbau und Struktur sowie deren Anwendung etwa bei Fassadengliederungen und Triumphbögen. Die Akuratesse, die auf die Umsetzbarkeit der Zeichnungen schließen lässt, spiegelt sich auch in den vielen Hilfsrastern, Maßangaben und Proportionsstudien wider. Während der Zeichner des vorliegenden Albums aufgrund der deutschsprachigen Bezeichnungen wohl deutscher Herkunft sein dürfte, stammt das Album mit dem festen Bütten mit Wasserzeichen "Pilger im Schild" aus Italien. Es scheint, dass sich ein nordalpiner Architekt hier die Grundlagen der Säulenordnung erarbeitet hat, wahrscheinlich nach einem anderen gezeichneten Architekturtraktat in der Nachfolge von Giacomo Vignola.

Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.808)


Zuschlag
€ 3.800 (US$ 4.446)


Lorch, Melchior - Umkreis
Arabischer Pfaff

Los 6425

Umkreis. Arabischer Pfaff.
Feder in Braun. 20 x 13,6 cm. Oben rechts in brauner Feder betitelt "Arabischer Pfaff".


Schätzpreis
€ 750   (US$ 877)


Nachverkaufspreis
€ 500   (US$ 585)


Altdorfer, Albrecht - Umkreis
Gebirgslandschaft mit großer Fichte.

Los 6426

Umkreis. Gebirgslandschaft mit großer Fichte.
Feder in Schwarz, aufgezogen. 23,1 x 17,2 cm. Oben links in der Wolke monogrammiert "IH" sowie unten rechts auf dem Stein datiert "1522". Wz. Wappen (undeutlich?).

Die vorliegende Zeichnung folgt der eminent seltenen und in den Maßen nur geringfügig größeren Radierung Albrecht Altdorfers "Die Große Fichte" (B. 67). Wie bereits der umfangreiche Ausstellungskatalog "Albrecht Altdorfer" und der New Hollstein nahelegen, kann unsere Zeichnung mit dem angebrachten Datum 1522 als terminus ante quem für die Entstehung von Altdorfers undatierter Radierung gelten. Interessanterweise verwahrt das Städel in Frankfurt ebenfalls eine IH monogrammierte und 1522 datierte Federzeichnung, dort unter Meister IH geführt, die ebenfalls eine der insgesamt sieben Landschaftradierungen von Altdorfer wiedergibt (Städel, Frankfurt, Inv.Nr. 7006).


Literatur: Hans Mielke: Albrecht Altdorfer: Zeichnungen, Deckfarbenmalerei, Druckgraphik, Berlin 1988, S. 234, unter Nr. 123.
Ursula Ursula: Albrecht Altdorfer, The New Hollstein German, Rotterdam 1997, erwähnt auf S. 55, unter Nr. e.85.

Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 7.020)


Zuschlag
€ 9.000 (US$ 10.530)


Hornstain, Gabriel
Die Gefangennahme Christi.

Los 6427

Die Gefangennahme Christi.
Feder in Schwarz und Grau, grau laviert, über Spuren von schwarzem Stift. 25,1 x 19,4 cm. Unten links auf dem Stufenabsatz signiert und datiert "Gabriel Hornstain 1639". Wz. Wappenschild (Fragment).

Das Blatt gehört zu einer Folge von Zeichnungen mit dem Leben Christi, die Hornstain wohl zwischen 1639 und 1641 nach Wand- und Deckenfresken seines schwäbischen Lehrermeisters Gabriel Dreer (auch: Dreyer) ausführte. Letzterer war um 1630 im Zuge der Barockisierung der Klosterkirche Admont in der Steiermark mit den dortigen Arbeiten betraut (vgl. Sabine Russ, Matthias Kunze: "Dreer (Dreher; Dreyer), Gabriel", in: Allgemeines Künstlerlexikon, Berlin u. a. 2004ff., S. 351). Die Ausmalungen fielen 1865 einem Brand der Kirche zum Opfer, und sind somit nur noch durch die Zeichnungen Hornstains überliefert. Das folgende Blatt mit der Darstellung "Christus am Ölberg" zählt ebenfalls zu dieser Folge von Zeichnungen.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.755)


Zuschlag
€ 1.800 (US$ 2.106)


Hornstain, Gabriel
Christus am Ölberg

Los 6428

Christus am Ölberg.
Feder in Schwarz und Grau, grau laviert, über Spuren von schwarzem Stift. 24,8 x 19,45 cm. Unten rechts auf einem Stein signiert und datiert "Gabriel Hornstain 1639".


Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.755)


Zuschlag
€ 1.900 (US$ 2.223)


München
Die büßende Maria Magdalena vor dem Kruzifix

Los 6429

um 1590. Die büßende Maria Magdalena vor dem Kruzifix, im Hintergrund musizierende Engel.
Feder in Schwarz, grau laviert, teils weiß gehöht, aufgezogen. 19,1 x 13,6 cm.


Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.106)


Nachverkaufspreis
€ 1.500   (US$ 1.755)



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