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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Zeichnungen des 16.-19. Jahrhunderts » zur Kunstabteilung
Zeichnungen des 16.-19. Jahrhunderts Auktion 114, Fr., 29. Nov., 11.00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 6500 - 6796)

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Netscher, Caspar - Nachfolge
Bildnis eines sitzendes Mädchen mit Pflanzenzwe...

Los 6570

Nachfolge. Bildnis eines sitzendes Mädchen mit Pflanzenzweig in den Händen.
Schwarzer Stift auf blauem Papier. 28,7 x 22,2 cm. Unten rechts Spuren einer Signatur (unleserlich).


Schätzpreis
€ 750   (US$ 825)


Nachverkaufspreis
€ 500   (US$ 550)


Italienisch
Studienblatt zur Bekehrung des Paulus

Los 6571

17. Jh. Studien zu den Erdteilen.
Feder in Braun, partiell über schwarzer Kreide, verso: Studien zur Bekehrung des Paulus. 30 x 42,5 cm. Wz. Stern im Kreis mit Kreuz.


Schätzpreis
€ 600   (US$ 660)


Zuschlag
€ 500 (US$ 550)


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Allegrini, Francesco - zugeschrieben
Ein Priester am Opferaltar

Los 6572

zugeschrieben. Ein Priester am Opferaltar.
Feder in Braun, aufgezogen. 10,4 x 15 cm.

Beigegeben zwei weitere Federzeichnungen mit Figurenstudien, ein Blatt mit einer alten Zuschreibung an Salvator Rosa, das andere wohl aus dem Umkreis von Jean Baptiste Le Prince.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 495)


Nachverkaufspreis
€ 400   (US$ 440)


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Italienisch - Nachfolge
Tod des Adonis

Los 6573

17. Jh. Tod des Adonis.
Feder in Grau über Spuren schwarzer Kreide, braun laviert, weiß gehöht, an den oberen Ecken montiert. 36 x 63,2 cm. Am linken Rand unten bezeichnet "Giulio Romano delin." (verblasst).


Schätzpreis
€ 450   (US$ 495)


Nachverkaufspreis
€ 450   (US$ 495)


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Wagenschön, Franz Xaver
Die Heilung eines Besessenen

Los 6574

Die Heilung eines Besessenen.
Feder in Braun, grau laviert, verso eine Skizze in schwarzer Kreide. 23,4 x 17,7 cm. Unten rechts signiert "F. Wagenschön inv:".


Schätzpreis
€ 600   (US$ 660)


Zuschlag
€ 400 (US$ 440)


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Süddeutsch
Eos und Kaphalos: Entwurf zu einem Deckenentwurf

Los 6575

um 1700. Eos und Kephalos, darüber Phaeton als Jüngling im Sonnenwagen: Entwurf zu einem Deckenbild.
Feder und Pinsel in Grau und Rot, grau und rot laviert, aufgezogen. 46,6 x 17,2 cm.


Schätzpreis
€ 600   (US$ 660)


Zuschlag
€ 750 (US$ 825)


Rottmayr, Johann Michael - zugeschrieben
Vier Heldinnen des Alten Testaments

Los 6576

zugeschrieben. Vier Heldinnen des Alten Testaments: Judith und die Witwe von Sarepta sowie Deborah und Ruth.
4 Zeichnungen auf zwei Bögen, je Feder in Braun und Pinsel in Grau, farbig laviert. Je ca. 29 x 43 cm. Wz. Rundsichel im Wappen.

Die vier Zeichnungen entstanden nach den Fresken Luca Giordanos in den Zwickeln unter der Kuppel von Santa Brigida in Neapel, die 1678 datieren.

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 1.980)


Zuschlag
€ 1.200 (US$ 1.320)


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Natoire, Charles Joseph
Allegorie der Poesie

Los 6577

Allegorie der Poesie.
Schwarze Kreide, weiß gehöht, auf braunem Bütten. 29,9 x 25,9 cm.

