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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Zeichnungen des 16.-19. Jahrhunderts » zur Kunstabteilung
Zeichnungen des 16.-19. Jahrhunderts Auktion 111, Fr., 1. Juni, 11.00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 6500 - 6755)

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Bosse, Abraham - zugeschrieben
Stehender Kavalier in Rückenansicht

Los 6520

zugeschrieben. Stehender Kavalier in Rückenansicht vor einer Dorflandschaft.
Rötelzeichnung, auf Bütten, alt montiert. 20,3 x 17 cm.

Eine weitere Rötelzeichnung von derselben Hand mit der Darstellung eines stehenden Kriegsknechtes wurde am 28. Oktober 2005 bei Ketterer, Hamburg versteigert (Los 68, als Umkreis von Jacques Callot).

Provenienz: Aus der Sammlung Marquis de Bailleul (verso mit dem Sammleretikett, vgl. Lugt 335).

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.124)


Nachverkaufspreis
€ 1.500   (US$ 1.770)

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Testa, Pietro
Baumstudie

Los 6521

zugeschrieben. Baumstudie.
Feder in Braun. 27,8 x 18,8 cm.

Mit Verve ist der tote Baum in wenigen treffsicheren Strichen direkt mit der Feder skizziert. Dabei wurde gänzlich auf eine Vorzeichnung in Graphit oder Kreide verzichtet. Die Zeichnung zeigt den für Testa charakteristischen nervösen, bewegten Duktus. Das Blatt sollte als eine künstlerische Fingerübung gesehen werden, die sich mit zahlreichen ähnlich spontanen Studienblättern Testas vergleichen lässt. Dennoch strahlt das bescheidene Sujet eine tiefe Naturverbundenheit aus und zeugt in seiner Ökonomie der Mittel von einem unbestechlichen Gespür für das Wesentliche. Ein stilistisch sehr gut vergleichbares Studienblatt befindet sich im British Museum in London (see Nicholas Turner: Roman Baroque Drawings (c. 1620 to c. 1700), London 1999, Bd. II, Tafel 307).

Provenienz: Sammlung Nicos Dhikeos (Lugt 3529).

Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.832)


Nachverkaufspreis
€ 2.000   (US$ 2.360)

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Podestà, Giovanni Andrea
Studienblatt mit Kindern und Putti

Los 6522

Studienblatt mit Kindern und Putti.
Feder in Braun, über schwarzer Kreide, verso eine weitere Studie mit Kindern. 21,5 x 16,2 cm. Unten rechts unleserlich bezeichnet, sowie verso mit einer Bezeichnung in griechischer Sprache.

Andrea Podestà war 1627 in der Werkstatt von Giovanni Battista Paggi tätig, zuvor arbeitete er mit Giovanni Andrea de Ferrari in Genua. Zentrum des Patronats im 17. Jahrhundert war Rom und Podestà , der heute vor allem als Radierer bekannt ist, arbeitete dort als Maler für den Diplomaten und Gelehrten Cassiano del Pozzo und den Herzog von Bracciano Giordano Orsini. Motivisch zeigt Podestà gerne Putti oder Knäblein, spielend und ausgelassen. Unsere Studie zeichnet sich durch eine lebendige Linie und die geistreiche Gegenüberstellung von Figuren aus. Mary Newcome bestätigte mündlich die Zuschreibung an Giovanni Andrea Podestà.- Auf einem alten Sammlerkarton montiert.

Provenienz: Sammlung Graf Moritz von Fries, Wien (Lugt 2903).
Sammlung Jean-Baptiste-Florentin-Gabriel de Meyran Marquis de Lagoy, Aix-en-Provence (Lugt 1710).
Sammlung Marquis de Calvière (1693-1777) (Handschrift auf dem Untersatzkarton).
Christie's, London, Auktion am 12. Dezember 2003, Old Master Drawings, Los 359.

Schätzpreis
€ 5.000   (US$ 5.900)


Zuschlag
€ 5.000 (US$ 5.900)


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Französisch
Knabenbildnis

Los 6523

spätes 17. Jh. Knabenbildnis.
Schwarze Kreide und Rötel. 34 x 27,2 cm. Wz. Kartusche mit Posthorn (?).


Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.416)


Zuschlag
€ 4.000 (US$ 4.720)


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Balestra, Antonio - zugeschrieben - zugeschrieben
Der Engel rettet Kinder aus dem Flammen

Los 6524

zugeschrieben. Der Engel rettet Kinder aus dem Flammen.
Schwarzer Stift, aufgezogen. 35,4 x 27,8 cm.


Schätzpreis
€ 750   (US$ 885)


Zuschlag
€ 500 (US$ 590)


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Viani, Giovanni Maria
Sophonisba

Los 6525

Sophonisba empfängt den Giftbecher.
Rötel. 24,5 x 17,4 cm.

