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Katalog Vergessene Moderne » zur Kunstabteilung
Vergessene Moderne Auktion 113, Sa., 1. Juni, 11:00 Uhr


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Los 8109 Grosz, George
Gratulation
Verkauft
8109) » größer

Gratulation
Aquarell und Bleistift auf Velin. 1959.
21,7 x 16,3 cm.
Signiert "George" und gewidmet.

Den Kopf erhoben und den Hut mit einer Hand abnehmend, überreicht der Dargestellte einen großen Blumenstrauß als Überbringung von Glückwünschen. Durch den Schriftzusatz "To/ my dear friend/ Erich May 3, 59" handelt es sich unverkennbar um freundschaftliche Grüße seitens des Künstlers.
Grosz studiert von 1909 bis 1911 an der Kunstakademie in Dresden und anschließend von 1912 bis 1916 an der Kunstgewerbeschule in Berlin, wo er Emil Orliks Schüler wird. Ab 1913 arbeitet er im Atelier von Colarossi in Paris. Grosz meldet sich 1914 als Freiwilliger zum Ersten Weltkrieg, wird nach einer Erkrankung jedoch kriegsunfähig. 1916 gründet er gemeinsam mit Wieland Herzfelde und Franz Jung die erste Dada-Zeitschrift „Neue Jugend“. 1917 erscheint die „Kleine Grosz-Mappe“, die als frühes Beispiel des Berliner Dadaismus gilt. Gemeinsam mit Raoul Hausmann und Richard Huelsenbeck nimmt Grosz im Folgejahr am ersten dadaistischen Vortragsabend in der Berliner Sezession teil. Zwischen 1919 und 1920 gründet er weitere Kunstzeitschriften wie z.B. „Die Pleite“ und „Der blutige Ernst“. Seine satirischen Karikaturen führen zu einigen Prozessen gegen ihn, die Inhalte seiner graphischen Serien bringen ihm Verurteilungen wegen Pornografie und Gotteslästerung ein. In den 1920er Jahren beteiligt er sich an mehreren Ausstellungen, so etwa an der Schau „Novembergruppe“ von 1929. Anfang der 1930er Jahre reist Grosz als Gastdozent nach New York, wenige Jahre später übersiedelt er gänzlich in die USA. Mit der Machergreifung der Nationalsozialisten werden seine Werke als "entartet" diffamiert und zahlreiche seiner Arbeiten aus Museen entfernt. Ab 1940 arbeitet Grosz als Professor an der Columbia University New York und gründet 1953 eine eigene private Kunstschule in Long Island. 1959 kehrt er nach Berlin zurück, wo er noch im selben Jahr verstirbt.

Schätzpreis
€ 2.000   (US$ 2.280)


Zuschlag
€ 1.500
(US$ 1.709)
(GBP 1.320)
(CHF 1.709)


Los 8109 Grosz, George
Gratulation
Verkauft

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