Vorzeichnung für die Allegorie der Poesie in Natoires Gemälde L'Alliance de la Poésie et de la Musique. Natoire stellte es auf dem Salon von 1746 aus. Es befindet sich heute im University of Michigan Museum of Art, Ann Arbor (Inv.Nr. 1994/1.81). Im ausgeführten Gemälde hält die Allegorie ebenfalls ihr Attribut, eine Lyra, in ihrer Rechten, während sie mit der Linken die Allegorie der Musik umarmt. Das Bild feiert die Oper als perfekte Verbindung zwischen Poesie und Lyrik. Die Allegorie der Musik hält die Partitur der damals gefeierten Oper "Armide" in Händen, im Hintergrund sind Portraits des Librettisten Philippe Quinault und des Komponisten Jean Baptiste Lully zu sehen. Charles-Joseph Natoire ist ab 1719 Schüler von François Lemoyne, 1721 erhält er den Grand Prix de Rome, wo er von 1723-29 an der dortigen Academie Royale de France studiert. Nach seiner Rückkehr wird er 1736 zum Peintre du Roi ernannt, im folgenden Jahr Professor der Akademie. Zwischen 1734 und 1750 erhält Natoire wiederholt Aufträge des Königshauses für die Ausstattung seiner Schlösser. 1751 reist er ein zweites Mal nach Rom und wird im darauffolgenden Jahr zum Direktor der Academie Royale de France ernannt. Hier zählen Hubert Robert und Jean-Honoré Fragonard zu seinen Schülern. Nach seiner Pensionierung zieht sich Natoire nach Castel Gandolfo zurück.

Provenienz: Colnaghi, London, 1954.
Privatsammlung Brüssel.

Literatur: Susanne Caviglia-Brunel: Charles-Joseph Natoire, Paris 2012, S. 376, Kat.Nr. D.458.

Schätzpreis
€ 12.000   (US$ 13.200)


Nachverkaufspreis
€ 10.000   (US$ 11.000)


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Natoire, Charles Joseph
Büste einer jungen Frau nach unten blickend

Los 6578

Büste einer jungen Frau nach unten blickend.
Schwarze Kreide und Rötel, weiß gehöht auf blauem Papier. 22,5 x 18,5 cm. Auf der alten Sammlermontage in brauner Feder alt bezeichnet "Natoir".

Vorzeichnung für den Kopf der Reiterin im 1737 für das kleine Esszimmer der Petits Appartements Ludwigs XV. in Fontainebleau entstandenen Gemälde "Rast bei einem Brunnen". Das Bild befindet sich heute in einer Privatsammlung (Caviglia-Brunel, op.cit., S.83)

Provenienz: Sammlung Claude-Guillaume Debesse (verso mit dessen Monogramm und Paraphe, Lugt 729).
Dessen Auktion Hôtel de Bullion (Paillet), Paris, 12. Januar 1786, S. 38, unter Los Nr. 236.

Literatur: Susanne Caviglia-Brunel: Charles-Joseph Natoire, Paris 2012, S. 376, Kat.Nr. D. 458.

Schätzpreis
€ 8.000   (US$ 8.800)


Zuschlag
€ 6.000 (US$ 6.600)


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Boucher, François
Studie einer nach rechts oben blickenden Sitzen...

Los 6579

Studie einer nach rechts oben blickenden Sitzenden auf Wolken.
Rötel. 35,5 x 26,5 cm. Verso in schwarzer Kreide bezeichnet "Pierre". Wz. Kreis (undeutlich).

Trotz Gewinn des ersten Preises der Académie im Jahr 1728 erhält Boucher wegen Günstlingswirtschaft und der Bevorzugung anderer nicht das damit verbundene Rom-Stipendium. In den nächsten fünf Jahren verdient er sich seine Reise dorthin selbst und reist 1728 mit Mitgliedern der Vanloo-Familie in die Ewige Stadt. In den folgenden drei Jahren zeichnet er sehr viel, vor allem nach barocken Gemälden und Skulpturen. Möglicherweise ist unsere frühe Zeichnung in diesem Kontext entstanden, das Vorbild konnte aber bis jetzt nicht identifiziert werden. Aber auch in der Zeit nach seiner Rückkehr 1731 könnte das Blatt entstanden sein. Hier bildet sich Boucher weiter an den Zeichnungen und Druckgraphiken der Sammlung Crozat. Die ausgewogene und elegante Komposition des Blattes spricht mehr für ein bequemes Arbeiten im Atelier anstelle des schnellen Arbeitens unter einer Kirchenkuppel. Alastair Laing hat auf eine Zeichnung Bouchers in schwarzer Kreide aus der Sammlung Jean-Denis Lempereur hingewiesen (vor ein paar Jahren im französischen Handel), der, trotz mannigfaltiger Abwandlungen, eindeutig unser Blatt als Vorbild diente. Bemerkenswert sind hier am Rande auch die drei kleinen Rötelstriche unten rechts, mit denen Boucher seinen Stift ausprobierte. Wir danken neben Alastair Laing auch Françoise Joulie für die Hilfe bei der Katalogisierung.

Schätzpreis
€ 15.000   (US$ 16.500)


Nachverkaufspreis
€ 12.000   (US$ 13.200)



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