Der Bologneser Maler Giovanni Maria Viani war Schüler von Flaminio Torri. Sein gemaltes Œuvre zeigt Einflüsse von Zeitgenossen wie Guido Reni und Simone Cantarini und weist wesentliche Stilmerkmale des italienischen Hochbarock auf. Zahlreiche Altar- und Tafelbilder seiner Hand haben sich in Kirchen und Palazzi in Bologna erhalten. Zeichnungen Vianis sind jedoch eher selten und das vorliegende Blatt ist ein qualitätvolles Beispiel seiner Kunst. In einer schwungvollen und flüssigen Röteltechnik, welche den prägenden Einfluss seiner Bologneser Lehrmeister verrät, hat Viani den Tod der Sophonisba dargestellt und damit ein in der bildenden Kunst des 17. Jahrhunderts beliebtes Thema aufgegriffen.

Schätzpreis
€ 2.800   (US$ 3.304)


Zuschlag
€ 2.500 (US$ 2.950)


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Bolognesisch
Christus und die Samariterin am Jakobsbrunnen

Los 6526

18. Jh. Christus und die Samariterin am Jakobsbrunnen.
Feder in Braun, braun und grau laviert. 35,7 x 25,5 cm.


Schätzpreis
€ 800   (US$ 944)


Zuschlag
€ 450 (US$ 531)


Bolognesisch
Die Kommunion eines Heiligen

Los 6527

18. Jh. Die Kommunion eines Heiligen.
Feder in Braun, braun laviert. 26,2 x 13,6 cm. Wz. Gekreuzte Schwerter.

Beigegeben vier weitere italienische Zeichnungen des 17. und 18. Jahrhunderts.

Schätzpreis
€ 750   (US$ 885)


Zuschlag
€ 500 (US$ 590)


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Grano, Antonio
Opferungsszene.

Los 6528

Eine antike Opferszene.
Feder in Braun, bläulich laviert über Spuren von schwarzer Kreide. 31,3 x 22,4 cm.

Obwohl er als einer der Hauptvertreter des sizilianischen Spätbarocks gilt, gehört Antonio Grano zu den Künstlern, deren Biografie und künstlerische Leistungen erst in jüngster Zeit festere Konturen annehmen. Grano dürfte seine erste künstlerische Ausbildung von einem Künstler aus dem Umfeld des Pietro Novelli, genannt il Monrealese erhalten haben. Wenngleich inzwischen mehr über Granos malerisches Werk und seine Zusammenarbeit mit bedeutenden Architekten der Zeit bekannt ist, ist das zeichnerische Werk noch weitgehend unerforscht. Erst kürzlich konnte Catherine Monbeig Goguel eine Reihe wichtiger Zeichnungen, die bisher unterschiedlichsten Künstlern von Nicola Maria Rossi bis Francesco Solimena zugeschrieben waren, mit dem Namen Granos in Verbindung bringen (vgl. C. Monbeig Goguel, „Dans le silage de Walter Vitzthum. De Naples à Palerme: l´identification du‚ Pseudo Nicola Maria Rossi’ Antonio Grano“, in: Le dessin napolitain, actes de colloque, École Normale Supérieure, 6-8 März 2008, S. 153-168). Ihre Studie hat ein besseres Verständnis des Zeichenstils Granos ermöglicht und die künstlerische Genese einzelner Tafelbilder, sowie Decken- und Wanddekorationen anschaulich dargestellt.
Bei dem vorliegenden Blatt dürfte es sich um eine Vorstudie für eine nicht näher bekannte Deckendekoration handeln. Eine weitere Zeichnung mit einer identischen Einfassung der zentralen Komposition, die einen Engel mit Kreuz über einer Opferstätte schwebend zeigt, wurde am 29. Mai 2001 bei Christie´s in New York angeboten. Qualitätvoller ist eine zweite Zeichnung mit gleichem Ausschnitt, die sich im Départements des Arts graphiques im Louvre, Paris (Inv. 12714) befindet. Beide Federzeichnungen wurden in Goguels Aufsatz als eigenhändige Arbeiten veröffentlicht. Unser Blatt zeigt zwei antike Priester, die den Statuen von Zeus und Athena Opfergaben bringen. Im Hintergrund haben sich Dienerinnen um das Götterdenkmal versammelt. Ein Bischof mit Mitra und Stab schwebt aus den himmlischen Sphären herunter. Seine entschlossene Gestik lässt vermuten, dass er die Götzenbilder zerschlagen will. Die Autorschaft Granos wurde von C. Monbeig Goguel bestätigt.

Schätzpreis
€ 3.500   (US$ 4.130)


Nachverkaufspreis
€ 3.000   (US$ 3.540)

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Italienisch
Felsige Landschaft mit einer Frau neben einem B...

Los 6529

18. Jh. Felsige Landschaft mit einer Frau neben einem Baum sitzend.
Feder in Braun, mit schwarzer Tinte gerändert. 21,4 x 17,7 cm. Verso mit einer Zuschreibung an Rosa in schwarzer Kreide. Wz. Krone (Fragment).



Provenienz: Aus einer unbekannten Sammlung AF (nicht in Lugt).

Schätzpreis
€ 750   (US$ 885)


Zuschlag
€ 500 (US$ 590)



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